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Freitag, 10. Juni 2011

Wochensplitter 23/2011 04.06.11 – 10.06.11

Themen:  Onkel Hans, Reste

Onkel Hans
Ein sehr lieber, anständiger Mensch ist von uns gegangen.

Ich verbrachte in meiner Kindheit die Sommerferien meistens bei meinen Großeltern auf dem Land. Diese wohnten mit meiner Tante und ihrer Familie in einem großen, schönen Haus mit Garten und vielen Möglichkeiten alles Mögliche anzustellen. Nur wenige Sachen waren nicht gern gesehen, z.B. Onkel Hans in seiner Mittagsruhe zu stören, die er ggf. vehement und laut verteidigte. Ich hatte einen Riesenrespekt vor ihm. Das hat sich in den Jahren bis heute nie geändert. Böse hat er es aber nie gemeint. Eines ist sicher: Jetzt geht es ihm besser.

Reste
Zu mehr als zur Resteverwertung reicht es momentan nicht. Was war alles übrig?
1 Aubergine, zwei Paprikaschoten, ca. 400 g gegrilltes Hähnchenfleisch, 250 g Nudeln.
Die Aubergine und die Paprikas werden gewürfelt und mit Bärlauchöl scharf angebraten. Das gegrillte Fleisch hinzufügen, mitbraten lassen und alles mit Ras el Hanout würzen. Etwas Hühnerbrühe mit einem EL Tomatenmark hinzufügen und köcheln lassen. In der Zwischenzeit werden die Nudeln gekocht und dann unter die Gemüse-Hähnchen-Mischung gehoben. Fertig.


Dienstag, 31. Mai 2011

Forelle, in Bärlauchöl gebraten, mit gebratenem Gemüse und Oliven-Tomatensoße


Am Freitag waren wir wieder mal zu dritt. Der Junior ist gerade im Endspurt zur Optiker-Meisterprüfung und wir wollten etwas Leckeres für ihn kochen. In irgendeiner Fernsehsendung hatte ich die Beilage mit dem gebratenem Gemüse und der Oliven-Tomatensoße gesehen. Die meiste Arbeit hatte ich mit der Tomatensoße, der Rest ging ziemlich schnell.


Zutaten Oliven-Tomatensoße:
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 EL Zucker
4 Knoblauchzehen
150 ml Rotwein
350 ml Geflügelbrühe
1 TL Chiliflocken
3 Sardellenfilets
2 EL Kapern
400 ml passierte Tomaten
400 ml Dosentomaten
Salz
Pfeffer
170 g grüne Oliven
2 Lorbeerblätter

Zutaten Gemüse:
400 g Kartoffeln
2 Auberginen
4 rote und gelbe Paprikas
Salz
Pfeffer
Paprikapulver

Zutaten Forellen:
3 knackfrische Forellen à 350 g
Mehl
Bärlauchöl

Zubereitung Tomatensoße:
Die Zwiebel fein würfeln und mit Olivenöl anschwitzen. Den Zucker dazugeben und karamellisieren lassen. Die fein gehackten Knoblauchzehen dazugeben. Wenn der Knoblauch langsam Farbe bekommt, mit dem Rotwein ablöschen und einreduzieren.

Chiliflocken, fein gehackte Sardellenfilets und Kapern dazugeben und mit Geflügelbrühe auffüllen.  Dann kommen die Tomaten dazu. Die Dosentomaten davor (oder im Topf) etwas mit der Gabel zerkleinern.

Salzen und pfeffern, klein gehackte Oliven und die Lorbeerblätter dazu und wenigstens 60 Minuten schön langsam köcheln lassen. Die Soße soll richtig einkochen.

Für das Gemüse werden die Kartoffeln geschält, in Scheiben geschnitten und in Butterschmalz gebraten. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer und scharfem Paprikapulver. Die Kartoffelscheiben dann auf Küchenpapier entfetten.

Die Auberginen und die geschälten Paprika werden ebenfalls gebraten, gewürzt und entfettet.

Dann die Kartoffeln, Auberginen und Paprika in einer feuerfesten Form schichten. Wenn die Tomatensoße fast pastenartig ist, die Soße auf die Paprikas geben und alles für 10 Minuten im Backofen grillen. 


In der Zwischenzeit die Forellen säubern, salzen, an der Seite einschneiden und in Mehl wenden. 2x5 Minuten werden sie in Bärlauchöl angebraten und dann serviert.

Montag, 21. Februar 2011

Nachgekocht: Moussaka von „tobias kocht“

Mein Ordner mit den Rezepten, die ich irgendwann einmal nachkochen möchte, wird immer größer. Leckerste Sachen habe ich da kopiert. Ich werde wahrscheinlich im ganzen Leben nicht alles probieren können. Von meinen Kochbüchern will ich da erst gar nicht schreiben.  Das erste Blogger-Rezept, das ich nachkochen möchte ist die Moussaka von „tobias kocht“. Das Rezept ist sehr einfach und man könnte es als absolutes „Slow Food“ bezeichnen. Die einzige Hürde ist, die Bechamelsoße nicht anbrennen zu lassen. Na ja, das klappte gerade noch. ;-)
Eine Moussaka war das erste griechische Gericht, dass ich 1976 in dem ersten griechischen Restaurant Coburgs aß, das am Steintor bei der Abzweigung zur Unteren Realschulstraße lag. Dieser erste Kontakt hat schon etwas geprägt. Ich habe dann alle möglichen Gerichte versucht. Ein anderer Renner war gegrillter Oktopus. Nie aber hatte ich ein Rezept, das mir nachkochenswert erschien. Das änderte sich als ich den Post bei „tobias kocht“ fand. Das Ergebnis war köstlich und wird mit Sicherheit wiederholt werden.


