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Montag, 23. Januar 2012

Lammrücken im Walnussmantel mit Champignonrahmsoße und Bandnudeln - Wie lange denn jetzt?

Es ist immer wieder dasselbe: Das Fleisch hätten wir gern zartrosa. Aber wie lange muss es denn dann in den Ofen? Wie verhindere ich graue Filetscheiben? Man sucht sich Hilfe. In unserer Facebook-Gruppe warten dann die Profis auf mich und Tipps gibt es reichlich: Mit Knochen garen, mit Niedrigtemperatur, auf keinen Fall länger als 20 Minuten - eher weniger. Danke noch mal an dieser Stelle. Zum Zeitpunkt meiner Anfrage war das Fleisch aber schon vom Knochen gelöst und Fett und Sehnen waren entfernt. Es sah lecker aus. Also weniger als 20 Minuten. Danke, Barbara.


Am letzten Mittwoch habe ich ja an einem Soßenkurs teilgenommen. Dass ich nicht total begeistert war, habe ich ja schon einmal erwähnt. Das, was wir allerdings gekocht bekommen haben war sehr, sehr schmackhaft. So habe ich gestern mit der Champignonrahmsoße aus dem Kurs begonnen. Die Zutaten habe ich für meine Bedürfnisse angepasst.

Zutaten:
400 g Champignons
100 g Bacon
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 EL Pflanzenöl
150 ml Weißwein
200 ml Sahne
500 ml Hühnerbrühe
Salz, Pfeffer
1 TL Tapioka, Wasser

Zubereitung:
Erst werden die Champignons geputzt und blättrig geschnitten. Der Bacon und die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und dann den Knoblauch noch fein hacken.

Jetzt brauchen wir Zeit. In einem breiten Topf wird der Speck schön langsam mit dem Pflanzenöl ausgelassen. Wenn er gerade anfängt knusprig zu werden, kommen die Zwiebelwürfel dazu.

Wenn die Zwiebelwürfel etwas gebräunt sind, gebe ich die Champignons dazu und brate alles weiter. Der Knoblauch kann jetzt auch dazu. Die Champignons werden etwas kleiner, weil sie Flüssigkeit verlieren.

Jetzt kommt der Weißwein dazu und die Soße soll einmal aufkochen. Die Sahne hinzufügen und einreduzieren lassen. 

Wenn die Soße etwas dickflüssig wird, kommt die Brühe dazu und wird wieder aufgekocht.

Die Soße darf jetzt ruhig 10-15 Minuten köcheln. Dann wird sie mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Ganz zum Schluss wird die Soße mit wenig Tapioka und Wasser noch zur gewünschten Konsistenz eingedickt.

Jetzt fehlt nur noch unser ausgelöster Lammrücken.

Zutaten:
1 Lammfilet
Salz, Pfeffer
Mehl
1 Ei
fein gehackte Walnüsse
1 EL Butter
2 Knoblauchzehen
2 Stängel Rosmarin

Das Fleisch ist vorbereitet und wird gesalzen und gepfeffert. Dann wird es im Mehl und im Ei gewendet und zum Schluss werden die Walnussstückchen schön angedrückt.

In meiner kleinen gusseisernen Pfanne wird die Butter geschmolzen. Das Fleisch wird mit wenig Hitze (Stufe 6, dann 5 auf meinem Induktionsherd) rundherum gebraten. Die Nüsse dürfen nicht zu dunkel werden.

Der Backofen ist auf 150°C vorgeheizt worden. Dort bleibt das Fleisch für gut 15 Minuten.

Der fertige Rücken wird mit der Champignonrahmsoße und Bandnudeln serviert. Auf den Bildern war das Fleisch ziemlich genau 16 Minuten im Ofen. Wir fanden es so ideal.

Montag, 1. August 2011

Putengeschnetzeltes im Wrap

Eigentlich wollten wir grillen am Samstag. Hätte man den „Wettergöttern“ geglaubt, hätte es zumindest bei leicht bedecktem Himmel klappen müssen. Nun, über dem leicht bedeckten Himmel waren schwere Regenwolken, die den ganzen Tag unseren Rasen wässerten - für Ende Juli ein Sch…wetter!
Etwas Positives: Fußball ging wieder los! Viele „David gegen Goliath“-Spiele. Und der David setzte sich sogar ein paar Mal durch. Erstligisten aus Leverkusen, Bremen und Wolfsburg strichen erst mal die Segel. Auch dem Erstligaabsteiger St. Pauli wurden die Grenzen aufgezeigt. Das macht den Pokal so interessant.
Gekocht haben wir dann erst am Abend nach einem Blick in den Kühlschrank. Einen öffentlichen Blick da hinein wird es bei mir nicht geben. So kann er so unaufgeräumt bleiben wie er ist. Für mich fängt hier die Privatsphäre an.



