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Donnerstag, 5. Januar 2012

Miesmuscheln Thai-Style oder was ändert sich 2012?

Vorsätze, Vorsätze, Vorsätze! Jeder hat sie für's neue Jahr. Die wenigsten aber sind so diszipliniert und setzen alle Vorsätze um. Deswegen, viel Neues habe ich mir erst gar nicht vorgenommen. Geburtstage sollen zum Beispiel nicht mehr so groß gefeiert werden. Das Haus ist einfach zu klein und ich möchte möglichst alle einladen. Deswegen haben wir uns entschlossen dieses Jahr, testweise, ein Gartenfest zu feiern anstatt der Geburtstage, mitten im Sommer bei hochsommerlichen Temperaturen. Ich stelle mir dazu ein schönes thailändisches Bufett vor. Gern dürfen die Gäste mitkochen. Mal sehen, wie es ankommt. Jetzt steht dieses Jahr aber ein besonderer Geburtstag an, Anni wird "rund". Den feiern wir schon, nämlich zu zweit bzw. zu dritt in Dänemark. Ja!
Etwas mehr thailändisch möchte ich auch kochen. Einfach mal ein paar neue Rezepte ausprobieren. Im Dezember haben wir das gemacht und Miesmuscheln Thai-Style ausprobiert. Nachdem ich das erste Mal Muscheln versucht, war ich überrascht wie einfach das ist. Ich habe sie unter kaltem Wasser abgebürstet. Durch das Wasser haben die Muscheln ihre Schalen geöffnet, was mich zunächst etwas irritiert hat. Lernt man doch: "Geöffnete Muscheln vor dem Kochen und geschlossenen nach dem Kochen - wegwerfen!"
Mit meiner Bürste habe ich dann ganz leicht auf die Schale geklopft und siehe da, die Schalen schließen sich wieder. Hurra, sie leben noch! ;-)


Zutaten für 2 Personen:
2 kg frische Miesmuscheln
4 Stängel Zitronengras
3 Zwiebeln
10 Zitronenblätter
4 rote Chilis
3 EL Fischsoße
4 EL Limettensaft
200 ml Weißwein
3 Frühlingszwiebeln
Koriandergrün

Zubereitung:
Die Muscheln gründlich putzen. Beschädigte oder geöffnete wegwerfen bzw. siehe oben!

Die Muscheln in einen ausreichend großen Topf geben. Das Zitronengras klopfen und dann in 1 cm-Stücke schneiden. Die Zitronenblätter grob rupfen. Sie werden, wie das Zitronengras, nicht mitgegessen. Die Chilis halbieren, entkernen und in Streifen schneiden. Alle Zutaten in den Topf geben.

Die Muscheln etwa 8 Minuten in dem Sud köcheln lassen. Ab und zu einmal kräftig durchrühren.

Die garen Muscheln mit einer Schaumkelle aus dem Topf in eine Schüssel geben und mit Frühlingszwiebelringen und gehacktem Koriander garnieren.

Montag, 8. August 2011

Rotes Gemüsecurry (Gäng Ped Pak)

Viel Gemüse gibt es z.Z. auf dem Markt zu kaufen. Auch große Chilis, die ich in der Schärfe total unterschätzt habe. Die waren ganz schön scharf.
Vegetarisch ist sonst ja nicht so sehr meines. Trotzdem gibt es immer wieder Gäste, die gern auf Fleisch verzichten möchten. Wie lange dauert es? Bis der gewünschte Gargrad erreicht ist. Bei uns waren es so etwa 10 Minuten. Ich mag es etwas knackig, aber nicht zu hart. Die Zutaten sind eigentlich austauschbar. Alle möglichen Gemüsesorten funktionieren.


