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Montag, 29. August 2011

Schweinefleischsalat (Yam Muh)

Aus! Vorbei! Gott sei Dank? Leider? Von 35°C auf 15°C, das ist zunächst schon etwas frisch. Die extremen Temperatursprünge sind schon typisch für das Wetter der letzten Jahre. Eigentlich sollten jetzt die Pilze aus dem Boden schießen. Maronen und Steinpilze sind die einzigen, die ich kenne. Heute am Sonntag ist erst einmal Kochen angesagt. Ein paar von Annis Freundinnen treffen sich bei uns um sich "kosmetisch" beraten zu lassen. Mal sehen, ob's was hilft! ;-)
Ich werde ein paar kleine Sachen zubereiten. Im Plan sind Ananas mit Ingwer, Garnelen-Dip auf thailändische Art und Thai-Pizza.

Vom Grillen waren noch fast 500 Gramm saftiger Schweinekamm übrig. Jetzt hätten wir ihn auch aufschneiden können und kalt, vielleicht mit Senf oder Meerrettich, genießen können. Eine andere Möglichkeit ist es aber ihn zu einem leckeren thailändischen Salat zu verarbeiten.


Zutaten:
500 g Schweinekamm
2 EL Reis
1 Stängel Zitronengras
5 Scheibchen Galgant
2 Stängel Thai-Basilikum
1 Bund Schnittlauch
1 rote Zwiebel
5 EL Fischsoße
2 EL Chilipulver
2 Limetten
1 Prise Zucker

Zubereitung: 
Den Reis in eine trockene Pfanne geben und goldbraun rösten. Dann in einem Mörser fein zerstoßen. 

Zitronengras und Galgant sehr fein hacken. Die Basilikumblätter vom Stängel zupfen. Den Schnittlauch in ½ cm Röllchen schneiden. Die Zwiebel in feinste Scheiben schneiden.
 
Das Fleisch in dünne Scheiben schneiden, die Scheiben in mundgerechte Stücke zerrupfen und in einer trockenen Pfanne 3 Minuten ohne Fett rösten. 

Die Pfanne vom Herd nehmen. Zitronengras und Galgant einrühren. Den Reis und 8 EL Wasser dazugeben und umrühren. 

In einer Schüssel den Inhalt der Pfanne und die restlichen Zutaten mischen. Mit Fischsoße, Chilipulver, Limettensaft und Zucker abschmecken.


Mittwoch, 6. Juli 2011

Garnelen mit Chili und Koriander (Gung Pad Bai Pak Chii La Prik)

Am Sonntag sollte es gegrillte Garnelen geben. Sturmartige Böen, immer wieder Platzregen, ab und zu regnete es auch ganz "normal".  In einer kurzen Trockenphase haben wir es dann doch noch geschafft. Eine halbe Stunde bis zum Durchglühen der Holzkohle, das Grillen selbst ist in kürzester Zeit erledigt. Viel mehr Zeit hätten wir dann auch nicht mehr gehabt. Es regnete dann wieder.

Die Bambusspieße wässere ich ausgiebig, damit sie auf dem Holzkohlegrill nicht zu brennen anfangen. Ich verwende außerdem chinesisches, also mit gerösteten Sesamsamen hergestelltes Sesamöl. Es ist aromatischer als das thailändische. Mein Beitrag #2 für Tobias Grillevent #2.


Zutaten:
8 Bambusspieße
800 g Garnelen
2 Knoblauchzehen
6 Stängel Koriander
3 rote Chilis
1 Limette
2 EL Erdnussöl
1 EL Sesamöl
2 EL helle
Sojasoße
2 EL Austernsoße
½ TL Pfeffer

Zubereitung:
Die Spieße für etwa 1 Stunde wässern.

Garnelen schälen und mit einem scharfen Messer per Rückenschnitt den Darm entfernen und Garnelen unter kaltem, fließenden Wasser säubern.

Knoblauch fein hacken. Korianderblätter zupfen und fein hacken. Chilis der Länge nach halbieren, entkernen und fein hacken. Die Limette auspressen und den Saft auf die Seite stellen. Knoblauch, Koriander, Chilis, Limettensaft, Erdnussöl, Sesamöl, Sojasoße, Austernsoße und Pfeffer in eine Schüssel geben und gut verrühren. Die Garnelen in die Marinade geben, so dass die Marinade alle Garnelen bedeckt. Für 2 Stunden in einem Kühlschrank kühl stellen.

