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Sonntag, 4. September 2011

Ananas mit Ingwer

Am Samstag habe ich etwas getan, was ich nie wieder tun wollte. Ich war bei einem Auswärtsspiel meines Lieblingsvereins HSC 2000 Coburg. Erst letzte Saison sind "wir" aus der 2. Bundesliga Süd abgestiegen, jetzt sollte es in dieser Saison ein Platz unter den ersten Vier sein. "Wir" haben verloren mit 22:24 trotz einer 16:9 Halbzeitführung. Mehr dazu aber in dem Wochensplitter am kommenden Freitag. Ich muss erst etwas abkühlen und ... nie wieder fahre ich zu einem Auswärtsspiel!

Ein Rezept möchte ich noch nachreichen, das ich am "Verschönerungsnachmittag" vorletzten Sonntag von Anni und ihren Freundinnen gekocht habe. Dieses Mal eine Resteverwertung für Ananas. Oft passiert es ja, dass Ananasreste übrigbleiben. Normal werden sie dann bei uns während des Kochens genascht. Eine andere Möglichkeit wäre es die Ananas als zusätzliche Beilage zuzubereiten. Passt gut zu einem gegrillten Steak oder einer gegrillten Makrele. Im Rezept gehe ich von einer ganzen Ananas aus. Wenn man nur Reste zur Verfügung hat, muss man die Menge der anderen Zutaten abändern.


Zutaten:
1 Ananas
2 Knoblauchzehen
3 Thai-Zwiebeln
1 EL Erdnussöl
30 g Ingwer
1 rote Chili
2 EL helle Sojasoße
1 Limette

Zubereitung:
Ananas schälen. Mittelstück entfernen und in Würfel schneiden. Den Knoblauch und die Thai-Zwiebeln fein hacken und im Wok goldbraun braten. Dann die Ananas hinzufügen und braten bis sie Farbe annimmt.

Ingwer schälen und in feine Stifte schneiden. Chili entkernen und in schmale Halbringe schneiden. Ingwer, Chili, Sojasoße und Limettensaft hinzufügen und einrühren. 2 Minuten weiterrühren bei schwacher Hitze und servieren.

Montag, 11. Juli 2011

Gebratene Fenchelknollen mit Oliven

An diesem Wochenende haben wir viel geschafft. Umgezogen von Jena über Coburg nach Nürnberg und letztlich wieder spätabends in Coburg gelandet. Am Samstag hat das Wetter gepasst,am Sonntag hatten wir zunächst etwas kühleres Wetter und dann bei der Himfahrt sind wir durch eine Sintflut gefahren. Egal, Stefan hat jetzt eine schöne kleine Wohnung eingerichtet. Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, aber das wird jetzt im Laufe der Woche erledigt.
Fürs Kochen blieb eigentlich wenig Zeit, aber das wird nachgeholt bei der Einweihungsfeier. Deshalb gibt es jetzt auch nur eine kleine Beilage, die uns hervorragend zu einem Steak oder auch zu einer gebratenen Forelle schmeckt.


Zutaten:
20 g Butter
1 EL Olivenöl
2 Fenchel
2 Knoblauch
100 g Oliven
40 g Kapern
8 Sardellenfilets
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Im Butter-Olivenölgemisch die gehobelten Fenchelknollen kräftig  anbraten.

Zwischenzeitlich den Knoblauch fein hacken und die Oliven halbieren.  Dann die Kapern grob hacken und die Sardellenfilets fein hacken.

Knoblauch, Oliven, Kapern, Sardellenfilets zum gebratenen Fenchel geben und weiter 2-3 Minuten braten. 

Mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig!

Dienstag, 10. Mai 2011

Zucchinipüree

Mal was ganz anderes! Aus einem Kochbuch mit arabischen Rezepten, das ich bisher noch nicht so oft verwendet habe, aber dieses Püree hat es in sich. Geschmacklich war es für mich absolutes Neuland. Es passt sehr gut zu Lammkoteletts, zu gegrilltem Fisch, aber auch zu ganz "normalen" Kammsteaks. Lecker!


