Posts mit dem Label Sojasoße werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sojasoße werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 29. Februar 2012

Thailand meets Italy - Gebratener Reis mit Salsiccia (Khao Pad Salsiccia)

Schade, dass Neid und Missgunst oft das Verhältnis zwischen Menschen regeln müssen. Da werden Unwahrheiten verbreitet, da werden Talente bzw. Fähigkeiten des anderen in repektloser Art und Weise dargestellt. Das dadurch ein zuvor lockeres, fast freundschaftliches Verhältnis etwas abkühlt, ist eigentlich logisch. Ich finde so etwas schade, da ein Zusammenarbeiten für beide Seiten nur Vorteile brächte. So aber muss ich eben damit leben, was auch sehr gut klappt.

Einer meiner Großhändler vertreibt asiatische und italienische Lebensmittel. Dort kann man z.B. seinen Reis, die Kokosmilch, aber auch eine ganze Reihe italienischer Wurstwaren kaufen. Gelegentlich wird dann bei einem Besuch des Sohnes ein kleiner Abstecher eingeplant.

Gebratener Reis ist eine typisch asiatische Resteverwertung, die man mit Huhn, Pute, Schweinefilets, Garnelen und Fisch zubereiten kann. Die Salsiccia, eine sehr würzige Wurst müsste doch auch eine hervorragende Ergänzung sein.
Eine halbe Salsiccia liegt noch im Kühlschrank. In wenig Öl etwas anbraten bis sie knusprig wird. Dann mit dem Öl auf die Seite stellen. Kalter Reis war auch übrig. Und die restlichen Zutaten sind immer im Haus.


Zutaten:
150 g - 200 g Salsiccia
1 EL Olivenöl
500 g gekochter Reis
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Erdnussöl
2 Eier
3 EL helle Sojasoße
4 EL Austernsoße
3 EL Fischsoße
2 TL Zitronensaft
Petersilie
 
Zubereitung:
Eine Zwiebel und den Knoblauch würfeln und mit wenig Erdnussöl bräunen lassen.  Den Reis dazugeben und alles etwas braten lassen.

In der Zwischenzeit die Eier in einer Schüssel etwas anschlagen und dann ganz dünn in der Pfanne (mit etwas Öl) braten lassen. Mit einem Schaber die Eier schon in der Pfanne in Streifen rupfen. Das kann man auch im Wok machen, wenn man möchte. Die Eier aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Salsiccia zu dem Reis geben und mit Austernsoße, Soja- und Fischsoße abschmecken. Zum Schluß noch die Eier, etwas Zitronensaft und Petersilie dazugeben. Unterheben und fertig!

Sonntag, 4. September 2011

Ananas mit Ingwer

Am Samstag habe ich etwas getan, was ich nie wieder tun wollte. Ich war bei einem Auswärtsspiel meines Lieblingsvereins HSC 2000 Coburg. Erst letzte Saison sind "wir" aus der 2. Bundesliga Süd abgestiegen, jetzt sollte es in dieser Saison ein Platz unter den ersten Vier sein. "Wir" haben verloren mit 22:24 trotz einer 16:9 Halbzeitführung. Mehr dazu aber in dem Wochensplitter am kommenden Freitag. Ich muss erst etwas abkühlen und ... nie wieder fahre ich zu einem Auswärtsspiel!

Ein Rezept möchte ich noch nachreichen, das ich am "Verschönerungsnachmittag" vorletzten Sonntag von Anni und ihren Freundinnen gekocht habe. Dieses Mal eine Resteverwertung für Ananas. Oft passiert es ja, dass Ananasreste übrigbleiben. Normal werden sie dann bei uns während des Kochens genascht. Eine andere Möglichkeit wäre es die Ananas als zusätzliche Beilage zuzubereiten. Passt gut zu einem gegrillten Steak oder einer gegrillten Makrele. Im Rezept gehe ich von einer ganzen Ananas aus. Wenn man nur Reste zur Verfügung hat, muss man die Menge der anderen Zutaten abändern.


Zutaten:
1 Ananas
2 Knoblauchzehen
3 Thai-Zwiebeln
1 EL Erdnussöl
30 g Ingwer
1 rote Chili
2 EL helle Sojasoße
1 Limette

Zubereitung:
Ananas schälen. Mittelstück entfernen und in Würfel schneiden. Den Knoblauch und die Thai-Zwiebeln fein hacken und im Wok goldbraun braten. Dann die Ananas hinzufügen und braten bis sie Farbe annimmt.