Die Garnelen auf die gewässerten Spieße stecken. Bei mittlerer Hitze werden die Garnelen auf dem vorgeheizten Holzkohlengrill etwa 5 Minuten gegrillt. Während des Grillens die Garnelen immer wieder mit der Marinade bestreichen. Die Garnelen sind fertig, wenn sie schön rosa geworden sind.

Variante: Die Garnelen in einer beschichteten Pfanne auf beiden Seiten braten und ab und zumit der Marinade bestreichen.

Montag, 18. April 2011

Tintenfisch-Tomatensalat (Yam Plaah Mük Makua Thaet)

Eine Variante zu meinem Tintenfischsalat. Man hätte aber auch auf die Tintenfische komplett verzichten können und dafür die Menge der Tomaten und Kräuter etwas anpassen. Für mich wird der Yam Makua Thaet (Thai-Tomatensalat) einer meiner Lieblingssalate für die Grillsaison 2011 werden.

Zwei, drei Tintenfische waren übrig und die Idee für einen schnellen Salat war da. Als Beilage für ein scharfes Curry im Rahmen eines Thai-Dinners war der Salat vielleicht weniger geeignet, da er selbst ziemlich scharf war.


Zutaten für 4 Personen:
4 Frühlingszwiebeln
3 Chilis
4 Tomaten
½ Salatgurke
200 g Tintenfisch
2 Stängel Minze
2 Stängel Blattkoriander (Pak Chee Farang)
2 Stängel Petersilie
2 Stängel Thai-Basilikum
1 Zitrone + Abrieb
4 EL Fischsoße
1 EL Zucker

Zubereitung:
Nach dem Säubern und Häuten der Tintenfische werden sie in Salzwasser ca. 30 Minuten gekocht. Dann abgießen und in 2 cm-Stücke schneiden.

Die Chilis entkernen und fein schneiden. Die Tomaten entkernen und klein würfeln. Die Salatgurke schälen, entkernen und in ½ cm-Scheiben schneiden.

Die Kräuter (Minzeblätter, Blattkoriander, Petersilie und Thai-Basilikumblätter) werden gewaschen, trocken geschleudert und grob zerkleinert. Nachdem die Schale der Zitrone mit dem Zestenreißer abgelöst wird, wird sie noch ausgepresst.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit Fischsoße und Zucker abschmecken. Fertig!


Montag, 15. November 2010

Frittierte Eier mit Garnelen und Schweinefleisch (Kai Kwam)

Das Rezept für diese frittierten Eier liegt schon eine Weile auf dem Rechner. Irgendwie, wenn ein Rezept zu filigran für mich erscheint, schiebe ich es immer wieder auf die Seite. Bis dann der Zeitpunkt gekommen ist, wo ich so etwas brauche. Für mich ist das dann auch eine Form der Entspannung. Auf der anderen Seite ist man ganz schön gespannt, ob es klappt und wie es dann schmeckt. Aber nervös darf ich davor nicht sein. Schon bei den Vorbereitungen war ich skeptisch, wie ich denn die Füllung wieder in die Eier bekomme. Nicht nur die gewürzten Dotter, sondern auch die Garnelen und das Schweinefilet mussten ja wieder eingefüllt werden. Ich sollte Recht behalten. Es hat für die gekochten Eier gereicht, es hat für meine restlichen Wantan-Taschen gereicht und auch Klößchen konnte ich am Schluss noch probieren. Die Not macht erfinderisch. Die Eier-Orgie konnte beginnen. Eier-Orgie auch deswegen, weil beim ersten Kochversuch 3 Eier geplatzt waren. Das gab dann, so ganz nebenbei, noch einen Eiersalat.
Zu den frittierten Eiern, den gefüllten Wantan-Taschen und den Klößchen habe ich jeweils eine süß-scharfe Chilisoße gereicht.


Zutaten:
 8 Eier
150 g Tempuramehl
1 TL Salz
150 g Garnelen
150 g gebratenes Schweinefilet
4 Stängel Koriander
½ TL schwarzer Pfeffer
1 TL Salz
1 EL Fischsoße
1-2 EL dicke Kokosmilch
1 l Pflanzenöl

Zubereitung:
Eier in einem Topf hart kochen. Wenn man die ersten drei Minuten dabei immer wieder umrührt, bleibt der Dotter schön in der Mitte. Die hart gekochten Eier abschrecken und schälen.

