Posts mit dem Label Nudeln werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nudeln werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 9. September 2011

Wochensplitter 36/2011 03.09.11 – 09.09.11

Themen: Stefan war da, Zoopark Erfurt 2011, Weidenbohrer auf der Flucht, Saisonauftakt beim HSC


Stefan war da
… und wurde am Samstag gleich zum Kochen mit eingebunden. Eine Putenoberkeule war für den Gasgrill vorgesehen und von ihm gewürzt. Das sieht doch gar nicht so schlecht aus. Den schnellen Nudelsalat dazu gibt es hier.



Zoopark Erfurt 2011
Der alljährliche Besuch stand am Dienstag an. Filou war wie immer total begeistert.
Mir fiel während unseres Spaziergangs auf:
-       Der Bau des Serengeti-Geheges dauert doch länger als erwartet.
-       Das Affenhaus macht riesige Fortschritte
-       Es gibt neue Wege im Tierpark.
-       Das Nashornbaby, inzwischen drei Jahre alt, ist ganz schön gewachsen.  ;-)

Ein paar Bilder vom einzigen hundefreundlichen Tierpark Südthüringens/Nordbayerns.


Weidenbohrer auf der Flucht
Da reicht es der Weidenbohrer-Raupe am Baggersee bei Schönbrunn. Bei diesem Wetter hilft nur noch Flucht. Knappe 5 cm ist sie lang, bei einem Durchmesser von fast 1 cm.


Saisonauftakt beim HSC – Horror pur!
Fast 700 Zuschauer waren am Samstag in der Dreifachsporthalle in Rimpar. Ich war dabei bei über 30°C in der Halle mitten im Fanblock. Zum Auftakt der 3. Liga Ost legten die Handballer das HSC los wie die Feuerwehr. Körperlich überlegen, mit einer sicheren, kompakten Abwehr bauten sie ihren Vorsprung auf 16:9 aus und niemand hatte den Verdacht, dass da was schief gehen könnte. Einige Hardcore-Fans skandierten mit „Macht sie alle, schießt sie aus der Halle!“ und „Hier regiert der HSC!“ Ein schöner Auftakt.
Der Rest ist eigentlich nur Schweigen. Man muss feststellen, dass Trainer Horvath zumindest vier seiner Spieler die Drittligatauglichkeit nicht zutraut. Die „Jungen“ drückten über 60 Minuten die Bank. Zur Info: Letztes Jahr noch über die Relegation von der Landesliga in die Bayernliga aufgestiegen, scheint ein Auftritt in der „Ersten“ wohl noch zu früh kommen. Das bedeutet, dass der HSC mit 8 (acht!) Feldpielern auskommen musste. Das wird nicht gut gehen! Vier davon sind um die 30 Jahre alt. (Wäre die „professionelle“ HP des Vereins aktuell, könnte ich das genauer sagen.) Ich stimme Hrvoje Horvath zu, dass keiner der „Jungen“ drittligatauglich ist, aber dann muss etwas geschehen. Die Fehler wurden aber schon letztes Jahr gemacht. Ein fairer Umgang mit Munzert und Auerbach hätte dieses Problem wahrscheinlich gar nicht auftauchen lassen.
Am kommenden Samstag wird der HSC sein erstes Heimspiel in der HUK-Arena austragen. Wird da auch so gespielt und verloren, können die Spieler in Zukunft wohl alle Zuschauer per Handschlag begrüßen können. So viele werden es ja dann nicht mehr sein. 

Ach ja, eines noch zum Schluss: Eine Mannschaft braucht Fans, wenn es schlecht läuft zur Unterstützung. Keifende weibliche? Fans aus dem Coburger Fanclub mit „Wechsel na aus, die blöde Sau!“ sind da wohl die falsche Ansage! Ich habe mich fremdgeschämt.

Mittwoch, 3. August 2011

Wan Tan oder Dim Sum oder Ravioli? Oder Coburger Thai-Maultaschen?


