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Freitag, 18. Februar 2011

Wochensplitter 07/2011 12.02.11 – 18.02.11

Themen: Monsterschaufel, Motorradsaison

Monsterschaufel
Es gibt Momente beim Einkaufen, da muss man die Ware nicht angucken, sondern einfach nur zuschlagen. Schäufele beim Lieblingsmetzger sind so ein Moment. Da muss man nicht mehr groß gucken, da sagt man einfach „drei Schäufele, bitte!“. Und dann lagen sie da. Es waren keine Schäufele, es waren Schaufeln, Monsterschaufeln. Ich bat die Verkäuferin eines zu wiegen und sie sagte kurz darauf: „1438 Gramm!“. Ein „normales“ Schäufele wiegt so zwischen 500 und 700 Gramm. Daraufhin mussten wir von drei auf eins reduzieren. Eine Schaufel hat locker für drei Personen gereicht. Die Garzeiten musste ich etwas verlängern, die Temperatur etwas verringern. Das eingefrorene Sauerkraut hatte ich rechtzeitig aufgetaut und es war fantastisch. Größere Teller hatten wir nicht, also etwas weniger Kraut und nur einen Kloß. 



Motorradsaison eröffnet
Trocken, sonnig, allerdings noch etwas frisch. Also wurde am Mittwoch die Batterie geladen, eingebaut, der Motor gestartet und schon wurde eine kurze Runde gedreht. In der Sonne war es herrlich, allerdings war es schon noch ziemlich frisch. Dicke Handschuhe, dicke Jacken und die ganz langen Dessous“ mussten ran. Trotzdem wären 10 Grad mehr nicht schlecht.

Samstag, 12. Dezember 2009

Rahmwirsing


Eine typisches Gemüse in Franken zu Gans, Ente oder Pute, aber auch zum Schäufele. Ich kenne es auch in einer fast pürierten Version. Wer’s mag! Ich habe lieber etwas zwischen den Zähnen.
Einen sehr guten Wirsing gibt es im Restaurant "Karolinenhöhe" Im Lichtenfelser Ortsteil Trieb.




Zutaten:
200 g geräucherten Bauch
1 Zwiebel
700 g Wirsing (kleiner Kopf)
250 ml Gemüsebrühe
Muskat
Pfeffer
Salz
100 ml Sahne


Zubereitung:
Den geräucherten Bauch und die Zwiebel fein würfeln. Den Strunk des Wirsings entfernen und den Wirsing raspeln.


Den geräucherten Bauch und die Zwiebel mit wenig Öl bei mittlerer Hitze anrösten. Den Wirsing hinzufügen und ebenfalls etwas anbraten bis er zusammenfällt.


Die Gemüsebrühe hinzufügen und alles dünsten lassen bis der Wirsing weich ist.


Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und die Sahne unterziehen. Noch einmal erhitzen und servieren.

Mittwoch, 25. November 2009

Kartoffelklöße aus Oberfranken

Es gibt viele verschiedene Rezepte für Klöße. Erst letzte Woche habe ich ein Rezept aus Mittelfranken gelesen, in dem Milch als Zutat in dem Kartoffelteig war. Mein, oder besser Annis, Rezept ist da etwas puristischer. Diese leckeren Kartoffelkugeln begleiteten unser Schäufele am letzten Sonntag und sie haben ihre Sache gut gemacht.

Eigentlich sind es unsere Lieblingsklöße. Sie sind ziemlich schnell zubereitet und schmecken dazu noch lecker. Für den Teig braucht man etwas Geduld. Er soll eine richtig feine Konsistenz haben. Auf keinen Fall sollen noch kleine Kartoffelstückchen drin sein. Wenn etwas übrig bleibt, dann werden die restlichen Klöße in Scheiben geschnitten, herausgebacken und mit der restlichen Soße und dem restlichen Fleisch gegessen. Oder man schlägt einfach (über die gebratenen Kloßscheiben) ein paar Eier drüber, etwas Salz und Pfeffer, und isst es pur. So hat es meine Oma schon getan. Sie wusste schon, was gut ist.





Zutaten:
2000 g Kartoffeln

300 g Kartoffelmehl
1 EL Salz
400 ml Wasser
4 Scheiben Toastbrot
50 g Butter


Zubereitung:

Kartoffeln schälen, weich kochen und mit einer Kartoffelpresse pressen.


Die Kartoffelmasse in einer Schüssel salzen, Kartoffelmehl dazugeben, nach und nach kochendes Wasser dazugeben und  den Teig kräftig so lange schlagen bis er sich von der Schüsselwand löst. Das Teigschlagen geht am besten zu zweit. Einer hält die Schüssel fest und dreht sie ab und zu ein Stückchen weiter, der Partner schlägt den Teig.


Das Toastbrot würfeln, in reichlich Butter goldbraun rösten und zur Seite stellen.


Den Teig evtl. noch einmal mit Salz abschmecken, Den Kloßteig mit Toastbrotwürfeln füllen, Klöße formen und in kochendes Wasser geben. Die Klöße etwa 10 Minuten ziehen lassen. Das Wasser soll jetzt nicht mehr kochen. Fertig sind sie, wenn sie langsam an die Wasseroberfläche kommen.


Dazu schmecken Bräten jeder Art.




Sonntag, 22. November 2009

Fränkisches Schäufele


Nein, es war nicht unbedingt ein leichtes Essen - Schäufele mit Schwarzwurzelgemüse und Klößen, aber extrem lecker. Wir haben so richtig geschlemmt und wollen uns alle bessern – ab morgen.





Zutaten:
2500 g (4 Scheiben) Schweineschulter mit Knochen und Schwarte
2 Zwiebeln
3 Möhren
Pfeffer

Salz
Kümmelpulver
Kümmel
400 ml Fleischbrühe

200 ml dunkles Bier  („Nothelfertrunk“ von der Klosterbrauerei Vierzehnheiligen)
1 EL Butter


Zubereitung:
Das Fleisch waschen, abtrocknen und mit einem sehr scharfen Messer die Schwarte rautenförmig einritzen.


Die Zwiebeln und die Möhren schälen, putzen und in grobe Würfel schneiden. Die Zwiebel und die Möhren ergeben das Gemüsebett im Bräter.
Die Schäufele mit Pfeffer, Salz, Kümmelpulver und gemahlenem Kümmel gut einreiben und mit der Schwarte nach oben in den Bräter stellen.


Den Backofen auf 220°C vorheizen.


Die Brühe und das Bier in den Bräter geben, so dass das Gemüse etwa bedeckt ist.


Für etwa 2 ½ Stunden den Bräter in den Ofen geben. Der Bräter soll so hoch im Backofen liegen, dass er die Oberhitze des Ofens abbekommt. Wir wollen ja eine knusprige Kruste haben.








Alle 30 Minuten werden die Schäufele mit dem Bratensaft begossen. Wenn sich das Fleisch fast vom Knochen löst, ist das Schäufele fertig.




Die Bratensoße absieben, mit etwas Bratenfond und etwas Butter binden und evtl. etwas andicken.


Dazu gibt es Klöße und Schwarzwurzelgemüse. 





Alles hat ein Ende:







Aber hier gibt es noch mehr davon.



 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)