Tempuramehl mit etwas Wasser und Salz zu einem glatten, nicht zu dünnem, Teig rühren.

Die Eier der Länge nach aufschneiden und die Dotter in eine Schüssel geben. Die Garnelen schälen, Darm entfernen und waschen. Garnelen und Schweinefleisch fein schneiden. Koriander waschen, Blätter zupfen und grob hacken. Alle Zutaten hinzufügen, nur mit der Kokosmilch etwas vorsichtig sein. Die Füllung darf nicht zu flüssig werden. Also evtl. etwas Kokosmilch weniger nehmen. Die Füllung soll mit einer Gabel zu einer glatten Masse gerührt werden.

Öl in einem Topf/Fritteuse auf 180°C erhitzen.

Die Eihälften werden mit der Füllung gefüllt und wieder so zusammengedrückt, dass sie wie ein Ei aussehen. Dann werden sie vorsichtig in dem Tempurateig gewendet. Mit einer Schaumkelle werden die Eier vorsichtig in das Öl gegeben und goldgelb frittiert. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und servieren.


Wie bereits erwähnt, es war noch Füllung übrig und es war auch noch etwas Tempura-Teig übrig. Also wurden die Wantan-Tasche mit einem knappen Esslöffel der Füllung befüllt und diagonal zugklappt. Etwas verrührtes Ei mit dem Pinsel auf die Kanten streichen, zudrücken und frittieren.

Hinten die frittierten Eier, vorn links die Wantan-Taschen und vorn rechts die Klößchen

Die restliche Füllmasse wurde zu kleinen Klößchen geformt. Diese wurden dann durch den Tempura-Teig gezogen und ebenfalls frittiert.



Mittwoch, 3. November 2010

Scharfe Teigtaschen

Bei Thai Food kann man eigentlich nie schreiben, es sei etwas für den kühlen Herbstabend. Thailänder kennen keine kühlen Herbstabende und haben deswegen keine Rezepte ausgedacht. Im Moment ist es sehr neblig und 7°C ist auch nicht so viel.

Vegetarisch und trotzdem auch was für Fleischesser, diese scharfen Stückchen! Die Wantan-Taschen mit der leckeren Gemüsefüllung sind als Vorspeise, aber auch als Snack mit süß-scharfer Chilisoße ideal. Bei einem Thai-Büfett könnten sie gegenüber von milden Gerichten, wie Hühnerfilet mit Cashewnüssen oder Rindfleisch mit Austernsoße, stehen.


Zutaten:
100 g Kartoffeln
4 EL Erbsen
4 EL Gemüsemais
1 rote Chili
1-2 TL Zitronengraspaste
1 EL helle Sojasoße
½ TL Garnelenpaste
½ TL grüne Currypaste
4 Stängel Koriander
20 Wantan-Teigblätter
1 EL Tapiokamehl
2 EL Wasser
1 l Erdnussöl

Zubereitung:
Die Kartoffel(n) kochen und durchdrücken. Die Erbsen und die Maiskörner garen. Die Chilischote entkernen und fein hacken. Koriander ohne Wurzel grob durchhacken. Alles mit der Sojasoße, der Zitronengraspaste, der Garnelenpaste und der Currypaste zu einer Füllung gründlich vermengen. Anstatt der Zitronengraspaste kann man das Zitronengras auch sehr, sehr fein hacken.

Einen TL Füllung in die Mitte des Teigblattes legen. Die Ränder des Blattes mit der Tapioka-Wasser-Mischung bestreichen und das Teigblatt zu einem Dreieck falten. Die Teigränder fest zusammendrücken.

Das Öl in einem Topf auf 180°C erhitzen und die Teigtaschen portionsweise etwa 3-5 Minuten
goldbraun frittieren. herausnehmen, auf Küchenpapier legen und abtropfen lassen. Heiß servieren!

