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Donnerstag, 13. Januar 2011

Hühnersuppe mit Garnelen-Wantans (Giau Naam Gung)

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die ihre Autos bar bezahlen (können). Als ich jetzt einen Kredit bei einer Auto-Bank beantragen wollte, war ich begeistert: 3,99% - Das ist doch ein Wort. Man muss allerdings bei der Autobank noch eine Versicherung gegen Arbeitslosigkeit und eine Restschuldversicherung abschließen. Dieses Geld kommt zu dem Nettodarlehensbetrag noch dazu. Kann da eine Hausbank oder eine Sparkasse noch mithalten? Ein Anruf und eine Anfrage bei der Hausbank belehrten mich. Zwar müsste ich hier fast 2 Prozent mehr bezahlen, aber ich habe keine Zusatzkosten. Es bleibt nur der Nettodarlehensbetrag. Was soll ich sagen? Bei der Hausbank war der Kredit um fast 1000 € günstiger. Manchmal hilft ein bisschen nachrechnen und nachfragen und auch ein bisschen verhandeln.

Diese thailändische Hühnersuppe mit einer Seafood-Einlage wollte ich schon lange einmal nachkochen. Sie passt so gar nicht in diese Klischée vom scharfen thailändischen Essen. Und in diese Wantans könnte ich mich reinsetzen, thailändisch, aber trotzdem ein bisschen chinesisch. Haben chinesische Händler oder Einwanderer diese Suppe nach Thailand gebracht?


Zutaten:
500 g Garnelen
2 Knoblauchzehen
2 Korianderwurzeln
weißer Pfeffer
20 Wantan-Blätter
1 Eigelb

4 Knoblauchzehen
2 EL Erdnussöl

2 l Hühnerbrühe
8 Garnelen
100 g Chinakohl
100 g
Bohnensprossen
4 EL Sojasoße hell

2 Frühlingszwiebeln
weißer Pfeffer

Zubereitung:
Die Garnelen putzen, Darm entfernen, säubern und fein hacken. 8 Garnelen auf die Seite legen.

Die Knoblauchzehen und die Korianderwurzeln putzen und sehr fein hacken. Garnelen, Knoblauch und Korianderwurzeln mischen und jeweils einen TL auf ein Wantan-Blatt geben. Die vier Ecken des Wantan-Blatts mit Eigelb einstreichen, nach oben ziehen und kleine Beutel daraus machen.

Die Knoblauchzehen fein hacken und mit dem Erdnussöl in einem Wok goldgelb anrösten. Den gerösteten Knoblauch in einer Schüssel zur Seite stellen.

3 – 4 Kellen Hühnerbrühe in einen Topf geben und die Brühe erwärmen.

Die restliche Hühnerbrühe in einem zweiten Topf zu Kochen bringen und die Wantans 3 Minuten sanft köcheln lassen. Dann die Wantans mit einer Schaumkelle herausnehmen und in den ersten Topf zum warmhalten hineingeben.

Dann wird der in Streifen geschnittene Chinakohl, die Bohnensprossen und die 8 Garnelen in die kochende Brühe des zwqeiten Topfes gegeben. Die Brühe so lange köcheln lassen bis die Garnelen gar sind. Dann die Wantans in diese Brühe geben und die Hitze zurückdrehen. Die Suppe soll jetzt nicht mehr kochen.

Die Frühlingszwiebeln putzen und in schräg in Ringe schneiden.

Die Suppe noch einmal mit Pfeffer würzen und mit den Frühlingszwiebeln und dem gerösteten Knoblauch garnieren.


Montag, 10. Januar 2011

Chinakohl-Hackpfanne mit Tomaten und Paprika

Was haben wir ich über den vielen Schnee gemeckert. Jetzt gefällt es mir aber auch nicht. Fast geduckt bewegt man sich in den Häuserreihen, fast wäre für das Laufen dort eine Schutzhelmpflicht vorgeschrieben worden. So wurden wir am Donnerstagabend hochgeschreckt als eine Dachlawine auf unsere überdachte Terrasse knallte. Nichts weiter passiert, aber oft hält das die Bedachung nicht aus. Aus dem Garten schaut einen an vielen Stellen ein schmutziges Grün an. Da war es „weiß" schon besser. Zugegeben, ich weiß nicht, was ich will.