Zutaten:
2 EL Erdnussöl
1 EL rote Currypaste
2 Dosen (800 ml)
Kokosmilch
0,5 l Gemüsebrühe
100 g Thai-Bohnen
4 Möhren
100 g Babymais
100 g Blumenkohl
4 Zitronenblätter
1 große rote Chili
4 Thai-Auberginen
1 große grüne Chili
4 EL helle Sojasoße
2 EL Palmzucker
2 EL Fischsoße
½ Bund Thai-Basilikum

Zubereitung:
Das Öl im Wok erhitzen und die Currypaste anbraten. Das Dicke der Kokosmilch immer wieder löffelweise dazugeben, warten bis sich das Öl etwas trennt und der Inhalt des Wok zu duften beginnt und wieder einen Löffel (dicke) Kokosmilch hinzufügen. Wenn die "Creme" so verwendet ist, mit dem Rest der Kokosmilch auffüllen, die Gemüsebrühe hinzufügen und aufkochen.

Das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Gemüsestücke hinzufügen und kochen lassen bis der gewünschte Gargrad erreicht ist. Mit Sojasoße, Fischsoße und Palmzucker abschmecken.

Die Basilikumblätter waschen, trocknen und zupfen. Dann die Blätter in das Curry streuen, umrühren und mit Reis servieren.

Montag, 16. Mai 2011

Dickes Rindercurry mit Erdnüssen

Das haben wir schon letzte Woche gekocht und heute dann veröffentlicht. Bei Blogger ging ja ab letzten Mittwoch so einiges durcheinander. Ich konnte mich nicht mehr abmelden, ich konnte keine Beiträge posten, die "Planung" hatte auch nicht funktioniert. Egal, jetzt geht's ja wieder. Wir sind ja leidensfähig.

In Thailand wird dieses Curry gern mit "100jährigen" Enteneiern gegessen. Diese sind zwar nicht 100 Jahre alt, sehen aber so aus. ;-) Sie werden in Asche, Lehm und ein paar geheime Zutaten gelegt. Dabei wird die Schale schwarz, das Eiweiß grün und der Dotter geht ins Schwarze über. Das Auge isst mit! Ich bin bei meiner Version deshalb bei frischen Hühnereiern geblieben. Ich weigere mich außerdem immer noch Rinderfilet in Streifen zu schneiden und dann 10 Minuten zu kochen. Dafür reicht auch Rumpsteak. Im übrigen bin ich mir relativ sicher, dass Rinderfilet in der authentischen thailändischen Küche keine große bzw. gar keine Rolle spielt. Ansonsten war es ein ganz normales, scharfes Curry. Die Eier milderten die Schärfe etwas ab und passten gut.


Zutaten:
400 ml (1 Dose) Kokosmilch
3 TL rote Currypaste
2 Stängel Zitronengras
4 EL Fischsoße
3 EL Palmzucker
400 ml (1 Dose) Kokosmilch
600 g Rumpsteak
60 g Erdnüsse
4 Eier
3 rote Chilis
8 Zitronenblätter
2 EL Fischsoße
1 Prise Pfeffer
2 Stängel Thai-Basilikum

Zubereitung:
400 ml Kokosmilch in einem Topf erhitzen und zum Kochen bringen. Rühren, bis die Kokosmilch etwas eingedickt ist. Die Currypaste hizufügen und 3 Minuten mitkochen, bis die Flüssigkeit zu duften beginnt.

Das Zitronengras putzen, mit dem Küchenbeil plätten und dann in 5 cm-Stücke schneiden. Zitronengras, Fischsoße und Palmzucker hinzufügen und durchrühren. Aufkochen bis die Flüssigkeit eine schöne rote Farbe bekommt. Jetzt weitere 400 ml Kokosmilch hinzufügen und wieder kochen lassen.

Das Fleisch in schmale Streifen schneiden. Die Erdnüsse im Mörser grob zerstoßen. Fleisch und Erdnüsse in die Soße geben und 10 Minuten kochen lassen.