Zutaten:
10 g Butter
1 EL Olivenöl
400 g Putenbrust
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
400 g Champignons
200 g TK-Erbsen
2 Peperoni (rot und grün)
200 g Sahne

Zubereitung:
Die Putenbrust waschen, trocknen und in mundgerechte Streifen schneiden.  Im Öl-Buttergemisch anbraten und die Zwiebelwürfel hinzufügen. Leicht bräunen lassen und dünne Knoblauchscheiben hinzufügen. Salzen und pfeffern.

Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden.  Mitbraten lassen bis die sich bildende Flüssigkeit wieder verschwindet. Die Erbsen und die entkernten Peperoni ringe hinzufügen und unterheben.

Die Sahne aufgießen und evtl. noch einmal mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Das Ganze darf jetzt noch etwas einköcheln.

In der Zwischenzeit werden dünne Pfannkuchen  gebacken. Die Rezepte für die Pfannkuchen gibt es hier.


Donnerstag, 23. Juni 2011

Putenschnitzel im Parmesan-Eimantel mit Knoblauch-Champignons

Ein kleines Rezeptbüchlein haben wir mal in einem Gartenmarkt gekauft. „Fingerfood – Rezepte, die man wirklich braucht!“, erschienen im Parragon-Verlag. Gut, darüber könnte man streiten. Man findet ganz alltägliche Rezepte, verschiedene Dips und Käsecremes und Tapas und … und …und.  Für den Sommer sind solche Kleinigkeiten optimal und ergänzen gegrillte Schweineseiten, Rinderviertel oder ähnliches. Ist das etwas Besonderes? Glaub ich nicht. Schwierig ist es auch nicht. Gerade deshalb ist so ein Rezept für mich sehr interessant. Die Champignons gehören auch zu diesen „Kleinigkeiten“. Das Putenschnitzel dazu war ebenfalls Ruckzuck erledigt.


Zutaten:
500 g Putenbrust
Salz, Pfeffer
Mehl
3 Eier
200 g Parmesan
400 g Champignons
5 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1 Zitrone
Salz
Pfeffer
Petersilie

Zubereitung:
Die Putenbrust in vier kleine Schnitzel schneiden und leicht plattieren. Salzen und pfeffern, in Mehl wenden, in den geschlagenen Eiern und schließlich im geriebenen Parmesan wenden.

In einer nicht zu heißen Pfanne mit etwas Öl nicht zu heiß auf beiden Seiten goldbraun braten.

Die Pilze putzen und evtl. halbieren.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch goldgelb braten. Die Champignons hinzufügen und bei großer Hitzebraten und rühren bis das Öl durch die Pilze aufgesaugt worden ist.

Die Hitze reduzieren bis bei den Champignons Saft austritt und dann wieder erhöhen. So werden die Pilze etwa 4 Minuten weitergegart, bis so gut wie keine Flüssigkeit mehr in der Pfanne ist. Einen Spritzer Zitronensaft darübergeben, salzen und pfeffern und dann etwas gehackte Petersilie darübergeben.

Mit Pommes Frites oder Bratkartoffeln servieren.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Pute in Austernsoße (Pad Gai Nguang Naam Manhoy)

Was ist den eigentlich aus Cora geworden, dem kleinen Schäferhundwelpen? Wie geht es ihr? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Nun, Cora, oder besser der Besitzer hat wohl noch mal die Kurve bekommen. Letzte Woche rief das Veterinäramt bei mir an und wollte wissen, wie denn die Situation sei, ob denn immer noch das traurige Winseln und Heulen zu hören sei. Nein, der Hund ist jetzt (im Moment) nicht mehr so oft allein in dem Schrebergarten. Es scheint, dass man einsichtig geworden sei und den kleinen Hund mittlerweilen besser behandelt. Das liegt an mehreren Besuchen durch Vertreter des Veterinäramts und wohl auch an einem "freundlichen" Brief. Cora wird nun auch ausgeführt. Sollte sie einmal früh um 08.00 Uhr in dem Schrebergarten sein, so ist spätestens um 12.30 Uhr eine Betreuungsperson für die Kleine da und geht mit ihr spazieren. Schön, das es jetzt so ist. Ich werde beobachten, ob es auch so bleibt. So bleibe ich der "böse" Nachbar", aber trotzdem ein Tierfreund.