Wie soll ich diese großen gefüllten Nudeln nennen? Auf die Füllung oder auch  „die inneren Werte“ kommt es an. Chili, Ingwer und Knoblauch gehen eigentlich in Richtung Thai-Küche, das Coburger Bratwurstbrät aber in Richtung oberfränkische Maultaschen. So was geht ja überhaupt nicht, werden jetzt alle schwäbischen Köche aufstöhnen. Coburger Bratwurstbrät, grob und bereits mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronenabrieb gewürzt, ist aber auch nichts Thailändisches.  Von allem ein bisschen, vielleicht nenne ich sie dann doch besser Coburger Thai-Maultaschen.


Zutaten für die Brühe:
2 l Wasser
Wurzelgemüse
½ Zwiebel mit Schale
2 Beinscheiben
Salz, Pfeffer
Sternanis
Lorbeerblatt

Zutaten für den Nudelteig:
240 g Weizenmehl
60 g Hartweizengrieß
3 Eier
1 TL Olivenöl
1 TL Salz

Zutaten für die Füllung:
1 rote Chili (entkernt und in Streifen geschnitten)
1 TL frisch geriebener Ingwer
Zitronenabrieb
5 Coburger Bratwürste oder 500 g Bratwurstbrät
1 Karotte (in Julienne geschnitten)
1 Knoblauchzehe (fein gehackt)

Zubereitung:
Wasser mit dem Sternanis und dem Lorbeerblatt zu Kochen bringen. Das geputzte und fein gehackte Wurzelgemüse (Karotte, Sellerie und Lauch) zusammen mit den Beinscheiben etwa 90 Minuten köcheln.  Dann salzen und pfeffern.

Die Zutaten für den Nudelteig gut verkneten und den so vorbereiteten Teig 15 Minuten im Kühlschrank kühl stellen.

Die Bratwürste ausstreifen und mit den restlichen Zutaten für die Füllung gut vermengen und kühl stellen.

Aus dem vorgekühlten Nudelteig breite Nudelbahnen walzen.

Die Brühe über ein Sieb abgießen, das Fleisch in kleine Würfel schneiden. Die Brühe mit den Fleischwürfeln zum Kochen bringen.

Auf eine ausgelegte Nudelbahn wird die Füllung mit einem Löffel aufgebracht, die Ränder werden mit Eiweiß bestrichen. Eine zweite Nudelbahn wird darauf gelegt und dann wird die obere Bahn auf die untere gedrückt. Die Ränder werden ebenfalls zusammengedrückt. Ich habe dazu einen Kochlöffel verwendet.

Die so vorbereiteten  Wan Tan? oder Maultaschen? werden in der kochenden Brühe etwa 12 Minuten gekocht. Ich habe  einfach eine Maultasche zum Testen auseinander geschnitten.

Die Maultaschen werden in der Brühe serviert.

Freitag, 1. Juli 2011

Wochensplitter 26/2011 25.06.11 – 01.07.11


Themen: Kindheitserinnerungen, Impfpass, Meisterprüfung

Kindheitserinnerungen
Jetzt muss ich mich mal outen: Nicht, dass es meine Kindheit geprägt hätte, aber für mich war das immer ein Grund einen Nachschlag zu nehmen – gebratene Nudeln mit Eiern. Nudeln (oft Makkaroni) garen, dann wenig Pflanzenöl in die Pfanne, heiß werden lassen und Nudeln dazugeben. Mit Maggi! aus der Flasche würzen und die Nudeln bei nicht zu hoher Hitze bräunen lassen. Am Schluss die Eier hinzufügen und stocken lassen. Bei der Version auf dem Bild werden noch ein paar Reste wie Putenschinken und Putenbraten mitgebraten. Etwas Petersilie ganz zum Schluss, fertig ist eine Kindheitserinnerung.


