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Montag, 8. August 2011

Rotes Gemüsecurry (Gäng Ped Pak)

Viel Gemüse gibt es z.Z. auf dem Markt zu kaufen. Auch große Chilis, die ich in der Schärfe total unterschätzt habe. Die waren ganz schön scharf.
Vegetarisch ist sonst ja nicht so sehr meines. Trotzdem gibt es immer wieder Gäste, die gern auf Fleisch verzichten möchten. Wie lange dauert es? Bis der gewünschte Gargrad erreicht ist. Bei uns waren es so etwa 10 Minuten. Ich mag es etwas knackig, aber nicht zu hart. Die Zutaten sind eigentlich austauschbar. Alle möglichen Gemüsesorten funktionieren.


Zutaten:
2 EL Erdnussöl
1 EL rote Currypaste
2 Dosen (800 ml)
Kokosmilch
0,5 l Gemüsebrühe
100 g Thai-Bohnen
4 Möhren
100 g Babymais
100 g Blumenkohl
4 Zitronenblätter
1 große rote Chili
4 Thai-Auberginen
1 große grüne Chili
4 EL helle Sojasoße
2 EL Palmzucker
2 EL Fischsoße
½ Bund Thai-Basilikum

Zubereitung:
Das Öl im Wok erhitzen und die Currypaste anbraten. Das Dicke der Kokosmilch immer wieder löffelweise dazugeben, warten bis sich das Öl etwas trennt und der Inhalt des Wok zu duften beginnt und wieder einen Löffel (dicke) Kokosmilch hinzufügen. Wenn die "Creme" so verwendet ist, mit dem Rest der Kokosmilch auffüllen, die Gemüsebrühe hinzufügen und aufkochen.

Das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Gemüsestücke hinzufügen und kochen lassen bis der gewünschte Gargrad erreicht ist. Mit Sojasoße, Fischsoße und Palmzucker abschmecken.

Die Basilikumblätter waschen, trocknen und zupfen. Dann die Blätter in das Curry streuen, umrühren und mit Reis servieren.

Donnerstag, 3. März 2011

Nachgekocht: Makkaroni mit Gurken und Fetakäse


Das wird was werden! Der Studioleiter eines Regionalfernsehsenders hat angerufen. Ich könnte doch mal was Thailändisches kochen und auch zwei oder drei Exemplare von meinem Buch mitbringen. Eine topmoderne Küche in einem Möbelhaus steht bereit und ein halber Drehtag Ende des Monats sollte reichen. Gut und in einem Punkt hat er auch Recht: Ich lebe zwar nicht mehr in der Oberpfalz, wo ich eine sehr, sehr schöne Zeit verbracht habe, aber ich sei ja noch „Oberpfälzer im Herzen“. Ja, einige Menschen aus dieser Zeit habe ich immer noch fest ins Herz geschlossen. Ich fahre gern dorthin. Die Sendezeit selbst, ist zwar nicht so üppig, aber was macht man nicht alles um berühmt zu werden? ;-)

Das Rezept heute habe ich in Ansätzen „geklaut“. Ich sage das lieber gleich, damit ich keinen Doktortitel abgeben muss. Wäre ein Problem, ich hab nämlich keinen. Mein „Doktorvater“ war Claus von „Nur das gute Zeugs“. Ich finde aber leider nicht mehr die Quelle. Hoffentlich werde ich jetzt nicht zum Rücktritt aufgefordert. Na ja um ehrlich zu sein, ich bin schon froh, dass ich nicht das Rechtsempfinden von Politikern wie Strauß, Hohlmeier, Glück, Wiesheu und zu Guttenberg habe. Zurückteten werde ich trotzdem nicht!


Zutaten:
1 EL Olivenöl
1 rote Zwiebel
1 grüne Paprika
2 Salatgurken
200 ml Gemüsebrühe
1 EL Currypulver
200 g Fetakäse
200 g Makkaroni

Zubereitung:
Die klein gehackte Zwiebel in Olivenöl etwas anschwitzen.

Die Paprika häuten (mit dem Sparschäler), entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Salatgurken schälen, der Länge nach halbieren, entkernen (mit einem Löffel), und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden.

Mit der Gemüsebrühe die Zwiebeln ablöschen, das Currypulver und die Fetawürfel unterrühren.