Rindfleisch mit Austernsoße ist eine leckere Sache für Thai Food-Liebhaber, die es nicht so scharf mögen. Rind war alle, Pute war noch da. Also habe ich nur die Garzeiten etwas verändert und ansonsten fast die gleiche Rezeptur genommen. Anstatt Reis Reisnudeln und fertig war ein Abendessen.


Zutaten:
400 g Putenschnitzel

2 EL Sesamöl
2 EL dunkle Sojasoße
1 Knoblauchzehe
2 EL Erdnussöl
400 g Champignons
100 g Babymais
3 Frühlingszwiebeln
1 TL Tapiokamehl
400 g Reisnudeln
Pfeffer

7 EL Austernsoße

Zubereitung:
Die Putenschnitzel in mundgerechte Streifen schneiden und mit Sesamöl und dunkler Sojasoße im Kühlschrank mindestens 10 Minuten marinieren lassen. Bei mir waren es etwa 4 Stunden.

Die Champignons putzen und vierteln. Den Babymais und die Frühlingszwiebeln putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Knoblauchzehe feinhacken und in Erdnussöl goldgelb anbraten. Dann das Fleisch hinzufügen und 3 Minuten pfannenrühren.

Die Champignons, den Babymais und die Frühlingszwiebeln hinzufügen und nochmals 2 Minuten pfannenrühren.

Das Tapiokamehl mit etwas Wasser verrühren und dazugeben. Etwa 5 Minuten köcheln und eindicken lassen.

In der Zwischenzeit die Reisnudeln nach Packungsanweisung zubereiten. Es passte bei mir sehr gut in das Zeitschema. Soße und Reisnudeln waren gleichzeitig fertig. Ich habe die Nudeln abgegossen, ein paar Tropfen Erdnussöl darüber gegeben und untergehoben. So waren die Reisnudeln kaum verklebt.

Jetzt noch den Pfeffer und die Austernsoße hinzufügen. Der Mais sollte jetzt auch gar sein (sonst noch ein, zwei Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen). Fertig.


Donnerstag, 20. Januar 2011

Boeuf Bourguignon oder Frankreich – Deutschland 30:23

Was war das für eine Leistung der Deutschen in der zweiten Halbzeit? So eine Packung haben wir schon lange micht mehr bekommen. Glandorf, total von der Rolle, versagte bei einfachsten Pässen und Bälle fangen konnte er auch nicht mehr. Kraus konnte sich auch nur bei einigen Siebenmetern durchsetzen. Überhaupt schien die ganze Mannschaft nie an den Sieg zu glauben. Erst als die Franzosen „satt“ waren, durften wir wieder mitspielen. Es fehlte bei unserer Mannschaft an der Feinabstimmung. So wird es sogar knapp mit der Hauptrunde. Die Tunesier sind nicht zu unterschätzen.
Schade, dass wir gestern nicht gegen Thailand oder Vietnam gespielt haben. Nicht nur, weil ich aus diesen Ländern viel mehr Rezepte kenne, sondern weil der Gegner  für die deutsche Handballnationalmannschaft, bei allem Respekt,  viel einfacher gewesen wäre. So habe ich mich eben auf die Suche nach einem französischen Rezept gemacht. Ich wollte nicht einkaufen gehen. Alle Zutaten sollten zuhause sein.
 „Le coq est mort!“ Das war der Ausruf eines französischen Kollegen, als ich während der Fussball-WM 2006 für eine internationale Dienststelle arbeitete und Frankreich das Endspiel verlor. Danach zog er einen Gummihahn im blauen Trikot am Fahnenmast hoch.  Dieses Mal hieß es wohl eher: „L’aigle est mort!“ Aber trotzdem: Ein Hühnchen wäre eine gute Idee. Dann fiel mir das Rindfleisch auf Burgunder Art ins Auge. Das Rezept ist aus einem älteren Kochbuch "Spezialitäten der Welt". Kleine Änderungen gab es. So habe ich einen fränkischen Rotwein und ganz normales Rindfleisch vom Metzger des Vertrauens genommen. Charolais-Fleisch wäre mir zu teuer gewesen. Also gibt es hier einen meiner ersten Versuche ein französisches Gericht zuzubereiten.



