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Montag, 18. Oktober 2010

Überbackene Nudeln mit Champignonsoße und Räucheraal

Ich trau mir ja mittlerweilen Sachen zu, da hätte ich vor Jahren noch den Kopf darüber geschüttelt. So kaufte ich mir zwischenzeitlich eine Dauerkarte für Handballspiele des HSC 2000 Coburg. Nach der desolaten Vorstellung am Wochenende (25:31 gg. HSG Frankfurt/M.)  ist  Kopfschütteln darüber ganz normal. Eine ehemals ambitionierte Truppe auf dem Steilflug in die 3. Liga. Ohne Kampfgeist und Siegeswillen. Ich hätte zuhause bleiben sollen und gleich kochen sollen. 

Ähnliches Kopfschütteln habe ich verursacht als ich erzählte, dass ich Räucheraal und Bergkäse kombinieren wollte. Beide sind ja doch sehr geschmacksintensiv. Man könnte auch sagen Nordsee trifft Alpen. Ob das gut geht? Ein bisschen Räucheraal, etwas Bergkäse, wenige Champignons, noch weniger Weißwein waren übrig und wollten verwertet werden.Das war das Resultat. Um es vorweg zu nehmen, besser als das Handballspiel war es schon.


Zutaten:
20 g Butter
2 EL Olivenöl
200 g Champignons
1 Schalotte
100 ml Weißwein
200 ml Hühnerbrühe
200 ml Sahne
Salz
Pfeffer
250 g frische Tagliatelle
300 g Räucheraal
6 Scheiben Bergkäse

Zubereitung:
Die Schalotte klein würfeln. Butter und Öl erhitzen. Die Champignons dazugeben und etwas anrösten.

Die Schalotte im Topf mitschwitzen lassen. Mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen.

Die Hühnerbrühe und die Sahne hinzufügen und bei offenem Deckel weiter köcheln lassen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Tagliatelle nach Packungsanweisung garen. Währenddessen den Räucheraal häuten, von der Mittelgräte lösen und in 2 cm-Würfel schneiden.

Eine Backform mit etwas Olivenöl auspinseln und eine Schicht Nudeln darauf geben. Die vorbereitete Soße darüber schütten und die Hälfte der Aalwürfel darübergeben.
Die übriggebliebenen Nudeln darauf legen und die restlichen Aalwürfel dazugeben.

Mit dem Bergkäse den Nudelauflauf abdecken und für etwa 20 Minuten in den Backofen geben.

Mit einem kühlen Glas Bier oder einem trockenen Weißwein servieren.

Montag, 28. Juni 2010

Aktuell: Oberfranken-Derby im DHB-Pokal ausgelost


Am Rande der Ligatagung wurde die 1. Runde des DHB-Pokals ausgelost. Zu einem oberfränkischen Derby kommt es dabei zwischen der HaSpo Bayreuth und dem HSC 2000 Coburg. Nach Angaben des Gastgebers findet die Partie im Bayreuther Schulzentrum Ost am Wochenende des 21./22.08.10 statt. Die Fans beider Mannschaften erinnern sich noch gut an die heißen Duelle zu Regionalligazeiten. Meist taten sich die Coburger in Bayreuth ziemlich schwer. In diesem Jahr gilt der Zweitligist aus Coburg gegenüber dem Oberligisten aus der Bezirkshauptstadt als klarer Favorit. Ob das Schulzentrum Ost in der Badstr. 26, 95448 Bayreuth für die sicherlich zahlreich aus Coburg anreisenden Zuschauer und die Fans der Gastgeber ausreicht, ist fraglich.