4 Eier in der Zwischenzeit hart kochen. Die meiste Flüssigkeit sollte jetzt reduziert sein. Chilis entkernen und in schmale Streifen schneiden. Die Zitronenblätter rollen und in feine Streifen schneiden. Chilis, Zitronenblätter, Fischsoße und Pfeffer hinzufügen und abschmecken. Die Basilikumblätter zupfen und über das Curry streuen. Die Eier vierteln und darübergeben. Mit Reis servieren.

Montag, 9. Mai 2011

Makkaroni-Auflauf Thai-Style


Die Thai-Puristen werden mich steinigen. Käse und Thai-Küche geht doch gar nicht, oder? Und wie es geht!  Und es wird wiederholt werden, auch wenn die Anhänger der authentischen Thai-Küche nur mit dem Kopf schütteln.


Zutaten:
500 g Makkaroni
1 Zwiebel
4 Knoblauchzehen
5 g getr. Ingwer
2 rote Chilis
4 Zitronenblätter
500 g Rinderhack
1 Dose (400 ml) Tomaten
1 Dose (400 ml) Kokosmilch
2 EL Olivenöl
3 EL Fischsoße
3 EL Sojasoße hell
1 Limette
2 TL Zucker
150 g Parmesan

Zubereitung:
Die Makkaroni nach Packungsanweisung garen.

Die Zwiebel und die Knoblauchzehen fein hacken. Die Chilis der Länge nach halbieren, entkernen und in Streifen schneiden. Die Zitronenblätter grob hacken. Den Parmesan fein raspeln.

Das Olivenöl in die Pfanne und erhitzen. Die Zwiebel, Knoblauch und die Chilis anbraten. Dann das Rinderhack dazugeben und scharf anbraten.

Mit den Dosentomaten ablöschen und die Tomaten in der Pfanne mit dem Kochlöffel in kleine Stückchen zerdrücken. Aufkochen, den getrockneten Ingwer und die Zitronenblätter dazugeben und mit der Kokosmilch auffüllen.

Mit der Fischsoße, Sojasoße, dem Limettensaft und Zucker abschmecken und etwa 10 Minuten einkochen lassen. Das Ingwerstück wieder aus der Soße fischen.


Die Backform mit etwas Olivenöl einstreichen. Eine Schicht Makkaroni, eine Schicht Soße, ein Schicht Parmesan einfüllen. Dann wieder Nudeln, Soße, Käse, zum Abschluß Nudeln und eine Schicht Parmesan.

Die Backform für 15-20 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen geben. 


Mittwoch, 13. April 2011

Panaeng-Curry mit Putenbrust (Panaeng Gai Nguang)


Happy Birthday, Anni! Knapp über 40 und kein bisschen leise! Im Kreis der engeren Familie, mit Nachbarn und unserer „Lieblingsfreundin“ konnten wir am Montag bei herrlichem Wetter im Garten feiern. Toffifee-Muffins, Frucht-Muffins und ein „Donauwellen“-Kuchen gab es zum Kaffee. Abends gab es ein nicht zu scharfes Panaeng-Curry mit Pute. Ich wollte eigentlich im Garten mit dem Grillwok kochen, aber ab 17.00 Uhr wurde es draußen merklich kälter. Im Haus war es da schon angenehmer. Zum Curry gab es einen leckeren Tintenfisch-Tomatensalat. Das Rezept dazu gibt es später. Die folgenden Zutaten reichen für 4 Personen.


Zutaten:
1000 g Putenbrust
1½ EL Panaeng-Currypaste
2 EL Erdnussöl
2 Dosen (800 ml) Kokosmilch
2 EL Palmzucker
8 EL Fischsoße
2 EL helle Sojasoße
5 Zitronenblätter
3 rote Paprika
100 g Erbsen-Auberginen
4 Thai-Auberginen
2 Stängel Thai-Basilikum
 
Zubereitung:
Die Putenbrust in mundgerechte Streifen schneiden.

