Posts mit dem Label Zuckerschoten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zuckerschoten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 21. März 2011

Eiernudeln mit Gemüse (Pad Bamii Pak)

Viel Zeit zum Kochen? Eigentlich nicht. Am Sonntag hatte ja Stefan Geburtstag. So hatten wir einen knusprigen Entenbraten geplant mit einem roten Curry dazu. Ob es geklappt hat? Das weiß ich noch nicht. Diesen Beitrag hier habe ich am Samstag geschrieben. Jedenfalls werden drei Enten in den Ofen verfrachtet. Das Curry entsteht so nebenbei. Wir sind gespannt.
Deswegen gibt es für den Wochenbeginn eines meiner ersten vegetarischen Thai-Rezepte auf diesem Blog. Aber trotzdem wird es schnell wieder "fleischig", wenn man schön gebratene Hähnchenbruststreifen oder Rumpsteakstreifen darüber legt. Es ist ein sehr mildes Gericht. Der Geschmack der unterschiedlichen Gemüsesorten kommt voll zur Geltung.


Zutaten:
4 EL Austernsoße
2 EL Sojasoße hell
2 TL Zucker

6 Knoblauchzehen
100 g Thai-Brokkoli
100 g Babymais
100 g Thai-Bohnen
100 g Zuckerschoten

500 g Eiernudeln
3 EL Erdnussöl

4 Frühlingszwiebeln
100 g Bohnensprossen
Austernsoße
Sojasoße hell
1 TL Instant-Hühnerbrühe

1 rote Chili
4 Stängel Koriander

Zubereitung:
In einer Schüssel Austensoße, Sojasoße und Zucker mischen.

Den Knoblauch schälen und fein hacken. Thai-Brokkoli, Babymais, Thai-Bohnen und Zuckerschoten putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Nudeln nach Packungsanweisung sehr al dente garen und abseihen.

Den Knoblauch hellbraun anbraten. Dann das Gemüse dazugeben und 2 Minuten pfannenrühren.

Jetzt die Nudeln und die vorbereitete Soße dazugeben und weitere 3 Minuten pfannenrühren. Wenn es zu dicklich wird mit etwas Hühnerbühe auffüllen.

Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Bohnensprossen und Frühlingszwiebeln dazugeben und nochmals 1 Minute garen lassen. Mit Austernsoße, Sojasoße und etwas Instant- Hühnerbrühe abschmecken.

Die Chili längs halbieren, entkernen und in feine Ringe schneiden. Die Korianderblätter zupfen und grob hacken. Die Chilis und die Korianderblätter über die Nudeln streuen. Fertig.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Rotes Cury mit Schweinefleisch

Ein schnelles, einfaches Gericht, leicht zuzubereiten. Ideal für den Grill-Wok im Freien. Die Schärfe eines Currys kann man durch Zugabe von mehr Chilis und evtl. etwas mehr Currypaste steuern. Das Gericht darf etwas schärfer sein, muss es aber nicht. Thai-Zwiebeln kann man durch kleine rote Zwiebeln ersetzen, Zuckerschoten durch Thai-Bohnen oder grüne Bohnen. Die Thai-Auberginen würde ich nicht durch "unsere" europäischen Auberginen ersetzen. Der Geschmack ist doch zu unterschiedlich.

Zutaten:
2 Knoblauchzehen
2 rote Chilis
2 Thai-Zwiebeln
2 EL Erdnussöl
1 TL rote Currypaste
1 Dose (400 ml) Kokosmilch
400 g Schweinefilet
6 Zitronenblätter
5 cm Krachai-Wurzel
200 g Zuckerschoten
4 Thai-Auberginen
2 Frühlingszwiebeln
2 EL helle Sojasoße
2 EL Fischsoße
1 EL Zucker
1 Limette

Zubereitung:
Knoblauch sehr fein schneiden. 
Die Chilis der Länge nach halbieren, entkernen und fein schneiden. 
Die Thai-Zwiebeln in feine Würfel schneiden. 

Das Öl im Wok erhitzen und Knoblauch, Chilis, Thai-Zwiebeln und Currypaste hinzufügen. 

Anbraten bis der Knoblauch langsam Farbe bekommt. Einen Esslöffel der dicken, oberen Schicht der Kokosmilch hinzufügen und untermengen. Bei starker Hitze alles anbraten, bis sich das Öl auf der Kokosmilch absetzt. Dann einen weiteren Esslöffel Kokosmilch hinzufügen und weiter anbraten. So entwickeln sich die Aromen der Currypaste noch viel besser.

