Posts mit dem Label getrocknete Tomaten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label getrocknete Tomaten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 17. Oktober 2011

In Weißwein geschmorter Hahn mit Kräutern und Petersiliensalat


Über 4 Pfund hatte unser Sonntagshahn vom Geflügelhof Nitter. Das Rezept habe ich aus einem älteren Kochbuch von "essen & trinken", "Das große Buch vom Kochen". Seit den 80ern besitze ich es und habe immer mal wieder daraus gekocht und auch gelernt.


Zutaten:
2135 g Hahn
Salz
Cayennepfeffer
scharfes Paprikapulver
2 Knoblauchzehen
50 g Butter
Olivenöl
½ l Weißwein
1handvoll getrocknete Tomaten
400 g Sahne
Thymian, Rosmarin, Salbei, Majoran jeweils 1 Sträußchen

Zubereitung:
Das Geflügel putzen und vierteln. Von allen Seiten mit Salz, Cayennepfeffer und Paprikapulver würzen. Mit Butter und Olivenöl im Bräter von allen Seiten scharf anbraten.

Den Backofen in der Zwischenzeit auf 180°C Umluft vorheizen.

Den Hahn mit Weißwein ablöschen, die Knoblauchzehenscheiben und die Tomaten dazugeben.In den Backofen geben und 35 Minuten braten lassen. Nach 30 Minuten nicht vergessen die frischen Kräuter über das Geflügel zu geben.

Dann den Hahn herausnehmen, warm stellen und den Bratenfond abgießen. Die Sahne hinzufügen, aufkochen lassen und 5 Minuten leise köcheln lassen. Fertig.

Dazu gab es den Petersiliensalat von No kitchen for old men.  Ich habe das erste Mal Bulgur zubereitet. Es hat super geschmeckt.

Mittwoch, 16. März 2011

Fenchel-Bratkartoffeln mit Hackbällchen und Tomatensoße


Ein paar kleine Fenchelknollen lagen in dem Korb und ich wollte die mal mit Kartoffeln braten. Das war’s eigentlich.
Der Rest war eigentlich nur ein großer Samstagabend-nach dem Handballspiel-wieder mal verloren Frust- Hunger. Ich sah mir ein Spiel der zweiten Mannschaft des HSC 2000 Coburg an. Das Spitzenspiel der Landesliga Nord. Viele Zuschauer wussten es und mit geschätzten 300 Zuschauern war das Spiel gar nicht so schlecht besucht. Leider wussten es die Coburger Spieler nicht und verloren haushoch sang- und klanglos. Die haben in der Bayernliga absolut nichts verloren! Einhellige Meinung über dieses Spiel und Zitat: „Wenn ich Niederlagen sehen möchte, gehe ich zur Ersten!“  Damit ist alles gesagt.


Zutaten:
700 g Kartoffeln
Butterschmalz
1 Zwiebel
2 Fenchelknollen
1 Knoblauchzehe
Pfeffer
Salz
Kreuzkümmel

500 g Rinderhack
1 Zwiebel
1 EL Tomatenmark
Salz
Pfeffer
50 g getrocknete Tomaten in Öl

1 Dose (400 ml) gewürfelte Tomaten
100 ml Hühnerbrühe
1 TL Thymian
Salz
Pfeffer
1 TL Zucker

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und in 1 cm-Würfel schneiden. Die Zwiebel fein würfeln. Die Fenchelknollen mit der Mandoline fein hobeln.  Für die gibt es einen Gemüsehalter, damit man sich nicht den Daumen halb absäbelt. Diesen sollte man auch benutzen. Jetzt weiß ich es auch. Die Knoblauchzehe fein hacken.

Die Kartoffelwürfel in einer großen Pfanne mit Butterschmalz langsam anbraten, bis sie schön braun werden. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Kreuzkümmel würzen.

Wenn die Kartoffeln fast gar sind, die Fenchelknollenscheiben und die Zwiebelwürfel hinzufügen und weiter langsam garen lassen.

In der Zwischenzeit wird das Hackfleisch mit Zwiebelwürfeln, Tomatenmark gemischt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Die getrockneten Tomaten werden in Streifen geschnitten und ebenfalls untergehoben.

Kleine Bällchen formen und langsam ausbraten. Die fertigen Bällchen werden auf einem Küchenpapier zur Seite gestellt.