Impfpass
Eine Zecke auf meinem Arm, noch nicht eingebohrt, aber sie war da. Nachdem wir in einem Zeckengebiet wohnen, wo auch FSME übertragen wird, habe ich dann mal meinen Impfpass kontrolliert. Und tatsächlich, eine Auffrischung ist nötig. Wann habt ihr das letzte Mal eueren Impfpass kontrolliert?

Meisterprüfung
Das Daumendrücken hat geholfen. Am Mittwoch war die letzte mündliche Prüfung und ja, wir haben einen frisch gebackenen Optikermeister bei uns in der Familie. Souverän hat unser Junior Stefan den zweijährigen Lehrgang in Jena abgeschlossen. Nächste Woche wird dann gefeiert. Bei der Übergabe des Meisterbriefs sind wir dabei.

Freitag, 10. Juni 2011

Wochensplitter 23/2011 04.06.11 – 10.06.11

Themen:  Onkel Hans, Reste

Onkel Hans
Ein sehr lieber, anständiger Mensch ist von uns gegangen.

Ich verbrachte in meiner Kindheit die Sommerferien meistens bei meinen Großeltern auf dem Land. Diese wohnten mit meiner Tante und ihrer Familie in einem großen, schönen Haus mit Garten und vielen Möglichkeiten alles Mögliche anzustellen. Nur wenige Sachen waren nicht gern gesehen, z.B. Onkel Hans in seiner Mittagsruhe zu stören, die er ggf. vehement und laut verteidigte. Ich hatte einen Riesenrespekt vor ihm. Das hat sich in den Jahren bis heute nie geändert. Böse hat er es aber nie gemeint. Eines ist sicher: Jetzt geht es ihm besser.

Reste
Zu mehr als zur Resteverwertung reicht es momentan nicht. Was war alles übrig?
1 Aubergine, zwei Paprikaschoten, ca. 400 g gegrilltes Hähnchenfleisch, 250 g Nudeln.
Die Aubergine und die Paprikas werden gewürfelt und mit Bärlauchöl scharf angebraten. Das gegrillte Fleisch hinzufügen, mitbraten lassen und alles mit Ras el Hanout würzen. Etwas Hühnerbrühe mit einem EL Tomatenmark hinzufügen und köcheln lassen. In der Zwischenzeit werden die Nudeln gekocht und dann unter die Gemüse-Hähnchen-Mischung gehoben. Fertig.


Mittwoch, 9. Februar 2011

Gebratene Nudeln mit Kochschinken, Tomaten und Eiern

Mag ja sein, dass ich da etwas eigenwillig und letztlich selbst schuld bin. Aber es ist so: Unfreundliche Verkäufer sehen mich nur einmal. Für mich gehören Kundenservice, Freundlichkeit und Kompetenz zu einem guten Einkaufsmarkt dazu. Diese Eigenschaften sollten kleineren Geschäften sogar das Überleben sichern können und kosten letztlich kein Geld. Ich nehme dafür auch Umwege in Kauf. So war es dann auch gestern. Der neu gekaufte Blue-Ray-Player war defekt. Um genauer zu sein: Die Fernbedienung tat es nicht. Also auf nach Hallstadt, von meinem bevorzugten MM habe ich ja schon mal berichtet. Da war ich jetzt schon so oft, dass sie mich in der Werkstatt fast mit Vornamen begrüßen. Die nächste Stufe wäre dann dort ein Zimmer zu beziehen. Es nervt schon. Jedes Mal über 80 Kilometer. Einmal in Hallstadt angekommen, ging alles ganz schnell. Der „Fernbedienungs-Tester“ brachte es ans Tageslicht. Die Fernbedienung ist defekt. Der Mitarbeiter verschwand kurz im Markt und erschien zwei Minuten später mit einer neuen Fernbedienung. Kurz getestet, funktioniert, „auf Wiedersehen“.

Zuhause sollte es schnell gehen. Früher bereitete meine Mutter oft so Nudeln zu. Wir, als Kinder, haben unsere gebratenen Nudeln sehr gern gegessen. Erst mal klingt das ja nach asiatischer Küche, aber eigentlich ist es nur Resteverwertung.


