Das geht immer. Alternativ auch mit Tomaten, Auberginen oder Zucchini, was eben gerade verfügbar ist. Man kann auch alle Sorten von Bratwürsten verwenden.
In den letzten Wochen habe ich ein paar Bratwürste aus unserer Region vorgestellt. Es gibt natürlich viel mehr, auch berühmte Bratwürste. Ich denke hier an die St. Gallener Bratwurst, die Hofer Bratwurst, die Kulmbacher Bratwurst, die Würzburger Bratwurst oder auch an die „Rote Wurst“. Ich kann mich an viele Handballturniere in Baden-Württemberg erinnern, wo wir nach den Spielen „oi Rode“ gegessen haben. Als Bratwurst grenzwertig, bei uns wäre es eine Fleischwurst oder Bockwurst, denn nicht jede Wurst, die gebraten wird, ist eine Bratwurst.
Ziehen die Bayern ihren „Weißwurstäquator“ entlang der Donau, so könnte man die Grenzen von Ober-, Mittel- und Unterfranken zu Oberbayern und Hessen als „Bratwurstäquator“ bezeichnen. ;-) Die Oberpfälzer schließe ich hier jetzt etwas aus. Die sind ja lernfähig ;-)
12 Nürnberger Bratwürstchen
1 Zwiebel
1 TL Thymian
1 TL Majoran
1 Knoblauchzehe
1 EL Tomatenmark
1 TL Paprika scharf
1 TL Paprika edelsüß
500 ml Hühnerbrühe
3 Paprikaschoten (1 grün, 1 rot, 1 gelb)
100 ml saure Sahne
Zubereitung:
Die Bratwürste schön goldbraun braten.
Das Bratfett in einen Topf geben, eine gewürfelte Zwiebel dazu, etwas Thymian und Majoran, eine fein gehackte Knoblauchzehe und Tomatenmark anschwitzen.
Mit Hühnerbrühe aufgießen, die Paprikawürfel dazugeben und aufkochen.
Die Bratwürstchen in mundgerechte Stücke schneiden und hinzugeben. Am Schluss einen ordentlichen Schuss saure Sahne dazugeben. Rühren und aufkochen. Fertig.
Dazu gibt‘s Nudeln, Reis oder Kartoffeln je nach Geschmack.





