Posts mit dem Label Kürbis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kürbis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 3. Oktober 2011

Eine ganz normale Kürbissuppe

Der Einheitsfeiertag ist heute - was fällt mir dazu ein? Eine Aussage von Wolfgang Thierse, der da die Wiedervereinigung mit der Euro-Krise vergleicht. Er sehe keinen Unterschied. Früher (und noch heute) mussten die Westdeutschen den Solidaritätszuschlag für den Osten zahlen. Deswegen sehe er es als ganz normal an, wenn die Deutschen (Gott sei dank hat er nicht Westdeutsche gesagt) für Europa zahlen würden. Ja, das Melken hat doch schon einmal geklappt, warum soll es dann nicht weitergehen?

Die Idee für die Suppe kam beim Lesen von Arthurs Tochters Blog bzw. von ihrem gebackenen Kürbis hier. Wir wollten aber eine Suppe. Außerdem wollten wir uns der Gefahr, dass der Kürbis im Backofen auseinanderbricht, nicht aussetzen. Der Rest ist dann eigentlich eine ganz normale Kürbissuppe.


Zutaten:
800 g Hokkaido
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150 ml Weißwein
0,5 l Hühnerbrühe
200 g Appenzeller
200 g Schmand
Salz, Pfeffer
4 Scheiben Weißbrot - Croutons
100 g geräucherter Bauch

Zubereitung:
Den Kürbis vierteln, entkernen und in Stücke schneiden. Den Appenzeller entrinden und in Würfel schneiden.

Die Zwiebel würfeln und mit den Knoblauchscheiben  in Butter anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen, aufkochen lassen und mit Hühnerbrühe auffüllen.

Die Kürbisstücke dazugeben und bei geschlossenem Deckel knappe 30 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit das Weißbrot entrinden, würfeln und mit Butter in einem Pfännchen rösten.

Den geräucherten Bauch würfeln und knusprig braten.

Mit einem Stabmixer die Kürbisstücke in der Suppe pürieren und dann den Käse dazugeben und auflösen.

Dann den Schmand unterheben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Suppe mit den Croutons und den Speckwürfeln servieren.

Montag, 31. Januar 2011

Kürbiscremesuppe mit Huhn (Gaeng Fagthong Gai)

Relativ kurzfristig war für den letzten Freitag Besuch unseres Sohnes angekündigt. Eine halbe Stunde hätten er und seine Bekannten Zeit um (nur er) zuhause Wäsche abzuladen und (alle) ein paar Happen zu essen. Ein schnelles Curry mit Paprika, Zucchini, Tomaten und Erbsen-Auberginen war gleich erledigt. Es stand auch zeitgerecht mit dem Reis auf dem Tisch. Als besondere Überraschung wollten wir unseren Gästen auch noch eine Überraschung bieten. Eine Kürbiscremesuppe mit Huhn, eigentlich mit Putenbrust, war es dann. Die Suppe ist allerdings etwas für ganz Scharfe! Gerade jetzt im Winter wärmt sie richtig schön auf! Ich wusste nicht, dass Fabian, Stefans Kumpel, nur selten etwas schärfer isst. Tschuldigung! ;-)


Zutaten:
2 EL Erdnussöl
1 EL rote Currypaste
3 rote Chilis
1 Knoblauchzehe
300 g Putenbrust
400 ml Kokosmilch
500 ml Hühnerbrühe
500 g Hokkaido-Kürbis
3 EL Sojasoße
3 EL Fischsoße
1 TL Zucker
6 Stängel Thai-Basilikumblätter (Bai Horapha)

Zubereitung:
Den Kürbis vierteln, entkernen und in mundgerechte Würfel schneiden. Die Chilis der Länge nach halbieren und entkernen. Die Knoblauchzehe fein würfeln. Die Putenbrust in mundgerechte dünne Scheiben schneiden. Die Thai-Basilikumblätter vom Stängel zupfen.

Im Suppentopf das Erdnussöl erhitzen und die Currypaste zusammen mit den Chilis und dem Knoblauch etwa 3 Minuten anbraten. Das Fleisch dazugeben und auf allen Seiten Farbe nehmen lassen.

Das Fleisch herausnehmen, dabei soll möglichst viel Currypaste im Topf bleiben. Mit Kokosmilch und Hühnerbrühe auffüllen und zum Kochen bringen. Die Kürbiswürfel dazugeben und 8 Minuten köcheln lassen.

Etwa ein Drittel der Kürbiswürfel mit der Schaumkelle herausnehmen und zur Seite stellen. Die restliche Suppe pürieren. Dann das Fleisch dazugeben, etwa 3 Minuten köcheln lassen und mit Zucker, Soja- und Fischsoße abschmecken.

Die Thai-Basilikumblätter und die restlichen Kürbiswürfel unterheben und servieren.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Kürbiscremesuppe mit Kokosmilch und Garnelen

Passend zur Jahreszeit ein Kürbisrezept. Noch letztes Jahr hätte ich mich nie an einen Kürbis herangetraut. Bis dahin würde er höchstens vor Haloween mit den Kindern ausgehöhlt. Ein mehr oder weniger gruseliges Gesicht wurde in die Außenhaut geritzt und mit einem Teelicht von innen beleuchtet.









Der nussige Geschmack des Hokkaido-Kürbis, die natürliche Süße der Kokosmilch, die Schärfe der Chilis, der Geschmack des Zitronengrases, an dieser Suppe passt alles zusammen. So lecker, dass wir sie immer wieder nachkochen.





Zutaten:
600 g Hokkaido-Kürbis
1 EL getrocknete Garnelen
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Stängel Zitronengras
2 grüne Chilis
1 TL Garnelenpaste
1 Prise Salz
500 ml Hühnerbrühe
2 Dosen (800 ml) Kokosmilch
2 EL Fischsoße
1 TL Zucker
400 g gekochte Garnelen
1 rote Chili
1 Stängel Thai-Basilikum


Zubereitung:
Den Kürbis reinigen, in Viertel schneiden und die Kerne entfernen. Die Viertel werden nun in mundgerechte Stücke geschnitten.


Die getrockneten Garnelen in warmes Wasser geben und 15 Minuten einweichen. Den Knoblauch, die Zwiebel und das Zitronengras putzen und sehr fein hacken. Die Chilis entkernen und fein hacken.


Die gewässerten Garnelen abgießen und mit dem Knoblauch, der Zwiebel, dem Zitronengras, den Chilis, der Garnelenpaste und etwas Salz in einen Mörser geben und zu einer Paste zerstampfen. Natürlich kann man die Zutaten auch in eine Küchenmaschine geben, dann ist es etwas leichter.


Die Hühnerbrühe zum Kochen bringen und die Paste einrühren. Die Kürbisstücke dazugeben und etwa 10 Minuten kochen lassen bis der Kürbis weich ist. Etwa ein Drittel der gegarten Kürbisstücke herausnehmen und in einer Schüssel zur Seite legen.


Mit dem Pürierstab die Suppe mit den Kürbisstücken pürieren. Nur das Dicke der Kokosmilch in die Suppe geben und einrühren. Den Rest der Kokosmilch für ein anderes Gericht nehmen. Die Garnelen dazugeben und 3 Minuten mitziehen lassen. Die Suppe soll jetzt nicht mehr aufkochen.


Die Kürbisstücke in die Suppe geben. Die Chili der Länge nach halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden, dann über die Suppe geben. Ein paar Thai-Basilikumblätter zur Garnitur darüberstreuen.
 
http://www.wikio.de
Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)