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Montag, 6. Dezember 2010

Pilzpfanne mit Panaeng-Currypaste und Hähnchenschenkeln

Saukalt, der Wind pfeift, ich ziehe mir die Mütze noch tiefer ins Gesicht. Wenn ich so auf mein kleines Motorrad sehe, ist die Zeit zum Fahren für dieses Jahr wohl beendet. Schnee und Eis auf den Straßen, da geht nichts mehr. Also habe ich schweren Herzens mein Moped eingemottet.
Schade, dass der Herbst dieses Jahr so kurz war. Zumindest habe ich ihn als kurz empfunden. Und ehrlich, dass wir mit Beginn des meteorologischen Winters am 1. Dezember Schnee haben, ist außergewöhnlich. Ich erinnere mich an 1980, da war es mal ähnlich. Das war das Jahr, in dem ich meine Frau kennenlernte. Da bin ich auch damals mit meinem kleinen Opel Kadett über nicht geräumte Straßen gepflügt. Lange her!
Etwas Heißes, Kräftiges mit einem bisschen Fleisch und einem bisschen Gemüse sollte es dieses Mal werden. Der Arbeitsaufwand war, wie immer, nicht so groß. Basst scho! ;-)


Zutaten:
2 EL Erdnussöl
200 g Champignons
20 g getr. Steinpilze
5 Tonku-Pilze
400 ml Kokosmilch
1 ½ TL Panaeng-Currypaste
200 ml Hühnerbrühe
200 g Thai-Brokkoli
4 Hähnchenschenkel
4 EL helle Sojasoße
3 EL Fischsoße
1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:
Die Steinpilze etwa 5 Stunden in kaltem Wasser einweichen. Wer keine Zeit hat, der gibt die Steinpilze 1 Stunde in sehr heißes Wasser.

Aus 150 ml Pflanzenöl,  Knoblauchpulver, Cayennepfeffer, gemahlenem Rosmarin, Rosenpaprikapulver, scharfem Paprikapulver, Salz, Pfeffer und Zucker eine Gewürzmischung rühren und über die Hähnchenschenkel pinseln. Bei 180°C bis 200°C etwas 40-45 Minuten braten.

Champignons, Steinpilze und Tonku-Pilze putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Den Thai-Brokkoli putzen und in 1 cm-Stücke schneiden.

Die Pilze mit etwas Erdnussöl im Wok scharf anbraten, die Panaeng-Currypaste dazugeben und unter Rühren 2-3 Minuten weiterbraten.

Mit etwas Hühnerbrühe ablöschen, die Brokkoli-Würfel dazugeben und nicht zu weich garen.

Mit Sojasoße, Fischsoße und Zitronensaft abschmecken.

Dazu gibt es Reis.

Mittwoch, 18. August 2010

Tintenfischcurry (Gäng Plaah Mük)

Ab und zu darf es auch mal scharf sein. Ob dann die im Rezept angegebene Menge der Currypaste ausreicht, muss jede(r) selbst entscheiden. Wir haben uns zuhause so langsam an die Schärfe gewöhnt und erhöhen die Menge ab und zu. Auf Neulinge/Besucher muss man allerdings Rücksicht nehmen. Es brennt nicht nur einmal! ;-) 
Tonku-Pilze sind auch unter dem Namen Shiitake auf dem Markt. Getrocknete sind geschmacklich besser, wenn man sie ca 5 Stunden in kaltem Wasser einweicht. So, wie in dem Rezept angegeben, geht es aber auch. Bleiben Korianderwurzeln übrig, werden sie eingefroren.

Zutaten:
1000 g Tintenfischtuben
10 getrocknete Tonku-Pilze
4 Thai-Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
5 cm Ingwer
4 Frühlingszwiebeln
2 Möhren
2 EL Palmzucker
1 Dose (400 ml) Kokosmilch
1 ½ TL rote Currypaste
2 EL Erdnussöl
1 Bund Koriander

Zubereitung:
Den Tintenfisch säubern und der Länge nach aufschneiden. Die Hälften rautenförmig einschneiden und anschließend in 5 cm x 2 cm große Stücke schneiden.

Die Pilze in heißem Wasser 1 Stunde einweichen lassen. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein hacken. 
Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in 1 cm-Ringe schneiden. 
Die Möhren putzen und in dünne Scheiben schneiden. 
Die Pilze in schmale Streifen schneiden. 

