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Dienstag, 15. Februar 2011

Spaghetti mit Brokkoli-Gorgonzolasoße

Interessant war sie schon, meine Tageszeitung von gestern. Nachdem unser HSC 2000 Coburg in der 2. Handballbundesliga gegen den Tabellenzweiten, TV Hüttenberg, unglücklich verloren hatte (28:30), hatte man wohl den rettenden 9. Platz aus dem Auge verloren. Der ist nötig um in der nächsten Saison in der eingleisigen 2. Liga zu spielen. Der momentane 14. Platz reicht nicht. Da fehlen 6 Punkte. Also kamen Spieler, Ex-Präsidenten, Experten und Laien zu Wort. Man hofft, dass einige Mannschaften, die vor dem HSC stehen, das Lizenzierungsverfahren nicht überstehen oder sich diesem gar nicht erst stellen. Seltsame Vereinspolitik! So hat man schon den Abstieg vermeiden und so will man jetzt den „Aufstieg“ erreichen! Alles gut und schön, aber wie es um den Verein bestellt ist, sieht man, wenn Wolfgang Gremmelmaier als „Experte“ vorgestellt wird. Er, der maßgeblich daran beteiligt war den damaligen Manager Sigi Roch „abzuschießen. Er war es, der eigentlich nur durch unflätigste Beschimpfungen gegenüber der Mannschaft aufgefallen war. Was macht ihn zum „Experten“? Die Liaison seiner Tochter mit HSC-Spieler Johann Anderson? Oder sein Sponsoring als Chef der VR-Bank? Genau solche Experten sind das Problem des HSC. Davon gibt es leider zu viele.

Kein „Experte“ muss man bei meiner Spaghetti-Soße sein, selbst talentfrei gelingt sie problemlos. Der Brokkoli sah sehr lecker aus beim Gemüsehändler. Der Rest ging wie von allein.

Für 4 Personen:


Zutaten:
1000 g Brokkoli
1 Zwiebel
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
100 g Gorgonzola
400 g Sahne
300 g Spaghetti

Zubereitung:
Den Brokkoli putzen, in Salzwasser legen und kleine Röschen rausschneiden.

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Brokkoliröschen anbraten. Hitze etwas zurückdrehen, mit Salz und Pfeffer würzen und das Gemüse höchstens 3 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren lassen.

Währenddessen die Spaghetti nach Packungsanweisung garen.

Den Brokkoli  jetzt mit der Sahne ablöschen, den gewürfelten Gorgonzola dazugeben und nochmals knappe 8 Minuten ziehen lassen oder besser: ziehen lassen bis der Brokkoli die richtige Bissfestigkeit hat. Die Soße evtl. noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann die Spaghetti unterheben. 

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Hühnersuppe

Und dann taut es wieder. Nee, heute mag ich nicht mehr übers Wetter erzählen. Das nervt. 

Was mich auch nervt, ich könnte da wahnsinnig werden, ist ein Hund, der nicht auf mich hört. Die Unschuld vom Lande, Filou. So ganz langsam setzt er sich nach links Richtung Gebüsch ab und findet dann tatsächlich irgendetwas zu fressen. Das soll er natürlich nicht. Der Schnee ist an solchen Stellen knietief, d.h. man braucht gar nicht loszurennen um es ihm aus dem Maul zu nehmen. Er schaltet auch dann mal kurz auf Durchgang. Kein „Komm“, „Hier“ oder „Filouuuuu“ hilft da. Nähert man sich ihm trotzdem zu sehr, kaut er so schnell, als ob sein letztes Stündchen geschlagen hätte. Hätte es auch, wenn ich ihn erwischt hätte, aber der „liebe“ Hund hält immer so 2 Meter Sicherheitsabstand. Wenn er dann danach doch einmal kommt, dann sollte man ihn sogar noch loben. Mach ich nicht. Wortlos wird er nur angeleint, ansonsten ignoriert und nach Hause geführt. Kein Wort wird gewechselt.  Zuhause wird er dann nur noch auf seinen Platz geschickt. 