Zutaten:
Olivenöl
1 Zwiebel
500 g Rinderhack
2 Knoblauchzehen
1 Dose Tomaten
250 ml Rotwein
2 Lorbeerblätter
½ Stange Zimt
3 EL Tomatenmark
2 TL getrockneter Thymian
2 TL getrockneter Oregano
2 Auberginen
6 Kartoffeln
Olivenöl
200 g Butter
4 EL Mehl
400 ml Milch
Salz, Pfeffer
1 Ei (hab ich vergessen)

Zubereitung:
Die fein gehackte Zwiebel in wenig Olivenöl anbraten. Sobald sie etwas Farbe bekommen, den fein gehackten Knoblauch und das Hackfleisch dazugeben. Mit Geduld das Hackfleisch durchbraten, dann die gestückelten Dosentomaten, das Tomatenmark, Thymian, Oregano und die Zimtstange dazugeben. Alles gut unterheben, dann mit Wein aufgießen und die Lorbeerblätter dazugeben.

Sechs mittelgroße Kartoffeln habe ich geschält und in möglichst gleich dicke Scheiben geschnitten. In einer großen Pfanne habe ich die Kartoffeln mit wenig Olivenöl gebraten. Auf Salz und Pfeffer habe ich, rezeptgemäß, verzichtet. Die beiden Auberginen habe ich in gleich dicke Scheiben geschnitten und nicht geschält. Dann habe ich sie in einer beschichteten Pfanne fettfrei gebräunt.

Die gebratenen Kartoffeln durften in der Zwischenzeit etwas abkühlen. Erst dann habe ich sie in einer großen feuerfesten Form geschichtet. Darüber habe ich dann die Auberginenscheiben gelegt. Die Hackfleischmasse hatte in der Zwischenzeit eine schöne, fast cremige Konsistenz. Ich hätte sie immer wieder probieren können. Jetzt habe ich nur noch den Zimt und die Lorbeerblätter herausgefischt und dann glatt und eben auf die Auberginen gefüllt.

Für die Bechamel habe ich die Butter im Topf schmelzen lassen und dann das Mehl untergerührt und angeschwitzt. Bei nicht zu viel Hitze wird dann die Milch mit einem Schneebesen eingerührt. Jetzt hätte ich den Topf vom Herd ziehen müssen und eigentlich ein Ei dazugeben sollen. Das Ei habe ich leider vergessen. Es ging aber auch so. Salz und Pfeffer dazu, die Konsistenz (wie Joghurt) hat gepasst. Zusätzliches Wasser war nicht nötig.

Die Bechamelsoße wird dann auf die Hackfleischmasse gegeben. Zwischenzeitlich habe ich schon den Backofen auf 200°C vorgeheizt. Die Moussaka soll eine Stunde im Ofen backen. Dann wird der Ofen ausgeschaltet. Die Moussaka bleibt im Ofen bis der Ofen abgekühlt ist. Zum Abendessen haben wir den Ofen nur noch einmal eingeschaltet und die Moussaka aufgewärmt. Göttlich! Ein super Rezept, danke Tobias!


Donnerstag, 23. September 2010

Ruckzuck: Gegrillter Seelachs mit gegrilltem Gemüse

Gegrillter Seelachs mit gegrilltem Gemüse? Das hört sich doch nicht schlecht an. Eine gute Alternative zur Bratwurst. Der Fisch wurde gesalzen und gepfeffert. Ein paar Knoblauchscheiben und auch einige Scheiben Ingwer auf den Fisch. Der Ingwer macht den Knoblauch verträglicher. Bevor die Zitronenscheiben das Filet abdeckten, kamen noch ein paar Zweige Thymian und Rosmarin dazwischen. Das Ganze wurde auf eine Alufolie gegeben. Einen Schuss gutes Olivenöl darüber und dann wurde alles in handlichen Päckchen verschlossen.


Beim Gemüse ging es ähnlich zu. Paprika (selbst gefangen ;-)), Zucchini, Tomaten und Auberginen wurden in mundgerechte Stücke geschnitten, ordentlich mit Salz und Pfeffer gewürzt, Kräuter und Olivenöl dazu und dann alles in Alufolienpäckchen gepackt. 