Den Wok erhitzen und den Zucker etwas anschmelzen. 
Die Zwiebeln, den Knoblauch, den Ingwer und die rote Currypaste hinzufügen und andünsten. 
Die Kokosmilch löffelweise hinzufügen und ab und zu rühren. 

In eine zweite Pfanne Öl geben und heiß werden lassen. 
Den Tintenfisch portionsweise hinzufügen und 1 - 2 Minuten anbraten. Die fertigen Tintenfischstücke in einer Schüssel zur Seite legen. 

In der Pfanne nun Frühlingszwiebeln, Möhren und Pilze 2 Minuten scharf anbraten.

Tintenfisch und den Pfanneninhalt in den Wok einrühren und erhitzen. Koriander grob hacken und in den Wok streuen. Sofort mit Reis servieren.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Hackfleisch mit Paprika und Bambussprossen

Köche beobachten und nachkochen ist schon auch eine Kunst, wie schnell hat man etwas vergessen. Ich beobachte und schreibe mit. Bei meinem Gedächtnis ist das besser so. Dieses Rezept ist so entstanden. Wie der Koch hieß, weiß ich leider nicht mehr. Das Nachkochen ist nicht schwer. Ein ideales Gericht für unseren Grill-Wok. Die Zutaten stehen in Schüsseln und Schälchen bereit und der Wok wird ganz einfach nur "bedient". 
Wer auch einmal beobachten, mitschreiben und nachkochen möchte, hier findet ihr Kochvideos mit authentischer thailändischer Straßenküche.

 
Zutaten:
30 g Mu Err Pilze
50 g Tonku-Pilze
2 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 grüne Paprika
½ Bund Frühlingszwiebeln
2 rote Chilis
2 Knoblauchzehen
2 EL Erdnussöl
600 g Schweinehack
1 EL dunkle Sojasoße
4 EL Reisessig
2 EL Fischsoße
4 Stängel Thai-Basilikum
200 g Bambussprossen
2 EL Erdnussöl
2 EL Austernsoße


Zubereitung:
Mu Err Pilze und Tonku Pilze in heißem Wasser etwa 1 Stunde einweichen. Dann in feine Streifen schneiden.

Die Paprika waschen und in feine Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebel säubern und in ½ cm-Ringe schneiden. Die Chilis der Länge nach halbieren, entkernen und fein schneiden. Den Knoblauch sehr fein würfeln.

EL Erdnussöl in den Wok geben und erhitzen. Das Schweinehack scharf anbraten und mit Reisessig, Sojasoße und Fischsoße abschmecken, aus dem Wok nehmen und in einer Schüssel beiseite stellen.

Thai-Basilikumblätter zupfen und zur Seite stellen. Paprikastreifen, Chili, Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Pilzstreifen und Bambussprossen in weiteren 2 EL Erdnussöl 3 Minuten anbraten. Das Schweinehack wieder dazugeben und weitere 2 Minuten braten. Mit Austernsoße abschmecken und die Thai-Basilikumblätter unterheben. Mit Reis servieren.

Donnerstag, 11. März 2010

Ingwer mit Huhn (Gai Pad Khing)

Eine Geburtstagsparty stand an und auch (schwangere) "Thai-Beginner" waren dabei. Ich brauchte ein mildes Gericht, wollte aber trotzdem die asiatische Geschmacksnote. Yuppadee riet mir, es einmal mit diesem Gericht zu versuchen. Sie sagte, dass dieses Gericht besonders für Leute geeignet ist, die nicht so scharf essen wollen oder können. Yuppee erzählte, dass Ingwer gerade für stillende Mütter besonders geeignet sei, da durch Ingwer die Milchproduktion angeregt werde. Ja, man lernt nie aus!


Zutaten:
150 g Ingwer
10 Mu Err Pilze
10 Tonku Pilze
1 Knoblauchzehe
2 EL Erdnussöl
400 g Hähnchenbrust
2 Zwiebeln
1 EL gelbe Bohnenpaste
1 EL Sojasoße  
6 EL Austernsoße
1 EL Fischsoße
! EL Instant-Hühnerbrühe
1 TL Zucker
200 g Babymais
1 kleine Stange Lauch

Zubereitung:
Ingwer schälen, in kleine Stifte schneiden und in Salzwasser einlegen. Die Pilze im warmen Wasser eine Stunde einweichen.