Die Tomatenwürfel werden eigentlich nur erhitzt. Etwas Hühnerbrühe hinzufügen und mit getrocknetem Thymian, Salz, Pfeffer und Zucker abgeschmeckt. Ich hätte das eigentlich nicht gebraucht. Meine Mitesser wollte aber eine Soße dazu haben. Letztlich sieht es schöner aus. ;-)


Dienstag, 1. März 2011

Kartoffel-Spaghetti mit getrockneten Tomaten

Dieses Rezept habe ich bei Tim Mälzer gefunden. Und zwar in seinem ersten Buch „Born to cook“. Die Zutaten habe ich etwas benutzerfreundlicher abgeändert. Im Originalrezept stand „400 Gramm Spaghetti“. Was mache ich mit den restlichen 100 Gramm? Trotzdem haben mir die Zutaten und auch das Bild gefallen. Bilder sind sehr wichtig oder besser: Gute Bilder sind sehr wichtig. Ich habe da oft meine Probleme damit. Vielleicht gebe ich mir auch zu wenig Mühe. Vielleicht liegt es aber auch an fehlendem Fotozubehör, wie Extra-Lampen, Accessoires. Ich nehme an, an beidem.

Noch eines zu Tim Mälzer: Da muss ich einmal outen. Ich habe fast keine Sendung „Schmeckt nicht, gibt’s nicht!“ versäumt. Ich fand nicht alle gut. Für mich hat er aber so immer wieder bewiesen, dass Kochen nichts mit Zaubern oder Magie zu tun hat, sondern eher mit Fantasie. Bei seinen Kollegen, wie Lafer, Lichter, Schuhbeck & Co scheint er in der Beliebtheitsskala nicht auf Platz 1 zu stehen. Vielleicht liegt das aber auch an seiner jugendlichen, respektlosen Art. Das ist nicht negativ gemeint. Zum Rezept: Gelingt immer und schnell, Zutaten sind immer im Haus und es schmeckt.


Zutaten:
200 g Kartoffeln
250 g Spaghetti
50 g getrocknete Tomaten
Olivenöl
1 Knoblauchzehe
200 ml Hühnerbrühe
40 g Butter
½ Bund Schnittlauch
4 Stängel Petersilie
1 TL Thymian
Pfeffer

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, in 2 cm-Stücke würfeln und etwa 2 Minuten in Salzwasser kochen. Dann die Kartoffeln mit einem Schaumlöffel herausheben.

In demselben Kochwasser die Spaghetti nach Packungsanweisung al dente garen.

Die Tomaten in Streifen schneiden.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Kartoffelwürfel mit der gehackten Knoblauchzehe kurz anbraten.

Die Geflügelbrühe dazugeben, aufkochen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Jetzt die Tomatenstreifen, Butter und die gehackte Petersilie und den Schnittlauch dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt nur noch die garen Spaghetti abgießen, abtropfen lassen und in die Pfanne geben. Unterheben und servieren. Das letzte Mal hatten wir die Römertopf-Putenoberkeule dazu. 


Mittwoch, 12. Januar 2011

Rouladen mit mediterraner Füllung


Ich weiß, warum eine Energiesparlampe Energiesparlampe heißt, nämlich weil sie Energie spart. Meine haben ein besonderes System, Energie zu sparen. Nach einem Abend sind sie kaputt. Das ist mir jetzt schon das zweite Mal passiert. Also, Rechnung eingepackt und ab zu OBI. Zunächst hieß es, dass es auf Leuchtmittel keine Garantie gäbe. Ja, aber nur drei bis vier Stunden Funktion ist doch wirklich zu wenig, oder? Ich hätte lt. Kassenzettel die Packung am 26.11. gekauft. Natürlich, war auch meine Reservepackung.  Streit direkt hat es nicht gegeben. Man hat letztlich problemlos meine reklamierte Lampe ersetzt. Es war doch eine Lampe, die speziell für OBI produziert wurde. Wie meinte da der Verkäufer am Schluss: „Kaufen Sie halt was G’scheites, z.B. eine von Osram, die halten auch länger!“ Na, herzlichen Dank.