Zutaten:
200 g Kochschinken
20 g Butter
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
400 g Nudeln
20 g Butter
2 EL Olivenöl
2 EL helle Sojasoße
2 Tomaten
4 Eier

Zubereitung:
Kochschinken würfeln. Butter und Olivenöl in eine Pfanne geben, erhitzen und bei mittlerer Hitze den Kochschinken und die Zwiebel (goldgelb) anbraten. Kochschinken und Zwiebel in eine Schüssel geben und zur Seite stellen.

Gleichzeitig Spirelli-Nudeln oder Hörnchen in kochendem Salzwasser al dente garen. Abgießen und abschrecken.

In einer zweiten Pfanne Butter und Olivenöl erhitzen und die Nudeln dazugeben. Bei mittlerer Hitze die Nudeln anbraten. Mit heller Sojasoße würzen und den Kochschinken mit Zwiebel wieder hinzufügen und unterrühren. Die Tomaten würfeln, darübergeben und ebenfalls unterheben. Die Nudeln dürfen dabei ruhig etwas Farbe bekommen.

Die Eier in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen und verrühren.

Die Eier über die Nudeln gießen und bei mittlerer Hitze je nach gewünschter Konsistenz stocken lassen.


Freitag, 31. Dezember 2010

Die neue Nudelmaschine ist da - meine ersten selbstgemachten Ravioli!

Lange habe ich darauf gewartet. Schon im September habe ich, natürlich dezent, auf einen Weihnachtswunsch von mir hingewiesen. Ja, eine Nudelmaschine wäre schon nicht schlecht. Es muss keine elektrische sein. Ganz normal, mit Kurbel, für den kleinen Haushalt. Auch im Oktober habe ich mal so beiläufig erwähnt, dass mir die Farbe meiner neuen Nudelmaschine eigentlich egal ist. Im November habe ich unsere enge Küche schon einmal vorsichtshalber umgeräumt. Man weiß ja nie - wenn da noch eine Nudelmaschine hin muss! Dann war Bescherung, und da stand sie!


Von Marcato, eine Atlas 150 Wellness, mit einem zusätzlichen Aufsatz für Spaghetti und Tagliatelle.


Schon am 27. Dezember haben wir sie getestet. Es sollten Ravioli mit einer Hackfleischfüllung werden. Dazu habe ich 250 g Rinderhack und eine gehackte Knoblauchzehe mit etwas Olivenöl angebraten, das Ganze mit Salz und Pfeffer gewürzt und noch einen EL Tomatenmark hinzugefügt. Am Schluss kam noch etwas getrocknetes Oregano dazu. Alles miteinander vermengen und abkühlen lassen. Diese Füllung war uns etwas zu trocken und wird beim nächsten Mal auch anders sein.

Der Teig war schnell zubereitet mit den
Zutaten:
400 g Hartweizengrieß
4 Eier
1 EL Olivenöl
Salz

Zubereitung:
Mit dem Knethaken wurde zunächst alles vermengt bis es krümelig wurde. Dann wurde die Teigmasse gut mit der Hand durchgeknetet. Ich habe dann den Teig in Frischhaltefolie gepackt und für eine Stunde in den Kühlschrank gelegt.

Ich habe dann ein Viertel der Teigmasse abgeschnitten, mit den Handballen etwas flach gedrückt und dann bei Stufe 3 und noch einmal bei Stufe 5 durchgeleiert. Wir hatten es später auch noch mal bei 7 durchgelassen, allerdings wellte sich der Teig dann sehr und wurde an manchen Stellen rissig.

In kochendem Salzwasser wurden unsere ersten beiden "Test"-Ravioli 3 Minuten gekocht. Etwas zu sehr "al dente", aber geschmacklich gut.


Die nächsten haben wir dann 4 Minuten kochen lassen. Dieses Ergebnis hatte uns etwas mehr zufrieden gestellt.

