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Freitag, 21. Oktober 2011

Wochensplitter 42/2011 15.10.11 – 21.10.11


Themen:  Gefüllte Babytintenfische im grünen Curry, Oberfrankenausstellung, Kochkurse im Sommersemester

Gefüllte Babytintenfische im grünen Curry


Haben wir schon länger nicht mehr gekocht. Ich hatte noch ein knappes Kilo von diesen kleinen, zarten Meerestieren im Gefrierschrank. Nach dem Auftauen werden die Tintenfische gut gesäubert. Die Tuben habe ich mit Schweinehack gefüllt, das ich vorher mit dunkler Sojasoße und etwas Salz gewürzt habe. Die Tuben werden dann (nicht zu fest) mit dem Hack gefüllt und drei Minuten gekocht. In der Zwischenzeit wird ein 5 cm-Stück Krachai-Wurzel geschält und in dünnste Scheibchen geschnitten. Vier grüne und vier rote Chilis werden entkernt und in Streifen geschnitten. Die Zitronenblätter habe ich nur halbiert, d.h. die Mittelrippe herausgeschnitten. Da man diese aber nicht mitisst, hätte ich sie auch nur in Stücke reißen können. Mit 1 ½  EL grüner Currypaste, die in Erdnussöl angebraten werden, wird die Currysoße zubereitet. Die Paste mit Kokosmilch ablöschen, insgesamt brauche ich 2 Dosen (= 800 ml). Die Krachai-Wurzel, die geviertelten Thai-Auberginen, die Chilis und die Zitronenblätter dürfen jetzt mitköcheln. Die abgegossenen Tuben dürfen dann noch 10 Minuten mitköcheln.  Dazu gab es Reis. So, das war das Rezept noch einmal im Schnelldurchgang. Es steht schon mal hier. Das Bild dazu war noch etwas anders.


 Oberfrankenausstellung
Möchten Sie Käse probieren? Schauen Sie, wie sauber die Fliesen werden! Sind Sie Hausbesitzer? Ich möchte Ihre Brille reinigen(3x)!  Für mich (uns) war es wie ein Spießrutenlaufen. Eine reine Information war nicht möglich. Ich muss dazu sagen, ich mag es nicht, wenn ich schon beim Angucken auf marktschreierische, autoverkäuferhafte (Tschuldigung Marco) Art und Weise bedrängt werde. Wir haben uns eine neue Pfanne gegönnt, von Woll. Die ist jetzt auch induktionsgeeignet.  Wir hatten schon mal eine, die uns nach 8 Jahren altersbedingt verließ. Ansonsten hat mir am besten die Tierschau gefallen, auch wenn das Pinto-Pferd beim versuchten Streicheln (mit Erlaubnis des Besitzers) schon seltsam die Lippen stülpte und die Zähne zeigte. Bitte, dann streichele ich eben jemand anders.

vhs-Kochkurse im Sommersemester
Es wird sie weiter geben. Die Anfrage kam am Montag und wir überlegen jetzt, was wir noch zusätzlich anbieten können.  Ideen sind reichlich da, an der Umsetzung arbeiten wir zurzeit. Mehr wird nicht verraten, außer: es wird ganz spezielle Themen geben.

Montag, 16. Mai 2011

Dickes Rindercurry mit Erdnüssen

Das haben wir schon letzte Woche gekocht und heute dann veröffentlicht. Bei Blogger ging ja ab letzten Mittwoch so einiges durcheinander. Ich konnte mich nicht mehr abmelden, ich konnte keine Beiträge posten, die "Planung" hatte auch nicht funktioniert. Egal, jetzt geht's ja wieder. Wir sind ja leidensfähig.

In Thailand wird dieses Curry gern mit "100jährigen" Enteneiern gegessen. Diese sind zwar nicht 100 Jahre alt, sehen aber so aus. ;-) Sie werden in Asche, Lehm und ein paar geheime Zutaten gelegt. Dabei wird die Schale schwarz, das Eiweiß grün und der Dotter geht ins Schwarze über. Das Auge isst mit! Ich bin bei meiner Version deshalb bei frischen Hühnereiern geblieben. Ich weigere mich außerdem immer noch Rinderfilet in Streifen zu schneiden und dann 10 Minuten zu kochen. Dafür reicht auch Rumpsteak. Im übrigen bin ich mir relativ sicher, dass Rinderfilet in der authentischen thailändischen Küche keine große bzw. gar keine Rolle spielt. Ansonsten war es ein ganz normales, scharfes Curry. Die Eier milderten die Schärfe etwas ab und passten gut.