Das Schweinefilet der Länge nach halbieren und in 1 cm-Streifen schneiden. 

Das Fleisch portionsweise in die Mitte des Woks geben und pfannenrühren. Die gegarten Fleischstückchen an der Wokwand nach oben schieben und die nächste Portion anbraten. 

Wenn das Fleisch fertig angebraten ist, die restliche Kokosmilch dazugeben. Die Krachai-Wurzel vorsichtig schälen und in feine Scheibchen schneiden. 

Die Zuckerschoten waschen und in etwa 1 cm starke Stücke schneiden. 

Die Auberginen waschen und in Stücke schneiden (je nach Größe vierteln, sechsteln oder achteln). 

Die Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden. 

Das vorbereitete Gemüse hinzufügen und unterrühren. Mit Sojasoße, Fischsoße, Zucker und Limettensaft abschmecken. Etwa 5-10 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Mit Reis servieren.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Mariniertes Putensteak mit gebratenem Gemüse

Ein weiteres Grill(-Wok)-Rezept. Neu war für mich dieses Mal der Umgang mit Lilienblüten, aber Yuppadee weiß Rat. Die Blüten bekommen nach dem Wässern und vor dem Garen einen Knoten. So wird verhindert, dass die faserige Blüte sich in ihre Bestandteile auflöst. Die Steaks sollen mindestens zwei Stunden eingelegt werden. Mehr schadet nicht. Bei dem Bratgemüse kann man alles nehmen, was der saisonale Markt hergibt. Auch hier gilt: Alles vorbereiten und dann, je nach Garzeit der Gemüsesorten, alles in den Wok geben.

Zutaten Steaks und Marinade:
4 Putensteaks (jeweils 150 g)
2 rote Chilis
2 Knoblauchzehen
2 EL Fischsoße
2 EL Sojasoße
1 Zitrone
1 TL Zucker

 
Zutaten Gemüse:
10 Mu Err Pilze
25 Lilienblüten
1 Knoblauchzehe
8 EL Erdnussöl
1 Möhre
1 große Zwiebel
150 g Bambus
100 g Zuckerschoten
½ rote Paprika
50 g Brokkoli
100 g Thai-Brokkoli
8 EL Austernsoße
3 EL Sojasoße
½ TL Zucker
4 EL Wasser
1 EL Tapiokamehl
1 TL Sesamöl
1 EL Instant-Hühnerbrühe

Zubereitung:
Die Chilis und die Knoblauchzehen sehr fein hacken. Mit Fischsoße, Sojasoße, dem Zitronensaft und dem Zucker vermengen und diese Marinade über die Steaks gießen. Zwei Stunden kühl stellen.

Die Pilze 1 Stunde im warmen Wasser einweichen. Die Lilienblüten 10 Minuten einweichen und dann verknoten. Knoblauchzehen fein hacken und in Öl goldgelb braten. Gemüse säubern und in mundgerechte Stücke schneiden. Je nach Garzeit in den Wok geben und rühren.

Wasser mit Tapiokamehl verrühren.

Mit Austernsoße, Sojasoße, Zucker, Sesamöl und der Hühner-Instantbrühe abschmecken. Jetzt das Tapiokamehlwasser einrühren. Bis zur gewünschten Konsistenz ziehen lassen. Das Gemüse soll aber knackig bleiben.

Die marinierten Steaks abtrocknen, auf den vorgeheizten Grill legen und braten. Je nach Geschmack kann man noch dazu Reis servieren.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Zwei-Freunde-Curry

Zwei ehemalige Arbeitskollegen, oder besser, zwei Freunde mit ihren Frauen hatte ich am Wochenende zu Besuch. Wir haben lange zusammengearbeitet, und auch später den Kontakt nie so ganz verloren. Nicht nur die Geschichten aus alter und neuer Zeit waren interessant. Was für eine tolle Zeit hatten wir miteinander. Jetzt wird das hoffentlich etwas regelmäßiger passieren.

Für den Abend hatte ich mir, neben dem Klassiker „Glasnudelsalat“, ein rotes Curry für den Grill-Wok ausgedacht.  Dass es unmittelbar nach dem Eintreffen der Gäste wieder zu regnen begann, störte zwar, aber wir machten das Beste daraus. Der Sonnenschirm wurde in einen Regenschirm umfunktioniert, warm war es ja. Das Bamberger „Weizla“ sorgte zudem für etwas Abkühlung und gute Stimmung.