Montag, 1. November 2010

Garnelen-Dip (Naam Prik Numm)

Ich arbeite nach. Alle nicht gelungenen Rezeptbilder werden überarbeitet bzw. neu gemacht. Alle Ungereimtheiten bei den Zutaten werden abgeändert. Die alten Schmierzettel werden herausgeholt und Abschreibfehler korrigiert. Ich habe es ja schon einmal erzählt. Viele Rezepte sind von mir nur beobachtet worden und während oder nach dem Kochen aufgeschrieben. Manchmal mussten noch Details erfragt werden. Es gab Sprachprobleme, es gab Probleme beim späteren Nachkochen des Rezepts. Oft galt, dass nur der Versuch klug macht. Nicht immer hat alles geklappt. Wie z.B. dieser Garnelen-Dip: Beim ersten Nachkochen hatte ich nur eine weißlich graue Masse/Flüssigkeit in der Schüssel. Die schmeckte zwar, war aber etwas unansehnlich. Dieses Mal hat es besser geklappt.

Dieser Snack ist geeignet für das Dippen mit Krabbenbrot oder Gemüsesticks. Ich verwende thailändische Chilis und vertrage mittlerweilen mehr an Schärfe als noch vor einem Jahr. Damit es aber nicht zu mild wird, testet euer Chilis vorher. Ein bisschen Schärfe muss schon sein. Nehmt aber auch Rücksicht auf Kinder und auch auf ältere Leute. Beide vertragen noch nicht/nicht mehr so viel Schärfe. Die Zutaten passen dieses Mal, auch die Menge der Knoblauchzehen.
 

Zutaten:
4 rote Chilis
2 grüne Chilis
10 Knoblauchzehen
6 Thai-Zwiebeln
1 EL Erdnussöl
500 g Garnelen
4 EL Fischsoße
2 Limetten


Zubereitung:
Die Chilis waschen und in 2-3 mm dicke Ringe schneiden. Knoblauch und Thai-Zwiebeln schälen und fein hacken. Pfanne mit Öl erhitzen und Chilis, Knoblauch und Zwiebeln braten bis alles schön goldbraun ist. Dann zur Seite stellen.

Garnelen säubern und mit Rückenschnitt Darm entfernen. Etwa 2 Minuten köcheln lassen. Vor dem Abgießen eine Kelle Kochwasser herausnehmen und aufbewahren. Die Garnelen abgießen und fein hacken.

Chilis, Knoblauch und Zwiebeln im Laos-Mörser grob zerstoßen. Garnelen dazugeben und einrühren. Jetzt alles in eine Schüssel geben und mit Fischsoße, Limettensaft und etwas Kochwasser verrühren. Dabei aufpassen, dass der Dip nicht dünnflüssig wird. Bei mir hat dieses Mal eine halbe Kelle gereicht. 


Mit Krabbenbrot oder Gemüsesticks servieren.

Montag, 11. Oktober 2010

Entenfleischsalat (Yam Ped)

Die Art der Zubereitung ist eigentlich immer dieselbe, Ob Yam Moo (Schweinefleischsalat), Yam Gai (Hühnchensalat) oder Yam Nüa (Rindfleischsalat). Das vorher gegarte bzw. übrig gebliebene Fleisch wird noch einmal kurz angeröstet und dann mit einigen Kräutern aromatisiert und gewürzt. Mehr ist da nicht.  Und: Ich kann wirklich jedes magere Fleisch verwenden.  Bei der Schweine-Variante ziehe ich allerdings den Schweinekamm einer mageren Lende vor. Aber das ist Geschmackssache.
Die verwendeten Galgantscheiben müssen wirklich hauchdünn sein, sonst macht das Draufbeißen keinen Spaß. Das Zitronengras wird ja normalerweise nicht mitgegessen. Hier schon, deswegen muss es auch wirklich sehr, sehr fein geschnitten werden. Das hält auf, aber es lohnt sich. Wie bei vielen Thai-Gerichten ist die Vorbereitung alles. Den gerösteten Reis z.B. habe ich mir auch einmal auf Vorrat geröstet und gemörsert. Zu grob, dann wird er zum "Knusperreis", zu fein zum Mehl. Er muss genau zwischen drin sein. Und: Er soll erst kurz vor dem Anrichten untergehoben werden, da er die Flüssigkeit aufsaugt.


Zutaten:
2 Entenbrüste (500-600 g)
4 EL Reis
1 Stängel Zitronengras
5 Scheibchen Galgant
2 Stängel Thai-Basilikum
1 Frühlingszwiebel
5 Thai-Zwiebeln
5 EL Fischsoße
2 EL Chilipulver
2 Limetten
1 Prise Zucker

Zubereitung:
Das Fleisch säubern, trockentupfen und die Haut mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden. In einer Pfanne auf der Hautseite scharf anbraten und dann in einen, auf 200°C vorgeheizten, Backofen geben. 10-12 Minuten garen lassen, dann herausnehmen und in Alufolie noch einmal 10 Minuten ziehen lassen. 