Was hilft besser gegen den Frust als ein bisschen Kochen. Gut, ein großer Akt ist es nicht eine Hühnersuppe zuzubereiten, aber es hilft trotzdem.


Zutaten:
2 l Wasser
1 Suppenhuhn
Brokkolistängel (übrig geblieben, aus dem Gefrierschrank, aufgetaut)
½ kleiner Blumenkohl
2 Karotten
½ Sellerie
1 Stange Lauch

Zubereitung:
Das Huhn putzen, innen und außen waschen und dann in kaltem Wasser im Schnellkochtopf eine Stunde garen.

In der Zwischenzeit den Blumenkohl in kleine Röschen schneiden, die Karotten schälen und in kleine Stücke schneiden, den Sellerie ebenfalls putzen und klein würfeln. Der Lauch wir auch geputzt, gewaschen und in Ringe geschnitten.

Das Suppenhuhn dann enthäuten und entbeinen. Das Fleisch in mundgerechte Stücke  schneiden und wieder in die Suppe geben und aufkochen.

Das Gemüse dazugeben und garen lassen. Bei mir hat das etwa 6 Minuten gedauert, dann war die Suppe fertig.

In einem zweiten Topf habe ich noch etwa 200 g Nudeln gegart und dann zur Suppe gegeben. Fertig.

Kann man ihm länger böse sein?

Montag, 8. November 2010

Marinierte Garnelen mit Brokkoli

Zur Zeit ist es sehr schwer ein paar frische thailändische Gemüse zu kaufen wie z.B. Wassermimose oder  Thai-Brokkoli. Bei Eingang von Gemüseladungen aus Thailand in die EU finden Prüfungen und Laboruntersuchungen statt. 
Wenn man dann Blattgemüse, wie den Thai-Brokkoli, beim Zoll 14 Tage zwischenlagert, braucht man sich nicht zu wundern, wenn alle Blätter schon leicht ins Gelbe abdriften. Ich habe mir die welken Blätter angesehen und für nicht kaufbar befunden und stattdessen mit Brokkoli das Rezept gekocht. Koriander gab es auch nicht, also habe ich anstatt des Blattkorianders den Langen Koriander verwendet (Pak Chee Farang). Dieser ist nicht ganz so intensiv wie sein Verwandter, so dass man die Menge evtl. etwas erhöhen muss. Die Garnelenmenge habe ich, abweichend zum Originalrezept, etwas verringert. 


Zutaten:
600 g Garnelen
100 g Ingwer
4 cl Reiswein
½ TL Salz
½ TL gem. Pfeffer
300 g Brokkoli-Röschen
2 Knoblauchzehen
2 EL Erdnussöl
8 EL Austernsoße
2 EL helle Sojasoße
4 EL Ketchup
1 EL Sesamöl
1 TL Zucker
1 TL Tapiokamehl
1 EL Instant-Brühe
4 Stängel Koriander

Zubereitung:
Die Garnelen schälen, am Rücken einschneiden und Darm entfernen.

Den Ingwer schälen, reiben, in ein sauberes Baumwolltuch geben und den Saft auspressen. Nach dem Originalrezept bräuchte man eigentlich nur 2 EL, ich habe  den ganzen Ingwersaft verwendet. Dadurch wird es etwas schärfer.

Aus Ingwersaft, Reiswein, Salz und Pfeffer eine Marinade rühren und die Garnelen etwa 10 Minuten einlegen.

Den Brokkoli putzen und in kleine Röschen schneiden. In kochendem Salzwasser 1 Minute kochen  und abschrecken.

Knoblauch feinhacken und in Öl goldgelb anrösten, die Garnelen mit Marinade dazugeben und braten. Mit Austernsoße, Sojasoße, Tomatenketchup, Sesamöl und Zucker abschmecken. Zur Bindung etwas Tapioka mit Wasser mischen und einrühren. 