Zutaten:
1 kg Rindfleisch aus der Hüfte
50 g geräucherter Bauch
2 mittelgroße Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
4 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
getr. Thymian
375 ml Rotwein
250 ml Hühnerbrühe
Petersilie
250 g Champignons

Zubereitung:
Das Rindfleisch in 5 cm-Würfel schneiden. Den geräucherten Bauch klein würfeln. Die Zwiebeln schälen und achteln. Die Bauchwürfel mit etwas Öl ausbraten, aus dem Fett nehmen und zur Seite stellen. In der Zwischenzeit die Knoblauchzehe fein hacken.

Das Fleisch in die Pfanne geben und 10 Minuten schön anbraten.  Die Zwiebeln dazugeben und etwas mitdünsten lassen. Knoblauch und Thymian dazugeben, salzen und pfeffern.

Mit Mehl abstäuben und mit Rotwein und Hühnerbrühe ablöschen. Dann das Fleisch für etwa 3 Stunden bei milder Hitze schmoren lassen.

In der Zwischenzeit die Champignons putzen und in Scheiben schneiden.

Das Fleisch aus der Soße nehmen und die Soße durch ein Sieb passieren lassen. So hieß es im Originalrezept. Ich habe darauf verzichtet und habe zum Fleisch die Champignons und die Bauchwürfel in die Soße gegeben und es weitere 20 Minuten schmoren lassen.

Dazu gab es ein Baguette. 


Und für die nächsten Spiele gilt erst recht: Allez les blancs! 

Oder besser: Auf geht's Deutschland! Kämpfen und siegen!

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Ruckzuck: Makkaroni mit Champignonsoße

Da schaltet sich mein Laptop von ganz allein ab. Sehr verdächtig. Zunächst hatte ich meine „bessere Hälfte“ schwer im Verdacht. Aber eigentlich traue ich ihr eine solche „Gemeinheit“ nicht zu. Das wäre ja genauso, wie wenn sie mir das leere Weinglas, kurz vor dem neu einschenken, wegzieht mit der Bemerkung „Du hast jetzt genug“. (Das habe ich wirklich einmal erlebt. Nicht bei mir. Das wäre etwas. Ich hätte dann wohl aus der Flasche weiter getrunken.;-))
Nein, sie beteuert ihre Unschuld, ich schalte neu ein, Windows meldet wüste Proteste an. Ich hätte nicht ordnungsgemäß heruntergefahren. Stimmt, ich habe überhaupt nicht heruntergefahren. Dann läuft er wieder. So!
Es dauert nicht lange und er ist wieder aus. Als ich ihn anfasse, merke ich, dass er etwas wärmer ist. Sollte das eine Sicherheitsabschaltung wegen Überhitzung gewesen sein? Das untere Lüftungsgitter war halb mit Staub verstopft! Das habe ich vorsichtig mit dem Staubsauger weggesaugt. Und dann habe ich mir vorgestern noch eine Kühlerunterlage mit zwei Kühlern, die ich über USB anschließe, gekauft. Jetzt läuft er wieder. Na, also!

Bei der ganzen Rettungsaktion hätte ich beinahe meinen Kocheinsatz verschlafen. Dann muss es eben wieder etwas schneller gehen.


Putenschinken in kleine Würfel schneiden, Champignons putzen und in Scheiben schneiden. In etwas Olivenöl leicht bräunen und Zwiebelwürfelchen dazu. Thymian dazu, salzen, pfeffern und dann mit Sahne ablöschen. Einkochen lassen und fertig ist meine Soße. Ganz am Schluss kommt noch frisch gehackte Petersilie dazu. Parallel dazu habe ich Makkaroni nach Packungsanweisung gegart und dann unter die Soße gehoben. Das Abendessen steht. In der Zeit darf der Laptop auch etwas abkühlen. ;-)