Den Reis in eine trockene Pfanne geben und goldbraun rösten. Dann in einem Mörser fein zerstoßen. 
Zitronengras und Galgant sehr fein hacken. 
Die Basilikumblätter vom Stängel zupfen. 
Schalotten in feinste Scheiben schneiden. 

Das Entenfleisch in dünne Scheiben schneiden und in einer trockenen Pfanne 3 Minuten ohne Fett rösten. 

Die Pfanne vom Herd nehmen. Zitronengras und Galgant einrühren. Jetzt den Reis und 8 EL Wasser dazugeben und umrühren. 

In einer Schüssel den Inhalt der Pfanne und die restlichen Zutaten mischen. Mit Fischsoße, Chilipulver, Limettensaft und Zucker abschmecken.

Donnerstag, 9. September 2010

Schafskäsecreme mit Kräutern

Von den Zutaten geht das wohl auch eher in die mediterrane, vielleicht auch nordafrikanische Küche. Der Experte hierfür bin ich allerdings nicht. Geschmacklich war es gut, auch wenn ich keinen griechischen, 10prozentigen Joghurt zur Verfügung hatte. Trotzdem war es sehr cremig. Mit einem Baguette dazu, holt man sich ein Stück Urlaub zurück und braucht eigentlich kein Fleisch mehr.


==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel: Schafskäsecreme mit Kräutern
Kategorien: Dips
     Menge: 4 Personen

    200     Gramm  Schafskäse
     50     Gramm  Joghurt (3,5 %)
      2      Essl. Olivenöl
      1            Zitrone (Abrieb und Saft)
      1      Bund  Minze
      1      Bund  Petersilie
      1            Rote Chili
                   Pfeffer

============================ QUELLE ============================
            -- Erfasst *RK* 01.09.2010 von
            -- Peter

Den Schafskäse klein würfeln und mit Joghurt und Olivenöl mit einem
Stabmixer zerkleinern.

Die Minze und die Petersilie hacken, nach Geschmack dazugeben (bei
der Minze vorsichtig sein), unterheben. Die Chili längs halbieren,
entkernen und in dünne Halbringe schneiden, hinzugeben und
unterheben. Die Masse mit Zitronensaft, Zitronenabrieb und Pfeffer
abschmecken.

Für eine Stunde zum Kühlen in den Kühlschrank und dann mit einem
Baguette servieren.

=====

Mittwoch, 8. September 2010

Tintenfischspieße (Plaah Müük Yang)

Nicht immer bekomme ich beim Asia-Händler meines Vertrauens die kleinen, zierlichen Ananas-Tintenfische (ananas cuttlefish). Zum Grillen sind diese Babytintenfische ideal und ein richtige Knabberspaß. Auch dieses Hawker Food passt zu jeder Grillparty. Die Bambusspieße sollten ausreichend gewässert sein, sonst fangen sie zu brennen an.


Zutaten:
2 Knoblauchzehen
5 EL Austernsoße
2 EL Sesamöl
2 EL Zucker
1000 g Babytintenfische
4 rote Chilis
2 Knoblauchzehen
3 EL Austernsoße
4 Stängel Koriander
4 Zitronen
2 TL Zucker

Zubereitung:
Bambusspieße etwa 30 Minuten wässern!
Knoblauch fein hacken. Mit Austernsoße, Sesamöl und Zucker zu einer Marinade verrühren. Tintenfisch waschen, putzen und in der Marinade 2 Stunden kühl stehen lassen.

Chilis und Knoblauchzehen sehr fein hacken. Zusammen mit der Austernsoße, dem gehackten Koriander, dem Zitronensaft und dem Zucker zu einer Dipsoße verrühren.

Jeweils 2 oder 3 Babytintenfische (je nach Größe) auf einen Spieß stecken. Die Spieße auf einem Holzkohlengrill bei nicht zu starker Hitze etwa 5 bis 7 Minuten grillen und mit der Dipsoße servieren.

