Posts mit dem Label Kartoffelklöße werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kartoffelklöße werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 12. April 2011

Thai-Entenbrust auf Schwarzwurzelgemüse mit Miniklößen

Van Gaal ist raus! Das war die Nachricht des Tages! Hat er das provoziert? Hat er absichtlich den Torwart gewechselt um seine Chefs zu brüskieren? Hat er absichtlich Spieler auf Positionen eingesetzt, auf denen sie nicht unbedingt ihre Weltklasse beweisen konnten? Van Bommel, Demichelis, Lucio, Butt – waren sie Bauernopfer in einem großen Schachspiel zwischen Trainer und Präsidenten? Wollte der Holländer vielleicht seinen Rauswurf provozieren um dann schneller bei Amsterdam einsteigen zu können? Man weiß es nicht. Für mich spricht da schon einiges dafür, dass er „ein kleines bisschen“ mitgeholfen hat. Vor seinem Abschied in Barcelona soll es ja ähnliche Aktionen gegeben haben.

Beim Kochen geht es da friedlicher zu. Ich habe noch nie absichtlich nicht passende Zutaten genommen um einen Rauswurf zu provozieren. Ich habe es doch nur gut gemeint, ehrlich! Eigentlich habe ich hier doch nur Thai-Küche mit fränkischer Küche kombiniert. Die Rezepte für das Gemüse gibt es hier und die Klöße habe ich hier schon einmal gemacht.


Zutaten für die Entenbrust:
2 Entenbrüste
2 Knoblauchzehen
1 Stängel Koriander
1 Prise Salz
5 Pfefferkörner
2 EL Ketjap Manis
1 EL Fischsoße
2 EL Honig

Zubereitung der Entenbrust:
Das Fleisch vorbereiten, d.h. waschen, Kiele entfernen und mit einem Küchenpapier trocknen.

Den Knoblauch und den Koriander feinhacken und in einem Mörser mit Salz und Pfeffer zu einer
Paste zerstampfen.

Die Paste in eine Schüssel geben und mit dem Ketjap Manis, der Fischsoße und dem Honig verrühren. Die Paste etwa 10 Minuten stehen lassen und dann durch ein feines Sieb passieren.

Die Entenbrüste mit der Marinadeflüssigkeit einpinseln und 1 Stunde marinieren lassen.

Die fettige Hautseite des Fleisches rautenförmig mit einem scharfen Messer einritzen. Die Entenbrüste in einer trockenen Pfanne auf der Hautseite scharf anbraten und dann auf die Fleischseite wenden, dass sie hier auch etwas Farbe bekommen.

Jetzt werden die Entenbrüste für 20-25 Minuten in den auf 100°C vorgeheizten Backofen gelegt. Am Ende der Garzeit noch einmal, unter Aufsicht, unter den Backofengrill (volle Pulle!) legen.



Mittwoch, 17. November 2010

Eingeschnittene Klöße

Am Montag gibt’s „Eigschittna“. Dass es sich dabei um Klöße handelt, weiß jeder. Egal ob rohe, Kartoffelklöße oder sogar Semmelknödel – alle eignen sich dafür. So ist das nun mal in einem fränkischen Haushalt, wenn die Sonntagsreste verputzt werden müssen. Und bei uns ist es so, dass extra mehr Klöße gemacht werden. Etwas Salat dazu und eine komplette Mahlzeit ist fertig. Man braucht kein Fleisch, keine Soße, kein Gemüse, obwohl etwas Fleisch auch nicht schadet. Wichtig ist, dass man die Kloßscheiben langsam und geduldig, mit nicht zu großer Hitze anbrät.


Zutaten:
7 Kartoffelklöße vom Vortag (so viel waren es bei uns)
Butterschmalz
Salz
Pfeffer
4 Eier
150 ml Milch
Salz
Pfeffer
Muskat
Schnittlauch

Zubereitung:
Die Klöße in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, Butterschmalz in eine Pfanne geben und bei nicht zu großer Hitze langsam braten bis sie goldgelb bis goldbraun sind. Wenn jetzt gewürzt wird, sehr vorsichtig sein, die Klöße sind ja am Vortag schon gewürzt worden.

Die Kloßscheiben herausnehmen und auf Küchenpapier legen.

