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Sonntag, 14. März 2010

Meine Gäste beim 1. Thai-Dinner: Sigi und Uschi Roch


Sigi Roch mit Ehefrau Uschi waren die Gäste zu meinem 1. Thai-Dinner. Der (noch) 50jährige Vollbluthandballer ist seit dem 18. Dezember 2009 als Manager beim HSC 2000 Coburg tätig. Zwei deutsche Meisterschaften, drei Pokalsiege, einen Europapokalsieg, die Silbermedaille 1984 und 33 Länderspiele für Deutschland kann mein Gast nachweisen. Die Liste seiner Erfolge ist lang. So zwischen Glasnudelsalat mit Hackfleisch und Shrimps und Kokos-Tomatensuppe und Rotem Curry mit Entenbrust (Rezept folgt) hatte ich ein paar Fragen an ihn.

H-e-s!: Wie bist Du nach Coburg zum HSC gekommen?
Kontakte gibt es schon seit Jahren. Schon zu Bayernligazeiten (Anm. H-e-s!: 2001) war ich immer wieder in Coburg. Ich war zum Coburger Handballissimo in der Angerturnhalle und auch bei Klausurtagungen dabei. Als Hrvoje Horvat damals im Gespräch als Trainer war, wurde ich auch um Rat gefragt. Ein paar Tipps habe ich auch in Bezug auf Werbung in der Halle gegeben, die übrigens hervorragend umgesetzt wurden. 2006 ist der Kontakt dann etwas abgebrochen. Ende 2009 habe ich dann wieder eine Mail nach Coburg geschickt. Es stand darin, dass sie sich doch melden sollen, wenn ich helfen kann.

H-e-s!: Warum kannst ausgerechnet Du dem HSC 2000 helfen?
Ich konnte in Großwallstadt und in Nettelstedt in schwierigen Situationen helfen. Ich denke, dass ich auch mit wenig Möglichkeiten immer das Beste herausholen kann. Coburg ist aber für mich natürlich auch ein Schritt Richtung Heimat.

H-e-s!: Wo liegen Deine Arbeitsfelder, Deine Verantwortungen in Coburg?
Ich bin für alles zuständig, was die 1. Mannschaft betrifft, d.h. für den Profibetrieb. Wenn ich gebraucht werde, bin ich gern auch beratend für die 2. und die 3. Mannschaft tätig.

H-e-s!: Was hast Du bisher beim HSC verändert?
Seit dem 23. Februar ist Raimo Wilde Trainer in Coburg. Raimo Wilde war ja davor beim Bergischen HC und Co-Trainer beim TV Großwallstadt. Es werden intensiv Gespräche mit dem Trainer und den Spielern geführt.

H-e-s!: Was wird noch verändert werden?
Das ganze Umfeld soll noch professioneller werden.  Ich möchte so in Richtung des Umfeldes in Großwallstadt bzw. Nettelstedt kommen.

H-e-s!: Man sprach in der Vergangenheit in Coburg  immer von einem bundesligatauglichen Umfeld. Hat man sich da in die eigene Tasche gelogen? Was muss sich ändern um ein wirklich professionelles Umfeld zu schaffen?
Erst einmal, das Publikum ist unbedingt erstligatauglich, dann natürlich die neue Halle. Sie wird 3200 Zuschauer fassen, da gibt es in der Bundesliga auch kleinere. In Coburg gibt es vor allen Dingen auch eine gute ehrenamtliche Unterstützung. Leider passt momentan die Mannschaftsleistung nicht so dazu.

H-e-s!: Welche personellen Veränderungen in der Mannschaft sind nötig?
Natürlich die offensichtlichen wie Rückraum links, und Linksaußen. Außerdem läuft der Torwartvertrag für René Selke aus. Entscheidungen sind aber noch nicht gefallen.

H-e-s!: Was wünscht Du Dir noch für diese Saison, abgesehen vom Nichtabstieg?
(Anm. H-e-s!: Sigi grinst breit) Na ja, wenn ich Nichtabstieg nicht nennen darf, dann möchte ich rechtzeitig viele Punkte, so dass es letztlich reicht.

H-e-s!: Sigi, beende doch bitte diese Sätze:

Ohne Jürgen Heeb ….wäre es schwer für den HSC.

Ohne Handball … geht gar nicht. Alles dreht sich bei mir um Handball.

Ohne meine Frau … könnte ich nicht sein. (Anm. H-e-s!: Breites Grinsen Richtung Ehefrau Uschi)

Ohne die Coburger Fans …hätte der Verein sich nicht so entwickelt.

Ohne die Silbermedaille (Los Angeles 1984) … wäre es auch nicht anders gewesen. Sicher, es ist schön, dass man sie hat. Für mich war das Gesamterlebnis Olympiade viel beeindruckender, gerade wenn ich an den Einmarsch bei der Eröffnungsfeier denke.