Montag, 6. Dezember 2010

Pilzpfanne mit Panaeng-Currypaste und Hähnchenschenkeln

Saukalt, der Wind pfeift, ich ziehe mir die Mütze noch tiefer ins Gesicht. Wenn ich so auf mein kleines Motorrad sehe, ist die Zeit zum Fahren für dieses Jahr wohl beendet. Schnee und Eis auf den Straßen, da geht nichts mehr. Also habe ich schweren Herzens mein Moped eingemottet.
Schade, dass der Herbst dieses Jahr so kurz war. Zumindest habe ich ihn als kurz empfunden. Und ehrlich, dass wir mit Beginn des meteorologischen Winters am 1. Dezember Schnee haben, ist außergewöhnlich. Ich erinnere mich an 1980, da war es mal ähnlich. Das war das Jahr, in dem ich meine Frau kennenlernte. Da bin ich auch damals mit meinem kleinen Opel Kadett über nicht geräumte Straßen gepflügt. Lange her!
Etwas Heißes, Kräftiges mit einem bisschen Fleisch und einem bisschen Gemüse sollte es dieses Mal werden. Der Arbeitsaufwand war, wie immer, nicht so groß. Basst scho! ;-)


Zutaten:
2 EL Erdnussöl
200 g Champignons
20 g getr. Steinpilze
5 Tonku-Pilze
400 ml Kokosmilch
1 ½ TL Panaeng-Currypaste
200 ml Hühnerbrühe
200 g Thai-Brokkoli
4 Hähnchenschenkel
4 EL helle Sojasoße
3 EL Fischsoße
1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:
Die Steinpilze etwa 5 Stunden in kaltem Wasser einweichen. Wer keine Zeit hat, der gibt die Steinpilze 1 Stunde in sehr heißes Wasser.

Aus 150 ml Pflanzenöl,  Knoblauchpulver, Cayennepfeffer, gemahlenem Rosmarin, Rosenpaprikapulver, scharfem Paprikapulver, Salz, Pfeffer und Zucker eine Gewürzmischung rühren und über die Hähnchenschenkel pinseln. Bei 180°C bis 200°C etwas 40-45 Minuten braten.

Champignons, Steinpilze und Tonku-Pilze putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Den Thai-Brokkoli putzen und in 1 cm-Stücke schneiden.

Die Pilze mit etwas Erdnussöl im Wok scharf anbraten, die Panaeng-Currypaste dazugeben und unter Rühren 2-3 Minuten weiterbraten.

Mit etwas Hühnerbrühe ablöschen, die Brokkoli-Würfel dazugeben und nicht zu weich garen.

Mit Sojasoße, Fischsoße und Zitronensaft abschmecken.

Dazu gibt es Reis.

Dienstag, 9. November 2010

Fränkische Wurstsülze

Ein nachgereichtes Rezept aus dem Brotzeit-Sommer. In vielen Biergärten wurde Sülze als kalte Brotzeit angeboten. Dann fand ich so ein Rezept in dem Buch „Fränkische Küche“ von Peter Ploog. Mir war klar, dass ich es nachkochen musste, obwohl ich eigentlich „sülzengeschädigt“ bin. Meine Mutter hat vor 40 Jahren wenigstens einmal in der Woche Sülzen mit Schweineköpfen und –füßen gekocht. Wenn ich daran denke … na ja, lieber nicht. Der Vorteil, ich habe manchmal nicht so viel gegessen. Nachdem ich aber noch aus der Generation „Erst wird der Teller aufgegessen“ bin, musste ich manchmal schon leiden.
Die gekühlte Wurstsülze mit knusprigen Bratkartoffeln war schon etwas anderes. Vielleicht werde jetzt sogar ich zum „Sülzen-Fan“. ;-)


Zutaten:
150 g Schinkenwurst
150 g Fleischwurst
100 g Champignons
½ rote geschälte Paprikaschote
½ gelbe geschälte Paprikaschote
2 Frühlingszwiebeln
1 Karotte
200 g Cocktail-Tomaten
2 gekochte Eier
500 ml Fleischbrühe
2 Packungen Sülzepulver
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Wurst häuten und in kleine Würfel schneiden. Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Das Gemüse (Paprikaschoten, Frühlingszwiebeln und Karotte) putzen, waschen und gleichmäßig fein würfeln. Wurstwürfel, Champignonscheiben und Gemüsestücke miteinander vermengen.

Die abgekühlten Eier schälen und in Scheiben schneiden. Die Cocktailtomaten halbieren.

