Samstag, 3. März 2012

Regelmäßig unregelmäßig ist auch regelmäßig!

Was für eine Überschrift! Im Moment bin ich nur sporadisch mit neuen Rezepten hier zu lesen. Grund dafür ist nicht, dass mir die Rezepte ausgegangen sind! Nein! Die Technik spinnt! Ein, zwei Minuten im Internet und der Rechner hängt! Es ist zum k*****!

Ich weiß nicht, 

liegt es am Upgrade Norton 2011 auf Norton 2012, 
liegt es am Upgrade auf Tune Up Utility 2011, 
liegt es an meiner versehentlichen Vernichtung alter Backups, 
liegt es an verschiedenen Sachen, die nur im Kompatibiltätsmodus laufen und sich teilweise nicht mehr löschen lassen.

Ich weiß es nicht. Ich werde jetzt nächste Woche einen Betriebssystemwechsel vornehmen von Windows Vista auf Windows 7 und hoffe so, dass alles wieder funktioniert.

Gekocht wird trotzdem. Mein Archiv habe ich heute erst mal neu extern gespeichert.

Alles wird gut!

Mittwoch, 29. Februar 2012

Thailand meets Italy - Gebratener Reis mit Salsiccia (Khao Pad Salsiccia)

Schade, dass Neid und Missgunst oft das Verhältnis zwischen Menschen regeln müssen. Da werden Unwahrheiten verbreitet, da werden Talente bzw. Fähigkeiten des anderen in repektloser Art und Weise dargestellt. Das dadurch ein zuvor lockeres, fast freundschaftliches Verhältnis etwas abkühlt, ist eigentlich logisch. Ich finde so etwas schade, da ein Zusammenarbeiten für beide Seiten nur Vorteile brächte. So aber muss ich eben damit leben, was auch sehr gut klappt.

Einer meiner Großhändler vertreibt asiatische und italienische Lebensmittel. Dort kann man z.B. seinen Reis, die Kokosmilch, aber auch eine ganze Reihe italienischer Wurstwaren kaufen. Gelegentlich wird dann bei einem Besuch des Sohnes ein kleiner Abstecher eingeplant.

Gebratener Reis ist eine typisch asiatische Resteverwertung, die man mit Huhn, Pute, Schweinefilets, Garnelen und Fisch zubereiten kann. Die Salsiccia, eine sehr würzige Wurst müsste doch auch eine hervorragende Ergänzung sein.
Eine halbe Salsiccia liegt noch im Kühlschrank. In wenig Öl etwas anbraten bis sie knusprig wird. Dann mit dem Öl auf die Seite stellen. Kalter Reis war auch übrig. Und die restlichen Zutaten sind immer im Haus.


Zutaten:
150 g - 200 g Salsiccia
1 EL Olivenöl
500 g gekochter Reis
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Erdnussöl
2 Eier
3 EL helle Sojasoße
4 EL Austernsoße
3 EL Fischsoße
2 TL Zitronensaft
Petersilie
 
Zubereitung:
Eine Zwiebel und den Knoblauch würfeln und mit wenig Erdnussöl bräunen lassen.  Den Reis dazugeben und alles etwas braten lassen.

In der Zwischenzeit die Eier in einer Schüssel etwas anschlagen und dann ganz dünn in der Pfanne (mit etwas Öl) braten lassen. Mit einem Schaber die Eier schon in der Pfanne in Streifen rupfen. Das kann man auch im Wok machen, wenn man möchte. Die Eier aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Salsiccia zu dem Reis geben und mit Austernsoße, Soja- und Fischsoße abschmecken. Zum Schluß noch die Eier, etwas Zitronensaft und Petersilie dazugeben. Unterheben und fertig!

Montag, 27. Februar 2012

Lammschulter auf marokkanische Art mit Tabouleh und Fladenbrot

So geht es sicher einigen, manchmal ist das TV-Programm so spannend, dass man zu zappen beginnt. Schließlich bin ich bei Sixx gelandet, einem Sender, der bei mir in den hinteren Bereichen abgespeichert ist. Jamie Oliver, im tiefsten Cockney-Slang, erklärte wie er eine Lammschulter auf die marokkanische Art zubereitet. Auf dem Bildschirm sieht man nahzu zerfallendes Lamm, das nur vom Knochen geschüttelt werden muss. Eine Idee war geboren. Ich saß sabbernd mit Kugelschreiber und Stift da und notierte die 


Zutaten:
1 Lammschulter
250 g Butterfett (ersatzweise Butter)
Kreuzkümmel
Cumin
gemahlener Koriandersamen
Rosmarin
Thymian
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Lammschulter mit warmer Butter einreiben.  Die Gewürze (je nach Größe der Schulter ca. 1-2 TL) und das Salz darübergeben und kräftig einreiben.