Zutaten:
500 g gelbe Zucchini
2 Knoblauchzehen
1 Zitrone
3 EL Olivenöl
½ TL Kreuzkümmel
Salz
½ TL Chilipulver
200 g Feta (in Würfel geschnitten)
grüne und schwarze Oliven

Zubereitung:
Die Zucchini in wenig Wasser gar kochen, abgießen und mit der Gabel zerdrücken.

Knoblauch, Zitronensaft, Olivenöl, Kreuzkümmel, Salz und Chilipulver dazugeben und gut vermischen.

Den Feta und die Oliven darunterheben und als Beilage zu gegrilltem Fleisch reichen.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Kartoffelgratin für zwei


- 9,5°C! Na, Klasse! Wirklich gut, dass ich letzte Woche meine Motorradsaison eröffnet habe. Dafür steht mein Zweirad jetzt an der Straße und wird immer noch nicht benutzt. Bei diesen Temperaturen, ich bin doch kein Eisbär! Mir fehlt der warme Pelz! Der fehlt auch unseren Schneeglöckchen, die vorwitzig ans Licht gewachsen sind und jetzt alles hängen lassen.


Bei den Temperaturen stellt man sich doch gern vor oder neben den Herd. Die Küche ist sowieso der wärmste Ort des Hauses, wenn gekocht wird. Mit dem Gratin habe ich unseren Geschmack voll getroffen.


Zutaten:
800 g Kartoffeln
200 ml Milch
100 ml Weißwein
200 ml Sahne
Pfeffer
Salz
Muskat
Knoblauchzehe
Butter
Geriebener Bergkäse

Zubereitung:
Die Knoblauchzehe fein hacken. Die Milch mit dem Weißwein und der Sahne zum Kochen bringen. Die Knoblauchzehe dazugeben, salzen, pfeffern, Muskat dazugeben und aufkochen.

Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Eine feuerfeste Form mit Butter einfetten und die Kartoffelscheiben schuppenartig einlegen. Die heiße Milch darüber gießen und mit geriebenem Bergkäse bestreuen.
Für etwa 50 – 60 Minuten bei 180°C im Backofen garen.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Kartoffelsuppe mit Sellerie-Kartoffelrösti

Bei diesen winterlichen Temperaturen ist es wieder Zeit für kräftige Gemüseeintöpfe, für rustikale Gemüsesuppen. Ich habe mir im Sommer eine "Mandoline" schenken lassen. Nicht so eine zum Zupfen, sondern eher eine zum Hobeln. Gut, bei manchen Spielern klingt das gleich. Endlich einmal exakt gleich geschnittenes Gemüse! Zugegeben, sieht schöner aus, schmeckt aber genau so! Die Kartoffelsuppe habe ich ja schon mal gepostet. Die Beilage allerdings noch nicht. 

Zutaten:
300 g Sellerie
400 g Kartoffeln
1 EL Mehl
Salz
Pfeffer
Muskat
2 Eier

Zubereitung:
Alle Zutaten gut vermengen. 

Portionsweise in einer Pfanne mit etwas Butterschmalz ausbacken und auf einem Küchentuch entfetten.


Dienstag, 19. Oktober 2010

Hackfleisch-Dip (Naam Prik Ong)

Ein Dip, wenn der Besuch mal ganz überraschend da ist. Der Besuch sollte aber Knoblauch mögen. Wer keinen Mörser besitzt, kann die Zutaten hierfür auch sehr klein schneiden bzw. hacken und dann ordentlich vermischen. Zum Dippen reicht man Krabbenbrot, geröstetes Weißbrot und/oder Gemüsesticks.


Zutaten:
5 getr. Chilis
2 TL Salz
4 Tomaten
1 Stängel Zitronengras
2 Stängel Koriander
5 Thai-Zwiebeln
5 Knoblauchzehen
1 TL Garnelenpaste
200 g gem. Hackfleisch
5 Knoblauchzehen
2 EL Erdnussöl
1 TL Zucker
1 Limette

Zubereitung:
Die Stiele der Chilis entfernen. Die Chilis in warmem Wasser 5 Minuten einweichen. Die ausgedrückten Schoten kleinschneiden und dann mit Salz im Laos-Mörser zerstampfen. 

Die Tomaten waschen und in kleine Würfel schneiden.