Zutaten:
400 ml (1 Dose) Kokosmilch
3 TL rote Currypaste
2 Stängel Zitronengras
4 EL Fischsoße
3 EL Palmzucker
400 ml (1 Dose) Kokosmilch
600 g Rumpsteak
60 g Erdnüsse
4 Eier
3 rote Chilis
8 Zitronenblätter
2 EL Fischsoße
1 Prise Pfeffer
2 Stängel Thai-Basilikum

Zubereitung:
400 ml Kokosmilch in einem Topf erhitzen und zum Kochen bringen. Rühren, bis die Kokosmilch etwas eingedickt ist. Die Currypaste hizufügen und 3 Minuten mitkochen, bis die Flüssigkeit zu duften beginnt.

Das Zitronengras putzen, mit dem Küchenbeil plätten und dann in 5 cm-Stücke schneiden. Zitronengras, Fischsoße und Palmzucker hinzufügen und durchrühren. Aufkochen bis die Flüssigkeit eine schöne rote Farbe bekommt. Jetzt weitere 400 ml Kokosmilch hinzufügen und wieder kochen lassen.

Das Fleisch in schmale Streifen schneiden. Die Erdnüsse im Mörser grob zerstoßen. Fleisch und Erdnüsse in die Soße geben und 10 Minuten kochen lassen.

4 Eier in der Zwischenzeit hart kochen. Die meiste Flüssigkeit sollte jetzt reduziert sein. Chilis entkernen und in schmale Streifen schneiden. Die Zitronenblätter rollen und in feine Streifen schneiden. Chilis, Zitronenblätter, Fischsoße und Pfeffer hinzufügen und abschmecken. Die Basilikumblätter zupfen und über das Curry streuen. Die Eier vierteln und darübergeben. Mit Reis servieren.

Mittwoch, 25. August 2010

Rotes Curry mit Garnelen

30 Minuten kochen und ein sommerliches Reisgericht steht auf dem Tisch. Mit den Zutaten kann man je nach Geschmack und auch Verfügbarkeit spielen. Nur bitte nicht Thai-Basilikum durch unseren europäisches ersetzen. Wenn man Ananas nicht mag, können dafür weiße Thai-Auberginen verwendet werden. Auch Garnelen kann man gut durch Huhn oder Pute ersetzen.
Zutaten:
1 EL rote Currypaste
1 Dose (400 ml) Kokosmilch 
3 Zitronenblätter
5 Ananasscheiben
800 g Garnelen (entspricht 1000 g TK-Garnelen)
2 EL Fischsoße
1 EL Zucker
½ TL Instant-Hühnerbrühe
6--8 Stängel Thai-Basilikum

Zubereitung:
Die Currypaste kurz anbraten, dann die Kokosmilch, über 10 Minuten verteilt, hinzufügen und etwas einkochen lassen.

Ananas in mundgroße Stückchen schneiden. Dann zugeben und mit den Zitronenblättern weitere 15 Minuten köcheln lassen.

Garnelen schälen, am Rücken einschneiden und den Darm entfernen.

Fischsoße, Zucker, Instant-Hühnerbrühe und Garnelen zugeben und fünf Minuten köcheln lassen. 

Basilikumblätter einstreuen und mit Reis servieren.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Zwei-Freunde-Curry

Zwei ehemalige Arbeitskollegen, oder besser, zwei Freunde mit ihren Frauen hatte ich am Wochenende zu Besuch. Wir haben lange zusammengearbeitet, und auch später den Kontakt nie so ganz verloren. Nicht nur die Geschichten aus alter und neuer Zeit waren interessant. Was für eine tolle Zeit hatten wir miteinander. Jetzt wird das hoffentlich etwas regelmäßiger passieren.