Die Currypaste etwa 3 Minuten mit dem Erdnussöl anbraten, dann 2 EL Kokosmilch
zugeben und rühren. Nach weiteren 2 Minuten wieder 2 EL Kokosmilch hinzufügen. Dieser
Vorgang wiederholt sich bis etwa 200 ml Kokosmilch eingerührt sind.

Jetzt portionsweise das Putenfleisch dazugeben und scharf anbraten und nach oben schieben (pfannenrühren).

Den Palmzucker, die Fischsoße und die Sojasoße dazugeben und einrühren.

Die restliche Kokosmilch zugießen und bei geschlossenem Deckel 10 Minuten garen lassen.

In der Zwischenzeit die Paprika entkernen und wie die Zitronenblätter in feine Streifen schneiden.

Kurz vor Schluss die Paprikastreifen, die Zitronenblätter und die Thai-Basilikumblätter darübergeben. Mit Reis servieren.

Dienstag, 22. März 2011

Rotes Curry mit Entenbraten (Gäng Phet Ped Yang)

Stefan hatte Geburtstag! Was das bedeutet? Schon wieder thailändisch? Na, klar! Dieses Mal habe ich mich erst sehr kurzfristig entschieden. Schuld war dieses Mal ein Koch, den ich in einem Morgenprogramm von Bayern 1, meinem Oldie-Sender, hörte. Es ging um das Garen von Enten. Alexander Herrmann, ein oberfränkischer Spitzenkoch salzt die Ente und wickelt sie fest in Frischhaltefolie ein. Dann gart er die Ente im Backofen bei 70°C 11 Stunden in der Folie. Das Ergebnis ist eine fast weiße Ente, die jetzt schon gar ist. Die Farbe bekommt sie dann später. Ich erwartete 10 Personen und hatte deshalb 3 Enten zuzubereiten. Etwas gewöhnungsbedürftig war die Garzeit: Samstagabend 21.00 Uhr bis Sonntagmorgen 08.00 Uhr. Die etwas undichten Frischhaltefolien ließen doch einiges an Bratensaft und Fett auslaufen. Gott sei Dank hatte ich das tiefe Blech verwendet. Die Arbeit am Sonntag war dann überschaubar - das Curry zubereiten, den Reis kochen und die Enten "färben".


Zutaten für den Entenbraten:
3 Enten (à 1800 Gramm)
Salz
Frischhaltefolie

6 Knoblauchzehen
3 Stängel Koriander
1 Prise Salz
15 Pfefferkörner

3 EL Ketjap Manis
6 EL Honig

Zubereitung des Entenbratens:
Die Enten putzen und abtrocknen. Ordentlich salzen und fest mit Frischhaltefolie einwickeln. Für 11 Stunden bei 70°C im Backofen garen.

Die Enten abkühlen lassen, vierteln und auf das Backblech legen.

Den Knoblauch und den Koriander feinhacken und in einem Mörser mit Salz und Pfeffer zu einer Paste zerstampfen.

Die Paste in eine Schüssel geben und mit dem Ketjap Manis und dem Honig verrühren. Dies Marinade wird jetzt durch ein feines Sieb passiert. Dann werden die Enten mit dieser Flüssigkeit eingepinselt.

Die Enten kommen für 30 Minuten in den auf 220°C vorgeheizten Backofen. Fertig.


In der Zwischenzeit wird das Curry zubereitet.

Zutaten für das rote Curry:
30 Cocktailtomaten
15 Zitronenblätter
6 Stängel Thai-Basilikum
1 Ananas

3 EL Erdnussöl
4½ TL rote Currypaste
3 Dosen (à 400 ml) Kokosmilch
9 EL Fischsoße
3 EL Zucker


Zubereitung des roten Currys:
Tomaten waschen und Zitronenblätter in hauchdünne Streifen schneiden. Das Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter zupfen. Die Ananas schälen, vierteln, mit einem
Schrägschnitt den Strunk entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Das Öl erhitzen und die Currypaste anbraten. Die dicke Schicht der Kokosmilch nach und nach dazugeben und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Die Cocktailtomaten, Ananas, Fischsoße, Zitronenblätter, Zucker und die restliche Kokosmilch hinzufügen. und alles etwa 2 Minuten köcheln lassen. Die Basilikumblätter unterheben und mit Reis und den Entenstücken servieren.