Ingwer schälen und in feine Stifte schneiden. Chili entkernen und in schmale Halbringe schneiden. Ingwer, Chili, Sojasoße und Limettensaft hinzufügen und einrühren. 2 Minuten weiterrühren bei schwacher Hitze und servieren.

Montag, 4. Juli 2011

Kurkuma-Hähnchen

Durchwachsenes Wetter am Samstag - trotzdem wollten wir grillen.
Beim thailändischen Originalrezept wird das Hähnchen auf dem Grillspieß gegart. Ich habe meinen Kugelgrill ausgepackt, ordentlich vorgeheizt und in 70 Minuten bei geschlossenem Deckel schön saftig gegrillt. 
Beim Verarbeiten der Kurkuma-Wurzel sollte man Handschuhe tragen, die gelbe Farbe an den Fingern würde ewig halten. Abweichungen zum Originalrezept: Bio-Limetten gab es keine, wir haben die etwas kräftigeren Zitronen verwendet und anstatt der verlangten Süßkartoffeln gab es Kartoffeln. Geschmeckt hat es so trotzdem. Besonders fein war die Soße zu dem Hähnchen. Koriander, Knoblauch und Zitrone, das passt schon sehr gut. Das ganze Haus roch nach der Soße und hat so sämtliche Familienmitglieder in die Küche gerufen. ;-)


Zutaten:
1 Brathähnchen
3 Knoblauchzehen
1 Bund Koriander mit Wurzeln
1 daumengroßes Stück Kurkuma
2 TL Salz
 
2 Knoblauchzehen
1 Limette (oder Zitrone)
4 mittelgroße Süßkartoffeln (oder Kartoffeln)

400 ml Instant-Hühnerbrühe
2 EL dunkle Sojasoße (bei mir helle Sojasoße)
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Das Hähnchen säubern und trocknen. 

Knoblauchzehen, Koriander und Kurkuma feinhacken und in einen Mörser geben. 2 TL Salz hinzufügen und alles zu einer Paste zerstampfen. 

Das Huhn in eine Aluschale geben und mit der Paste bestreichen. 

Die Knoblauchzehen fein hacken. Die Zitrone halbieren und das Hähnchen mit dem Saft beträufeln. Die ausgedrückten Zitronenhälften klein schneiden und mit dem Knoblauch in die Bauchhöhle des Hähnchens geben. 

Die Kartoffeln schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und um das Hähnchen in der Aluschale verteilen. 

Das Hähnchen in den Kugelgrill geben und 70 Minuten grillen.

Das fertige Hähnchen auf ein Tranchierbrett geben und ruhen lassen. Die Flüssigkeit in der Aluschale und aus der Bauchhöhle des Hähnchens auffangen und mit Hühnerbrühe und Sojasoße aufgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Zum Schluss das Fleisch in Portionsstücke zerteilen (oder halbieren ;-)) und mit den Kartoffeln servieren.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Pute in Austernsoße (Pad Gai Nguang Naam Manhoy)

Was ist den eigentlich aus Cora geworden, dem kleinen Schäferhundwelpen? Wie geht es ihr? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Nun, Cora, oder besser der Besitzer hat wohl noch mal die Kurve bekommen. Letzte Woche rief das Veterinäramt bei mir an und wollte wissen, wie denn die Situation sei, ob denn immer noch das traurige Winseln und Heulen zu hören sei. Nein, der Hund ist jetzt (im Moment) nicht mehr so oft allein in dem Schrebergarten. Es scheint, dass man einsichtig geworden sei und den kleinen Hund mittlerweilen besser behandelt. Das liegt an mehreren Besuchen durch Vertreter des Veterinäramts und wohl auch an einem "freundlichen" Brief. Cora wird nun auch ausgeführt. Sollte sie einmal früh um 08.00 Uhr in dem Schrebergarten sein, so ist spätestens um 12.30 Uhr eine Betreuungsperson für die Kleine da und geht mit ihr spazieren. Schön, das es jetzt so ist. Ich werde beobachten, ob es auch so bleibt. So bleibe ich der "böse" Nachbar", aber trotzdem ein Tierfreund.

Rindfleisch mit Austernsoße ist eine leckere Sache für Thai Food-Liebhaber, die es nicht so scharf mögen. Rind war alle, Pute war noch da. Also habe ich nur die Garzeiten etwas verändert und ansonsten fast die gleiche Rezeptur genommen. Anstatt Reis Reisnudeln und fertig war ein Abendessen.