Eine Kastenform mit kaltem Wasser spülen, eine Frischhaltefolie in die Form legen und schön am Boden und den Wänden der Form andrücken. Jetzt den Boden mit den Tomatenhälften und den Eierscheiben auslegen. 



Zwischenzeitlich die Brühe aufkochen und das nach Packungsanweisung aufgelöste Sülzepulver einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und zur Seite stellen.

Die Wurst-Gemüse-Mischung in die Form geben und die Brühe vorsichtig darüber gießen. Die Sülze braucht etwa 4 Stunden im Kühlschrank um fest zu werden. Mit Hilfe der Frischhaltefolie lässt sie sich auch leicht aus der Form nehmen. Zu einer Scheibe Sülze passen Bratkartoffeln.


Montag, 18. Oktober 2010

Überbackene Nudeln mit Champignonsoße und Räucheraal

Ich trau mir ja mittlerweilen Sachen zu, da hätte ich vor Jahren noch den Kopf darüber geschüttelt. So kaufte ich mir zwischenzeitlich eine Dauerkarte für Handballspiele des HSC 2000 Coburg. Nach der desolaten Vorstellung am Wochenende (25:31 gg. HSG Frankfurt/M.)  ist  Kopfschütteln darüber ganz normal. Eine ehemals ambitionierte Truppe auf dem Steilflug in die 3. Liga. Ohne Kampfgeist und Siegeswillen. Ich hätte zuhause bleiben sollen und gleich kochen sollen. 

Ähnliches Kopfschütteln habe ich verursacht als ich erzählte, dass ich Räucheraal und Bergkäse kombinieren wollte. Beide sind ja doch sehr geschmacksintensiv. Man könnte auch sagen Nordsee trifft Alpen. Ob das gut geht? Ein bisschen Räucheraal, etwas Bergkäse, wenige Champignons, noch weniger Weißwein waren übrig und wollten verwertet werden.Das war das Resultat. Um es vorweg zu nehmen, besser als das Handballspiel war es schon.


Zutaten:
20 g Butter
2 EL Olivenöl
200 g Champignons
1 Schalotte
100 ml Weißwein
200 ml Hühnerbrühe
200 ml Sahne
Salz
Pfeffer
250 g frische Tagliatelle
300 g Räucheraal
6 Scheiben Bergkäse

Zubereitung:
Die Schalotte klein würfeln. Butter und Öl erhitzen. Die Champignons dazugeben und etwas anrösten.

Die Schalotte im Topf mitschwitzen lassen. Mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen.

Die Hühnerbrühe und die Sahne hinzufügen und bei offenem Deckel weiter köcheln lassen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Tagliatelle nach Packungsanweisung garen. Währenddessen den Räucheraal häuten, von der Mittelgräte lösen und in 2 cm-Würfel schneiden.

Eine Backform mit etwas Olivenöl auspinseln und eine Schicht Nudeln darauf geben. Die vorbereitete Soße darüber schütten und die Hälfte der Aalwürfel darübergeben.
Die übriggebliebenen Nudeln darauf legen und die restlichen Aalwürfel dazugeben.

Mit dem Bergkäse den Nudelauflauf abdecken und für etwa 20 Minuten in den Backofen geben.

Mit einem kühlen Glas Bier oder einem trockenen Weißwein servieren.

Mittwoch, 7. April 2010

Spaghetti mit Champignonrahmsoße


Nudeln können und mögen wir immer und in fast jeder Form (außer süß). Unser Haushalt ist von 6 Personen (einschl. Freundinnen) auf 2 Personen geschrumpft. Unser Einkaufs- und Kochverhalten ist oft noch auf größere Mengen geprägt. Es ist so schwierig für 2 Personen zu kochen.
Mit Vorbereitungszeit dauert die Zubereitung nicht länger als 20 Minuten.

Zutaten:
1 EL Olivenöl
100 g geräucherter Bauch
200 g Champignons
1 Zwiebel
100 ml Weißwein
1 EL Rosmarin
1 EL Thymian
200 g Sahne
Salz
Pfeffer
gemahlener Kümmel
Butter

Zubereitung:
Die Spaghetti nach Packungsanweisung al dente kochen.

Die Champignons putzen und blättrig schneiden. Die Zwiebel und den geräucherten Bauch fein würfeln.

Das Olivenöl erhitzen. Den geräucherten Bauch dazu geben und scharf anbraten. Die Zwiebel dazugeben und ganz leicht anbräunen lassen.