Für den Abend hatte ich mir, neben dem Klassiker „Glasnudelsalat“, ein rotes Curry für den Grill-Wok ausgedacht.  Dass es unmittelbar nach dem Eintreffen der Gäste wieder zu regnen begann, störte zwar, aber wir machten das Beste daraus. Der Sonnenschirm wurde in einen Regenschirm umfunktioniert, warm war es ja. Das Bamberger „Weizla“ sorgte zudem für etwas Abkühlung und gute Stimmung.

Dieses Mal habe ich für 8 Personen gekocht. Die Menge war gerade so ausreichend.

Zutaten:
2 EL Erdnussöl
1000 g Putenbrust
2 EL rote Currypaste
800 ml Kokosmilch
6 rote Chilis
1 Ananas
200 g Cocktailtomaten
 100 g Zuckerschoten
2 rote Paprika
4 EL Fischsoße
4 EL Sojasoße
1 EL Zucker
1 Zitrone
Zitronenabrieb
10 Zitronenblätter
4 Stängel Thai-Basilikum
½ Bund Chinalauch

Zubereitung:
Alle Zutaten müssen erst entsprechend zurechtgeschnitten und dann in Schalen und Schüsseln bereit gestellt werden.
(Putenbrust – mundgerechte Stücke, Chilis – halbiert, entkernt und in Halbringe geschnitten, Ananas – mundgerechte Stücke, Cocktailtomaten – halbiert, Zuckerschoten – 2 cm-Stücke, Paprika – Längsstreifen, Thai-Basilikumblätter – gezupft, Zitronenblätter – Mittelrippe herausgeschnitten und in Streifen, Chinalauch – in Röllchen)

Den Grill-Wok mit Holzkohle schön heiß werden lassen. Das Erdnussöl in die Pfanne geben und die Currypaste hinzufügen. Die Currypaste etwas anrösten lassen.

Die Fleischstücke portionsweise in der Mitte des Woks braten, dann am Wokrand nach oben schieben und die nächste Fleischportion braten.

2 Esslöffel vom Dicken der Kokosmilch hinzufügen und weiter braten lassen. Dieser Vorgang wird wiederholt bis das Dicke der Kokosmilch aufgebraucht ist. Die Chiliringe hinzufügen und unterheben.

Die Ananas, die Zuckerschoten, die Paprikastreifen und die Zitronenblätter unterheben und pfannenrühren.

Die restliche Kokosmilch hinzufügen und unterrühren.

Mit Fischsoße, Sojasoße, Zucker, Zitronensaft und Zitronenabrieb würzen.

Die Thai-Basilikumblätter und den Chinalauch unterheben und sofort mit Reis servieren.

Donnerstag, 15. April 2010

Bratwurst Spezial (4) - Coburger Bratwurst im grünen Curry

Bratwurst ist nicht nur ein Thema der deutschen Küche. Die Idee "Coburg meets Thailand" kam mir im Sommer 2006. Von Yuppadee zunächst skeptisch belächelt, hat sie es dann doch versucht und durch Aufessen "geadelt". Mit Kieferzapfen etwas rauchig gebratene Bratwürste treffen auf Chilischärfe und bittere Erbsen-Auberginen. Am letzten Sonntag, bei Annis Geburtstag haben wir es wieder einmal gegessen. Die Idee am Sonntag war eigentlich nur Arbeitsvereinfachung. Die kleinen Kinder unter den Gästen bekamen die Bratwurst mit Kartoffelsalat, die Erwachsenen u.a. Bratwurst mit Curry. Beide Gruppen konnten so zufriedengestelt werden.

Besonders lecker ist das Ganze, wenn man im Garten auf dem Grillwok kocht. Das Teil habe ich durch Zufall bei ebay ersteigert. Mit Holzkohle befeuert ist hier wirklich authentisches thailändisches Kochen möglich.

Zutaten:
8 Coburger Bratwürste
½ EL grüne Currypaste
2 Dosen (je 400 ml) Kokosmilch
3 EL Erdnussöl
3 EL Fischsoße
2 EL Zucker
1 TL Instant-Hühnerbrühe
1 Stängel Thai-Basilikum

Zubereitung:
Die Bratwürste auf einem Grill mit "Kühle" (Kieferzapfen) schön dunkel grillen und auf die Seite stellen.