Später habe ich dann bei lamiacucina im Pastakurs einen anderen Ravioliteig mit einem höheren Weizenmehlanteil gefunden. Den werden wir das nächste Mal ausprobieren. Auch die Tipps aus dem kleinen Kuriositätenladen werden beim nächsten Mal davor lesen.

Ach ja, unsere Ravioli haben wir komplett handgemacht, ohne Formen, nach Augenmaß. Vor dem Essen habe ich noch etwas Parmesan darüber gerieben.  


Selbst gemacht und lecker, aber: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Und: Gute, hilfreiche Tipps werden gern angenommen!

Donnerstag, 18. November 2010

Zum 1. Bloggergeburtstag: Gebratene Nudeln (Pad Thai)

Vor einem Jahr hat alles angefangen. Holger von "Silbern gelöffelt" hat mich letztlich überredet und auch "technisch" unterstützt. "Du kennst so viele Rezepte. Warum schreibst Du sie nicht mal auf?" Also gut, dann schreibe ich eben ab und zu. 
Ein reiner Kochblog sollte es aber nicht sein. Kochen sollte der Schwerpunkt sein, hier natürlich vor allem die thailändische Küche. Es gibt aber eine ganze Reihe von zusätzlichen Themen, die mich auch brennend interessieren, sei es Sport, sei es Kommunalpolitik. Als heimatbewusster Mensch wollte ich in meinem Blog aber auch etwas Reklame für die Region machen. Die "Genussregion Franken" ist für mich absolut (er-)lebenswert. Nicht zuletzt möchte ich aber auch ab und zu mal etwas kritisieren, wenn mir etwas gegen den Strich geht. So ist diese besondere, etwas seltsame, Mixtur entstanden.  Danke, dass so viele von Euch bei mir mitlesen.


Das Rezept zu diesem "kleinen" Jubiläum sollte auch etwas Besonderes sein, ein Ochsenkotelett mit Zwiebel-Senf-Kruste. Leider hatte ich etwas kurzfristig bei meinem Metzger bestellt. So wird es später nachgeholt.

Zur Feier des Tages gibt es deshalb ein thailändisches Nationalgericht, gebratene Nudeln. Mit Garnelen, Schweinefilet und Gemüsen wird es zubereitet. Dazu werden Zucker, Chilipulver und Würzsoßen in kleinen Schälchen gereicht, so dass jeder nach eigenem Geschmack genießen kann.


Zutaten:
500 g rohe Garnelen
50 g Erdnüsse
100 g China-Lauch
2 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Eier
1 EL Erdnussöl
250 g Reisnudeln
200 g Sojabohnensprossen
2 EL Erdnussöl
1 EL Zucker
2 EL Sojasoße
2 EL Ketjap Manis
2 EL Fischsoße

Zubereitung:
Die Garnelen schälen, mit Rückenschnitt Darm entfernen und säubern. Die Erdnüsse schälen und in der trockenen Pfanne anrösten, dann mörsern und zur Seite stellen. Den Chinalauch und die Frühlingszwiebeln waschen und in 1 cm-Stücke schneiden.

Den Knoblauch fein hacken und im Wok goldgelb anbraten. Garnelen dazugeben und 2 Minuten mitbraten. Dann aus dem Wok nehmen und zur Seite stellen.

Die Eier verquirlen und in einer flachen Pfanne anbraten. Dabei die Pfanne so schwenken, dass die Eimass über die gesamte Bratfläche der Pfanne fließt. Die fertigen Eier zerrupfen und zu den Garnelen geben.

Die Nudeln in einen Topf mit kochendem Wasser geben, 2 Minuten kochen und dann abtropfen lassen.

Etwa ein Viertel der Sojasprossen für die Garnitur zur Seite legen. Die Reisnudeln, die restlichen Sojasprossen, China-Lauch und die Frühlingszwiebeln mit dem Öl im Wok anbraten und 1 Minute rühren. Mit Zucker, Sojasoße, Ketjap Manis und Fischsoße abschmecken.