Mit etwas Instant-Brühe abschmecken und den grob gehackten Koriander darüberstreuen. Dazu gibt es Reis.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Nudelcurry mit Brokkoli und Mais

„Ein Curry wär nicht schlecht und das Gemüse muss weg. Aber nicht schon wieder Reis dazu!“ „Ja, mach ich!“ Gibt es eben ein paar Nudeln. Da kann man alles Mögliche nehmen. Reisnudeln, Spaghetti, Spätzle, alles schmeckt dazu.


Zutaten:
2 EL Pflanzenöl
1 EL rote Currypaste
2 rote Chilis
2 Knoblauchzehen
250 g Rinderhack
400 g Kokosmilch
100 g Brokkoli
285 g (1 Dose) Gemüsemais
3 EL helle Sojasoße
4 EL Fischsoße
1 Limette
100 g Wok-Nudeln
Thai-Basilikum

Zubereitung:
Ist ja eigentlich keine große Geschichte! Hab ich schon oft genug gemacht.

Mit etwas Öl die Currypaste anbraten. Chilistreifen und kleine Knoblauchwürfel mitbraten lassen. Die Knoblauchwürfel dürfen nur nicht zu dunkel werden.

Wenn sich das Öl absetzt, etwas von dem Dicken der Kokosmilch, so 2 oder 3 Esslöffel,  dazu. Deswegen schüttle ich die Kokosmilchdose nie durch. Egal weiter.

Das Hackfleisch fein zerkrümeln. Mit meinem breiten Kochlöffel schiebe ich die dickliche, pastenähnliche Soße hoch an den Rand und fülle den frei gewordenen Platz mit Rinderhack. Das alles mit ziemlich hoher Hitze. Einmal das Rindfleisch wenden, fertig braten lassen und wieder alles am Wokrand nach oben schieben. Wieder wird der freie Platz in der Wokmitte mit dem Hackfleisch ausgefüllt. Das mache ich, bis das Rindfleisch durchgebraten ist.

Jetzt kommen die restliche Kokosmilch, der gewürfelte Brokkoli und der Mais dazu. Mit Sojasoße, Fischsoße und Limettensaft würzen. Etwa 10 Minuten bei geschlossenem Deckel dauert es bis das Gemüse fast bissfest ist.

Wok-Nudeln gibt es dazu. Beim ersten Mal hatte ich zu viele Nudeln in das Curry gegeben. Die Folge war ein kleisterartiger Mörtel, den wir entsorgt haben. Dieses Mal weiß ich es besser. Höchstens, aber wirklich höchstens, 100 g Nudeln dazugeben. Drei Minuten brauchen die, dann ist alles fertig.

Eventuell noch mal mit Soja- und Fischsoße nachwürzen, dann nur noch frisch gezupftes Thai-Basilikum unterheben und: „Mahlzeit!“

Montag, 27. September 2010

Thailändische Gemüse-Kartoffelpuffer

Ich und vegetarisch passt eigentlich gar nicht. Nicht, dass ich jeden Tag Fleisch essen müsste, aber trotzdem. Dabei gibt es viele tolle vegetarische Gerichte. Dieses Rezept erinnert mich irgendwie an unsere leckeren, oberfränkischen "Detsch". Nur etwas schärfer waren die Thai-Puffer. Das lag wohl an den Chilis und dem Ingwer. Die Kartoffeln habe ich mit einem gefährlich scharfen Gemüsehobel geschnitten. Als Beilage gab es eine süß-scharfe Chilisoße. Ich sollte mal den Ersten-Hilfe-Kasten nachsehen.

Zutaten:
1 TL Koriandersamen
200 g Mehl
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
3 Knoblauchzehen
4 cm Ingwer
3 grüne Chilis
4 Stängel Koriander
1 mittelgroße Zwiebel
2 Kartoffeln
½ Dose (150 g) Gemüsemais
200 g Thai-Brokkoli oder Brokkoli
Erdnussöl 

Zubereitung:
Die Koriandersamen im Mörser zermahlen. Das Mehl mit Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und dem Koriander gut vermengen. Den Knoblauch und den Ingwer schälen und fein hacken. Die Chilis längs halbieren, entkernen und fein hacken. Die Korianderblätter abzupfen und grob hacken. 