Die Currypaste mit Öl anbraten und die Kokosmilch über 10 Minuten verteilt nach und nach zugeben.

Erbsen-Auberginen zupfen und waschen. Thai-Auberginen vierteln, Krachai-Wurzeln in feinste Scheibchen schneiden, Chilis in Streifen schneiden und die Zitronenblätter halbieren.

Erbsen-Auberginen,Thai-Auberginen, Krachai-Wurzeln, Chilis und Zitronenblättern in die Currysoße geben. Alles 5 bis 10 Minuten köcheln lassen.

Mit Fischsoße, Zucker und Instant-Hühnerbrühe abschmecken.

Die Bratwürste in mundgerechte Stücke schneiden und unterheben. Gezupfte Basilikumblätter darüber streuen und mit Reis servieren.

Montag, 1. Februar 2010

Rotes Sonntags-Curry mit Schweinefilet


So hatte ich das gestern nicht erwartet. „Du kochst doch thailändisch? Wir haben so etwas noch nie probiert.“  Kurzfristig Gäste am Sonntag, kein Problem. Mal sehen, was so alles in den Vorratsschränken ist. Schweinefilet, Zwiebeln, dunkle Sojasoße, Paprikaschoten, Zuckerschoten, Frühlingszwiebeln, Shiitake-Pilze, Zucchini, rote Chilis, Kafir-Limettenblätter, Zitrone, rote Currypaste, Knoblauch, Kokosmilch, Fischsoße, helle Sojasoße, dunkle Sojasoße, Zucker und Reis.



Und los geht’s: Das Schweinefilet häuten, putzen, der Länge nach durchschneiden und dann in ½ cm große Scheiben quer schneiden. Eine Zwiebel fein würfeln und alles in eine Schüssel geben. Etwa 2 EL dunkle Sojasoße und ordentlich Pfeffer dazu. Umrühren und für 15 Minuten in den Kühlschrank zum Marinieren geben.

Paprika, Zuckerschoten, Frühlingszwiebeln, Pilze und Zucchini waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Chilis längs halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Den Knoblauch sehr fein hacken. Die Mittelrippe der Zitronenblätter herausschneiden und die Blatthälften noch einmal grob zerreißen.

Dann geht’s los:
Etwas Erdnussöl im Wok stark erhitzen und einen TL Currypaste hinzufügen. Aufpassen, dass die Currypaste in dem gusseisernen Wok nicht ansetzt. Die Chilistreifen hinzufügen. Rühren und dann den Knoblauch hinzufügen. Braten lassen bis der Knoblauch schön goldgelb wird.

Einen EL vom Dicken der Kokosmilch hinzufügen und rühren. Die Hitze leicht zurückdrehen. Es dauert nicht lang, da setzt sich etwas Öl an der Oberfläche ab und es fängt ganz lecker zu duften an. Dann sofort einen zweiten EL der Kokosmilch hinzufügen und einmal umrühren.

Jetzt schiebe ich das Knoblauch-Chili-Kokosmilchgemisch etwas an den Rand des Wok. Das Öl läuft in die Mitte des Wokbodens zurück und schon lege ich genau dorthin die erste Portion des marinierten Schweinefilets. Das Fleisch sieht durch die dunkle Sojasoße sehr dunkelrot aus. Ist die Portion beidseitig gebraten, schiebe ich sie am Wokrand etwas nach oben und die nächste Portion kommt in die Mitte des Woks.

Wenn das Fleisch gebraten ist, fülle ich mit der restlichen Kokosmilch auf. Paprika, Zuckerschoten, Zucchini, Frühlingszwiebeln, Zitronenblattstreifen und Shiitake-Pilze dazugeben und einmal umrühren. Jetzt wird das erste Mal mit etwas Fischsoße und Sojasoße abgeschmeckt. Nur nicht zu viel, sonst wird’s salzig.  Wenn jetzt der Reis noch nicht köchelt wird’s auch knapp für ein gutes Timing.