Die Champignons dazugeben, mit Rosmarin und Thymian würzen,  und etwa 2 Minuten weiterbraten lassen.

Mit Weißwein ablöschen und etwas einreduzieren lassen.

Sahne hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und etwas Kümmel würzen. Weiter einkochen und ein paar kalte Butterflocken dazugeben.

Mittwoch, 17. März 2010

Wurstgulasch mit Kartoffeln


Auch so eine Geschichte. Vor 20 Jahren war das Wurstgulasch unseren Söhnen lieber als ein Rindsgulasch. Da haben sich die Zeiten auch geändert.  Die Menge ist übrigens für mindestens 4 Personen. Wir haben zu zweit öfters daran gegessen. Aufgewärmt wird es immer besser.

 Zutaten:
1 Ring Fleischwurst
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
Olivenöl
1 EL Paprika scharf
1 EL Paprika edelsüß
1 TL scharfer Senf
2 EL Tomatenmark
2 EL Tomatenketchup
1 EL Oregano
1 EL gemahlener Kümmel
1 Dose (400 ml) Tomaten
½ l Hühnerbrühe
3 Paprikaschoten (rot, gelb, grün)
500 g Kartoffeln
500 g Champignons
150 g Sauerrahm

Zubereitung:
Die Wurst in halbe Scheiben schneiden. Die Zwiebel würfeln. Den Knoblauch fein hacken. Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Paprikaschoten in mundgerechte Stücke schneiden.

Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen. Die Fleischwurst dazugeben und anbraten.

Paprikapulver, Oregano, Kümmel, Salz und Pfeffer dazugeben. Senf, Tomatenketchup und Tomatenmark dazugeben. Die Dosentomaten in Stücke schneiden und alles unterrühren.

Die Hühnerbrühe aufgießen. Die Kartoffeln, die Paprikaschoten dazugeben und zum Köcheln bringen.  Etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffelwürfel gar sind.

In der Zwischenzeit die Champignons putzen und vierteln (mundgerechte Stücke). Dann die Champignons hinzufügen, unterheben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Den Sauerrahm unterrühren und abschmecken, Fertig.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Rindfleisch mit Pilzen

Ein typisch thailändisches Pilzgericht - einfach zubereitet. Ich bereite es mit Champignons und Austernpilzen zu. Original wären Strohpilze, die ich aber noch nie frisch bekommen habe. Häufig bekommt man sie, auch in Restaurants, nur aus der Dose. Strohpilze in der Dose nehmen aber leicht einen metallischen Geschmack an. Es fällt auf, dass ich hier auf Chilis verzichtet habe. Trotzdem wird es würzig, aber nicht scharf.


Zutaten:
400 g Rumpsteak
2 EL Tapiokamehl
2 EL Sojasoße
2 EL Erdnussöl
2 Knoblauchzehen
20 g Ingwer
2 EL Erdnussöl
150 g Austernpilze
150 g Champignons
3 EL Austernsoße
1 EL Zucker
1 Prise Pfeffer
4 Frühlingszwiebeln

Zubereitung:
Das Fleisch mit einem scharfen Messer in dünne Streifen schneiden.

Sojasoße und Tapiokamehl in einer Schüssel miteinander verrühren. Das Fleisch hinzufügen und verrühren. Dann alles 2 Stunden kühl stellen.

Knoblauch und Ingwer fein hacken und in 2 EL Öl bräunen. Jetzt Fleisch abtropfen lassen und 2 Minuten scharf anbraten bis es Farbe bekommt. Den Inhalt des Woks in eine Schüssel geben.

Öl in den Wok geben und die Pilze so lange braten bis sie goldbraun sind. Fleisch hinzufügen und mit den Pilzen vermischen. Mit Austernsoße, Zucker und Pfeffer abschmecken und gut durchrühren. Frühlingszwiebeln säubern, putzen und in 1 cm-Stücke schneiden. Dann Frühlingszwiebeln untermischen und 1 Minute garen lassen. Mit Reis servieren.