Dieses Mal habe ich für 8 Personen gekocht. Die Menge war gerade so ausreichend.

Zutaten:
2 EL Erdnussöl
1000 g Putenbrust
2 EL rote Currypaste
800 ml Kokosmilch
6 rote Chilis
1 Ananas
200 g Cocktailtomaten
 100 g Zuckerschoten
2 rote Paprika
4 EL Fischsoße
4 EL Sojasoße
1 EL Zucker
1 Zitrone
Zitronenabrieb
10 Zitronenblätter
4 Stängel Thai-Basilikum
½ Bund Chinalauch

Zubereitung:
Alle Zutaten müssen erst entsprechend zurechtgeschnitten und dann in Schalen und Schüsseln bereit gestellt werden.
(Putenbrust – mundgerechte Stücke, Chilis – halbiert, entkernt und in Halbringe geschnitten, Ananas – mundgerechte Stücke, Cocktailtomaten – halbiert, Zuckerschoten – 2 cm-Stücke, Paprika – Längsstreifen, Thai-Basilikumblätter – gezupft, Zitronenblätter – Mittelrippe herausgeschnitten und in Streifen, Chinalauch – in Röllchen)

Den Grill-Wok mit Holzkohle schön heiß werden lassen. Das Erdnussöl in die Pfanne geben und die Currypaste hinzufügen. Die Currypaste etwas anrösten lassen.

Die Fleischstücke portionsweise in der Mitte des Woks braten, dann am Wokrand nach oben schieben und die nächste Fleischportion braten.

2 Esslöffel vom Dicken der Kokosmilch hinzufügen und weiter braten lassen. Dieser Vorgang wird wiederholt bis das Dicke der Kokosmilch aufgebraucht ist. Die Chiliringe hinzufügen und unterheben.

Die Ananas, die Zuckerschoten, die Paprikastreifen und die Zitronenblätter unterheben und pfannenrühren.

Die restliche Kokosmilch hinzufügen und unterrühren.

Mit Fischsoße, Sojasoße, Zucker, Zitronensaft und Zitronenabrieb würzen.

Die Thai-Basilikumblätter und den Chinalauch unterheben und sofort mit Reis servieren.

Mittwoch, 30. Juni 2010

Erdbeer-Yogurette-Torte

Das Rezept für die Erdbeer-Yogurette-Torte bin ich noch schuldig. Ein Bild gab's schon am 16.April. Das Rezept hatte Anni aus einer Frauenzeitschrift. Während der Reha Anfang diesen Jahres hatte sie viel Zeit auch mal was zu lesen. Eigentlich konnte nichts schief gehen. Wir mögen Erdbeeren, wir mögen Yogurette, wir mögen Torten.

Zutaten:
6 Eier
120 g Zucker
100 g gemahlene Mandeln
100 g Schoko-Raspel
500g Erdbeeren
1 Packung Roter Tortenguss
2 Packungen Sahnesteif
400 ml Sahne
100 g Erdbeer-Joghurt-Schokolade

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen.

Die Eigelbe und 100 g Zucker dickschaumig schlagen.

Dann den Eischnee, die Mandeln und die Schoko-Raspel unterheben.

Den Teig in eine gut gefettete Springform (Durchmesser 26 cm) geben und ca. 35 Minuten backen.

Um den abgekühlten Boden einen Tortenring stellen.

Erdbeeren waschen und putzen. Ein paar zum Garnieren aufheben, die restlichen halbieren. Und auf dem Tortenboden verteilen.

Nach Packungsanweisung mit 20 g Zucker einen Tortenguss zubereiten, über die Erdbeeren geben und abkühlen lassen.

Die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und über die Erdbeeren streichen. Die Schokolade in kleine Stückchen hacken und mit den Schokoraspeln auf der Torte verteilen.


Mittwoch, 31. März 2010

Tempura-Putenschnitzel mit süß-saurem Gemüse

Hier einmal etwas ganz anderes - Fruchtig wegen der Ananas, frisch wegen der vielen unterschiedlichen Gemüse. Es muss ja nicht immer scharf sein. Dieses Gericht könnte der Putenbrust mit Galgant direkt gegenüber stehen. Für Thaifood-Fans, die es nicht unbedingt scharf wollen.