Knoblauch, Ingwer, Chilis und Koriander in das Mehl geben und so viel Wasser dazugeben, dass ein dicker Teig entsteht.

Die Zwiebel würfeln, die Kartoffeln schälen und raspeln. 
Den Thai-Brokkoli in 1 cm große Stücke schneiden. Wenn Brokkoli verwendet wird, waschen, putzen und in kleine Röschen schneiden. 
Dann das Gemüse in den Teig geben und gründlich unterheben.

Reichlich Öl in eine Pfanne geben und den Teig löffelweise im heißen Öl ausbacken. 
Die fertigen Kartoffelpuffer auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Mariniertes Putensteak mit gebratenem Gemüse

Ein weiteres Grill(-Wok)-Rezept. Neu war für mich dieses Mal der Umgang mit Lilienblüten, aber Yuppadee weiß Rat. Die Blüten bekommen nach dem Wässern und vor dem Garen einen Knoten. So wird verhindert, dass die faserige Blüte sich in ihre Bestandteile auflöst. Die Steaks sollen mindestens zwei Stunden eingelegt werden. Mehr schadet nicht. Bei dem Bratgemüse kann man alles nehmen, was der saisonale Markt hergibt. Auch hier gilt: Alles vorbereiten und dann, je nach Garzeit der Gemüsesorten, alles in den Wok geben.

Zutaten Steaks und Marinade:
4 Putensteaks (jeweils 150 g)
2 rote Chilis
2 Knoblauchzehen
2 EL Fischsoße
2 EL Sojasoße
1 Zitrone
1 TL Zucker

 
Zutaten Gemüse:
10 Mu Err Pilze
25 Lilienblüten
1 Knoblauchzehe
8 EL Erdnussöl
1 Möhre
1 große Zwiebel
150 g Bambus
100 g Zuckerschoten
½ rote Paprika
50 g Brokkoli
100 g Thai-Brokkoli
8 EL Austernsoße
3 EL Sojasoße
½ TL Zucker
4 EL Wasser
1 EL Tapiokamehl
1 TL Sesamöl
1 EL Instant-Hühnerbrühe

Zubereitung:
Die Chilis und die Knoblauchzehen sehr fein hacken. Mit Fischsoße, Sojasoße, dem Zitronensaft und dem Zucker vermengen und diese Marinade über die Steaks gießen. Zwei Stunden kühl stellen.

Die Pilze 1 Stunde im warmen Wasser einweichen. Die Lilienblüten 10 Minuten einweichen und dann verknoten. Knoblauchzehen fein hacken und in Öl goldgelb braten. Gemüse säubern und in mundgerechte Stücke schneiden. Je nach Garzeit in den Wok geben und rühren.

Wasser mit Tapiokamehl verrühren.

Mit Austernsoße, Sojasoße, Zucker, Sesamöl und der Hühner-Instantbrühe abschmecken. Jetzt das Tapiokamehlwasser einrühren. Bis zur gewünschten Konsistenz ziehen lassen. Das Gemüse soll aber knackig bleiben.

Die marinierten Steaks abtrocknen, auf den vorgeheizten Grill legen und braten. Je nach Geschmack kann man noch dazu Reis servieren.

Montag, 15. Februar 2010

Lammkeule mit Brokkoli und Semmelkloß

Heute war Annis Kochtag. Eigentlich wollte ich eine Lammkeule braten, ein bißchen mit Speck und Knoblauch vorher spicken. Ein Brokkoli-Gratin dazu und Semmelknödel. Dann schlug der Virus zu. Mit verstopfter Nase, Ohrenschmerzen und Schnupfen ist schlecht Kochen.
Deshalb durfte Anni allein ran. Sie briet eine Lammkeule mit Thymian und Rosmarin an. Dazu gab es leckeres Brokkoligemüse und einen Serviettenkloß. Die Soße hatte sie mit Tomatenmark und Sauerrahm etwas verfeinert. Geschmeckt hat's lecker. Viel haben wir trotzdem nicht gegessen. Der richtige Appetit fehlte. Nur der Faschingsvirus bleibt ;-) Die Rezepte werden etwas später eingestellt.



 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)