Zitronengras waschen und sehr fein hacken. Koriander waschen, trocken schütteln und fein hacken. Thai-Zwiebeln und Knoblauch grob hacken. Jetzt Zitronengras, Koriander, Thai-Zwiebeln, Knoblauch und die Garnelenpaste in den Mörser geben und zerstoßen bis eine Paste daraus wird. 

Das Hackfleisch in den Mörser geben und die Paste schön unterrühren.

Den Knoblauch fein hacken und in einer Pfanne mit etwas Öl goldgelb anbraten, aber nicht zu dunkel werden lassen. Den Inhalt des Mörsers, Zucker, Limettensaft und die Tomaten mit in die Pfanne geben und etwa 5 Minuten braten bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

 

Dienstag, 28. September 2010

Panierter Blumenkohl

Eine der wenigen Zubereitungsarten von Kohl, die auch von meinen Kindern akzeptiert wurde. Ansonsten war Blumenkohl, aber auch Brokkoli und Rosenkohl nicht auf ihrer Top-10-Liste zu finden. Ich kenne das Gericht schon aus meiner Kindheit von meiner Mutter. Man braucht eigentlich nichts weiter dazu. Als Beilage ist es natürlich auch ideal, aber gehaltvoll.

Zutaten:
1 Blumenkohl
Paniermehl
Salz
Pfeffer
2 Eier
Pflanzenöl

Zubereitung:
Den Blumenkohl putzen und in Röschen schneiden. Die Röschen für etwa 10 Minuten in Salzwasser legen.

In kochendem Salzwasser etwa 5 Minuten köcheln lassen. („Wie lange muss der Blumenkohl kochen?“ „Das weiß ich doch nicht! Ich stech ihn ab und zu ein. Wenn er weich ist, kommt er raus!“)

Die vorgekochten Röschen in verquirlten Eiern und dann in gewürztem Paniermehl wenden.

Eine Pfanne mit Pflanzenöl erhitzen und den Blumenkohl rundherum goldbraun und knusprig ausbacken. Fertig.


Dienstag, 31. August 2010

Roter Paprika-Dip


Ein schneller Dip, der zu Fisch und zu Fleisch passt. Wir hatten ihn zu unserer Makrele letzte Woche und er hat uns ein bisschen an eine dickere Gazpacho erinnert. Mit einem Stück Baguette kann man aber auch auf Fisch oder Fleisch verzichten.


Zutaten:
2 rote Paprikaschoten
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
1 Zitrone
40 g Paniermehl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Die Paprikas halbieren, entkernen, die Knoblauchzehen schälen und beides in kochendem Wasser 10 Minuten köcheln lassen. Dann abgießen und zur Seite stellen.

Die abgekühlten Paprikas und den Knoblauch grob hacken und mit Olivenöl und etwas Zitronensaft mit dem Stabmixer pürieren.

Das Paniermehl kurz vor Schluss gut unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann zum Kühlen für 30 Minuten in den Kühlschrank. Fertig.

Dienstag, 24. August 2010

Fränkischer Kartoffelsalat


Grillzeit ist eben mal auch Bratwurst- und Schweinesteakzeit, das kann man nicht abstreiten. Was eigentlich immer dazu passt, ist ein Kartoffelsalat. Kartoffelsalate gibt es in x Varianten. Ob mit Brathering oder exotischen Früchten oder mediterran. Wir haben den einfachsten versucht, den fränkischen Kartoffelsalat. Von den Zutaten her ist er ein „Arme-Leute-Essen“, aber auch ein absoluter Begleiter. Da muss einfach etwas „Fleischiges“ dazu. Allein geht das nicht. Zwei Sachen zum Schluss: Auf dem Bild sieht man es auch. Die Kartoffeln waren nicht mehr ganz „al dente“. Dem Geschmack hat es nicht geschadet. Ich kann mich an Omas Kartoffelsalat erinnern. Von der Konsistenz war der sehr ähnlich. Und: Geschmeckt hat er (was soll ich als Franke auch sagen?), aber gegen Annis Kartoffelsalat kann er nicht mithalten.