Essen ist für mich … eine schöne Sache. Meistens kommt es zu kurz, gerade unter der Woche. Ab und zu gehe ich aber mal gut essen.

Sport …ist auch die schönste Nebensache. Ich halte ihn gerade für Jugendliche sehr wichtig. Und Mannschaftsport ist für Jugendliche gerade auch aus sozialen Gründen wertvoll.

Außer Sport mach ich in meiner Freizeit …nix. Na ja, vielleicht ab und zu etwas Gartenarbeit.

Politik … möchte ich nicht machen. Für die große Politik bin ich wohl zu ehrlich. Gut, eigentlich mache ich ja „kleine“ Politik als Gemeinderat in Großwallstadt. Da sind die Sitzungen aber nur einmal im Monat.

Norbert Kastner … kenne ich seit 2000.

Michael Stoschek …möchte ich gern einmal kennenlernen.

Die Ballsporthalle Coburg … ist eine Supersache für Coburg, obwohl ich die Pläne nicht kenne. Ganz Coburg sollte stolz darauf sein.

Wenn der HSC absteigen muss, … (Anm. H-e-s!: Sigi überlegt kurz)… dann muss er das Jahr darauf wieder aufsteigen.

Danke Sigi.

Ein wunderschöner Abend mit zwei sehr netten Gästen ging leider viel zu schnell vorbei.

Freitag, 12. März 2010

Wochensplitter 10/2010 05.03.10 – 11.03.10


Themen: Thai-Dinner, Norbert Kastner Ehrenmitglied beim HSC

1. Thai-Dinner mit Sigi Roch
Ich möchte mir in unregelmäßigen Abständen interessante Personen zu einem Thai-Dinner einladen und mit ihnen zusammen essen und natürlich auch unterhalten.
Den ersten Gast habe ich mir schon eingeladen. Sigi Roch, ehemaliger Handballnationalspieler und Silbermedaillengewinner bei der Olympiade in Los Angeles1984, wird mein Gast sein. Nicht nur wegen seiner herausragenden Karriere als aktiver Sportler wird der Manager des Handballbundesligisten HSC 2000 Coburg ein interessanter Gast und Gesprächspartner sein.

Norbert Kastner ist Ehrenmitglied beim HSC
Bei den Feierlichkeiten zum 10jährigen Bestehen des HSC 2000 Coburg wurde der ehemalige Präsident des HSC zum Ehrenmitglied ernannt. Das Gründungsmitglied Kastner hat in seinen Jahren als Präsident den HSC von der Bayernliga in die 2. Bundesliga Süd geführt. Wer Kastner kennt, weiß, dass der Vollbluthandballer auch heute noch hinter seinem HSC steht und ihm fest die Daumen drückt, dass es auch 2010/2011 Bundesligahandball in Coburg gibt.

Dieses Bild zeigt das neue Ehrenmitglied (Nr. 7) und den Verfasser (Nr. 9) als Spieler des oberfränkischen Handballmeisters der A-Jugend, TV Ketschendorf 1975. Zugegeben, ganz aktuell ist das Bild nicht mehr. Böse Zungen behaupten, das Bild sei nicht nur vor mehr als 30 Jahren, sondern auch vor genau so viel Kilogramm aufgenommen worden.

Dienstag, 1. Dezember 2009

High Noon - Spatenstich für die neue Ballsporthalle in Coburg






Punkt 12.00 Uhr wurde heute mit dem Bau der Ballsporthalle auf der Bertelsdorfer Höhe in Coburg begonnen. Bei dem symbolischen Spatenstich freute sich  Oberbürgermeister Norbert Kastner, dass „die Mehrheit des Coburger Stadtrats“ anwesend war.




Leider waren die Vertreter der CSU nicht vor Ort. Insbesondere Hans-Herbert „Hut zu groß“ Hartan, als Chef der Coburger Bundesliga-Schützen, wäre wohl doch erwartet worden, wenn seine Stars in der Halle wieder nach Meisterehren greifen sollen (Meinung des Verfassers!). 



Trotzdem war reichlich Coburger Prominenz vor Ort. Stellvertretend für alle seien hier Klaus Geuther vom Coburger Stadtverband für Leibesübungen, Peter Rückert vom BLSV, Eberhard Fröbel vom Sportamt Coburg und Jürgen Heeb, der 1. Vorsitzende des HSC 2000 Coburg, erwähnt.  Kastner begrüßte die zahlreichen Anwesenden, darunter auch einige HSC-Fans,  und stellte fest, dass die Ballsporthalle auf einem sehr repräsentativen Bauplatz errichtet wird. Wer aus dem Norden die Autobahn Richtung Coburg fährt, wird nicht nur von der Veste Coburg, sondern auch von der neuen Ballsporthalle in Coburg begrüßt werden. Als „sportlichen Wettkampf“ bezeichnete er den Bau für die teilnehmenden Bauunternehmen, die sich verpflichtet haben bis zum 31.12.2010 die Halle fertigzustellen. Er meinte weiter,  „Es darf aber auch ein paar Tage eher sein.“ 





Zusammen mit den verantwortlichen Vertretern des Architektenbüros und des Bauunternehmens wurde der symbolische Spatenstich und damit der offizielle Baubeginn der Sporthalle vollzogen.