Kurz bevor der Reis fertig ist, etwas Zucker und den Zitronensaft zum Curry dazugeben. Umrühren und abschmecken. Eventuell noch ein zweites Mal mit Fischsoße und der hellen Sojasoße abschmecken. Der Duft ist herrlich! Jetzt wird endlich serviert: Rotes Curry mit Gemüsen und Schweinefleisch. Auf thailändisch könnte es heißen: Gäng Ped Muh Yang. Gedauert hat das Ganze etwa 30 Minuten! 

Montag, 18. Januar 2010

Rotes Curry mit Huhn (Gäng Ped Gai)

"Wenn Du thailändisch kochst, bitte nicht so scharf!" Also gut, dann wird das Rezept eben den empfindlichen europäischen Geschmacksnerven angepasst. Zusätzliche Mühe macht es sowieso nicht. Leider geht dann ab und zu ein authentisches Erlebnis verloren. Selbst schuld! Wer es trotzdem mal riskieren möchte, verdoppelt oder verdreifacht einfach die Mengenangaben bei der Currypaste und/oder den Chilis. Anstatt Hähnchenbrust kann man auch entbeintes Hähnchenschenkelfleisch nehmen.

Bei einem thailändischem Büfett steht gegenüber dem scharfen Gericht ein mildes oder süß-saures Gericht. Wenn es zu einmal zu scharf wird, etwas Reis oder ein Stück Brot kauen. Wenn man schon trinkt, dann vielleicht etwas Kokosmilch. Wasser trinken verteilt die Schärfe nur im Mund und macht alles noch schlimmer.



Zutaten:
1000 g Hähnchenbrust
1 mittelgroße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3 rote Chilis
400 g Zuckerschoten

2 EL Erdnussöl
1 TL rote Currypaste
400 ml (1 Dose) Kokosmilch

1 Bund Chinalauch
3 EL Fischsoße
3 EL Palmzucker


Zubereitung:
Das Fleisch putzen und in mundgerechte Streifen schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch sehr fein würfeln. Die Chilis längs halbieren, die Kerne entfernen und in Halbringe schneiden. Die Zuckerschoten waschen, putzen und schräg in etwa 2 cm breite Streifen schneiden.

Das Öl in einem Wok erhitzen und die Currypaste mit der Zwiebel, dem Knoblauch und den Chilis anbraten. Vom Dicken der Kokosmilch 2 EL dazugeben und wieder braten lassen. Dabei immer wieder rühren. Diesen Vorgang wiederholen bis das Dicke der Kokosmilch aufgebraucht ist.

Mit dem Kochlöffel die Kokosmilchmasse an den Rand des Woks schieben und das Fleisch in die Mitte des Woks portionsweise hinzugeben und braten. Wenn das ganze Fleisch im Wok ist, den Rest der Kokosmilch hinzufügen und 3 Minuten köcheln lassen.  

Die Zuckerschoten hinzufügen und weitere 8-10 Minuten köcheln. Ab und zu umrühren.

Den Chinalauch waschen und in 1 cm-Ringe schneiden. Mit Fischsoße und Palmzucker abschmecken und mit den Lauchringen garnieren. Mit Reis servieren.

Montag, 28. Dezember 2009

Smørrebrød - Curry-Heringssalat (Sild i karry)


Noch ein Smørrebrød. Dieses Mal sind die Heringe eingelegt und schmecken schön säuerlich. Das erste Mal haben wir diesen leckeren Salat im Urlaub in Dänemark gegessen. Einfach herzustellen, er braucht nur etwas Zeit. Das Richtige nach dem „Silvester-Kater“.



Zutaten:
8 Matjes-Filets
0,5 l Essig
6 EL Zucker
1 Zwiebel
100 ml Wasser
10 Knoblauchzehen
3 Lorbeerblätter
10 Pfefferkörner


200 g saure Sahne
90 g Mayonnaise
2 TL Currypulver
1 TL Zucker
½ TL Salz


Zubereitung:
Die Matjesfilets 2 - 4 Stunden wässern.


Aus Essig, Zucker, einer klein gewürfelten Zwiebel, etwas Wasser, Knoblauch, Lorbeerblättern und Pfefferkörnern eine Marinade herstellen. Die Marinade aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat und abkühlen lassen.


Die Matjes-Filets in mundgerechte Stücke schneiden. Die Filets in die abgekühlte Marinade geben und über Nacht ziehen lassen.