Montag, 30. August 2010

Eier in Tomatensoße (Kai Radnam Makueted)

Thailändisch? Es ist doch gar nicht scharf! Wieder ein Essen mit dem man "Nicht-Scharf-Esser" zufriedenstellen kann, wobei eine kleine Chilischote von der Rezeptur auch vertragen würde. Ungewöhnlich ist wieder die Zubereitungsart der Eier. Erst werden sie gekocht, dann geschält und frittiert. Man kann aber auch die geschälten Eier einfach in der Soße mitziehen lassen. Die Soße bleibt etwas stückig. Sicher könnte man ihr mit einem Stabmixer zu Leibe rücken, das würde ein Thai-Koch aber nicht tun.


Zutaten:
8 Eier
200 g Tomaten
100 g Zwiebel
2 Knoblauchzehen
4 EL Erdnussöl

2 EL Erdnussöl
1 EL Palmzucker
2 EL Zitronensaft
2 EL helle Sojasoße
1 Prise Salz

Zubereitung:
Die Eier 10 Minuten in kochendem Wasser kochen, dann kalt abschrecken und die Schale abpellen.

Die Tomaten waschen und würfeln. Die Zwiebel und den Knoblauch putzen und sehr fein hacken.

Das Öl in eine Pfanne geben und die geschälten Eier etwa 4 Minuten von allen Seiten goldbraun anbraten.

In einer zweiten Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebeln 1 Minute lang braten. Knoblauch, Tomaten, Palmzucker, Zitronensaft und Sojasoße hinzugeben und etwa 3 Minuten etwas einkochen lassen. Jetzt mit Salz abschmecken.

Die Eier halbieren, auf eine Platte geben und die Tomatensoße darübergeben.

Dienstag, 17. August 2010

Dänisches Käse-Soufflé mit Garnelen und Fenchel


Eigentlich fahren wir jedes Jahr um die Zeit Richtung Dänemark. Melholt, Hjørring, Skagen, København oder Hvide Sande, wir lieben diese Land. Dieses Jahr gibt es höchstwahrscheinlich nur ein Rezept. 
Ich wollte es schon längere Zeit nachkochen. Ursprünglich stammte es von einem sehr versierten Hobbykoch. In verschiedenen Kochforen war er als „Spotty“ unterwegs. Das Rezept hatte ich schon längere Zeit auf meiner „To do“-Liste. Leider sind mir die Soufflés ein kleinen bisschen zusammengefallen, was dem Geschmack keinen Abbruch getan hat.

Zutaten (für 4 Personen):
500 g Fenchel
200 g Garnelen
200 g Gorgonzola
40 g Butter
40 g Mehl
1/4 l Milch
3 Eier
Salz und Pfeffer
1 Prise Muskatnuss
Gemüsebrühe
einige Zweige Dill

Zubereitung:
Den Fenchel waschen und in kleine Würfel schneiden.

Die Krabben waschen und zusammen mit den Fenchelwürfeln in einem Topf kurz anschwitzen.

Dann aus Mehl, Butter und Milch eine dicke Soße kochen.
Mit Muskatnuss, Salz, Pfeffer und Brühe abschmecken. Abkühlen lassen.
Fenchel und die Krabben in die Soße geben.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen und die Auflaufformen etwa 5 Min. in den Ofen stellen.

Die Eier trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen.
Den Dill waschen, hacken und den Blauschimmelkäse in kleine Würfel scheiden.

Dill und Gorgonzola in die Soße unterheben.

Jetzt das steif gewordene Eiweiß mit einem Schneebesen vorsichtig unterziehen.

Die Soufflé-Formen aus dem Backofen nehmen, einfetten und dann mit der Soufflé-Masse auf ca. 3/4 ihrer Höhe auffüllen.

Auf der mittleren Backofenschiene das Soufflé 25-30 Min. backen. 

Donnerstag, 15. Juli 2010

Auberginenpüree


Eine herrliche Beilage zu gegrilltem Fleisch. Das kann ein Kammsteak, aber auch ein Stück Lamm sein. Es braucht etwas Vorbereitungszeit und wird von mir sehr früh zubereitet, damit es noch schön durchkühlen kann.

Zutaten:
3 Auberginen
1 mittlere Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Zitrone
4 EL Olivenöl
2 EL Essig
Salz
Pfeffer
Petersilie

Zubereitung:
Die Auberginen werden im auf 180°C vorgeheizten Backofen 60 Minuten gebacken, dann zum Abkühlen auf ein Rost gelegt und schließlich die Haut abgezogen. Das Auberginenfleisch kommt in eine Schüssel.

In die Schüssel wird die Zwiebel gerieben. Eine gehackte Knoblauchzehe kommt auch noch hinzu.