Kleingehackte Knoblauchzehe in Öl anbraten. Dann abgetropften Ingwer hinzufügen. In Streifen geschnittene Tonku Pilze 2 Minuten mitbraten. Hühnerfiletstreifen zugeben und 5 Minuten braten lassen. Jetzt die Zwiebelwürfel hinzufügen.

Mit Sojapaste, Sojasoße, Austernsoße, Fischsoße, Instantbrühe und Zucker abschmecken. Mu Err Pilze in Streifen schneiden.

Lauch putzen und in Ringe schneiden. Babymais in 2 cm-Stücke schneiden. Alles mit den Mu Err Pilz-Streifen 5 Minuten schmoren lassen.

Samstag, 23. Januar 2010

Hühnerfilet mit Cashewnüssen (Gai Pad Med Mamuang)

Ein idealer Kompromiss in der Thai-Küche, wenn die Gäste keine Schärfe im Essen haben wollen. Wenn man die Menge der Cashewnüsse reduziert, ist es nicht ganz so gehaltvoll. Tonku-Pilze sind auch unter dem Namen Shiitake bekannt. Ansonsten wie immer: Einfach zuzubereiten.


Zutaten:
10 Mu Err Pilze
10 Tonku Pilze

2 EL Erdnussöl
200 g Cashewnüsse
3 Chilis
1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe
400 g Hühnerfilet

1 EL Sojasoße 
6 EL Austernsoße
1 EL Fischsoße
1 TL Zucker   
1 Stange Lauch


Zubereitung:
Die Pilze im warmen Wasser 1 Stunde einweichen. 

Die Nüsse in Öl kurz rösten und beiseite legen.
Die Chilis in Öl rösten und beiseite legen.
Die Zwiebel in Scheiben schneiden.



Den Knoblauch sehr fein schneiden und in Öl anbraten. In Streifen geschnittene Tonku Pilze hinzufügen. Dann die in mundgerechte Streifen geschnittene Hühnerfiletstücke mitbraten.

Alle Soßen und Gewürze zufügen. Nun die Zwiebelscheiben, die Cashewnüsse, die Lauchscheiben, in Streifen geschnittene Mu Err Pilze und Chilis darunterheben und 3 Minuten pfannenrühren.
Mit Reis servieren.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Gefüllte Tintenfische

In diesem Rezept nehme ich eine Füllung wie sie auch in Frühlingsrollen Verwendung finden kann. Die getrockneten Pilze sollten mindestens 1 Stunde in heißem Wasser eingeweicht werden, besser wären 3-4 Stunden in kaltem Wasser. Tintenfische mittlerer Größe passen am besten. Zu den Tintenfischen reichen wir Dipsoßen.

Zutaten:
4 Tonku-Pilze
1000 g Babytintenfische
80 g Chinakohl
80 g Sojasprossen
4 Frühlingszwiebeln
3 Knoblauchzehen
3 EL Erdnussöl
2 EL helle Sojasoße
3 TL Sesamöl
Salz
Pfeffer
150 g Rinderhack


Zubereitung:
Die Pilze im warmen Wasser mindestens 1 Stunde einweichen und dann in schmale Streifen schneiden. Die Tintenfische säubern, Kopf und Arme abschneiden. Arme klein schneiden. Den Chinakohl waschen und in Streifen schneiden. Sojasprossen waschen und abtropfen lassen. Die Frühlingszwiebeln werden nach dem Säubern in feine Ringe geschnitten. Der Knoblauch wird fein gehackt.


Das Öl in einer Pfanne erhitzen, das Gemüse, den Knoblauch und die Tintenfischarme hinzufügen und 3 Minuten braten. Die Pilze hinzufügen und mit Sojasoße und Sesamöl abschmecken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Pfanneninhalt mit dem Rinderhack mischen und in die Tintenfischtuben einfüllen. Dabei die Tuben nicht zu fest befüllen und mit einem Holzspießchen verschließen.


Im Einsatz eines Dämpftopfs werden die Tintenfische mit etwas Sesamöl beträufelt und dann etwa 20 Minuten über kochendem Wasser gedämpft.


Die garen Tintenfische in Scheiben schneiden und mit einer oder mehreren Dipsoßen servieren.

 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)