Aus den Eiern, Milch, Salz, Pfeffer und Muskat eine Eiermilch herstellen. Die Kloßscheiben in einer feuerfesten Form schichten und die Eiermilch darübergeben.

Den Backofen zwischenzeitlich auf 180°C vorheizen und die Kloßscheiben für etwa 20 – 25 Minuten in den Ofen geben.

Mit Schnittlauchröllchen überstreuen und servieren.


Donnerstag, 2. September 2010

Ruckzuck: Hackfeischklößchen mit Bratkartoffeln

Renovieren war angesagt. Ich darf da nicht so viel mitmachen. Bei den Tragearbeiten schon, aber ansonsten würde ich nerven! Wenn ich so etwas schon höre. Also wurde ich dann irgendwann mit Filou losgeschickt. Viel Lust schien er aber auch nicht zu haben. Na ja, da waren wir schon zwei.


Rechts auf dem Bild ist Filou und bevor Nachfragen kommen, nein, ich bin nicht auf dem Bild. ;-)
Mal "ganz schnell etwas kochen" durfte ich dann später auch noch. Hackfleischkößchen mit Bratkartoffeln und zwar möglichst "pronto". Die Arbeiter waren hungrig.
Rinderhack, Zwiebeln, Petersilie, Eier, etwas Paniermehl, Salz und Pfeffer und fertig war der Teig für die Klößchen (Pflanzerl, Buletten, Klopse, Bremsklötze oder  ...).
Noch schneller ging's bei den Bratkartoffeln. Nur die rohen Kartoffeln schälen, dann in dünne Scheiben hobeln. Etwas Öl in die Pfanne, erhitzen, Kartoffelscheiben dazu, mit Salz,Pfeffer, Paprikapulver und etwas Thymian würzen und schön langsam anbraten, dabei nicht zu oft wenden. Frühlingszwiebelstücke dazugeben und unterheben. Fertig.

Mittwoch, 25. November 2009

Kartoffelklöße aus Oberfranken

Es gibt viele verschiedene Rezepte für Klöße. Erst letzte Woche habe ich ein Rezept aus Mittelfranken gelesen, in dem Milch als Zutat in dem Kartoffelteig war. Mein, oder besser Annis, Rezept ist da etwas puristischer. Diese leckeren Kartoffelkugeln begleiteten unser Schäufele am letzten Sonntag und sie haben ihre Sache gut gemacht.

Eigentlich sind es unsere Lieblingsklöße. Sie sind ziemlich schnell zubereitet und schmecken dazu noch lecker. Für den Teig braucht man etwas Geduld. Er soll eine richtig feine Konsistenz haben. Auf keinen Fall sollen noch kleine Kartoffelstückchen drin sein. Wenn etwas übrig bleibt, dann werden die restlichen Klöße in Scheiben geschnitten, herausgebacken und mit der restlichen Soße und dem restlichen Fleisch gegessen. Oder man schlägt einfach (über die gebratenen Kloßscheiben) ein paar Eier drüber, etwas Salz und Pfeffer, und isst es pur. So hat es meine Oma schon getan. Sie wusste schon, was gut ist.





Zutaten:
2000 g Kartoffeln

300 g Kartoffelmehl
1 EL Salz
400 ml Wasser
4 Scheiben Toastbrot
50 g Butter


Zubereitung:

Kartoffeln schälen, weich kochen und mit einer Kartoffelpresse pressen.


Die Kartoffelmasse in einer Schüssel salzen, Kartoffelmehl dazugeben, nach und nach kochendes Wasser dazugeben und  den Teig kräftig so lange schlagen bis er sich von der Schüsselwand löst. Das Teigschlagen geht am besten zu zweit. Einer hält die Schüssel fest und dreht sie ab und zu ein Stückchen weiter, der Partner schlägt den Teig.


Das Toastbrot würfeln, in reichlich Butter goldbraun rösten und zur Seite stellen.


Den Teig evtl. noch einmal mit Salz abschmecken, Den Kloßteig mit Toastbrotwürfeln füllen, Klöße formen und in kochendes Wasser geben. Die Klöße etwa 10 Minuten ziehen lassen. Das Wasser soll jetzt nicht mehr kochen. Fertig sind sie, wenn sie langsam an die Wasseroberfläche kommen.


Dazu schmecken Bräten jeder Art.




 
http://www.wikio.de
Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)