Montag, 14. Februar 2011

Rindfleisch mit grünen Bohnen (Pad Phet Tua Fak Jaoa)

Yuppadee sagt normalerweise dazu, „Das schmeckt wie zuhause!“ Manchmal umschreibt sie es auch mit „etwas scharf“. Spätestens jetzt sollten alle Alarmglocken schrillen, wenn man nicht authentische Thai-Küche gewohnt ist. 
Ja, es ist etwas scharf, aber nicht zu sehr. Man kann natürlich bei jedem Gericht die Schärfe selbst "einstellen", wenn man mit der Currypastenmenge variiert. Wenn man länger auf thailändische Weise kocht, gewöhnt sich der Gaumen an die Schärfe. Wenn's also mal zu scharf wird, nicht aufgeben. Neu probieren und die Zutaten verändern, dann klappt's auch mit dem Thai-Food. Ich würde auch keine dunkle Sojasoße verwenden. Sie färbt das Fleisch zu stark ein. Die helle Sojasoße färbt nicht. Anstatt Thai-Bohnen kann man auch grüne Bohnen verwenden. Anstatt Palmzucker kann man auch Zucker nehmen, dann allerdings nicht so viel, 2 Esslöffel sollten dann reichen.

Dies soll mein Februar-Beitrag für die „Cucina rapida“ sein unter dem Motto "Some like it hot". Ohne die Zeit für das Marinieren ist mein Februar-Beitrag in der „Reiskoch“-Zeit zubereitet.


Zutaten:
400 g Roastbeef
3 EL helle Sojasoße
1 TL schwarzer Pfefferkörner
4 EL getr. Shrimps
400 g Thai-Bohnen
4 EL Erdnussöl
1 TL rote Currypaste
200 ml Hühnerbrühe
5 Zitronenblätter
2 EL Fischsoße
4 EL Palmzucker


Zubereitung:
Das Fleisch waschen, trockentupfen und in 4 cm lange und 1 cm breite Streifen schneiden.

Das Fleisch mit Sojasoße und Pfeffer 30 Minuten im Kühlschrank marinieren. Die Shrimps mit dem Küchenbeil grob zerhacken.

Die Bohnen putzen und in 4 cm lange Stücke zerkleinern und 2 Minuten kochen. Dann die Bohnen abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Öl im Wok stark erhitzen und die Currypaste hinzufügen. Kurz braten lassen und die Roastbeef-Streifen hinzufügen. 2 Minuten scharf anbraten. Eventuell etwas Wasser hinzufügen. Dann die Hitze reduzieren.

Die Zitronenblätter rollen und in feine Streifen schneiden. Die Shrimps, die Bohnen, die Fischsoße, die Zitronenblattstreifen und den Zucker hinzufügen. Bei mittlerer Hitze 4 Minuten braten. Mit Reis servieren.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Grünes Curry mit Meeresfrüchten (Gäng Kiau Waan Talee)

Seafood geht bei uns immer. Wir haben alles so frisch wie bei uns eben möglich, gekauft. Die Garnelen bei "Deutsche See", Tintenfisch und Seelachs vom Fischhändler des Vertrauens. Seelachs ist kein Fisch, den man vor der thailändischen Küste fängt, aber vor der Authentizität kommt der Geschmack. Bevor ich einen Pomfret oder einen Catfisch nehme, bevor ich einen gefährdeten Papageifisch nehme, dann lieber einen besser schmeckenden, "europäischen" Speisefisch.
Ein sehr leckeres Seafood-Gericht, dass ohne weiteres der Höhepunkt eines festlichen Menüs sein kann. Es ist scharf, gelingt eigentlich leicht. Man darf allerdings den Tintenfisch und die Garnelen nicht zu lange garen.


