Montag, 14. Dezember 2009

Scharf und schärfer

Erstaunt hoben wir die Köpfe, als wir hörten: "Die Tom Yam Gung hätte ich gern etwas schärfer. Ist das möglich?" Yuppadee brachte sofort ihre in Reisessig eingelegten Chilischeiben und stellte auch noch Chiliflocken daneben. Der Gast bediente sich reichlich. Ich sah nur noch wie sich Yuppadee grinsend abwandte und ich hatte den Eindruck, dass sie sich die Hände ein bißchen rieb. Wir waren am Samstag wieder mal im Weltbasar-Imbiss und nahmen unser Mitagessen ein. Ich blickte von meinem Pad Kaprao (Huhn mit Basilikum) auf, tupfte einige Schweißperlen von der Oberlippe und schon erklärte uns der Gast am Nebentisch: "Ich esse sehr gern etwas schärfer. Das bin ich so gewohnt!" Mein Huhn mit Basilikum war auch scharf, richtig scharf. Nachwürzen war nicht nötig!





Allerdings eine zweite Serviette.
Anni testete den Glasnudelsalat mit Seafood und Hackfleisch. Sie sagte: "Lecker, vielleicht etwas zu viel Salatsoße, aber" JETZT KOMMT'S, "Deiner ist besser!" Welch großes Lob von der besten Ehefrau von allen.



Kommentare:

  1. Auch optisch ist der Yam Woon Sen hier nicht so super, scheint mir, auch etwas viel Möhren oben drauf.

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  2. Find ich auch. Ok, mit Möhren wird es etwas bunter, aber der Geschmack verbessert sich so nicht. Vielleicht ist es für das Abdämpfen der Schärfe.
    Egal, bei meinem Glasnudelsalat brauche ich sie nicht. So habe ich es auch nicht von ihr gelernt.

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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)