Freitag, 28. Mai 2010

Wochensplitter 20/2010 21.05.10 – 27.05.10

Themen: Mein Rückblick – WM 2006, Der Sport-Supersamstag, Coburger Convent im Hofgarten 

Mein Rückblick – WM 2006
Vier Jahre ist es her. Die Zeit verging wie im Flug und es ist so viel passiert. Aus 16 Bundesländern trafen sich die Fußballspezialisten der Polizeien Deutschlands. Zusammen mit Polizei-Delegationen der teilnehmenden Ländern sorgte man dafür, dass die WM sicher verlief. Und das wurde auch geschafft. Für mich war es einer der Höhepunkte meines Berufslebens. Jetzt steht schon die nächste WM an und ich wäre sehr gern in Südafrika wieder dabei gewesen.

 Der Sport-Supersamstag
Leere Straßen, aus den halb geöffneten Fenstern hört man ab und zu ein „Schieß doch endlich!“ oder ein Torjubel bricht aus. Am Samstag kam jeder Sportfan auf seine Kosten.

Der chronologische Ablauf:
14.00 Uhr Eishockey-WM Tschechien – Schweden. Bis 8 Sekunden vor Schluss führen die Skandinavier um dann in Verlängerung und Penalty-Schießen zu erleben wie brutal Sport sein kann.

16.00 Uhr Handball-Bundesliga HSV Hamburg – THW Kiel. Das Spiel hätte vorentscheidend für die deutsche Meisterschaft sein können, hätten die ersatzgeschwächten Kieler den Hansastädtern nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht. 31:33 stand es bei Schlusspfiff. Die DM bleibt weiter spannend.

18.00 Uhr Eishockey-WM Deutschland – Russland. Der krasse Außenseiter Deutschland fordert den russischen Bären heraus. Und wie! Wir führen sogar 1:0 und haben Chancen den Vorsprung zu erhöhen. Letztlich hatten sich die Russen gerade einmal so mit 2:1 gerettet und in der Zeitung stand: Sie hatten Panik in den Augen.

21.00 Uhr Champions League Finale Bayern München – Inter Mailand. Fast ganz Deutschland hoffte auf einen Sieg der Bayern, musste aber im Laufe des Spiels erkennen, dass unser Meister keine Chance hatte. Egal, nächstes Jahr bietet sich eine neue Chance.

Was haben wir eigentlich davon mitbekommen? Nicht so viel. Wir haben unseren Abend bei netten Freunden genossen, die ihren Geburtstag feierten. Ein kalorienreicher, schmackhafter Abend. Danke dafür!

Coburger Convent im Hofgarten
Wenn Pfingsten das Wetter für drei Tage schön wird, dann weiß jeder Coburger „die Studenten sind da“. (Sehr, sehr) Konservative Studentenverbindungen prägen mit ihren bunten Mützen das Bild der Coburger Innenstadt. Riesige Polizeiaufgebote schützen die Veranstaltungen des CC, schützen aber auch die „Andersdenkenden“ vor Attacken einiger nicht mehr so nüchterner „Studenten“. Der Coburger reibt sich ungläubig die Augen. Jedes Jahr verhindert die Polizei Saufgelage von Jugendlichen oder Deutschen „osteuropäischer Herkunft“ im Hofgarten. Pfingsten scheint es in Coburg anders zu sein. Grölende, Bierkrüge tragende und Bier verschüttende  „Studenten“ torkeln durch den Hofgarten. Man meint, dass es sich nicht um die geistige Elite Deutschlands handelt, sondern eher um eine Werbeveranstaltung der „Deutschen Trinkerjugend“. Die Polizei schreitet nicht ein. Es scheint als würde, wie jedes Jahr, hier mit verschiedenem Maß gemessen. Na ja, so richtige „Studenten“ sind die meisten CC-Angehörigen ja nicht mehr. Die sind vielmehr zwischenzeitlich z.B. Ärzte, Architekten, Rechtsanwälte und vielleicht auch leitende Polizeibeamte geworden. Ob das den kleinen Unterschied macht?