Während die Soße leicht köchelt, die Makkaroni nach Packungsanweisung garen. Fertig!

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Schweinefilet im Feta-Speck-Mantel mit Estragon-Erbsen-Mais-Gemüse und Thymian-Kartoffeln


Kalt und eisig war es heute. Der Spaziergang am Baggersee mit Filou musste jedoch sein. Für morgen soll ja dann wieder etwas mehr Schnee kommen.

Ganz anders, heiß und hitzig und auch aalglatt, ging es ja gestern im italienischen Parlament zu. Mit 314 zu 311 Stimmen hat sich Berlusconi bei dem Misstrauensvotum leider wieder durchgemogelt. Wie seltsam mutmaßt da der Sinneswandel der italienischen Abgeordneten Katia Polidori an, die sehr kurzfristig ihre Sympathien zu Berlusconi wiederentdeckt hatte. Es ist schon erstaunlich, was sich die Italiener und ihre Abgeordneten gefallen lassen. Was muss ein italienischer Ministerpräsident denn noch alles tun, um aus dem Amt gejagt zu werden? Oder sollte man besser fragen: Was musste Berlusconi alles tun um im Amt zu bleiben?

Friedlicher ging es bei dem Rezept zu. Zwar mussten sich die Kartoffeln und das Schweinefilet zeitweise auch den Ofen teilen, aber das verlief zivilisiert und nicht handgreiflich.


Zutaten:
400 g Schweinefilet
Salz
Pfeffer
Majoran
100 g Fetakäse
100 g Baconscheiben

400 g Erbsen (TK)
150 g Gemüsemais
15 g Butter
Estragon
Salz
Pfeffer
100 ml Gemüsebrühe

4 Kartoffeln
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Thymian

Zubereitung:
Das Öl in einer Pfanne erhitzen, das Filet darin bei hoher Hitze rundherum kräftig anbraten. Die Baconscheiben auf der Arbeitsplatte auslegen und Fetakäsescheiben gleichmäßig darauf verteilen. Das Filet darauflegen und mit dem Feta-Speckmantel umwickeln.
Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad 15-17 Min. braten. Das Schweinefilet vom Blech nehmen und in einer Alufolie gewickelt 5 Min. ruhen lassen.

Die Erbsen und den Mais zusammen mit etwas Butter anschwitzen. Salzen und pfeffern und Estragon dazugeben. Mit Gemüsebrühe ablöschen und etwas einkochen lassen.

Möglichst gleich große Kartoffeln waschen, putzen und halbieren.  Salzen, pfeffern, etwas  Thymian und Olivenöl auf die Kartoffelhälften geben. Bei 200°C auf Backpapier etwa 30 Minuten backen lassen. Die Kartoffeln sind fertig, wenn sie innen weich und außen goldbraun sind.

Dienstag, 10. August 2010

Paprikacremesuppe


Eine schöne Sommersuppe. Ich habe mir irgendwann einmal Zutaten aufgeschrieben um viele Paprikaschoten verwerten zu können. Beim Zubereiten sollte die Suppe noch etwas „aufgepeppt“ werden. Also noch etwas Ayvar dazu und alles war perfekt. Die Schärfe hat jetzt gepasst und die Garnelenpaste gibt dem Ganzen noch den letzten Pfiff. Allerdings sollte man bei der Dosierung sehr vorsichtig sein. Insgesamt war das Experiment gelungen und wird wiederholt werden.

Zutaten:
12 rote Paprikas
1 l Gemüsebrühe
2 EL Tomatenmark
2 EL Ayvar
Salz
Pfeffer
½ TL Garnelenpaste
6 TL Sambal Oelek
200 g Sauerrahm

Zubereitung:
Die Paprikas waschen, halbieren, entkernen und auf einem Backblech bei 180°C 60 Minuten lang backen.

Die Paprikas abkühlen lassen und häuten.

Die Gemüsebrühe erhitzen, die Paprikastücke hinzufügen und mit dem Pürierstab zerkleinern.
Aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer, Garnelenpaste, Tomatenmark und Sambal Oelek abschmecken.

Den Sauerrahm mit dem Schneebesen gut unterrühren und noch einmal erhitzen. Die Suppe soll jetzt aber nicht mehr kochen. Mit einem Baguette servieren.