Zutaten:
1 kg Kartoffeln
2 Zwiebeln
2 Gewürzgurken (nach Geschmack)
0,25 l Gemüsebrühe
5 EL Himbeeressig
Salz
Pfeffer
5 EL Distelöl
1 TL scharfer Senf
Schnittlauch

Zubereitung:
Die Kartoffeln in Salzwasser kochen, abgießen und abkühlen lassen. Die Zwiebeln fein würfeln. Die Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden.

Die abgekühlten Kartoffeln schälen und in eine entsprechend große Schüssel schneiden.

Himbeeressig, Salz, Pfeffer, Öl, Zwiebeln, Senf und die warme Gemüsebrühe miteinander verrühren.

Diese Marinade über die Kartoffelscheiben geben und unterheben. Dann kommt der Salat für 30 Minuten in den Kühlschrank. Mit Schnittlauchröllchen bestreuen. Fertig.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Kartoffel-Knoblauch-Püree


Bei dem Wetter darf man ruhig mal etwas aus der griechischen Küche probieren. Ich habe aus einem älteren Kochbuch ("Griechisch kochen") eine schmackhafte Beilage versucht. Man muss Knoblauch schon mögen und es sollte am nächsten Tag nicht unbedingt ein Vortrag anstehen. Man knofelt da schon ein bisschen ;-)
Das Püree passt zu gegrillten Koteletts, Kammsteaks oder auch Zucchini. Ich hatte, abweichend zum Rezept, ganze Mandeln mit dazugegeben und versucht diese mit dem Stabmixer zu zerkleinern. Das hat nicht so ganz geklappt, obwohl die kleinen Stücke beim Essen nicht gestört haben.
Zutaten:
4 mittelgroße Kartoffeln
4 Knoblauchzehen
50 g (geriebene) Mandeln
75 g Olivenöl
1 TL Weinessig
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Kartoffeln etwa 30 Minuten kochen, dann abkühlen lassen und pellen.

Den Knoblauch schälen und fein hacken.

Kartoffeln, Mandeln und Knoblauch in eine Schüssel geben und mit dem Stabmixer unter gleichzeitiger Zugabe von Olivenöl und Essig zu einer Creme pürieren.

Mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Auberginenpüree


Eine herrliche Beilage zu gegrilltem Fleisch. Das kann ein Kammsteak, aber auch ein Stück Lamm sein. Es braucht etwas Vorbereitungszeit und wird von mir sehr früh zubereitet, damit es noch schön durchkühlen kann.

Zutaten:
3 Auberginen
1 mittlere Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Zitrone
4 EL Olivenöl
2 EL Essig
Salz
Pfeffer
Petersilie

Zubereitung:
Die Auberginen werden im auf 180°C vorgeheizten Backofen 60 Minuten gebacken, dann zum Abkühlen auf ein Rost gelegt und schließlich die Haut abgezogen. Das Auberginenfleisch kommt in eine Schüssel.

In die Schüssel wird die Zwiebel gerieben. Eine gehackte Knoblauchzehe kommt auch noch hinzu.

Den Saft einer Zitrone, Olivenöl und Essig in die Schüssel geben und mit dem Stabmixer gut pürieren, so dass eine herrlich cremige Masse entsteht. Dann wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Das fertige Püree kommt noch einmal in den Kühlschrank, damit es schön durchkühlen kann.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Schneller Nudelsalat


Eine schnelle Beilage zu gegrilltem Fleisch oder gegrilltem Fisch. Der spontane Besuch unserer Kinder am Samstag ("Wir sind gleich da. Wir dachten, wir grillen ein bißchen.") und schon ging die Arbeit los. Die Nudeln sind schnell gekocht. Etwas abkühlen lassen. Die restlichen Zutaten schneiden. Fertig. Varianten für Nudelsalate füllen wahrscheinlich Bücher. Diese ist sehr einfach und schnell zubereitet. Viel Spaß beim Grillen.

Zutaten:
500 g Hörnchen
1 Salatgurke
6 Tomaten
400 g Fleischsalat
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Die Hörnchen nach Packungsanleitung garen und gut abschrecken.

Die Gurke schälen, längs halbieren, entkernen und in 1 cm-Würfel schneiden. Die Tomaten in 1 cm-Würfel schneiden. Beides in eine große Schüssel geben und  salzen und pfeffern.

Die Nudeln und den Fleischsalat dazugeben und gut unterheben. Im Kühlschrank 2 Stunden ziehen lassen und servieren.