Freitag, 16. April 2010

Wochensplitter 14/2010 09.04.10 – 15.04.10


Themen: Anni hat Geburtstag, Raimo Wilde bis 2011 beim HSC, Auswärtssieg für den HSC



Anni hat Geburtstag
Seit Sonntag ist sie  „25 + w“ Jahre jung. Anni feierte ihren Geburtstag. Leider konnten nicht alle Gäste kommen, aber da wird eben nachgefeiert, wenn das Wetter mal passt. Anni hatte neben  einer Schwarzwälder-Biskuitrolle, noch einen Schokoladenkuchen und eine Erdbeer-Joghurette-Torte zubereitet. Unser kleines Thai-Menü bestand dieses Mal aus einer Tom Kha (Kokossuppe), Curryhuhn (mit) ohne Bananenblatt und Coburger Bratwurst im grünen Curry. So war für jeden Geschmack etwas dabei.

Raimo Wilde bis 2011 beim HSC 2000 Coburg
Der erste neue Vertrag für die kommende Saison wurde bestätigt. Raimo Wilde hat um ein Jahr verlängert, unabhängig davon ob Coburg nächstes Jahr in der 2. Bundesliga oder in der Regionalliga spielt. Glückwunsch, HSC! Mit diesem Mann am Spielfeldrand kann man optimistisch in die neue Saison sehen. Obwohl, hat’s an den Trainern gelegen in Coburg? Ich denke, da gab und gibt es andere Baustellen! Mal sehen, was sich noch so alles ändert. Langweilig wird es Sigi Roch nicht werden. Pack’s an, Sigi!

Auswärtssieg für den HSC
Endlich! Der zweite Auswärtssieg war fällig. Bei einem „Endspiel“ wurde TUSPO Obernburg mit 22:24 besiegt. Damit gelang den Coburgern der Sprung auf den drittletzten Platz (16.), der den Nichtabstieg bedeuten würde. Doch ist das noch lange kein Grund sich auszuruhen. Am kommenden Dienstag kommt ein weiteres „Endspiel“ gegen den Tabellennachbarn (15.) TUSEM Essen. Die Gäste müssen besiegt werden und außerdem haben die Coburger nach der deftigen Niederlage in Essen (32:20) noch eine Rechnung offen.

Freitag, 2. April 2010

April, April! - Leider muss es ohne Felix gehen

Leider muss es für den HSC 2000 Coburg ohne den Shooter Felix Lobedank in der 2. Handball-Bundesliga Süd weitergehen. Dass Felix den Coburgern gegen den drohenden Abstieg hilft, gehört in die Rubrik "Aprilscherz".
Felix Lobedank hat erst kürzlich bis 2012 in Balingen verlängert. Ein Zeichen, dass er sich in Balingen sehr wohl fühlt. Mein Dank gilt der Geschäftsstelle des HBW Balingen - Weilstetten, die mich mit dem Bild bei dem Aprilscherz gern unterstützt hat.

Donnerstag, 1. April 2010

Jetzt geht’s aufwärts – Felix Lobedank wechselt zum HSC 2000 Coburg


Die Bombe ist geplatzt. Felix Lobedank, Coburger Handball-Urgewächs, bisher in den Diensten des HBW Balingen, wird baldmöglichst nach Coburg zurückkehren. 

Quelle: HBW Balingen -Weilstetten

In einem Blitztransfer einigten sich die Verantwortlichen des HBW Balingen und des HSC 2000 Coburg auf eine sofortige Rückkehr. Wie heute Morgen aus Balingen zu erfahren war, hat die Rückkehr keine sportlichen Gründe. Felix Lobedank wird sein Studium im kommenden Semester an der Universität  Bayreuth fortsetzen und 2011 abschließen. Eine Weiterverpflichtung in Balingen hätte keinen Sinn gemacht, da sogar ein Karriereende des sympathischen Coburgers zu befürchten war, der die berufliche der sportlichen Karriere vorzog.
Jürgen Heeb, der 1. Vorsitzende des HSC 2000 Coburg, auf Nachfrage: „Sie können mir glauben, ich bin genauso überrascht wie Sie. Aber, wenn sich so eine Gelegenheit bietet, muss man zugreifen!“ So wird der Rückraumspieler schon gegen die SG BBM Bietigheim das schwarz-gelbe Trikot überstreifen und hoffentlich die ersehnten Tore erzielen.

