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Donnerstag, 10. Februar 2011

Überbackene Nachos

Mal ehrlich, diese Sendungen mit Lena und Stefan „Hab immer noch zu wenig Kohle für schöne Zähne“ Raab öden doch langsam an. Da trällert ein Teenie Lieder in Englisch. Sie singt dabei gequetscht und mehr als seltsam. Bohlen hätte da wohl gleich an seinen F…-Frosch gedacht. Ist das ein Dialekt, den sie da von sich gibt? Etwa australisches oder neuseeländisches Englisch? Englisch sprechen kann sie nicht, wenn man sich an die Interviews nach dem letzten Song Contest erinnert. Sie wäre wohl auch die erste „Fast“-Abiturientin, die Englisch kann. Also was soll das Ganze? Ist diese Art Englisch zu sprechen/singen Kunst? Oder haben hier Psycho-Strategen ausgeklügelt wie man die meisten CDs verkauft und wie man in den Charts möglichst nahe an/auf Platz 1 kommt. Also ich kann damit wenig bis nichts anfangen, ich bin aber wahrscheinlich auch nicht der Adressat. Man kann nur hoffen, dass es bald vorbei ist.

Ideal zur Fernsehunterhaltung, allerdings etwas kalorienhaltig ist mein Fernsehabendsnack, der eigentlich eine komplettes Abendessen ist. Gegessen habe ich so etwas einmal in den USA und habe immer wieder versucht es nachzukochen. So müsste es passen.

Für 8 Personen


Zutaten:
500 g Rinderhack
2 EL Pflanzenöl
1 Zwiebel
Salz
Pfeffer
250 g (1 Dose) Kidneybohnen
Tortilla Chips (nur gesalzen, ohne Käse)
250 ml Salsa
300 g geriebener Gouda

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und fein hacken.

Das Öl in die Pfanne geben, gut erhitzen und das Rinderhack mit kleinen Zwiebelwürfeln anbraten. Es soll krümelig und braun werden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Bohnen gut abtropfen lassen, dazugeben und untermengen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Auf einem Backblech Backpapier ausbreiten. Vier Portionen Tortilla Chips „körbchenartig“ auslegen. Darauf etwa 2-3 Esslöffel Hackfleischmasse legen. Mit einem Teelöffel Salsa nach Geschmack darauf geben und mit viel geriebenem Käse überstreuen.


Im Backofen den Käse ca. 5 Minuten schmelzen lassen. Die Chips sollen dabei nicht dunkler werden. Ein Bier dazu und der Abend wird auch ohne Lena richtig schön. ;-)


Mittwoch, 8. Dezember 2010

Kein Chili con Carne - eher ein pikanter Hackfleischtopf

Eigentlich habe ich mich total vergaloppiert. Der ursprüngliche Plan war ein Chili con Carne. Dann aber bin ich mit den Zutaten total durcheinander gekommen. Gemerkt habe ich es erst, nachdem alles zurechtgeschnitten war. Wegwerfen wollte ich dann eigentlich auch nichts mehr. Das kommt davon, wenn man als „Kleiner“ mit den „Großen“ mithalten möchte. Das, was dabei rauskam war nicht schlecht, im Gegenteil. Es war aber kein Chili con Carne. Allerdings auf der anderen Seite, es gibt Unmengen von unterschiedlichen Chili con Carne - Rezepten. Letztlich ist, darauf kann man sich einigen,  ein schöner pikanter Eintopf herausgekommen, gut vorzubereiten und damit ideal für Familienfeiern.

Für 8 Personen


Zutaten:
3 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
4 EL Pflanzenöl
1000 g Rinderhack
200 g Sellerie
1 Möhre
2 Petersilienwurzeln
6 getrocknete Chili
2 rote Chilis
Salz
Pfeffer
Cayennepfeffer
1 Dose (400 g) Dosentomaten
500 g passierte Tomaten
0,5 l Hühnerbrühe
1 Dose (285 g) Mais
4 Dosen (1000 g) Kidneybohnen
1 rote Paprika
1 grüne Paprika
1 gelbe Paprika
4 Tomaten
200 g Schmand


Zubereitung:
Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen schälen und grob hacken.

Das Öl im Bräter erhitzen, das Rinderhack, Knoblauch und Zwiebeln dazugeben und 5 Minuten gut anbraten.

Sellerie, Möhre und Petersilienwurzeln schälen und würfeln, in den Bräter geben und weitere 5 Minuten mitbraten lassen. Die frischen und die getrockneten Chilis dazugeben und untermengen. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen.

Die Dosentomaten und die passierten Tomaten hinzufügen und zum Köcheln bringen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Hühnerbrühe und den Mais in den Bräter dazugeben, aufkochen lassen und für 60 – 70 Minuten in den Backofen geben.

Paprika und Tomaten würfeln und mit den abgetropften Kidneybohnen in den Bräter geben, aufkochen lassen und evtl. mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer nachwürzen. Den Schmand unterziehen. Mit einem Baguette oder auch Nudeln bzw. Reis servieren.


 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)