Das Fleisch in einen Bräter geben, wenig Wasser dazu und mit einer Alufolie abdecken.

Den Ofen auf 275°C vorheizen und das Fleisch hineingeben. Auf 150°C zurückdrehen und 2 bis 2 ½ Stunden braten.

Dazu gab es ein frisch aufgebackenes Fladenbrot (Sonntag) und Petersiliensalat von NKFOM. Lecker!

Montag, 20. Februar 2012

Kaninchenkeule mit Kartoffelklößen und geschmorten Bohnen

Jaaaa, es ist vorbei! Endlich kann ich mal wieder etwas schreiben. Die letzte Woche war für mich noch etwas angespannt ("Angst essen Seele auf!") wegen der OP am Freitag. Das Wochenende musste ich noch zum Ausruhen nutzen und schon gestern ging es auf zu neuen Taten. Vier frische Kaninchenkeulen hatte Anni vom Geflügelhof Nitter besorgt. Dazu sollte es Bohnen geben und Kartoffelklöße. Die Hauptarbeit habe ich allerdings nicht geleistet. Ein bisschen mithelfen durfte ich aber wieder. ;-)


Zutaten:
4 Kaninchenkeulen
Salz, Pfeffer
Butterschmalz
italienische Kräutermischung von AS
1 Zwiebel
200 g Sellerie
4 Möhren
2 EL Tomatenmark
2 EL Düsseldorfer Senf
150 ml Rotwein
200 ml Hühnerbrühe
200 g Schmand

Zubereitung:
Die Kaninchenkeulen säubern und mit dem Speck und Knoblauchstiften spicken. Dann mit Salz und Pfeffer würzen. Im Butterschmalz auf beiden Seiten anbraten und leicht bräunen.

Zwiebel, Sellerie und Möhren schälen, in Würfel schneiden und dann im Bräter mitrösten lassen. Die Kräutermischung erst jetzt über die Keulen geben.

Senf und Tomatenmark dazugeben und ebenfalls etwas mitrösten lassen. Dann mit dem Rotwein ablöschen und etwa 60 Minuten schmoren lassen.

Nach 60 Minuten die Kaninchenkeulen herausnehmen, warmhalten und die Soße abseihen. Die Soße wird mit der Hühnerbrühe aufgefüllt und der Schmand wird untergerührt. Evtl. noch mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Die Kaninchenkeulen werden jetzt wieder in die Soße gegeben und ürfen in der Soße noch etwa 30 Minuten ziehen.

Das Rezept für die Kartoffelklöße habe ich schon einmal hier veröffentlicht. Die Bohnen werden nur geputzt, blanchiert und dürfen dann mit den Speckwürfeln schmoren bis sie gar sind.

Dienstag, 14. Februar 2012

Gebackener Karpfen mit Kartoffelsalat - Das einfachste Fischrezept der Welt

..., wenn man den Karpfen nicht roh essen möchte. 

Jetzt hat es in letzter Zeit hier eigentlich weniger Posts gegeben. Ein Grund dafür, außer das wir immer wieder schon Gepostetes gegessen haben, ist ein bevorstehender OP-Termin am kommenden Freitag, der meine Kreaivität hinsichtlich meines Kochens etwas beeinflusst hat.  Hinsichtlich eventueller Folgen der OP hat meine Kreativität leider nicht gelitten. Auf gut Deutsch: Ich bin nich der Mutigste. Egal, da muss ich durch.

Aus dem Herbst waren noch zwei Karpfenhälften übrig. Ich hatte ihn damals schon halbiert und den Kopf und die Flossen weggeschnitten. Jetzt bei der wetterbedingten Gefrierschrankinventur ist er wieder aufgetaucht. Unser Lieblingsrezept selbst ist mehr als einfach. 


Zutaten:
2 halbe Karpfen
1 kg Butterschmalz
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Karpfenhälften gründlich abwaschen und gut trocknen. Gesalzen und gepfeffert wird erst nach dem Ausbacken.

Die Butterschmalzmenge ist natürlich abhängig von der Topfgröße.

Die Karpfenhälften so ausbacken, dass die Haut schön knusprig wird. Das dauert etwa 5 Minuten, vielleicht auch etwas länger. So lange eben bis die Haut bzw. das Fleisch goldgelb knusprig ist. Erst jetzt wird er gesalzen und gepfeffert.