Sonntag, 14. März 2010

Meine Gäste beim 1. Thai-Dinner: Sigi und Uschi Roch


Sigi Roch mit Ehefrau Uschi waren die Gäste zu meinem 1. Thai-Dinner. Der (noch) 50jährige Vollbluthandballer ist seit dem 18. Dezember 2009 als Manager beim HSC 2000 Coburg tätig. Zwei deutsche Meisterschaften, drei Pokalsiege, einen Europapokalsieg, die Silbermedaille 1984 und 33 Länderspiele für Deutschland kann mein Gast nachweisen. Die Liste seiner Erfolge ist lang. So zwischen Glasnudelsalat mit Hackfleisch und Shrimps und Kokos-Tomatensuppe und Rotem Curry mit Entenbrust (Rezept folgt) hatte ich ein paar Fragen an ihn.

H-e-s!: Wie bist Du nach Coburg zum HSC gekommen?
Kontakte gibt es schon seit Jahren. Schon zu Bayernligazeiten (Anm. H-e-s!: 2001) war ich immer wieder in Coburg. Ich war zum Coburger Handballissimo in der Angerturnhalle und auch bei Klausurtagungen dabei. Als Hrvoje Horvat damals im Gespräch als Trainer war, wurde ich auch um Rat gefragt. Ein paar Tipps habe ich auch in Bezug auf Werbung in der Halle gegeben, die übrigens hervorragend umgesetzt wurden. 2006 ist der Kontakt dann etwas abgebrochen. Ende 2009 habe ich dann wieder eine Mail nach Coburg geschickt. Es stand darin, dass sie sich doch melden sollen, wenn ich helfen kann.

H-e-s!: Warum kannst ausgerechnet Du dem HSC 2000 helfen?
Ich konnte in Großwallstadt und in Nettelstedt in schwierigen Situationen helfen. Ich denke, dass ich auch mit wenig Möglichkeiten immer das Beste herausholen kann. Coburg ist aber für mich natürlich auch ein Schritt Richtung Heimat.

H-e-s!: Wo liegen Deine Arbeitsfelder, Deine Verantwortungen in Coburg?
Ich bin für alles zuständig, was die 1. Mannschaft betrifft, d.h. für den Profibetrieb. Wenn ich gebraucht werde, bin ich gern auch beratend für die 2. und die 3. Mannschaft tätig.

H-e-s!: Was hast Du bisher beim HSC verändert?
Seit dem 23. Februar ist Raimo Wilde Trainer in Coburg. Raimo Wilde war ja davor beim Bergischen HC und Co-Trainer beim TV Großwallstadt. Es werden intensiv Gespräche mit dem Trainer und den Spielern geführt.

H-e-s!: Was wird noch verändert werden?
Das ganze Umfeld soll noch professioneller werden.  Ich möchte so in Richtung des Umfeldes in Großwallstadt bzw. Nettelstedt kommen.

H-e-s!: Man sprach in der Vergangenheit in Coburg  immer von einem bundesligatauglichen Umfeld. Hat man sich da in die eigene Tasche gelogen? Was muss sich ändern um ein wirklich professionelles Umfeld zu schaffen?
Erst einmal, das Publikum ist unbedingt erstligatauglich, dann natürlich die neue Halle. Sie wird 3200 Zuschauer fassen, da gibt es in der Bundesliga auch kleinere. In Coburg gibt es vor allen Dingen auch eine gute ehrenamtliche Unterstützung. Leider passt momentan die Mannschaftsleistung nicht so dazu.

H-e-s!: Welche personellen Veränderungen in der Mannschaft sind nötig?
Natürlich die offensichtlichen wie Rückraum links, und Linksaußen. Außerdem läuft der Torwartvertrag für René Selke aus. Entscheidungen sind aber noch nicht gefallen.