Den Saft einer Zitrone, Olivenöl und Essig in die Schüssel geben und mit dem Stabmixer gut pürieren, so dass eine herrlich cremige Masse entsteht. Dann wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Das fertige Püree kommt noch einmal in den Kühlschrank, damit es schön durchkühlen kann.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Offene Wantan-Taschen (Khanom Jeeb)

Sie sind leicht vorzubereiten und viel zu schnell gegessen. Bei der Ankunft der Gäste in den Dämpfer geben. 10 Minuten später sind sie fertig, man muss auch nicht daneben stehen. Die gereichten Soßen, etwas knofelig, etwas scharf sind der richtiger Einsteiger für ein leckeres Thai-Essen.

Zutaten:
100 g Garnelen
500 g Schweinehack
1 EL Fischsoße
1 EL helle Sojasoße
1 EL Austernsoße
½ TL Pfeffer
1 TL Zucker
4 EL Erdnussöl
6 Knoblauchzehen
32 Wantan-Teigblätter
4 rote Chilis
2 Frühlingszwiebeln
2 EL dunkle Sojasoße
4 EL helle Sojasoße
4 EL Reisessig
2 EL Palmzucker

Zubereitung:
Die Garnelen schälen, mit Rückenschnitt Darm entfernen, säubern,fein hacken und in eine große Schüssel geben. Schweinehack dazugeben.  Mit Fischsoße, Sojasoße, Pfeffer und Zucker würzen, gut vermengen und für 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Für das Knoblauchöl das Öl in einem Pfännchen erhitzen und den feingehackten Knoblauch dazugeben. Knoblauch leicht bräunen lassen und den Inhalt der Pfanne in eine kleine Schale geben.

Mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis formen, ein Teigblatt darauflegen, einen EL der Hackfleischmasse in die Mitte des Blattes geben und die 4 Ecken des Teigblattes nach oben leicht zusammendrücken. Die so gebildete Tasche soll aber noch ein bißchen geöffnet bleiben.

Während die vorbereiteten Wantan-Taschen im Dämpfer 10 Minuten garen, wird eine Chiliwürzsoße vorbereitet. Die Chilis entkernen und fein hacken. Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Die Sojasoßen, den Reisessig und den Palmzucker dazugeben und verrühren bis sich der Palmzucker aufgelöst hat. Die Soße in eine weitere kleine Schale geben. Nach 10 Minuten die fertig gedämpften Wantan-Taschen mit den zwei Schälchen servieren.


Montag, 21. Juni 2010

Leberknödelsuppe


Diese Festtagssuppe gehört zu den traditionellen fränkischen, und ich denke, auch bayerischen Suppen. Grundlage der Suppe ist eigentlich nur eine kräftige Brühe. Das Einzige, was ich nicht mag, ist das Abschmecken des Teiges mit der rohen Leber. Das darf dann immer mein Kochpartner tun. ;-)

Zutaten:
2 l Wasser
Suppengemüse
2 Beinscheiben oder 500 g Suppenfleisch
500 g Rinderleber
Semmelbrösel
2 Eier
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
Muskatnuß
½ Bund Petersilie

Zubereitung:
Etwa 2 l Wasser mit Selleriestücken, Möhrenstücken und Lauchringen aufkochen. Etwa 500 g Suppenfleisch oder 2 Beinscheiben hinzufügen und 60 Minuten köcheln lassen.

Das gare Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden, dabei Fett und Sehnen entfernen. Das Fleisch wieder in die Brühe geben.

500 g Rinderleber und 1 geschälte Zwiebel mit der Moulinette mahlen. Semmelbrösel und 2 Eier in die Masse geben bis die Konsistenz passt und mit etwa Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuß würzen. Gehackte Petersilie nach Bedarf dazugeben und gut einrühren. Der entstandene Teig sollte nicht zu fest werden.

In die gerade köchelnde Rinderbrühe mit einem kleinen Löffel (TL) die Teigmasse abstechen, formen und in die Brühe geben. Die Brühe evtl. nachwürzen. Die garen Leberknödel gehen nach etwa 2-4 Minuten oben. Um festzustellen ob die Leberknödel wirklich gar sind, einfach einen herausnehmen und in der Mitte teilen.