Dienstag, 9. Februar 2010

Pizza-Schnitzel Calzone


Cordon Bleu mal anders. Die Idee kam eigentlich beim Essen eines Pizza-Baguettes. Aber ein Schnitzel lässt sich natürlich hervorragend mit allen möglichen Füllungen füllen. Also wurde getestet und für gut befunden. Übrigens, kalt schmeckt’s auch ;-)

Zutaten:

4 TL Tomatenmark
50 g Salami
50 g Kochschinken
100 g ger. Gouda
1 EL Pizzagewürz
6 Champignons
1 Pepperoni
100 ml Sahne
3 dicke Schweineschnitzel
3 Eier
Paniermehl
Mehl
4 EL Pflanzenöl
20 g Butter

Zubereitung:
Aus Tomatenmark, gewürfelten Salamischeiben, gewürfelten Kochschinkenscheiben, geriebenem Gouda, Pizzagewürz, gewürfelten Champignons, Peperoni-Ringen und Sahne die Füllung in einer Schüssel vorbereiten.

Wir brauchen dicke Schweineschnitzel In die Schweineschnitzel mit einem sehr scharfen Messer große Taschen schneiden. Dann werden die Schnitzel noch vorsichtig plattiert.

Die Schnitzel mit der Pizza-Masse füllen und mit Rouladennadeln verschließen.



Die Schnitzel im Mehl, dann im geschlagenen Ei wenden und schließlich panieren.



In reichlich Pflanzenöl und Butter die Schnitzel knusprig braun braten. Dazu passt ein Baguette oder Kartoffelsalat oder Bratkartoffeln. 

Dienstag, 26. Januar 2010

Pizzaleberkäse


Eigentlich mein größter Reinfall: Das habe ich mal zu einem Geburtstag gemacht, weil jeder sagte, „Immer Du, mit Deinem blöden Thai-Essen!“ Gut, tue ich mal was Gutes, was überhaupt keine Arbeit macht. Was passierte? Die allererste Frage: „Warum gibt’s denn heute nichts Thailändisches? Wir haben uns schon so drauf gefreut!“ Ja, das war’s. Seitdem mache ich mir darüber keine Gedanken mehr, sondern koche, was ich will! Jawoll!



Zutaten:
1000 g Leberkäsbrät
200 g grüne Oliven mit Paprika
200 g gekochter Schinken
200 g Salami
200 g Gouda
4 EL Pizzagewürz
200 g Champignons


Zubereitung:
Den Schinken, die Salami und den Gouda in 1 cm-Würfel schneiden und in eine große Schüssel geben. Das Brät, die Champignons und das Pizzagewürz dazugeben und mit den Händen zu einer homogenen Masse kneten.


Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Leberkäsemasse in eine feuerfeste Form geben und für 60 Minuten backen.


Man kann die Leberkäsemasse auch portionsweise in Lasagneformen geben, ausbacken und so servieren. Dazu eine Laugenbrezn oder ein Baguette.



Dienstag, 5. Januar 2010

Pizza-Baguette Spezial


Auch wieder etwas für „Massenabfertigungen“. Ist ideal für Kindergeburtstage. Wir haben eine eigene Pizzagewürzmischung, da in den Fertigmischungen oft Glutamat ist. Die fertige Pizza-Masse muss man bei uns zuhause schützen. Da läuft plötzlich jeder, aus unerklärlichen Gründen, mit dem Löffel in der Hand herum. Die Schüssel darf man jetzt keine Sekunde aus den Augen lassen, sonst gibt’s später nur trockene Brötchen.


 Zutaten:
400 g Kochschinken
250 g Salami
200 g Champignons
6 süß-sauere Peperoni
1 rote Paprika
500 g Gouda
400 ml Sahne
1 Prise Pfeffer
4 EL Pizzagewürzmischung (Basilikum, Thymian, Knoblauch, Pfeffer, Oregano)
8 Baguette-Brötchen


Zubereitung:
Den Schinken und die Salami in 1 cm-Stücke würfeln. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Peperoni in ½ cm-Scheiben schneiden. Die Paprika putzen, entkernen und in ½ cm-Würfel schneiden. Den Gouda grob reiben. Die Sahne etwas anschlagen und dann alle Zutaten gründlich vermengen und mit Pfeffer und dem Pizzagewürz abschmecken.


Die Baguette-Brötchen der Länge nach aufschneiden, etwas aushöhlen und mit einem Löffel die Pizza-Masse reichlich in die Baguettes-Hälften füllen.


Den Backofen auf 180°C bis 200°C vorheizen und 15-20 Minuten die Pizza-Baguettes backen.




 
http://www.wikio.de
Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)