Zutaten:
250 g Tintenfisch
250 g Garnelen
2 EL Erdnussöl
1½ TL grüne Currypaste
1 Dose (400 ml) Kokosmilch
4 Zitronenblätter
2 grüne Chilis
2 EL Fischsoße
500 g Seelachsfilet
2 Stängel Thai-Basilikum
1 EL Koriandergrün
1 Limette

Zubereitung:
Den Tintenfisch säubern, halbieren und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Garnelen schälen und säubern. Mit einem Längsschnitt am Rücken Darm freilegen und entfernen. 

Die Garnelen ohne Öl in den erhitzten Wok geben und etwa 3 Minuten, bis sie leicht rosa werden, pfannenrühren. Die Garnelen herausnehmen und alles auf die Seite stellen.

Das Öl im Wok erhitzen und die Currypaste anrösten. 2-3 EL der dicken Kokosmilch dazugeben. Zitronenblätter und Chilis in feine Streifen schneiden. Jetzt die Zitronenblätter und die Chilis einrühren. Die restliche Kokosmilch langsam hinzufügen. Mit Fischsoße abschmecken und etwa 10 Minuten köcheln lassen.

Die Fischfilets säubern und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Fisch, die Tintenfischstücke und die Garnelen in den Wok geben und etwa 2-3 Minuten mitköcheln lassen bis alles gar ist.

Die Basilikumblätter waschen, zupfen und trocken schütteln. Zusammen mit dem Koriandergrün unterheben und den Limettensaft einrühren. Mit Reis servieren.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Pfannengerührtes Huhn mit Thai-Bohnen (Phad Tua Fak Yao Gai)

Lässt man das Huhn weg, hat man eine vegetarische Variante. Das ist eigentlich logisch, aber ich wollte so noch einmal auf durchaus schmackhaftes Bohnengericht hinweisen. Die Thai-Bohnen kann man nämlich hier gut durch unsere europäischen Brechbohnen ersetzen. Zuckerschoten könnte man übrigens auch nehmen. Schnell geht es natürlich auch wieder. Ist die Schnibbel- und Putzarbeit erledigt, dauert es noch einmal knappe 15 Minuten, also gerade so Zeit um den Reis im Reiskocher fertig zu garen.


Zutaten:
600 g Hühnerfilet
400 g Thai-Bohnen
3 EL Erdnussöl
2 TL rote Currypaste
 4 Zitronenblätter
2 EL Fischsoße
25 g Zucker
Hühnerbrühe

Zubereitung:
Die Hühnerfilets häuten und in dünne Scheiben schneiden. Die Bohnen waschen, putzen und in 2 cm-Stücke schneiden.

Das Öl im Wok erhitzen. Die Currypaste dazugeben und bei mittlerer Hitze 2 Minuten braten.

Das Huhn dazugeben und 5 Minuten pfannenrühren.

Die Zitronenblätter rollen, in sehr feine Streifen schneiden und zur Seite stellen. Die Bohnenstücke, Fischsoße und Zucker hinzufügen und nochmals 5 Minuten pfannenrühren. Sollte es zu heiß werden, die Hitze herunterregeln und evtl. ganz, ganz wenig Hühnerbrühe dazugeben.

Mit Zitronenblattstreifen und Reis servieren.