Dienstag, 15. Juni 2010

Italienischer Traum - der "Verwöhnsalat"


Mein Sohn Michael hat mal wieder gekocht. Er hätte das mal im Fernsehen gesehen. Wir waren gespannt. Was dabei herauskam, war ein etwas knofeliger, würziger Salat, ideal bei diesen sommerlichen Temperaturen. Den Namen hat der Salat von Michael, nicht zu unrecht.

Ich musste diesen Beitrag wg. Problemen mit der Schrift herausnehmen und neu einsetzen. Leider sind euere Kommentare dabei "auf der Strecke" geblieben. Aber diese seltsame "Schreibschrift" hat einfach genervt. Jetzt ist es wieder mit den "alten" Schriften lesbar. 

Zutaten:
1000 g Cocktailtomaten
200 g Schwarze Oliven (ohne Kerne) 
200 g Grüne Oliven
4 EL Kräuteressig
4 EL Olivenöl
1 TL Zucker
1200 g Mozarella
2 EL getr. Oregano
100 g frischer Parmesan
800 g Ciabatta
4 Knoblauchzehen

Zubereitung:
Die Cocktailtomaten in einer Schüssel mit Daumen und Zeigefinger leicht andrücken, so dass sie aufplatzen und der Saft ausläuft.

Schwarze und grüne Oliven zu den Tomaten geben.

Den Kräuteressig, das Öl, den Zucker und den Oregano mit den Tomaten - Oliven vermengen und abschmecken. Diesen Salat 60 Minuten ziehen lassen.

Das Ciabattabrot in Scheiben schneiden, auf ein Backblech legen und bei 180°C  im Backofen auf beiden Seiten goldbraun anrösten. Dann aus dem Ofen nehmen und die Knoblauchzehen auf dem gerösteten Ciabatta abreiben.

Die Tomaten und die Oliven aus dem Salat ohne  Salatsoße! auf dem Backblech über dem Ciabatta verteilen.

Den Mozarella in Stücke brechen und auf den Salat legen.

Jetzt die übrig gebliebene Salatsoße über dem Mozarella verteilen und den frischen Parmesan über den Mozarella hobeln und servieren.

Dienstag, 8. Juni 2010

Garnelen mit Kokosmilch und Zitronengras

Für mich war dieses kleine Gericht der Höhepunkt unseres Thai-Dinners am Freitag. Gut, man hat einiges an Schnibbel-Arbeiten zu leisten. Gerade das Zitronengras muss sehr fein geschnitten werden, damit man nicht alles zwischen die Zähne bekommt. Bei den Garnelen habe ich auf thailändische Ware verzichtet, weil ich mir nicht so sicher bin wie in Thailand mit diesen Tieren umgegangen wird (Antibiotika usw.). Den Koriander habe ich durch eine etwas mildere, glattblättrige Variante (Pak Chee Farang) ersetzt. Für den heißen Freitag Abend ein ideales Gericht, das nach "Urlaub" schmeckte.

Zutaten:
2 Stängel Zitronengras
4 Thai-Zwiebeln
4 grüne Chilischoten
2 Knoblauchzehen
400 g Cocktail-Tomaten
½ Bund Koriander
800 g Garnelen
2 EL Erdnussöl
½ TL Sesamöl
1 EL Fischsoße
400 ml (1 Dose) Kokosmilch
 
Zubereitung:
Das Zitronengras putzen und sehr fein schneiden. Die Zwiebeln sehr klein würfeln. Die Chilis der Länge nach halbieren, entkernen und in feine Halbringe schneiden. Den Knoblauch schälen und sehr fein schneiden.
 
Die Tomaten waschen und vierteln. Den Koriander waschen, trocken schütteln und nicht zu fein hacken. Die Garnelen schälen, mit Rückenschnitt Darm entfernen und waschen.
 
Das Öl (Erdnuss- und Sesamöl) im Wok erhitzen. Zitronengras, Zwiebeln, Chilis und Knoblauch 1 - 2 Minuten anschwitzen. Garnelen dazugeben und nochmals 2 Minuten scharf anbraten. Fischsoße dazugeben, umrühren und dann die Garnelen herausnehmen und zur Seite stellen.
 
Die Kokosmilch und die Tomaten hinzugeben. Bei weiterhin starker Hitze 3 - 4 Minuten einkochen. Garnelen und Koriander hinzugeben, unterrühren und erhitzen. Das Gericht darf jetzt aber nicht mehr kochen. Als Hauptspeise mit Reis servieren.
 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)