Samstag, 21. November 2009

27:26 Sieg der Coburger Handballer vor sensationellem Publikum - HSC kämpft für Norbert Kastner

Der HSC kann es noch. 27:26 nach 60 spannenden Minuten gegen den TV Bittenfeld in der 2. Handball-Bundesliga.
Trotz eines 14:20 Rückstands nach 40 Minuten, drehte die Heimmannschaft in einem spannenden Thriller das Spiel. Die Coburger führten nach 56 Minuten mit 26:24, bevor der TV Bittenfeld wieder ausgleichen konnte. Drei Sekunden vor Schluss verwandelte Christian Rose für den HSC den entscheidenen Siebenmeter zum 27:26 vor einem begeisterten Publikum. Die 1200 Zuschauer standen wie ein Mann hinter der Heimmannschaft, waren der Garant für den Sieg und der 8. Mann für den HSC. Aus dem Umfeld hörte  man immer wieder: "Dieser Sieg war für Norbert!" Dem ist nichts weiter hinzuzufügen.

Freitag, 20. November 2009

Ganz aktuell - Zusatz zu Wochensplitter 01/2009 14.11.- 20.11.09

HSC Präsident Norbert Kastner tritt zurück (20.11.09)
Verständlich auf der einen Seite? Ja. Wenn man ständig nur auf den Sack bekommt, seine Liebe für Handball kennt, dann kann man diesen Schritt nachvollziehen. Wenn aber die Opposition im Coburger Stadtrat denselben Eifer bei Themen wie Theaterplatz, Busbahnhof und mehr entwickelt hätte, würde es in Coburg anders aussehen. Wolfgang Gremmelmaier (VR-Bank Coburg) hat zu dem ganzen unwürdigen Theater geäußert, dass andere Städte wie München oder Düsseldorf auch ihre Spitzenvereine unterstützen. Coburg ist da anders. Da stellt man den sportlichen Werbeträgern lieber das Bein. Zurück zur Handball-Neid-Diskussion: Da wird hinten herum angeschwärzt (uups, das Wort passt ja wieder!) bei der Regierung, da wird unterstellt, dass die Spieler der drei HSC-Mannschaften alle bei der Stadt Coburg beschäftigt seien. „Jetzt reicht’s aber“, wird sich nicht nur Norbert Kastner gedacht haben. Interessant auch, wie die Coburger Vereine durch die Stadt unterstützt werden.
Meine kleine Tabelle (nach Angaben des Coburger Tageblatts v. 20.11.09):
1. TSV Scheuerfeld 1.065.000 €
2. Alpenverein 369.981,90 €
3. DVV Coburg 288.190,42 €
4. Schützengesellschaft 150.404,71 €
5. 5. HSC 2000 Coburg 61.575,56 €
Auch hier zieren die Handballer das Tabellenende. Die anderen Coburger Sportvereine bekommen ebenfalls Unterstützung, allerdings mit geringeren Summen.
Wenn man jetzt überlegt, welchen Parteien die 1. Vorsitzenden der Vereine der o.a. Top-5 angehören, wird man sich wundern (oder auch nicht). Mit Roland Eibl, Christian Mayer und Hans-Herbert-„Hut-zu-groß“ Hartan gehören sie der CSU an. Beim Alpenverein weiß ich es jetzt nicht. Die Frage ist jetzt: Warum tun die Herren das? Auf der einen Seite Geld einstecken ohne Ende, auf der anderen Seite dem Nachbarn nicht das Schwarze unter dem Fingernagel (Uups, schon wieder!) gönnen.
Um es auf den Punkt zu bringen: Die Äußerung Jürgen Heebs („Da bleiben Narben, Verletzte und Tote!“) hat viel Wahres. Coburg verliert mit Norbert Kastner einen Mann, der Handball in Coburg salonfähig gemacht hat. Er hat viele Türen geöffnet und war ein Glücksfall für den Coburger Sport. Ich werde ihn vermissen und kann mir im Moment keinen adäquaten Nachfolger vorstellen. Die Totengräber des Coburger Handballs haben damit den ersten Spatenstich getan. Und wieder bin ich mir sicher, dass sie die Spaten in Ahorn ausleihen. Trauriges Coburg!
 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)