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Montag, 14. Februar 2011

Rindfleisch mit grünen Bohnen (Pad Phet Tua Fak Jaoa)

Yuppadee sagt normalerweise dazu, „Das schmeckt wie zuhause!“ Manchmal umschreibt sie es auch mit „etwas scharf“. Spätestens jetzt sollten alle Alarmglocken schrillen, wenn man nicht authentische Thai-Küche gewohnt ist. 
Ja, es ist etwas scharf, aber nicht zu sehr. Man kann natürlich bei jedem Gericht die Schärfe selbst "einstellen", wenn man mit der Currypastenmenge variiert. Wenn man länger auf thailändische Weise kocht, gewöhnt sich der Gaumen an die Schärfe. Wenn's also mal zu scharf wird, nicht aufgeben. Neu probieren und die Zutaten verändern, dann klappt's auch mit dem Thai-Food. Ich würde auch keine dunkle Sojasoße verwenden. Sie färbt das Fleisch zu stark ein. Die helle Sojasoße färbt nicht. Anstatt Thai-Bohnen kann man auch grüne Bohnen verwenden. Anstatt Palmzucker kann man auch Zucker nehmen, dann allerdings nicht so viel, 2 Esslöffel sollten dann reichen.

Dies soll mein Februar-Beitrag für die „Cucina rapida“ sein unter dem Motto "Some like it hot". Ohne die Zeit für das Marinieren ist mein Februar-Beitrag in der „Reiskoch“-Zeit zubereitet.


Zutaten:
400 g Roastbeef
3 EL helle Sojasoße
1 TL schwarzer Pfefferkörner
4 EL getr. Shrimps
400 g Thai-Bohnen
4 EL Erdnussöl
1 TL rote Currypaste
200 ml Hühnerbrühe
5 Zitronenblätter
2 EL Fischsoße
4 EL Palmzucker


Zubereitung:
Das Fleisch waschen, trockentupfen und in 4 cm lange und 1 cm breite Streifen schneiden.

Das Fleisch mit Sojasoße und Pfeffer 30 Minuten im Kühlschrank marinieren. Die Shrimps mit dem Küchenbeil grob zerhacken.

Die Bohnen putzen und in 4 cm lange Stücke zerkleinern und 2 Minuten kochen. Dann die Bohnen abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Öl im Wok stark erhitzen und die Currypaste hinzufügen. Kurz braten lassen und die Roastbeef-Streifen hinzufügen. 2 Minuten scharf anbraten. Eventuell etwas Wasser hinzufügen. Dann die Hitze reduzieren.

Die Zitronenblätter rollen und in feine Streifen schneiden. Die Shrimps, die Bohnen, die Fischsoße, die Zitronenblattstreifen und den Zucker hinzufügen. Bei mittlerer Hitze 4 Minuten braten. Mit Reis servieren.

Montag, 10. Januar 2011

Chinakohl-Hackpfanne mit Tomaten und Paprika

Was haben wir ich über den vielen Schnee gemeckert. Jetzt gefällt es mir aber auch nicht. Fast geduckt bewegt man sich in den Häuserreihen, fast wäre für das Laufen dort eine Schutzhelmpflicht vorgeschrieben worden. So wurden wir am Donnerstagabend hochgeschreckt als eine Dachlawine auf unsere überdachte Terrasse knallte. Nichts weiter passiert, aber oft hält das die Bedachung nicht aus. Aus dem Garten schaut einen an vielen Stellen ein schmutziges Grün an. Da war es „weiß" schon besser. Zugegeben, ich weiß nicht, was ich will.

Mit sehr viel Respekt habe ich die einzelnen Blog-Events 2010 beobachtet und mir für 2011 vorgenommen am ein oder anderen teilzunehmen. Cucina rapida ist so ein Event. Einfach toll, was da so geboten wird. Schnell soll es gehen und gut schmecken soll es dann auch noch. Also habe ich dann meinen ganzen Mut zusammengenommen und überlegt, was man aus den vorhandenen Zutaten „basteln“ könnte. Nach etwa 30 Minuten Zubereitungszeit ist das dabei herausgekommen.


Zutaten:
1 Zwiebel
1 TL Ghee
250 g Rinderhack
2 ½ - 3 TL Currypulver
Salz
Pfeffer
5 Tomaten
1 rote Paprika
1 grüne Paprika
1 gelbe Paprika
400 g Chinakohl
250 ml Hühnerbrühe
200 g Sahne


Zubereitung:
Die Zwiebel fein hacken und zusammen mit etwas Ghee bei mittlerer Hitze anschwitzen. Das Hackfleisch dazugeben und etwa 5 Minuten anbraten.

Mit Currypulver abstäuben und weiter braten. Mit wenig Salz und Pfeffer würzen.

Zwischenzeitlich die Paprika mit dem Sparschäler schälen, entkernen und in 2 cm-Würfel schneiden.
Die Tomaten in kochendem Wasser kurz blanchieren, häuten, entkernen und ebenfalls in Würfel schneiden.

Einen Chinakohl der Länge nach halbieren, den Strunk entfernen und klein schneiden.

Hühnerbrühe in die Pfanne auffüllen und den Chinakohl dazugeben, unterheben und aufkochen lassen.

Tomaten- und Paprikawürfel dazugeben und bei geschlossenem Deckel fertig garen lassen. Kurz vor Schluss die Sahne unterheben und evtl. mit etwas Currypulver, Salz und Pfeffer nachwürzen.

Dazu gibt es Reis.

 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)