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Dienstag, 23. August 2011

Schweinekamm aus dem Kugelgrill mit Kartoffelsalat und Tzatziki


Was für ein Wetter! Erst meckern über die Kälte, dann meckern über die Hitze! Wem kann man es heute noch Recht machen? Gut 25°C früh um 10.00 Uhr ist schon viel.  Filou, unser Labbi genießt sein tägliches, mittägliches Bad im Main und will gar nicht mehr aus dem Wasser heraus. Für ihn ist die Abkühlung wie ein Schluck aus dem Lebensbrunnen. Es ist schon lange her, dass er so getobt hat. Wenn es dann für ihn dann wieder zu warm war, schnell ins Wasser hüpfen, dann wieder raus und im größten Dreck gewälzt. Ach, das Leben ist so schön!

Das Stück Schweinekamm hat einfach herrlich ausgesehen. Und testen wollten wir den neuen Gasgrill sowieso. Also, knappe 1,2 kg Fleisch vorbereiten. Aus frischem Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer, Chilipulver, Paprika, Petersilie, Piment, Lorbeer wird eine schöne „Sonnenschutzcreme“ vorbereitet. Der Rest war Routine. Das Fleisch rechtzeitig und ausgiebig „eincremen“, dann etwas ruhen lassen. Dann den Grill anschmeißen und das Fleisch auf den Rost legen. Deckel drauf und bei ca. 220°C knappe 2 Stunden liegen lassen. Das einzige Manko des Gasgrills ist das exakte Einstellen der Grilltemperatur. Selbst Millimeter neben der „Low“-Einstellung geht die Temperatur schon auf 250°C. Aber mit etwas Fingerspitzengefühl lässt es sich schon einregeln.


Für die Marinade:
Frischer Rosmarin
Frischer Thymian
Frische Petersilie
Frische Lorbeerblätter
Salz
Pfeffer
Scharfes Paprikapulver
Chilipulver
Piment
Distelöl


Zubereitung:
Das Fleisch knappe 2 Stunden bei ca. 220 °C im geschlossenen Kugelgrill garen lassen. In dieser Zeit haben wir unsere Beilagen, Kartoffelsalat und Tzatziki, zubereitet.


Donnerstag, 16. Juni 2011

Rucola-Salat mit Senf-Dressing und Granatapfelkernen


Man soll keinen Salat essen. Man soll keine Gurken und Tomaten essen. Man soll keine Sprossen, auch keine selbst gezogenen, essen. Wenn man sich an all diese „neuen“ Regeln hält, braucht man bald gar keine Salate mehr zu essen. Wir halten uns an eine Regel: Sauberkeit bzw. Hygiene bei der Zubereitung.


Zutaten:
500 g Rucola
1 Granatapfel
200 g geräucherter Bauch
2 EL Dijonsenf
3 EL Rotweinessig
1 Knoblauchzehe
1 TL Zucker
2 EL Distelöl
2 EL Olivenöl

Zubereitung:
Den Rucola ordentlich putzen, waschen und trocken schleudern.

Den Granatapfel halbieren, die Kerne herausnehmen und zur Seite stellen. Den geräucherten Bauch entschwarten, die Knorpel entfernen und in kleine Würfel schneiden.

Aus Dijonsenf, Rotweinessig, fein gehacktem Knoblauch, Zucker, Distel- und Olivenöl  das Dressing herstellen.

Die Bauchwürfel auslassen und mit dem Rucola und den Granatapfelkernen vermischen. Dann kommt nur noch das Senfdressing darüber. Kurz unterheben. Fertig!

Dienstag, 7. Dezember 2010

Fränkischer Puten-Sauerbraten

Heute bekomme ich mein Reh. Das bedeutet, dass wir in unserem Gefrierschrank unbedingt Platz schaffen müssen. Wie das klappen soll, weiß ich allerdings jetzt noch nicht. So haben wir Karpfen, Hechte, große Entrecôte-Stücke herausgenommen und trotzdem wird es sehr eng. Zwei Schultern, zwei Keulen und ein Rücken warten auf einen kühlen bzw. eiskalten Platz. Der Rest wird wohl gleich zu einem Ragout verarbeitet werden.  Ich bin gespannt, wie das klappen soll, nicht das Ragout, das Einräumen! Wir sind meistens nur zu zweit, deswegen reicht eine Kühl-Gefrierkombination. Nachdem unser Gefrierschrank das Zeitliche gesegnet hatte und, wegen des hohen Stromverbrauchs,  eigentlich nur der Liebling unseres Stromerzeugers war, haben wir ihn entsorgt und nicht erneuert.  Jetzt hätte ich ihn schon gern wieder.
Dieses Puten-Sauerbratenrezept hat Holger von „Silbern gelöffelt“ in einer Coburger Tageszeitung gefunden. Uns hat es voll überzeugt. Wir haben auf das Andicken mit Lebkuchen verzichtet, sonst hätte es Proteste bei den Mitessern gegeben. Und außerdem, da stimme ich mit der EDEKA-Werbung voll überein: „Keine Rosinen!“

Zutaten:
1,2 kg Putenoberkeule
½ l Wasser
0,7 l Rotwein
0,25 l Weinessig
8 Wacholderbeeren
8 Pimentkörner
8 Pfefferkörner
4 Nelken
½ Zimtrinde
1 Zwiebel
2 Karotten
½ Stange Lauch
1 kleiner Sellerie
1 Apfel
2 EL Distelöl
1 EL Tomatenmark
Salz
Pfeffer
1 EL Kartoffelstärke

Zubereitung:
Die Putenoberkeule häuten, entbeinen und mit einem Küchengarn zusammenbinden.

Die Zwiebel, die Karotten, den Lauch und den Sellerie putzen und in Würfel bzw. Ringe schneiden.

Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Pimentkörner, Zimtstange und Nelken in einen Mörser geben und grob zerstoßen.

Die Beize für den Sauerbraten besteht aus Wasser, Rotwein, Essig, geschnittenem Gemüse und den gemörserten Gewürzen.

Das Fleisch in die Beize geben und für 48 Stunden in den Kühlschrank stellen. Die Beize soll das ganze Fleisch bedecken.

Das Fleisch aus der Beize nehmen und trocken tupfen. Einen Apfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden.

Die Beize absieben und zur Seite stellen.

Etwas Distelöl in den Bräter geben, erhitzen und das Fleisch von allen Seiten anbraten. Das Fleisch herausnehmen und die Apfelscheiben und das Tomatenmark anrösten. Das Fleisch zurück in den Bräter geben und etwa die Hälfte der Beize in den Bräter geben.

Für 90 Minuten bei 180°C in den Backofen geben.

Das Fleisch herausnehmen und in Scheiben schneiden. Die Soße mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Falls sie zu sauer ist, mit etwas Hühnerbrühe auffüllen. Etwas Kartoffelstärke in Wasser anrühren und in die Soße geben. Einmal aufkochen lassen. Fertig.

 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)