Zutaten:
10 Mu Err Pilze
1 kleine Ananas
½ rote Paprika
1 Zwiebel
1 Tomate
100g Bambusscheiben
100 g Zuckerschoten
2 Pakchoi
3 Frühlingszwiebeln
1 EL Tapiokamehl
100 g Tempuramehl
0,3 l Erdnussöl
6 EL Erdnussöl
1 EL Fischsoße
3 EL Sojasoße
2 EL Tomatenketchup
2 EL Reisessig
2 EL Zucker
1 Limette
1 Prise Annato-Achiote Pulver

Zubereitung:
Die Pilze 1 Stunde im warmen Wasser einweichen und in Streifen schneiden.

Ananas, Paprika, Zwiebel, Tomate, Bambusscheiben, Zuckerschoten, Pakchoi, Frühlingszwiebeln in 1-2 cm Stücke schneiden.

Tapiokamehl mit 2-3 EL warmem Wasser dünnflüssig verrühren.

Tempuramehl mit warmem Wasser dickflüssig verrühren.

Die Putenschnitzel durch den Tempurateig ziehen.

Die Schnitzel in reichlich Öl goldbraun backen. Warm stellen und vor dem Servieren in Streifen schneiden.

Gemüse je nach Garzeit in Öl anbraten (Zwiebeln, Bambus, Mu Err Pilze, Paprika, Tomate, Pakchoi, Zuckererbsen, Ananas). Fischsoße, Sojasoße, Tomatenketchup, Reisessig, Zucker und Limettensaft zugeben und vorsichtig das Tapiokamehlwasser einrühren. Aufkochen lassen. Das Gemüse soll knackig bleiben. Gemüse auf einer Platte anrichten und die Schnitzelstreifen darüber legen.

 

Montag, 18. Januar 2010

Rotes Curry mit Huhn (Gäng Ped Gai)

"Wenn Du thailändisch kochst, bitte nicht so scharf!" Also gut, dann wird das Rezept eben den empfindlichen europäischen Geschmacksnerven angepasst. Zusätzliche Mühe macht es sowieso nicht. Leider geht dann ab und zu ein authentisches Erlebnis verloren. Selbst schuld! Wer es trotzdem mal riskieren möchte, verdoppelt oder verdreifacht einfach die Mengenangaben bei der Currypaste und/oder den Chilis. Anstatt Hähnchenbrust kann man auch entbeintes Hähnchenschenkelfleisch nehmen.

Bei einem thailändischem Büfett steht gegenüber dem scharfen Gericht ein mildes oder süß-saures Gericht. Wenn es zu einmal zu scharf wird, etwas Reis oder ein Stück Brot kauen. Wenn man schon trinkt, dann vielleicht etwas Kokosmilch. Wasser trinken verteilt die Schärfe nur im Mund und macht alles noch schlimmer.



Zutaten:
1000 g Hähnchenbrust
1 mittelgroße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3 rote Chilis
400 g Zuckerschoten

2 EL Erdnussöl
1 TL rote Currypaste
400 ml (1 Dose) Kokosmilch

1 Bund Chinalauch
3 EL Fischsoße
3 EL Palmzucker


Zubereitung:
Das Fleisch putzen und in mundgerechte Streifen schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch sehr fein würfeln. Die Chilis längs halbieren, die Kerne entfernen und in Halbringe schneiden. Die Zuckerschoten waschen, putzen und schräg in etwa 2 cm breite Streifen schneiden.

Das Öl in einem Wok erhitzen und die Currypaste mit der Zwiebel, dem Knoblauch und den Chilis anbraten. Vom Dicken der Kokosmilch 2 EL dazugeben und wieder braten lassen. Dabei immer wieder rühren. Diesen Vorgang wiederholen bis das Dicke der Kokosmilch aufgebraucht ist.

Mit dem Kochlöffel die Kokosmilchmasse an den Rand des Woks schieben und das Fleisch in die Mitte des Woks portionsweise hinzugeben und braten. Wenn das ganze Fleisch im Wok ist, den Rest der Kokosmilch hinzufügen und 3 Minuten köcheln lassen.  

Die Zuckerschoten hinzufügen und weitere 8-10 Minuten köcheln. Ab und zu umrühren.

Den Chinalauch waschen und in 1 cm-Ringe schneiden. Mit Fischsoße und Palmzucker abschmecken und mit den Lauchringen garnieren. Mit Reis servieren.
 
http://www.wikio.de
Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)