Mit sehr viel Respekt habe ich die einzelnen Blog-Events 2010 beobachtet und mir für 2011 vorgenommen am ein oder anderen teilzunehmen. Cucina rapida ist so ein Event. Einfach toll, was da so geboten wird. Schnell soll es gehen und gut schmecken soll es dann auch noch. Also habe ich dann meinen ganzen Mut zusammengenommen und überlegt, was man aus den vorhandenen Zutaten „basteln“ könnte. Nach etwa 30 Minuten Zubereitungszeit ist das dabei herausgekommen.


Zutaten:
1 Zwiebel
1 TL Ghee
250 g Rinderhack
2 ½ - 3 TL Currypulver
Salz
Pfeffer
5 Tomaten
1 rote Paprika
1 grüne Paprika
1 gelbe Paprika
400 g Chinakohl
250 ml Hühnerbrühe
200 g Sahne


Zubereitung:
Die Zwiebel fein hacken und zusammen mit etwas Ghee bei mittlerer Hitze anschwitzen. Das Hackfleisch dazugeben und etwa 5 Minuten anbraten.

Mit Currypulver abstäuben und weiter braten. Mit wenig Salz und Pfeffer würzen.

Zwischenzeitlich die Paprika mit dem Sparschäler schälen, entkernen und in 2 cm-Würfel schneiden.
Die Tomaten in kochendem Wasser kurz blanchieren, häuten, entkernen und ebenfalls in Würfel schneiden.

Einen Chinakohl der Länge nach halbieren, den Strunk entfernen und klein schneiden.

Hühnerbrühe in die Pfanne auffüllen und den Chinakohl dazugeben, unterheben und aufkochen lassen.

Tomaten- und Paprikawürfel dazugeben und bei geschlossenem Deckel fertig garen lassen. Kurz vor Schluss die Sahne unterheben und evtl. mit etwas Currypulver, Salz und Pfeffer nachwürzen.

Dazu gibt es Reis.

Donnerstag, 8. April 2010

Curryhuhn im Bananenblatt ( Ho Muk Gai)

Bananenblätter dienen in der thailändischen Küche u.a. als Alufolie, Förmchen oder als Teil der Tischdekoration. Sie werden nie mitgegessen. Vor der Verwendung der Bananenblätter müssen die Blätter gereinigt werden. Nimmt man heißes Wasser dazu, werden die Bananenblätter wieder biegsam und lassen sich besser verarbeiten.
In diesem Rezept, dass sich hervorragend vorbereiten lässt, wird das Huhn schonend gedämpft. Ein Festival für alle Geschmacksnerven! Wer sich allerdings die ganze Arbeit sparen möchte, kann anstatt der Bananenblattkörbchen auch Porzellan- oder Muffin-Förmchen nehmen. Das geht schneller, aber der "Kick" ist natürlich weg. Die übrigen Bananenblätter kann man problemlos einfrieren.

Zutaten:
8 Bananenblätter

100 g Chinakohl
400 g Hähnchenbrust
2 Stängel Thai-Basilikum
6 Zitronenblätter
1 TL rote Currypaste
2 Eier
4 EL Kokosmilch
2 EL Fischsoße

Zum Garnieren:
2 rote Chilis
6 Zitronenblätter
4 EL Kokosmilch

Vorbereitung der Bananenblätter:
Bananenblätter gründlich abwaschen und mit einem Geschirrtuch trocken abreiben.Wir benötigen 16 Bananenblattstücke (für jedes Körbchen 2), die quadratisch mit einer Kantenlänge von 15 cm sein sollen. Auf jeweils 2 Blattstücke eine Schüssel mit etwa 12 cm Durchmesser mit dem Rand darauf stellen und den überschüssigen Rand abschneiden. An einer beliebigen Stelle der runden Stücke etwa 5 cm tief und 1 cm breit einschneiden. Die beiden Seiten falzen und mit einem Hefter festklammern. Die Arbeitsschritte an der gegenüberliegenden Seite wiederholen. Jetzt das Körbchen um 90° drehen und wieder einschneiden, heranziehen und festklammern. Auf der gegenüberliegenden Seite noch einmal dasselbe. Letztendlich sollen acht kleine, rechteckige Bananenblattkörbchen entstehen.

Zubereitung:
Den Chinakohl in Streifen schneiden. Jeweils einen EL Chinakohl auf den Boden der Körbchen verteilen.