H-e-s!: Was wünscht Du Dir noch für diese Saison, abgesehen vom Nichtabstieg?
(Anm. H-e-s!: Sigi grinst breit) Na ja, wenn ich Nichtabstieg nicht nennen darf, dann möchte ich rechtzeitig viele Punkte, so dass es letztlich reicht.

H-e-s!: Sigi, beende doch bitte diese Sätze:

Ohne Jürgen Heeb ….wäre es schwer für den HSC.

Ohne Handball … geht gar nicht. Alles dreht sich bei mir um Handball.

Ohne meine Frau … könnte ich nicht sein. (Anm. H-e-s!: Breites Grinsen Richtung Ehefrau Uschi)

Ohne die Coburger Fans …hätte der Verein sich nicht so entwickelt.

Ohne die Silbermedaille (Los Angeles 1984) … wäre es auch nicht anders gewesen. Sicher, es ist schön, dass man sie hat. Für mich war das Gesamterlebnis Olympiade viel beeindruckender, gerade wenn ich an den Einmarsch bei der Eröffnungsfeier denke.


Essen ist für mich … eine schöne Sache. Meistens kommt es zu kurz, gerade unter der Woche. Ab und zu gehe ich aber mal gut essen.

Sport …ist auch die schönste Nebensache. Ich halte ihn gerade für Jugendliche sehr wichtig. Und Mannschaftsport ist für Jugendliche gerade auch aus sozialen Gründen wertvoll.

Außer Sport mach ich in meiner Freizeit …nix. Na ja, vielleicht ab und zu etwas Gartenarbeit.

Politik … möchte ich nicht machen. Für die große Politik bin ich wohl zu ehrlich. Gut, eigentlich mache ich ja „kleine“ Politik als Gemeinderat in Großwallstadt. Da sind die Sitzungen aber nur einmal im Monat.

Norbert Kastner … kenne ich seit 2000.

Michael Stoschek …möchte ich gern einmal kennenlernen.

Die Ballsporthalle Coburg … ist eine Supersache für Coburg, obwohl ich die Pläne nicht kenne. Ganz Coburg sollte stolz darauf sein.

Wenn der HSC absteigen muss, … (Anm. H-e-s!: Sigi überlegt kurz)… dann muss er das Jahr darauf wieder aufsteigen.

Danke Sigi.

Ein wunderschöner Abend mit zwei sehr netten Gästen ging leider viel zu schnell vorbei.

Samstag, 19. Dezember 2009

Sigi Roch ist der neue Manager beim HSC 2000 Coburg - Großreinemachen beim HSC: Sviridenko weg, Caillat weg, J. Apfel noch nicht ganz weg


Gestern Vormittag war es soweit. Jürgen Heeb, der Chef des HSC 2000 Coburg verkündet, dass ab sofort Georgi Sviridenko nicht mehr verantwortlich für den Bundesligisten ist. Ein Dreigespann soll es richten: Spielertrainer Christian Rose mit Andreas Müller (Trainer 2. Mannschaft) und Ralf Baucke (Trainer 3. Mannschaft).  Bitte nicht böse sein, lieber HSC, aber wie soll denn ein Christian Rose und vor allem ein Ralf Baucke der 1. Mannschaft helfen? Haben alle schon vergessen mit welchem Theater  Ralf Baucke nach der Saison 2001/02 ging? Man sollte doch froh sein, dass Christian Rose auf dem Spielfeld langsam zur Normalform kommt. Die zusätzliche Bürde als Spielertrainer birgt schon einige Gefahren. Trotzdem: einen Versuch soll es wert sein, und ich drücke allein schon wegen dem HSC alle Daumen.  Auch wenn mir diese Personalien eher als russisches Roulette vorkommen.