Zutaten:
400 g Putenschnitzel

2 EL Sesamöl
2 EL dunkle Sojasoße
1 Knoblauchzehe
2 EL Erdnussöl
400 g Champignons
100 g Babymais
3 Frühlingszwiebeln
1 TL Tapiokamehl
400 g Reisnudeln
Pfeffer

7 EL Austernsoße

Zubereitung:
Die Putenschnitzel in mundgerechte Streifen schneiden und mit Sesamöl und dunkler Sojasoße im Kühlschrank mindestens 10 Minuten marinieren lassen. Bei mir waren es etwa 4 Stunden.

Die Champignons putzen und vierteln. Den Babymais und die Frühlingszwiebeln putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Knoblauchzehe feinhacken und in Erdnussöl goldgelb anbraten. Dann das Fleisch hinzufügen und 3 Minuten pfannenrühren.

Die Champignons, den Babymais und die Frühlingszwiebeln hinzufügen und nochmals 2 Minuten pfannenrühren.

Das Tapiokamehl mit etwas Wasser verrühren und dazugeben. Etwa 5 Minuten köcheln und eindicken lassen.

In der Zwischenzeit die Reisnudeln nach Packungsanweisung zubereiten. Es passte bei mir sehr gut in das Zeitschema. Soße und Reisnudeln waren gleichzeitig fertig. Ich habe die Nudeln abgegossen, ein paar Tropfen Erdnussöl darüber gegeben und untergehoben. So waren die Reisnudeln kaum verklebt.

Jetzt noch den Pfeffer und die Austernsoße hinzufügen. Der Mais sollte jetzt auch gar sein (sonst noch ein, zwei Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen). Fertig.


Montag, 9. Mai 2011

Makkaroni-Auflauf Thai-Style


Die Thai-Puristen werden mich steinigen. Käse und Thai-Küche geht doch gar nicht, oder? Und wie es geht!  Und es wird wiederholt werden, auch wenn die Anhänger der authentischen Thai-Küche nur mit dem Kopf schütteln.


Zutaten:
500 g Makkaroni
1 Zwiebel
4 Knoblauchzehen
5 g getr. Ingwer
2 rote Chilis
4 Zitronenblätter
500 g Rinderhack
1 Dose (400 ml) Tomaten
1 Dose (400 ml) Kokosmilch
2 EL Olivenöl
3 EL Fischsoße
3 EL Sojasoße hell
1 Limette
2 TL Zucker
150 g Parmesan

Zubereitung:
Die Makkaroni nach Packungsanweisung garen.

Die Zwiebel und die Knoblauchzehen fein hacken. Die Chilis der Länge nach halbieren, entkernen und in Streifen schneiden. Die Zitronenblätter grob hacken. Den Parmesan fein raspeln.

Das Olivenöl in die Pfanne und erhitzen. Die Zwiebel, Knoblauch und die Chilis anbraten. Dann das Rinderhack dazugeben und scharf anbraten.

Mit den Dosentomaten ablöschen und die Tomaten in der Pfanne mit dem Kochlöffel in kleine Stückchen zerdrücken. Aufkochen, den getrockneten Ingwer und die Zitronenblätter dazugeben und mit der Kokosmilch auffüllen.

Mit der Fischsoße, Sojasoße, dem Limettensaft und Zucker abschmecken und etwa 10 Minuten einkochen lassen. Das Ingwerstück wieder aus der Soße fischen.


Die Backform mit etwas Olivenöl einstreichen. Eine Schicht Makkaroni, eine Schicht Soße, ein Schicht Parmesan einfüllen. Dann wieder Nudeln, Soße, Käse, zum Abschluß Nudeln und eine Schicht Parmesan.

Die Backform für 15-20 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen geben. 


Mittwoch, 13. April 2011

Panaeng-Curry mit Putenbrust (Panaeng Gai Nguang)


Happy Birthday, Anni! Knapp über 40 und kein bisschen leise! Im Kreis der engeren Familie, mit Nachbarn und unserer „Lieblingsfreundin“ konnten wir am Montag bei herrlichem Wetter im Garten feiern. Toffifee-Muffins, Frucht-Muffins und ein „Donauwellen“-Kuchen gab es zum Kaffee. Abends gab es ein nicht zu scharfes Panaeng-Curry mit Pute. Ich wollte eigentlich im Garten mit dem Grillwok kochen, aber ab 17.00 Uhr wurde es draußen merklich kälter. Im Haus war es da schon angenehmer. Zum Curry gab es einen leckeren Tintenfisch-Tomatensalat. Das Rezept dazu gibt es später. Die folgenden Zutaten reichen für 4 Personen.