Dazu gibt es Annis leckeren Kartoffelsalat, der auch ohne Karpfen schmeckt.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Brotzeit - Gutes aus dem Frankenland

Ok, ich gebe zu, dass in letzter Zeit wenig Neues hier bei uns gekocht wurde. Dass wir trotzdem nicht verhungert sind, weil wir Bekanntes, bereits Veröffentlichtes, immer wieder gern Gegessenes zu uns nahmen, versteht sich von selbst. Ab und zu packt es uns. Da muss urwüchsige Wurst auf den Tisch. 
Vor zwanzig Jahren waren wir noch selbst bei Hausschlachtungen dabei, wir kauften sogar ein ganzes Schwein, damals für 150 DM, so weit ich mich erinnere. Leberwurst, Weißwurst, Rotwurst und gekochtes Hackfleisch war so das Standardprogramm. War ein sehr guter Metzger dabei, so wurde noch Braunschweiger in feiner und grober Form und Schweineschinken produziert. Und sollte man vielleicht ein Rinderviertel noch zusätzlich verwenden, dann gab es Brühwürste, z.B. Bierschinken oder Schinkenwurst. Diese Hausschlachtungen gibt es leider bei uns nicht mehr. Gut, wenn man dann den ein oder anderen Bauern findet, der noch selbst schlachtet. Wir haben gleich mehrere. So führt uns unsere Tour öfters nach Wiesenfeld, nach Kösfeld und nach Boderndorf. Die Belohnung gibt es dann in Form einer leckeren Brotzeit mit Brot direkt aus der Mühle und deftiger Dosenwurst. Ja, ich lebe gern in Franken.




Freitag, 27. Januar 2012

Wochensplitter 02/2012

Themen: Kleine Mengen, Drama oder Schande oder Skandal, Fast Food

Kleine Mengen
Geht es Euch auch so? Die Kinder sind aus dem Haus. Trotzdem kocht man noch in Mengen, die sogar mehr als vier Personen sättigen könnten. Mir ging es so mit der Paprikasoße. Nicht, dass da etwas weggeschüttet wurde - Nein! Es zeigte sich allerdings, dass diese Soße zu Fleisch, Fisch, Reis, Nudeln und auch Kartoffeln passt. Wir haben noch ein paar pochierte Eier dazugemacht. Lecker! Dazu musste nur Wasser ungesalzen mit einem ordentlichen Schuss Essig gekocht werden. Eine Schöpfkelle mit etwas Pflanzenöl "auskleiden", damit das Eiweiß nicht anklebt und los geht's. Mit einem Kochlöffel habe ich noch das Wasser schnell gerührt und in die Mitte dieses"Strudels" kam dann das Ei. Das macht man, damit sich das Eiweiß schön um den Dotter legt. Nach vier Minuten herausnehmen und zum Abtrocknen auf Küchenpapier legen. Ach ja, die Paprikasoße ist jetzt aufgegessen. ;-)


Drama oder Schande oder Skandal
Irgendwie haben mir die deutschen Handballer bei der Europameisterschaft leid getan. Sie kämpften, sie versuchten alles, sicher mit Höhen und Tiefen. Letzlich sind sie aber gescheitert einmal an dieser fehlenden Konstanz, aber auch an einem spanischen Schiedsrichterpaar. Jetzt könnte man sagen, hätten sie doch ihre Chancen reingemacht! Da bräuchte man nicht über die Schiedsrichter zu jammern. Wer selbst schon einmal den Ball in der Hand hatte weiß, dass Schiedsrichter das schon beeinflussen können. Die gleichen Vergehen bzw. Fouls müssen nur unterschiedlich geahndet werden. Ein Zupfen am Trikot war in der deutschen Abwehr gleich eine Hinausstellung für 2 Minuten, auf polnischer Seite gab es eben nur den Freiwurf und vielleicht den drohenden Zeigefinger. So spielte das deutsche Team die letzten 10 Minuten immer in Unterzahl, z.T. sogar mit 2 Spielern weniger. Das haben die zwei Herren in Schwarz schon so gedeichselt. Der Höhepunkt war dann schließlich die rote Karte für Dominik Klein beim Kampf um den Ball. Michael Haaß wurde bei dieser Aktion auch noch sehr schwer am Bein verletzt. Vielleicht hätte man einmal ein Zeichen setzen sollen und das Spiel einfach verweigern. Gewinnen konnte man sowieso nicht. Schlimm ist aber, das diese zwei spanischen "Unparteiischen" die Möglichkeit hatten zu entscheiden, wer nicht gegen die spanische Mannschaft im Halbfinale spielt. Von Fingerspitzengefühl kann man bei diesem Schiedsrichtereinteiler nicht reden. Wahrscheinlich war er auch Spanier. Ich hoffe, dass so ein Verhalten Folgen hat. Hier hat nicht nur das deutsche Team, sondern auch der Handball selbst verloren. Michael Haaß wünsche ich, dass er seine schwer Verletzung schnell übersteht.

Fast Food
So schnell neben dem Handball gab es dann auch ab und zu etwas Fast Food. Der stramme Max war dabei


und eine Pizza mit Salsiccia, Kapern und Sardellen. 


Beides war für mich schnell erledigt. Anni macht den besten Pizzateig, die Auflage war sehr lecker. Nächste Woche geht die Handball-Bundesliga weiter.
 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)