Ganz anders, eine kleine Sensation, die zweite Meldung. Von der Wertigkeit eigentlich die erste. Siegfried „Sigi“ Roch wird Manager des HSC 2000 Coburg. Zunächst 6 Wochen „ehrenamtlich“, was die Wahl-geschädigten Coburger sehr zu schätzen wissen. Sigi Roch ist ehemaliger Nationalspieler (Torwart), Bundesligaspieler und war der erste Manager des TV Großwallstadt. Der gebürtige Wunsiedler war das Ziehkind von „Mordl“ Fischer, dem leider verstorbenen Coburger Handball-Experten. Ich habe übrigens in der B-Jugend (oh Gott, ist das lange her - 1973) gegen Sigi gespielt, als dieser noch beim VfL Wunsiedel war.  Sigi, von dieser Seite viel Erfolg! Du hast viel Arbeit vor Dir. Passend hierzu ist natürlich die Meldung, dass Jürgen Apfel ab sofort nicht mehr für die sportliche Leitung der  1. Mannschaft verantwortlich ist. Er kann sich jetzt um die restlichen Mannschaften des HSC kümmern (2., 3. und Jugend).

Die letzte Personalie: Christian Caillat verlässt zum 01.01.2010 den HSC. Leider hielt der exzentrische Franzose nicht das, was man sich von ihm versprach. Große Probleme bei mannschaftstaktischen Aufgaben, Tendenzen zum Alleinunterhalter und immer wieder „gesundheitliche“ Probleme haben wohl den Ausschlag gegeben. Ob da Ersatz nachkommt?

Montag, 23. November 2009

Herr Böger, waren Sie überhaupt da?

Da schlage ich heute mein Coburger Tageblatt auf und finde auf Seite 27 im Sportteil den Handball-Kommentar von einem Experten. Der Experte, das ist der Christoph Böger.
Der hat gehört wie das Publikum mit Zwischenrufen wie "Aufhören" oder "Wacht endlich auf" auf den Rückstand reagiert hat. Wie bitte? (Oder wie der Coburger sagt: Hä?) Ich war in der Halle und habe ein Publikum erlebt, das sehr enthusiastisch reagiert hat. Stehend wurde das Heimteam angefeuert, kein böses Wort fiel. Das nicht immer alles rund lief, war in diesem Moment egal. Die Mannschaft wurde regelrecht nach vorn gepeitscht und die Halle war letztendlich begeistert von einer bis zur Schlusssekunde kämpfenden Coburger Mannschaft. Der Christoph hat das nicht gehört, weil er wahrscheinlich nicht da war. Das konnte er auch nicht. Der hatte nämlich genug damit zu tun seinen Mönchrödenern Fussballern das richtige Tor zu zeigen. Geschafft hat er es trotzdem nicht ganz, was die zwei Eigentore gegen den DVV Coburg beweisen.
Wäre unser Handball-Experte aber in der Halle gewesen, hätte er vielleicht auch gesehen, dass René Selke der Rückhalt der Mannschaft war. Und die Coburger hatten einen "8. Mann" auf dem Platz: Das Publikum.
Nächstes Mal, Christoph, frag doch einfach mal jemanden, der dabei war.

Samstag, 21. November 2009

27:26 Sieg der Coburger Handballer vor sensationellem Publikum - HSC kämpft für Norbert Kastner

Der HSC kann es noch. 27:26 nach 60 spannenden Minuten gegen den TV Bittenfeld in der 2. Handball-Bundesliga.
Trotz eines 14:20 Rückstands nach 40 Minuten, drehte die Heimmannschaft in einem spannenden Thriller das Spiel. Die Coburger führten nach 56 Minuten mit 26:24, bevor der TV Bittenfeld wieder ausgleichen konnte. Drei Sekunden vor Schluss verwandelte Christian Rose für den HSC den entscheidenen Siebenmeter zum 27:26 vor einem begeisterten Publikum. Die 1200 Zuschauer standen wie ein Mann hinter der Heimmannschaft, waren der Garant für den Sieg und der 8. Mann für den HSC. Aus dem Umfeld hörte  man immer wieder: "Dieser Sieg war für Norbert!" Dem ist nichts weiter hinzuzufügen.
 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)