Jetzt die Garnelen und die Eier hinzufügen und noch 1 Minute heiß werden lassen und rühren. Die Nudeln auf eine Platte geben, mit den Erdnüssen und den Sojasprossen bestreuen und servieren.

Montag, 18. Oktober 2010

Überbackene Nudeln mit Champignonsoße und Räucheraal

Ich trau mir ja mittlerweilen Sachen zu, da hätte ich vor Jahren noch den Kopf darüber geschüttelt. So kaufte ich mir zwischenzeitlich eine Dauerkarte für Handballspiele des HSC 2000 Coburg. Nach der desolaten Vorstellung am Wochenende (25:31 gg. HSG Frankfurt/M.)  ist  Kopfschütteln darüber ganz normal. Eine ehemals ambitionierte Truppe auf dem Steilflug in die 3. Liga. Ohne Kampfgeist und Siegeswillen. Ich hätte zuhause bleiben sollen und gleich kochen sollen. 

Ähnliches Kopfschütteln habe ich verursacht als ich erzählte, dass ich Räucheraal und Bergkäse kombinieren wollte. Beide sind ja doch sehr geschmacksintensiv. Man könnte auch sagen Nordsee trifft Alpen. Ob das gut geht? Ein bisschen Räucheraal, etwas Bergkäse, wenige Champignons, noch weniger Weißwein waren übrig und wollten verwertet werden.Das war das Resultat. Um es vorweg zu nehmen, besser als das Handballspiel war es schon.


Zutaten:
20 g Butter
2 EL Olivenöl
200 g Champignons
1 Schalotte
100 ml Weißwein
200 ml Hühnerbrühe
200 ml Sahne
Salz
Pfeffer
250 g frische Tagliatelle
300 g Räucheraal
6 Scheiben Bergkäse

Zubereitung:
Die Schalotte klein würfeln. Butter und Öl erhitzen. Die Champignons dazugeben und etwas anrösten.

Die Schalotte im Topf mitschwitzen lassen. Mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen.

Die Hühnerbrühe und die Sahne hinzufügen und bei offenem Deckel weiter köcheln lassen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Tagliatelle nach Packungsanweisung garen. Währenddessen den Räucheraal häuten, von der Mittelgräte lösen und in 2 cm-Würfel schneiden.

Eine Backform mit etwas Olivenöl auspinseln und eine Schicht Nudeln darauf geben. Die vorbereitete Soße darüber schütten und die Hälfte der Aalwürfel darübergeben.
Die übriggebliebenen Nudeln darauf legen und die restlichen Aalwürfel dazugeben.

Mit dem Bergkäse den Nudelauflauf abdecken und für etwa 20 Minuten in den Backofen geben.

Mit einem kühlen Glas Bier oder einem trockenen Weißwein servieren.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Nudelcurry mit Brokkoli und Mais

„Ein Curry wär nicht schlecht und das Gemüse muss weg. Aber nicht schon wieder Reis dazu!“ „Ja, mach ich!“ Gibt es eben ein paar Nudeln. Da kann man alles Mögliche nehmen. Reisnudeln, Spaghetti, Spätzle, alles schmeckt dazu.


Zutaten:
2 EL Pflanzenöl
1 EL rote Currypaste
2 rote Chilis
2 Knoblauchzehen
250 g Rinderhack
400 g Kokosmilch
100 g Brokkoli
285 g (1 Dose) Gemüsemais
3 EL helle Sojasoße
4 EL Fischsoße
1 Limette
100 g Wok-Nudeln
Thai-Basilikum

Zubereitung:
Ist ja eigentlich keine große Geschichte! Hab ich schon oft genug gemacht.

Mit etwas Öl die Currypaste anbraten. Chilistreifen und kleine Knoblauchwürfel mitbraten lassen. Die Knoblauchwürfel dürfen nur nicht zu dunkel werden.