Zutaten:
1000 g Putenbrust
1½ EL Panaeng-Currypaste
2 EL Erdnussöl
2 Dosen (800 ml) Kokosmilch
2 EL Palmzucker
8 EL Fischsoße
2 EL helle Sojasoße
5 Zitronenblätter
3 rote Paprika
100 g Erbsen-Auberginen
4 Thai-Auberginen
2 Stängel Thai-Basilikum
 
Zubereitung:
Die Putenbrust in mundgerechte Streifen schneiden.

Die Currypaste etwa 3 Minuten mit dem Erdnussöl anbraten, dann 2 EL Kokosmilch
zugeben und rühren. Nach weiteren 2 Minuten wieder 2 EL Kokosmilch hinzufügen. Dieser
Vorgang wiederholt sich bis etwa 200 ml Kokosmilch eingerührt sind.

Jetzt portionsweise das Putenfleisch dazugeben und scharf anbraten und nach oben schieben (pfannenrühren).

Den Palmzucker, die Fischsoße und die Sojasoße dazugeben und einrühren.

Die restliche Kokosmilch zugießen und bei geschlossenem Deckel 10 Minuten garen lassen.

In der Zwischenzeit die Paprika entkernen und wie die Zitronenblätter in feine Streifen schneiden.

Kurz vor Schluss die Paprikastreifen, die Zitronenblätter und die Thai-Basilikumblätter darübergeben. Mit Reis servieren.

Montag, 11. April 2011

Rindfleisch mit Lauch und Spinat

24°C und das erste Grillen war auch überstanden. Nein, es war schön und lustig und ich hatte frei. Ich durfte mich setzen und beobachten. Der Junior war der Grillmeister. Etwas viel Hitze beim Hähnchengrillen, etwas viel Kritik an meinem Weber-Grill ("Der bringt ja gar keine Hitze!"). Das tat schon weh. Es war ein "Standard"-Grillen mit Lichtenfelser Bratwürsten, Hähnchenschenkeln, Kammsteaks, Putensteaks und Holzfällerscheiben. Dazu gab es einen gemischten Salat mit Tomaten, Eisbergsalat, Paprika, Oliven und Schafskäse. 

Was ganz anderes (oder: And now for something completely different):
Ich hatte noch zwei argentinische Rumpsteaks übrig und wollte sie für 4 Personen verwenden.  Das Rezept dazu lag schon lange bereit. Im Original hätte ich ein Rinderfilet gebraucht. Das hätte ich aber auch in kleinere Stücke schneiden sollen und dafür war es mir zu schade. Außerdem wollte das Rezept 40 Spinatblätter. Meine waren tiefgefroren und gezählt habe ich sie auch nicht. Ich denke aber, dass das Verhältnis so gepasst hat.


Zutaten:
2 Knoblauchzehen
4 Stängel Koriander
2 TL Pfefferkörner
1 EL Palmzucker
2 EL helle Sojasoße
2 EL Fischsoße
1 TL Erdnussöl
500 g Rumpsteak
1 EL Erdnussöl
150 ml Wasser
1 Stange Lauch
2 Hände voll Spinatblätter
1 EL Erdnussöl
1 Limette

Zubereitung:
Den Knoblauch schälen und sehr fein hacken. Die Korianderblätter waschen, zupfen und grob hacken. Die Korianderwurzeln sehr fein hacken. Pfeffer im Mörser grob zerstoßen. Knoblauch, Koriander, Pfeffer, Palmzucker, Sojasoße, Fischsoße und Erdnussöl in einer verschließbaren Schüssel (z.B. Tupperware o.ä.) zu einer Marinade verrühren.

Das Rindfleisch in etwa 3 cm dicke Stücke schneiden und in die Schüssel geben. Verschließen, gut durchschütteln und für 2-3 Stunden im Kühlschrank kühlstellen.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen. Abtropfen lassen und die Marinade zur Seite stellen. Öl in einer Pfanne stark erhitzen und das Fleisch von beiden Seiten kurz scharf anbraten. Die Marinade und das Wasser hinzufügen und etwa 8 Minuten leicht köcheln lassen. Dann das Fleisch herausnehmen, zur Seite stellen und warm halten. Die Soße weitere 10 Minuten etwas einkochen lassen.