Bei den Rouladen gab es keine Reklamationen. Ich hatte vor längerer Zeit mir ein paar Füllungen überlegt, die schmecken könnten.  Bisher hatten wir eigentlich die Rouladen immer „wie bei Muttern“ gegessen. Das Rezept gibt es schon hier. Die mediterrane Füllung haben wir am Sonntag versucht und es war ein voller Erfolg.


Zutaten:
4 Rouladen
Salz
Pfeffer
Tomatenmark
20 getrocknete Tomatenstücke
4 Knoblauchzehen
16 grüne Oliven
8 Parma-Schinken
200 g Schafskäse
Thymian
1 Zwiebel
100 ml Weißwein
400 ml Kalbsfond
1 TL Speisestärke
200 g Sahne

Zubereitung:
Die Rouladen auslegen, salzen, pfeffern und ganz dünn mit Tomatenmark bestreichen.

Die Parmaschinken-Scheiben und dann abwechselnd Schafskäsescheiben und getrocknete Tomatenstücke auflegen.

Den Knoblauch fein hacken, die Oliven in Scheiben schneiden und beides über die Füllung streuen. Dann wird nur noch mit etwas Thymian gewürzt und die Roulade gewickelt.

Von allen Seiten gut anbraten, Zwiebelwürfel mitbraten lassen und mit Weißwein ablöschen. Einmal aufkochen lassen und mit Kalbsfond auffüllen.

Aufkochen lassen, dann Hitze etwas herunterdrehen, das es gerade so köchelt und für 60 Minuten den Deckel schließen.

Deckel abnehmen und etwas einkochen lassen. Bei Bedarf mit Speisestärke andicken und mit Sahne verfeinern.

Als Beilage gibt es halbierte gekochte Kartoffeln, die in der Schale  mit etwas Butterschmalz goldbraun gebraten und gesalzen werden.


Montag, 3. Januar 2011

Zander in einer Garnelen-Dill-Farce und Blattspinat im Blätterteig

Silvester ist für uns ein Fest der Ruhe. Das hängt natürlich hauptsächlich an unserem Labbi Filou, der die Knallerei überhaupt nicht mag. Deswegen gibt es seit ein paar Jahren Fernseh- bzw. Spielabende, die Fenster sind verschlossen, die Rollos sind unten. Trotzdem hört man es und Filou wird dabei auch ab und zu etwas unruhig, fühlt sich aber trotzdem relativ sicher.

Diesen Blätterteig hatten wir schon länger vor. Eigentlich war ihn für den 24. Dezember geplant, dann haben wir es aber immer wieder verschoben. Zander zu bekommen ist im Moment auch ziemlich schwierig. Wir hätten gern frischen gehabt, mussten dann aber doch TK-Ware nehmen. Die Garzeit für den Zander werde ich beim nächsten Mal allerdings reduzieren.Ich denke 20 Minuten hätten gereicht. Man sollte sich nie auf eine Fischverkäuferin verlassen. Einer der Vorsätze für 2011: Ich fange mir meinen Zander selbst! Bei den Preisen ein vernünftiger Vorsatz! ;-) Außerdem wollen wir mehr Fisch essen. Der Zander war schon sehr lecker.





Zutaten (für 4 Personen):
600 g Zanderfilets

Für die Farce:
500 g Riesengarnelen (minus 4)
4 Stängel Dill
Salz
Pfeffer
unbehandelte Zitrone (+ Abrieb)
8 getrocknete Tomatenhälften (Antipasti)

400 g Blattspinat (TK-Ware)
Muskat
Salz
Pfeffer

2 Pakete Blätterteig
2 Eigelb

Zubereitung:
Die beiden gehäuteten Zanderfilets halbieren.

Die Garnelen putzen und mit einem Rückenschnitt den Darm entfernen.

4 Garnelen der Länge nach halbieren und zur Seite legen. Die restlichen Garnelen klein hacken, in die Moulinette geben und pürieren.

Die Garnelen mit gehacktem Dill, dem Abrieb einer halben Zitronenschale, wenig Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Bei den getrockneten Tomaten das Öl etwas abstreifen, in Streifen schneiden und hinzufügen. Alles miteinander vermengen und kühl stellen.

Den Blattspinat auftauen und gut ausdrücken.

Den Blätterteig ausrollen und halbieren.