Wenn sich das Öl absetzt, etwas von dem Dicken der Kokosmilch, so 2 oder 3 Esslöffel,  dazu. Deswegen schüttle ich die Kokosmilchdose nie durch. Egal weiter.

Das Hackfleisch fein zerkrümeln. Mit meinem breiten Kochlöffel schiebe ich die dickliche, pastenähnliche Soße hoch an den Rand und fülle den frei gewordenen Platz mit Rinderhack. Das alles mit ziemlich hoher Hitze. Einmal das Rindfleisch wenden, fertig braten lassen und wieder alles am Wokrand nach oben schieben. Wieder wird der freie Platz in der Wokmitte mit dem Hackfleisch ausgefüllt. Das mache ich, bis das Rindfleisch durchgebraten ist.

Jetzt kommen die restliche Kokosmilch, der gewürfelte Brokkoli und der Mais dazu. Mit Sojasoße, Fischsoße und Limettensaft würzen. Etwa 10 Minuten bei geschlossenem Deckel dauert es bis das Gemüse fast bissfest ist.

Wok-Nudeln gibt es dazu. Beim ersten Mal hatte ich zu viele Nudeln in das Curry gegeben. Die Folge war ein kleisterartiger Mörtel, den wir entsorgt haben. Dieses Mal weiß ich es besser. Höchstens, aber wirklich höchstens, 100 g Nudeln dazugeben. Drei Minuten brauchen die, dann ist alles fertig.

Eventuell noch mal mit Soja- und Fischsoße nachwürzen, dann nur noch frisch gezupftes Thai-Basilikum unterheben und: „Mahlzeit!“

Donnerstag, 30. September 2010

Ruckzuck: Nudeln mit Pizzafüllung

Schnell sollte es gehen. Wie verwende ich diese großen Nudeln? Die Nudeln waren einmal Teil eines "Fresskorbes". Ich dachte, dass sie sicher auch gefüllt schmecken können. Also haben wir sie fast gar gekocht. Die Füllmasse bestand aus Kochschinken- und Salamiwürfeln, Champignonsscheiben, geriebenen Gouda, Sahne, Basilikum, Thymian, Knoblauch, Pfeffer und Oregano. Den Backofen auf 180°C vorheizen, die Nudeln mit der Masse füllen und etwa 20 Minuten backen. 

Donnerstag, 12. August 2010

Spaghetti mit Tomaten, Kapern, Anchovis und Oliven


Wenn unerwartet Besuch kommt bzw. wenn man während der Ferienzeit zu dritt oder zu viert isst, braucht man ganz einfach größere Mengen. Unser frisch verheiratetes Paar haben wir dann auch gefragt, ob sie zum Essen bleiben möchten.
„Was gibt es denn?“
„Spaghetti.“
 „Lecker!“
„In die Soße habe ich Kapern, Anchovis und Oliven gegeben.“
„Da hast Du ja alles drin, was wir nicht mögen.“

Wir haben dann doch allein gegessen und die zwei haben etwas versäumt. Selbst schuld.

 Zutaten:
2 EL Olivenöl
250 g Rinderhack
2 rote Zwiebeln
20 g Kapern
3 Anchovis-Filets
50 g grüne Oliven
500 ml passierte Tomaten
400 ml Dosentomaten
1 EL Zucker
1 Spritzer Zitronensaft
Prise Salz
Prise Pfeffer
½ Bund Basilikum
500 g Spaghetti
Parmesan

Zubereitung:
Das Rinderhack in etwas Olivenöl anbraten. Die kleinen Zwiebelwürfel dann dazugeben und mitbraten.

Kapern, gehackte Anchovis und grob gehackte Oliven dazugeben und etwas mitbraten lassen.

Die passierten Tomaten und die Dosentomaten dazugeben. Mit Zucker, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und 60 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Spaghetti nach Packungsanweisung garen.

Die Basilikumblätter grob hacken und unterheben. Etwas Parmesan drüber, fertig.

 
http://www.wikio.de
Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)