Die Matjesstücke aus der Marinade abseihen. Aus Sahne, Mayonnaise, Currypulver, Zucker und Salz ein Dressing rühren. Die Matjesstücke unterheben und evtl. mit etwas Salz bzw. Zucker abschmecken.








 Mit Schwarzbrot, Butter und etwas klein gehackten Eiern servieren.

Samstag, 19. Dezember 2009

Rotes Curry mit Garnelen, Hackfleisch und Thai-Bohnen

Das ist mal wieder etwas nach meinem Geschmack. Die Garnelen sind natürlich TK-Ware. Die krumme Zahl (800 g) für die Menge der Garnelen ergibt sich aus 1000 g der TK-Ware minus dem Anteil an Eis. 
Ich habe bei diesem Gericht etwas Vorarbeit mit den Garnelen, der Paprika und den Thai-Bohnen. Große Kochkünste sind nicht gefordert. Das ist auch das, was mir an dieser Küche gefällt. Ein bisschen Fantasie, ein bisschen Kreativität und schon ist man fertig. Alles in allem dauert es etwa 15 Minuten, wenn man den Reiskocher gleich einschaltet. Das ist blitzschnell, oder?





Zutaten:
1 EL rote Currypaste
3 EL Erdnussöl
500 g Rinderhack

1 rote Paprika
200 g Thai-Bohnen
800 g Garnelen

400 ml (1 Dose) Kokosmilch
3 EL Sojasoße
3 EL Fischsoße
1 EL Palmzucker
1 EL Instant-Hühnerbrühe

4 Zitronenblätter

Zubereitung:
Die Currypaste in Öl anbraten. Das Hackfleisch dazugeben und 3 Minuten scharf anbraten und pfannenrühren.


Die Paprika entkernen und in Streifen schneiden. Die Thai-Bohnen in 2 cm-Stücke schneiden. Die Garnelen säubern, schälen und mit einem Rückenschnitt den Darm entfernen. Alles zugeben und 3 Minuten bei mittlerer Hitze mitbraten. 

Die Kokosmilch hinzufügen und aufkochen lassen. Mit Sojasoße, Fischsoße, Palmzucker und Hühnerbrühe abschmecken.


Die Mittelrippen der Zitronenblätter (Kaffir-Limettenblätter) entfernen, in feinste Streifen schneiden und unterheben. Mit Reis servieren.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Masaman-Curry (Gäng Masaman)

Das Gäng Masaman (แกงมัสมั่น), auch Gäng Kari Nüa, wird je nach den Zutaten als mild bis feurig beschrieben. Ich habe bewusst auf zusätzliche Chilis verzichtet, was aber durchaus möglich ist. Der Name des Gerichts bedeutet "Moslem-Suppe". Ein Gericht, dass traditionell mit Rindfleisch zubereitet wird. Ich habe gelesen, dass dieses Rezept "indisch" beeinflusst ist, was ich allein wegen dem Rindfleisch nicht so recht glaube. Man kann aber auch Huhn oder Pute nehmen, passt genauso.

Anders als unten beschrieben, hat Yuppee an meinem Geburtstag das Masaman-Curry gekocht. Das Fleisch hat sie im Schnellkochtopf etwa 50 Minuten gegart. Dann wurden die gepellten Kartoffeln mit dem Fleisch und den anderen Zutaten gekocht bis die Kartoffeln letztlich zerfallen sind. Die Masaman-Currypaste war original aus Bangkok. Es war ein Genuß!



  


Zutaten:
750 g Rindfleisch (Hochrippe)
5 mittelgroße Kartoffeln
3 mittelgroße Zwiebeln
1 Dose (400 ml) Kokosmilch
3 TL Masaman-Currypaste
3 EL geröstete, Erdnüsse
3 EL Palmzucker
4 EL Fischsoße
1 Limette
2 Lorbeerblätter
½ l Wasser

Zubereitung:
Das Fleisch säubern. Fett und Sehnen entfernen und dann in 2 cm große Würfel schneiden. Die Kartoffeln in 1 cm große Würfel schneiden und in Salzwasser legen. Die Zwiebeln vierteln und abdecken.