Ein Viertel des Spinats in der Mitte des Blätterteigstücks verteilen, ein Viertel der Garnelen-Farce darüberstreichen, 2 Garnelenhälften darauf verteilen und darauf das halbe Zanderfilet legen.

Mit dem Blätterteig einpacken und die Nahtstellen mit Eigelb verstreichen.

Die Päckchen, umdrehen und für 20-25 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen geben.


Mittwoch, 23. Juni 2010

Spaghetti mit Kartoffeln und getrockneten Tomaten


Dieses Rezept habe ich bei Tim Mälzer gefunden. Jetzt muss ich mich wohl auch outen. Ja, ich habe fast keine Sendung „Schmeckt nicht, gibt’s nicht!“ versäumt. Ich fand nicht alle gut. Für mich hat er aber so immer wieder bewiesen, dass Kochen nichts mit Zaubern oder Magie zu tun hat. Zum Rezept: Gelingt immer und schnell, Zutaten sind immer im Haus und es schmeckt.

 Zutaten:
200 g Kartoffeln
250 g Spaghetti
50 g getrocknete Tomaten
Olivenöl
1 Knoblauchzehe
200 ml Geflügelbrühe
40 g Butter
½ Bund Schnittlauch
4 Stängel Petersilie
1 TL Thymian
Pfeffer

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, in 2 cm-Stücke würfeln und etwa 2 Minuten in Salzwasser kochen. Dann die Kartoffeln mit einem Schaumlöffel herausheben.

In demselben Kochwasser die Spaghetti nach Packungsanweisung al dente garen.

Die Tomaten in Streifen schneiden.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Kartoffelwürfel mit der gehackten Knoblauchzehe kurz anbraten.

Die Geflügelbrühe dazugeben, aufkochen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Jetzt die Tomatenstreifen, Butter und die gehackte Petersilie, Schnittlauch und den Thymian dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt nur noch die garen Spaghetti abgießen, abtropfen lassen und in die Pfanne geben. Unterheben und servieren.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Rotes Curry mit Rinderhack und Flügelbohnen

Nicht immer hat der Asia-Händler meines Vertrauens diese etwa 10 - 15 cm langen Bohnen mit den kleinen "Flügelansätzen". Sie schmecken leicht bitter und Yuppadee meinte, dass sie etwas länger beim Garen brauchen. Wie lange wusste sie nicht. "Musst Du probieren!" Hab ich getan.  Bei den Flügelbohnen (thail.: Thua Puuh) weiß man nicht genau, wo sie herkommt, aus Afrika oder aus Asien. Ach ja, man kann sie roh einfrieren. Das müssen wir beim nächsten Mal sehen. Das war nämlich nicht nötig.

 
Zutaten:
100 g Flügelbohnen
3 rote Chilis
4 Tomaten
4 Stängel Thai-Basilikum
2 EL Erdnussöl
2 TL rote Currypaste
400 ml (1 Dose) Kokosmilch
250 g Rinderhackfleisch
3 EL Fischsoße
3 EL Sojasoße hell
2 TL Zucker
1 EL Limettensaft

Zubereitung:
Die Flügelbohnen waschen, putzen und schräg in ½ cm breite Streifen schneiden. Die Chilis halbieren, entkernen und in feine Halbringe schneiden. Die Tomaten würfeln. Das Thai-Basilikum waschen, trocknen und die Blätter abzupfen.

Den Wok erhitzen und das Erdnussöl dazugeben. Die Currypaste im Öl scharf anbraten. 1 EL vom Dicken der Kokosmilch auf die Currypaste geben und umrühren. Warten bis das Öl sich absetzt und dann den Vorgang noch zweimal wiederholen.

Mit dem Kochlöffel die Currysoße etwas an den Rand des Woks schieben und das Hackfleisch etwa 3 Minuten anbraten.

Die restliche Kokosmilch hinzufügen, aufkochen lassen und die Flügelbohnen dazugeben. Etwa 10 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen.

Mit Fischsoße, Sojasoße, Zucker und Limettensaft abschmecken, die Tomatenwürfel hinzufügen und noch einmal 2-3 Minuten köcheln lassen.

Ganz zum Schluss die Thai-Basilikumblätter hinzufügen, unterrühren und mit Reis servieren.

 
http://www.wikio.de
Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)