Samstag, 27. März 2010

Glasnudelsuppe mit Hackfleisch (Gaeng Jued Wunsen)

Eine milde Fleischsuppe, die von der Art eher zu den nordthailändischen Gerichten gezählt werden kann. Sie steht bei einem Büfett einem sehr scharfen Gericht gegenüber.


Zutaten:
100 g Glasnudeln
4 Stängel Koriander
2 Knoblauchzehen
1 kleine Petersilienwurzel
½ TL Salz
½ TL Pfeffer
100 g Chinakohl
1 l Gemüsebrühe
250 g Rinderhackfleisch
4 EL Austernsoße

Zubereitung:
Die Glasnudeln in einer Schüssel mit warmem Wasser 3-5 Minuten einweichen und mit einer Schere in mundgerechte Stücke schneiden.

Die Wurzeln der Korianderstängel abschneiden. Das Koriandergrün fein hacken. Die Petersilienwurzel schälen. Die Korianderwurzeln, den Knoblauch und die Petersilienwurzel sehr fein hacken und in einen Mörser geben. Mit Salz und Pfeffer zu einer Würzpaste zerstampfen.  

Die Brühe erhitzen und die Würzpaste einrühren. Das Hackfleisch dann in der kochenden Suppe etwa 5 Minuten garen lassen. Jetzt die Glasnudeln, das Koriandergrün, den Chinakohl und die Austernsoße hinzufügen und unterrühren. Die Suppe 1 Minute köcheln lassen und servieren.

Dienstag, 9. März 2010

Räucherfisch-Tomatensuppe

Nein, keine Angst! Ich läute keine Suppenwoche ein. Aber der erstaunliche Geschmack passt irgendwie in die Zeit. Zugegeben, es ist schwierig nachzuvollziehen warum bei -10°C, Schnee und Eis eine Suppe aus einem tropischen Land mit Durchschnittstemperaturen von über 30°C passt. Aber eigentlich ganz einfach: Ein Spaziergang bei unseren winterlichen Temperaturen und dann ein süß-scharfe Suppe mit einer leicht rauchigen Komponente. Das hat schon was. Und die wärmt von innen auf! 
Man nimmt Räucherfisch wie Makrelen, aber auch Forellen oder Heilbutt nehmen. Hat man keinen China-Lauch zur Hand einfach eine kleine Knoblauchzehe mehr nehmen (und etwas Schnittlauch dazu). Original wird sie mit getrockneten Chilis zubereitet. Ich ziehe eigentlich frische, entkernte Chilis vor. Die Tomaten könnte man vor dem Würfeln auch schälen. Eine Arbeit, die sich meine thailändischen Bekannten aber nie gemacht haben.
Noch ein Tipp: Man kann auch größere Galgant- oder Zitronengrasstücke mitköcheln lassen und sie dann vor der weiteren Zubereitung herausnehmen. Ich stecke sie deshalb in Teefilter und kann sie dann ganz leicht wieder herausfischen.

 Zutaten:
300 g geräucherten Fisch (z.B. Makrele, Forelle)
4 Tomaten
1 l Gemüsebrühe
1 Stängel Zitronengras
30 g frischer Galgant
6 Thai-Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 getrocknete Chilis
1 EL Fischsoße
1 TL Palmzucker
3 EL Tamarindenpaste
1 Bund China-Lauch

Zubereitung:
Den Fisch enthäuten, entgräten und in gleich große, mundgerechte Stücke schneiden.

Die Tomaten klein würfeln und zur Seite stellen. Das Zitronengras, den Galgant, die Zwiebeln und den Knoblauch sehr fein hacken. Die Gemüsebrühe mit dem Zitronengras, dem Galgant, den Zwiebeln und dem Knoblauch aufkochen lassen und etwa 20 Minuten köcheln lassen.

Die Chilis sehr fein hacken oder mörsern. Zusammen mit dem Fisch, den Tomatenwürfeln, der Fischsoße, dem Zucker und der Tamarindenpaste zur Brühe geben und etwa 5 Minuten mitköcheln lassen. In der Zwischenzeit den China-Lauch in feine Röllchen schneiden und vor dem Servieren der Suppe darüberstreuen.
 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)