In der Zwischenzeit den Lauch waschen, putzen und in ½ cm-Ringe schneiden. Den Spinat waschen und putzen. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden.

Das Öl im Wok stark erhitzen und die Lauchringe etwa 2 Minuten bei mittlerer Hitze pfannenrühren. Spinatblätter hinzugeben und eine weitere halbe Minute pfannenrühren.

Spinat und Lauch auf eine Servierplatte geben und die Filetstreifen darauf anrichten. Die Soße darübergeben und mit etwas Limettensaft beträufeln. Dazu passt Reis.

Montag, 21. März 2011

Eiernudeln mit Gemüse (Pad Bamii Pak)

Viel Zeit zum Kochen? Eigentlich nicht. Am Sonntag hatte ja Stefan Geburtstag. So hatten wir einen knusprigen Entenbraten geplant mit einem roten Curry dazu. Ob es geklappt hat? Das weiß ich noch nicht. Diesen Beitrag hier habe ich am Samstag geschrieben. Jedenfalls werden drei Enten in den Ofen verfrachtet. Das Curry entsteht so nebenbei. Wir sind gespannt.
Deswegen gibt es für den Wochenbeginn eines meiner ersten vegetarischen Thai-Rezepte auf diesem Blog. Aber trotzdem wird es schnell wieder "fleischig", wenn man schön gebratene Hähnchenbruststreifen oder Rumpsteakstreifen darüber legt. Es ist ein sehr mildes Gericht. Der Geschmack der unterschiedlichen Gemüsesorten kommt voll zur Geltung.


Zutaten:
4 EL Austernsoße
2 EL Sojasoße hell
2 TL Zucker

6 Knoblauchzehen
100 g Thai-Brokkoli
100 g Babymais
100 g Thai-Bohnen
100 g Zuckerschoten

500 g Eiernudeln
3 EL Erdnussöl

4 Frühlingszwiebeln
100 g Bohnensprossen
Austernsoße
Sojasoße hell
1 TL Instant-Hühnerbrühe

1 rote Chili
4 Stängel Koriander

Zubereitung:
In einer Schüssel Austensoße, Sojasoße und Zucker mischen.

Den Knoblauch schälen und fein hacken. Thai-Brokkoli, Babymais, Thai-Bohnen und Zuckerschoten putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Nudeln nach Packungsanweisung sehr al dente garen und abseihen.

Den Knoblauch hellbraun anbraten. Dann das Gemüse dazugeben und 2 Minuten pfannenrühren.

Jetzt die Nudeln und die vorbereitete Soße dazugeben und weitere 3 Minuten pfannenrühren. Wenn es zu dicklich wird mit etwas Hühnerbühe auffüllen.

Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Bohnensprossen und Frühlingszwiebeln dazugeben und nochmals 1 Minute garen lassen. Mit Austernsoße, Sojasoße und etwas Instant- Hühnerbrühe abschmecken.

Die Chili längs halbieren, entkernen und in feine Ringe schneiden. Die Korianderblätter zupfen und grob hacken. Die Chilis und die Korianderblätter über die Nudeln streuen. Fertig.

Montag, 14. Februar 2011

Rindfleisch mit grünen Bohnen (Pad Phet Tua Fak Jaoa)

Yuppadee sagt normalerweise dazu, „Das schmeckt wie zuhause!“ Manchmal umschreibt sie es auch mit „etwas scharf“. Spätestens jetzt sollten alle Alarmglocken schrillen, wenn man nicht authentische Thai-Küche gewohnt ist. 
Ja, es ist etwas scharf, aber nicht zu sehr. Man kann natürlich bei jedem Gericht die Schärfe selbst "einstellen", wenn man mit der Currypastenmenge variiert. Wenn man länger auf thailändische Weise kocht, gewöhnt sich der Gaumen an die Schärfe. Wenn's also mal zu scharf wird, nicht aufgeben. Neu probieren und die Zutaten verändern, dann klappt's auch mit dem Thai-Food. Ich würde auch keine dunkle Sojasoße verwenden. Sie färbt das Fleisch zu stark ein. Die helle Sojasoße färbt nicht. Anstatt Thai-Bohnen kann man auch grüne Bohnen verwenden. Anstatt Palmzucker kann man auch Zucker nehmen, dann allerdings nicht so viel, 2 Esslöffel sollten dann reichen.