Die Currypaste in etwas Erdnussöl anrösten und, wenn sich das Öl von der Currypaste trennt und die Currypaste zu duften beginnt, die Kokosmilch esslöffelweise dazugeben. Insgesamt 5 EL der dicken Schicht der Kokosmilch in den Wok dazugeben und zum Kochen bringen.

Die gerösteten Erdnüsse im Mörser grob zerstoßen.

Das Fleisch und die Lorbeerblätter dazugeben und weiterbraten.

Die restliche Kokosmilch, Zucker, Fischsoße, Limettensaft, Erdnüsse und Wasser hinzugeben. Bei schwacher Hitze etwa 60 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen.

Jetzt Kartoffeln und Zwiebeln dazugeben und weitere 20 Minuten, bis die Kartoffelwürfel gar sind, köcheln lassen.

Mit Bildern sieht alles so aus:

 Das sind die Zutaten (nur die Limette fehlt!).


Erdnüsse in der trockenen Pfanne rösten.


Currypaste anbraten.


Mit wenig Kokosmilch ablöschen und weiter braten.


Öl setzt sich ab und es riecht würzig.


Fleisch hinzufügen und ...


... weiterbraten, Lorbeerblätter dazu und unterheben.


Die restliche Kokosmilch dazugeben.


Die restlichen Zutaten hinzufügen.


Wasser hinzufügen und bei geschlossenem Deckel 60 Minuten köcheln lassen.


Kartoffelwürfel und Zwiebeln hinzufügen und etwa 20 Minuten köcheln lassen bis die Kartoffelstücke weich sind.


Schmeckt lecker! Aroy Dee!

Samstag, 28. November 2009

Beinahe hätten wir es geschafft!

Freitag Nachmittag. Kurz nach dem Mittagessen, das wir ausfallen lassen haben. Wir müssen mal in die Stadt. Also ab ins Parkhaus an der Post, dann nur noch die Schenkgasse hoch und schon stehen wir am Rand der Coburger Fussgängerzone. Der Magen knurrt immer noch. Ein einfaches, handgeschriebenes Plakat fällt uns sofort ins Auge. "Curry mit Rind", und drunter "Gemüsepfanne mit Huhn". Wir wollen aber da doch gar nicht hin. Trotzdem: Wie vom Magneten gezogen marschieren wir durch die Eingangstür. "Hallo Peter, hallo Anja!" Bei Yuppadee heißt Anni schon immer Anja. Und Anja Anni hat sich schon dran gewöhnt. 5 Minuten später dampfen zwei Teller auf unseren Tischen. Das rote Curry mit Rind ist nicht so scharf und ich "peppe" es mit etwas Chilipulver auf. So, jetzt reicht's! Der erste Bissen. Scharf, aber nicht unangenehm. So soll's sein.



Anni versucht die Gemüsepfanne mit Huhn. Sehr mild und würzig, die Umami-Geschmacksknospen jubeln. Von der Menge wieder riesig. Das Huhn zart, der Pakchoi, die Erbsen-Auberginen, die Thai-Bohnen und die Paprikastücke knackig.



Noch einmal: Eigentlich wollten wir da gar nicht rein. Bereut haben wir es trotzdem nicht. ;-)
Nächstes Mal laufen wir dran vorbei oder parken am Anger, an der Mauer oder am Zinkenwehr.

P.S.: Die beiden Bilder sind mit dem iPhone entstanden.

Freitag, 27. November 2009

Hackfleischklößchen Thai-Style im grünen Curry

Wenn man altbewährte deutsche Küche mit asiatischer Küche verbindet, kommt z.B. das folgende Gericht heraus. Die Frische des Ingwers passt hervorragend zum Hackfleisch. Das grüne Curry bringt etwas Schärfe. Es sieht lecker aus und schmeckt. Es ist ideal für Feiern, Partys und mehr vorzubereiten.


Zutaten:
1 Zwiebel
3 Brötchen (alt)
10 g Ingwer
1 Stange Zitronengras
1000 g gemischtes Hackfleisch
3 Eier
Salz
Pfeffer
4 EL Pflanzenöl
3 rote Chilis
2 EL Erdnussöl
1½ TL grüne Currypaste
400 ml (1 Dose) Kokosmilch
4 Zitronenblätter
6 Thai-Auberginen
4 EL Fischsoße
2 EL Soajsoße hell
1 Limette
1 TL Zucker
1 TL gekörnte Hühnerbrühe
½ TL Garnelenpaste
1 Bund Thai-Basilikum

 

Zubereitung:
Die Zwiebel klein würfeln und die Brötchen einweichen.