Mittwoch, 25. August 2010

Rotes Curry mit Garnelen

30 Minuten kochen und ein sommerliches Reisgericht steht auf dem Tisch. Mit den Zutaten kann man je nach Geschmack und auch Verfügbarkeit spielen. Nur bitte nicht Thai-Basilikum durch unseren europäisches ersetzen. Wenn man Ananas nicht mag, können dafür weiße Thai-Auberginen verwendet werden. Auch Garnelen kann man gut durch Huhn oder Pute ersetzen.
Zutaten:
1 EL rote Currypaste
1 Dose (400 ml) Kokosmilch 
3 Zitronenblätter
5 Ananasscheiben
800 g Garnelen (entspricht 1000 g TK-Garnelen)
2 EL Fischsoße
1 EL Zucker
½ TL Instant-Hühnerbrühe
6--8 Stängel Thai-Basilikum

Zubereitung:
Die Currypaste kurz anbraten, dann die Kokosmilch, über 10 Minuten verteilt, hinzufügen und etwas einkochen lassen.

Ananas in mundgroße Stückchen schneiden. Dann zugeben und mit den Zitronenblättern weitere 15 Minuten köcheln lassen.

Garnelen schälen, am Rücken einschneiden und den Darm entfernen.

Fischsoße, Zucker, Instant-Hühnerbrühe und Garnelen zugeben und fünf Minuten köcheln lassen. 

Basilikumblätter einstreuen und mit Reis servieren.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Rotes Cury mit Schweinefleisch

Ein schnelles, einfaches Gericht, leicht zuzubereiten. Ideal für den Grill-Wok im Freien. Die Schärfe eines Currys kann man durch Zugabe von mehr Chilis und evtl. etwas mehr Currypaste steuern. Das Gericht darf etwas schärfer sein, muss es aber nicht. Thai-Zwiebeln kann man durch kleine rote Zwiebeln ersetzen, Zuckerschoten durch Thai-Bohnen oder grüne Bohnen. Die Thai-Auberginen würde ich nicht durch "unsere" europäischen Auberginen ersetzen. Der Geschmack ist doch zu unterschiedlich.

Zutaten:
2 Knoblauchzehen
2 rote Chilis
2 Thai-Zwiebeln
2 EL Erdnussöl
1 TL rote Currypaste
1 Dose (400 ml) Kokosmilch
400 g Schweinefilet
6 Zitronenblätter
5 cm Krachai-Wurzel
200 g Zuckerschoten
4 Thai-Auberginen
2 Frühlingszwiebeln
2 EL helle Sojasoße
2 EL Fischsoße
1 EL Zucker
1 Limette

Zubereitung:
Knoblauch sehr fein schneiden. 
Die Chilis der Länge nach halbieren, entkernen und fein schneiden. 
Die Thai-Zwiebeln in feine Würfel schneiden. 

Das Öl im Wok erhitzen und Knoblauch, Chilis, Thai-Zwiebeln und Currypaste hinzufügen. 

Anbraten bis der Knoblauch langsam Farbe bekommt. Einen Esslöffel der dicken, oberen Schicht der Kokosmilch hinzufügen und untermengen. Bei starker Hitze alles anbraten, bis sich das Öl auf der Kokosmilch absetzt. Dann einen weiteren Esslöffel Kokosmilch hinzufügen und weiter anbraten. So entwickeln sich die Aromen der Currypaste noch viel besser.

Das Schweinefilet der Länge nach halbieren und in 1 cm-Streifen schneiden. 

Das Fleisch portionsweise in die Mitte des Woks geben und pfannenrühren. Die gegarten Fleischstückchen an der Wokwand nach oben schieben und die nächste Portion anbraten. 

Wenn das Fleisch fertig angebraten ist, die restliche Kokosmilch dazugeben. Die Krachai-Wurzel vorsichtig schälen und in feine Scheibchen schneiden. 

Die Zuckerschoten waschen und in etwa 1 cm starke Stücke schneiden. 

Die Auberginen waschen und in Stücke schneiden (je nach Größe vierteln, sechsteln oder achteln). 

Die Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden. 

Das vorbereitete Gemüse hinzufügen und unterrühren. Mit Sojasoße, Fischsoße, Zucker und Limettensaft abschmecken. Etwa 5-10 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Mit Reis servieren.
 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)