Dienstag, 20. April 2010

Bärlauchpesto


Im Vorgarten wuchert es regelrecht. Schöne, sattgrüne Blätter – wenn man sie bricht, verströmt ein ganz leichter Knoblauchgeruch. Dieses Jahr haben wir besonders viel Bärlauch. Selbst unser Nachbar profitiert (gern) davon. Bei ihm sprießt der Bärlauch auch schon. Wie viel soll man ernten? Ich möchte auf keinen Fall alles wegnehmen, sonst ist es mit der Pracht nächstes Jahr vorbei. Also nur 2/3 der Blätter einer Pflanze ernten. Der Rest bleibt, damit sich der Bärlauch erholt und uns nächstes Jahr wieder reichlich beschenkt.

 
 Zutaten:
100 g Bärlauch
50 g Pinienkerne
100 g Parmesan
150 ml Oivenöl
Salz

Zubereitung:
Der Bärlauch wird gründlich gewaschen, trockengeschleudert und dann in schmale Streifen geschnitten.

Die Pinienkerne in der trockenen Pfanne goldgelb rösten. Nicht zu dunkel werden lassen.

Den Parmesan grob reiben.

Bärlauch, Pinienkerne und Parmesan mit Olivenöl vermengen und mit dem Stabmixer zu einer geschmeidigen Paste zerkleinern. Mit Salz abschmecken. Fertig!

Samstag, 3. April 2010

Fenchelrisotto


Eine Fenchelknolle war übrig. Wenn man sich so in Kochbüchern und dem Internet informiert gibt es für ein Risotto zumindest zwei Zubereitungsvarianten. In der ersten wird der Fenchel zum Risotto dazugegeben und gegart. Eine zweite Variante gart den Fenchel extra. Ich finde, das ist unnötig und unpraktisch, lasse mich aber gern verbessern. Also alles in einen Topf. Ich koche Risotto nicht so oft. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden.

Zutaten:
1 Fenchelknolle
250 g Risotto
2 EL Olivenöl
140 ml Weißwein
750 ml Hühnerbrühe
100 g Parmesankäse (frisch gerieben)
Pfeffer

Zubereitung:
Die Fenchelknolle putzen, in kleine Würfel schneiden und zur Seite stellen.

Das Öl im Topf erhitzen. Das Risotto im Sieb spülen, abtropfen, in den Topf geben und anschwitzen.

Mit Weißwein aufgießen und rühren. Die Fenchelwürfel dazugeben und wieder zum köcheln bringen.

Für die nächsten 15-20 Minuten: Immer wieder die Flüssigkeit einreduzieren lassen, eine Kelle Hühnerbrühe aufgießen und weiterrühren.  Nach 20 Minuten sollte die Hühnerbrühe aufgebraucht sein.

Den Parmesankäse in das Risotto einrühren und weitere 3 Minuten weiter rühren. Mit einer Prise Pfeffer abschmecken und servieren.

Montag, 15. März 2010

Rosenkohlgratin


Rosenkohlgemüse war für unsere Kinder früher immer die „Höchststrafe“. Dieses Gericht kommt aber heute bei ihnen an, Ok, da liegen auch zwanzig Jahre dazwischen. Damals haben wir alle wohl auch etwas anders gekocht.

Zutaten:
1000 g Rosenkohl
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
3 Sardellenfilets
50 g Mehl
500 ml Milch
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
1 Prise Muskat
125 g Parmesan-Käse

Zubereitung:
Rosenkohl putzen und etwa 10 Minuten in Salzwasser legen.

Rosenkohl in kochendem Wasser ca. 10 Minuten blanchieren, abgießen und abschrecken.

Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen fein hacken. In Olivenöl anschwitzen. Geschnittene Sardellenfilets dazugeben, Mehl dazu geben und die Milch unter Rühren hinzufügen. Aufkochen lassen und etwa 5 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuß abschmecken.

Backofen auf Umluft 180°C vorheizen. Parmesankäse reiben. In die Backform den Rosenkohl geben, mit der Soße übergießen und mit Parmesan überstreuen. 25-30 Minuten im Ofen backen bis die Parmesankruste goldgelb ist.
 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)