Dies soll mein Februar-Beitrag für die „Cucina rapida“ sein unter dem Motto "Some like it hot". Ohne die Zeit für das Marinieren ist mein Februar-Beitrag in der „Reiskoch“-Zeit zubereitet.


Zutaten:
400 g Roastbeef
3 EL helle Sojasoße
1 TL schwarzer Pfefferkörner
4 EL getr. Shrimps
400 g Thai-Bohnen
4 EL Erdnussöl
1 TL rote Currypaste
200 ml Hühnerbrühe
5 Zitronenblätter
2 EL Fischsoße
4 EL Palmzucker


Zubereitung:
Das Fleisch waschen, trockentupfen und in 4 cm lange und 1 cm breite Streifen schneiden.

Das Fleisch mit Sojasoße und Pfeffer 30 Minuten im Kühlschrank marinieren. Die Shrimps mit dem Küchenbeil grob zerhacken.

Die Bohnen putzen und in 4 cm lange Stücke zerkleinern und 2 Minuten kochen. Dann die Bohnen abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Öl im Wok stark erhitzen und die Currypaste hinzufügen. Kurz braten lassen und die Roastbeef-Streifen hinzufügen. 2 Minuten scharf anbraten. Eventuell etwas Wasser hinzufügen. Dann die Hitze reduzieren.

Die Zitronenblätter rollen und in feine Streifen schneiden. Die Shrimps, die Bohnen, die Fischsoße, die Zitronenblattstreifen und den Zucker hinzufügen. Bei mittlerer Hitze 4 Minuten braten. Mit Reis servieren.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Gebratene Nudeln mit Kochschinken, Tomaten und Eiern

Mag ja sein, dass ich da etwas eigenwillig und letztlich selbst schuld bin. Aber es ist so: Unfreundliche Verkäufer sehen mich nur einmal. Für mich gehören Kundenservice, Freundlichkeit und Kompetenz zu einem guten Einkaufsmarkt dazu. Diese Eigenschaften sollten kleineren Geschäften sogar das Überleben sichern können und kosten letztlich kein Geld. Ich nehme dafür auch Umwege in Kauf. So war es dann auch gestern. Der neu gekaufte Blue-Ray-Player war defekt. Um genauer zu sein: Die Fernbedienung tat es nicht. Also auf nach Hallstadt, von meinem bevorzugten MM habe ich ja schon mal berichtet. Da war ich jetzt schon so oft, dass sie mich in der Werkstatt fast mit Vornamen begrüßen. Die nächste Stufe wäre dann dort ein Zimmer zu beziehen. Es nervt schon. Jedes Mal über 80 Kilometer. Einmal in Hallstadt angekommen, ging alles ganz schnell. Der „Fernbedienungs-Tester“ brachte es ans Tageslicht. Die Fernbedienung ist defekt. Der Mitarbeiter verschwand kurz im Markt und erschien zwei Minuten später mit einer neuen Fernbedienung. Kurz getestet, funktioniert, „auf Wiedersehen“.

Zuhause sollte es schnell gehen. Früher bereitete meine Mutter oft so Nudeln zu. Wir, als Kinder, haben unsere gebratenen Nudeln sehr gern gegessen. Erst mal klingt das ja nach asiatischer Küche, aber eigentlich ist es nur Resteverwertung.


Zutaten:
200 g Kochschinken
20 g Butter
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
400 g Nudeln
20 g Butter
2 EL Olivenöl
2 EL helle Sojasoße
2 Tomaten
4 Eier

Zubereitung:
Kochschinken würfeln. Butter und Olivenöl in eine Pfanne geben, erhitzen und bei mittlerer Hitze den Kochschinken und die Zwiebel (goldgelb) anbraten. Kochschinken und Zwiebel in eine Schüssel geben und zur Seite stellen.

Gleichzeitig Spirelli-Nudeln oder Hörnchen in kochendem Salzwasser al dente garen. Abgießen und abschrecken.

In einer zweiten Pfanne Butter und Olivenöl erhitzen und die Nudeln dazugeben. Bei mittlerer Hitze die Nudeln anbraten. Mit heller Sojasoße würzen und den Kochschinken mit Zwiebel wieder hinzufügen und unterrühren. Die Tomaten würfeln, darübergeben und ebenfalls unterheben. Die Nudeln dürfen dabei ruhig etwas Farbe bekommen.

Die Eier in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen und verrühren.

Die Eier über die Nudeln gießen und bei mittlerer Hitze je nach gewünschter Konsistenz stocken lassen.


 
http://www.wikio.de
Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)