Das Fleisch in feine Streifen schneiden. Die Basilikumstängel waschen, Blätter zupfen und in Streifen hacken. Die Zitronenblätter rollen und in feine Streifen schneiden. Hühnerfleisch, Basilikum, Zitronenblätter, Currypaste, Eier, Kokosmilch und Fischsoße in eine große Schüssel geben und gut verrühren.

Die Füllung in die Bananenblattkörbchen gleichmäßig verteilen.

Die Chilis entkernen und in sehr feine Längsstreifen schneiden. Die Zitronenblätter rollen und in feine Streifen schneiden. Die Körbchen mit Kokosmilch, Chilis und Zitronenblättern garnieren. Die Körbchen in einen heißen Dämpfeinsatz geben und etwa 20-25 Minuten dämpfen. Dazu Reis servieren.

Alternativ kann man das Curryhuhn in der Muffinform für etwa 20 Minuten bei 180°C in den Backofen geben.

Samstag, 27. März 2010

Glasnudelsuppe mit Hackfleisch (Gaeng Jued Wunsen)

Eine milde Fleischsuppe, die von der Art eher zu den nordthailändischen Gerichten gezählt werden kann. Sie steht bei einem Büfett einem sehr scharfen Gericht gegenüber.


Zutaten:
100 g Glasnudeln
4 Stängel Koriander
2 Knoblauchzehen
1 kleine Petersilienwurzel
½ TL Salz
½ TL Pfeffer
100 g Chinakohl
1 l Gemüsebrühe
250 g Rinderhackfleisch
4 EL Austernsoße

Zubereitung:
Die Glasnudeln in einer Schüssel mit warmem Wasser 3-5 Minuten einweichen und mit einer Schere in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Wurzeln der Korianderstängel abschneiden. Das Koriandergrün fein hacken. Die Petersilienwurzel schälen. Die Korianderwurzeln, den Knoblauch und die Petersilienwurzel sehr fein hacken und in einen Mörser geben. Mit Salz und Pfeffer zu einer Würzpaste zerstampfen.  

Die Brühe erhitzen und die Würzpaste einrühren. Das Hackfleisch dann in der kochenden Suppe etwa 5 Minuten garen lassen. Jetzt die Glasnudeln, das Koriandergrün, den Chinakohl und die Austernsoße hinzufügen und unterrühren. Die Suppe 1 Minute köcheln lassen und servieren.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Gefüllte Tintenfische

In diesem Rezept nehme ich eine Füllung wie sie auch in Frühlingsrollen Verwendung finden kann. Die getrockneten Pilze sollten mindestens 1 Stunde in heißem Wasser eingeweicht werden, besser wären 3-4 Stunden in kaltem Wasser. Tintenfische mittlerer Größe passen am besten. Zu den Tintenfischen reichen wir Dipsoßen.

Zutaten:
4 Tonku-Pilze
1000 g Babytintenfische
80 g Chinakohl
80 g Sojasprossen
4 Frühlingszwiebeln
3 Knoblauchzehen
3 EL Erdnussöl
2 EL helle Sojasoße
3 TL Sesamöl
Salz
Pfeffer
150 g Rinderhack


Zubereitung:
Die Pilze im warmen Wasser mindestens 1 Stunde einweichen und dann in schmale Streifen schneiden. Die Tintenfische säubern, Kopf und Arme abschneiden. Arme klein schneiden. Den Chinakohl waschen und in Streifen schneiden. Sojasprossen waschen und abtropfen lassen. Die Frühlingszwiebeln werden nach dem Säubern in feine Ringe geschnitten. Der Knoblauch wird fein gehackt.


Das Öl in einer Pfanne erhitzen, das Gemüse, den Knoblauch und die Tintenfischarme hinzufügen und 3 Minuten braten. Die Pilze hinzufügen und mit Sojasoße und Sesamöl abschmecken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Pfanneninhalt mit dem Rinderhack mischen und in die Tintenfischtuben einfüllen. Dabei die Tuben nicht zu fest befüllen und mit einem Holzspießchen verschließen.


Im Einsatz eines Dämpftopfs werden die Tintenfische mit etwas Sesamöl beträufelt und dann etwa 20 Minuten über kochendem Wasser gedämpft.


Die garen Tintenfische in Scheiben schneiden und mit einer oder mehreren Dipsoßen servieren.

 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)