Den geschälten Ingwer fein raspeln und das Zitronengras putzen und in feinste Stückchen schneiden. Nur so lässt sich das Zitronengras mitessen.

Das Hackfleisch in eine große Schüssel geben, die Brötchen gut ausdrücken und dazugeben. Zwiebelwürfel, Ingwer, Zitronengras, Eier sowie Salz und Pfeffer dazugeben und gut durchkneten. 

Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die Hackfleischmasse in kleine Klößchen formen und nicht zu dunkel braten. Die fertigen Hackfleischklößchen auf die Seite stellen.

Die Chilis der Länge nach halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Erdnussöl in den Wok geben und den Wok erhitzen. Chilis und Currypaste dazugeben und anrösten bis es zu duften beginnt. Mit 2-3 EL Kokosmilch ablöschen und wieder erhitzen. Wenn sich das Öl von der Flüssigkeit trennt, noch einmal 2 EL Kokosmilch dazugeben. Aufkochen lassen und den Rest der Kokosmilch dazuschütten.

Die Zitronenblätter der Länge nach zerreißen. Die Thai-Auberginen putzen (Blütenstand entfernen), waschen und vierteln.

Die Zitronenblätter und die Auberginen-Stücke in den Wok geben und aufkochen lassen.

 Mit Fischsoße, Sojasoße, Limettensaft, Zucker und der gekörnten Hühnerbrühe abschmecken. Die Garnelenpaste hinzufügen und gut unterrühren. Noch einmal aufkochen lassen.

Die Thai-Basilikumblätter waschen, von den Stängeln zupfen und zur Seite stellen. Die Hackfleischklößchen in das Curry geben und erhitzen.

Zum Schluß die Thai-Basilikumblätter hinzufügen und vorsichtig unterheben. Sofort mit Reis servieren.

 

Montag, 23. November 2009

Panaeng-Curry mit Hähnchenschenkeln (Panaeng Gai)

Ein typisches Thai-Gericht - lecker und schnell zubereitet. Beim Ablöschen der Currypaste mit der Kokosmilch dampft und qualmt es fürchterlich. Die Dämpfe, die einem dabei in die Nase steigen, könnten einen Hustenreiz auslösen. Harmlos, aber so verjagt man auch neugierige Topfgucker! Wenn man keinen Palmzucker hat, kann man auch braunen Zucker nehmen.



Zutaten:
4 Hähnchenschenkel
1½ EL Panaeng-Currypaste
2 EL Erdnussöl
1 Dose (400 ml) Kokosmilch
1 EL Palmzucker
4 EL Fischsoße
1 EL helle Sojasoße
5 Zitronenblätter
1 rote Paprika 
2 Stängel Thai-Basilikum


Zubereitung:
Die Hähnchenschenkel 10 Minuten kochen, aus dem Topf nehmen und abtropfen lassen.


Die Currypaste etwa 3 Minuten mit dem Erdnussöl anbraten, dann 2 EL Kokosmilch zugeben und rühren. Nach weiteren 2 Minuten wieder 2 EL Kokosmilch hinzufügen. Dieser Vorgang wiederholt sich bis etwa 200 ml Kokosmilch eingerührt sind.


Palmzucker, Fischsoße und Sojasoße dazugeben und einrühren.


Die Hähnchenschenkel in die Soße legen und weitere 10 Minuten mitköcheln lassen.


Die restliche Kokosmilch über die Hähnchenschenkel gießen und bei geschlossenem Deckel 20 Minuten garen lassen. 


Zitronenblätter und Paprika in hauchdünne Streifen schneiden.






Hähnchenschenkel aus dem Topf nehmen und auf einer Platte anrichten.


Currysoße über die Hähnchenschenkel geben und mit den Basilikumblättern, den Zitronenblattstreifen und der Paprika garnieren. Mit Reis servieren.

 
http://www.wikio.de
Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)