Zuerst die Gemüsepäckchen auf den Grill, bei mittlerer Hitze dachten wir an  20 Minuten. Die Seelachs-Päckchen sollten die 10 Minuten auf dem Grill liegen bleiben.
Dann ging es in die Endphase des Dramas. Ich hatte die Päckchen verwechselt. Es sahen aber auch Fischpäckchen und Gemüsepäckchen genau gleich aus. Großer Fehler! Das Gemüse konnte ja noch repariert werden. Es kam eben noch einmal 10 Minuten auf den Grill. Die Konsistenz des Fisches allerdings hatte von roh über saftig zu sehr bissfest gewechselt. Das Positive an dem Grillnachmittag: Die Glut hat noch für ein paar Bratwürste gereicht. Ansonsten war es voll daneben.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Auberginenpüree


Eine herrliche Beilage zu gegrilltem Fleisch. Das kann ein Kammsteak, aber auch ein Stück Lamm sein. Es braucht etwas Vorbereitungszeit und wird von mir sehr früh zubereitet, damit es noch schön durchkühlen kann.

Zutaten:
3 Auberginen
1 mittlere Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Zitrone
4 EL Olivenöl
2 EL Essig
Salz
Pfeffer
Petersilie

Zubereitung:
Die Auberginen werden im auf 180°C vorgeheizten Backofen 60 Minuten gebacken, dann zum Abkühlen auf ein Rost gelegt und schließlich die Haut abgezogen. Das Auberginenfleisch kommt in eine Schüssel.

In die Schüssel wird die Zwiebel gerieben. Eine gehackte Knoblauchzehe kommt auch noch hinzu.

Den Saft einer Zitrone, Olivenöl und Essig in die Schüssel geben und mit dem Stabmixer gut pürieren, so dass eine herrlich cremige Masse entsteht. Dann wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Das fertige Püree kommt noch einmal in den Kühlschrank, damit es schön durchkühlen kann.

Dienstag, 16. März 2010

Auberginensalat mit Ei und Garnelen (Nam Prik Makhua Yao)

Dieses Mal verwende ich keine Thai-Auberginen, sondern schöne große aus dem türkischen Gemüsemarkt. Das Schema für die Herstellung ist eigentlich immer gleich. Aus sauer (= Limette), süss (= Palmzucker) und salzig (= Fischsoße) wird ein Dressing hergestellt und los geht's. So kann man alle möglichen Zutaten variieren.

Zutaten:
1 große Aubergine
1 Limette
1½ TL Palmzucker
2 EL Fischsoße
1 Ei
20 getr. Garnelen
2 Knoblauchzehen
2 Schalotten
2 Stängel Koriander
2 rote Chilis

Zubereitung:
 Den Backofen auf 180°C vorheizen und die Aubergine etwa 1 Stunde backen. Dann die Aubergine herausnehmen und abkühlen lassen.

Das Dressing aus Limettensaft, Palmzucker und Fischsoße rühren und zur Seite stellen. Das Ei hart kochen, abkühlen lassen und hacken. Die Garnelen etwa 10 Minuten im warmen Wasser einweichen. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Schalotte in feine Ringe schneiden. Den Koriander grob hacken. Die Chilis entkernen und in feine Streifen schneiden. 

Die abgekühlte Aubergine häuten, in 1 cm-Scheiben und dann in etwa 1 cm breite Streifen schneiden.

Knoblauch und gut abgetropfte Garnelen in einer Pfanne etwa 3 Minuten goldbraun braten und zur Seite stellen.

Die Auberginenstreifen auf einem Teller anrichten. Das Ei, die Schalotten und die Garnelen darübergeben und das Dressing darüber verteilen. Mit dem Koriander und den Chilis bestreuen.

Samstag, 28. November 2009

Ofen-Ratatouille

Jetzt wird fremdgekocht. Dieses Rezept, aus einem Kochforum, hat es uns angetan. Selbst die Nicht-Ratatouille-Liebhaber habe ich so auf meine Seite gebracht. Eine Variante, die wenig Arbeit macht. Wenn dann mal mehr Gäste zu Besuch sind, kein Problem. Hier die Miniversion für 6 gute Esser. 





Zutaten:
1 Zwiebel
5 Knoblauchzehen
300 g Tomaten
6 rote Paprikaschoten
2 Zucchini (500 g)
1 Bund Thymian, frisch
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
etwas Muskatnuss, frisch gerieben
500 g Hackfleisch gemischt
1 EL Tomatenmark
4 Eier
200 g Sahne
1 TL Mehl
100 g geriebenen Käse

Zubereitung:
Backofen auf 200° C vorheizen.

Die Zwiebel und den Knoblauch in feine Würfel schneiden. Die Aubergine, die Paprikaschoten, die Zucchini und die Tomaten in Würfel schneiden. Thymian zupfen, etwas zum Garnieren beiseitelegen.

2 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Auberginenwürfel kräftig darin anbraten, die Paprikawürfel und die Zucchiniwürfel dazugeben. Mit Salz und Thymian würze, alles zusammen ca. 5-7 Minuten braten, herausnehmen.

1 EL Olivenöl in die noch heiße Pfanne geben und das Hackfleisch darin anbraten, bis es krümelig ist. Zwiebelwürfel und Knoblauchwürfel kurz mit braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Tomatenmark und Tomatenwürfel zugeben und bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten schmoren lassen. Das angebratene Gemüse untermischen und alles in eine Auflaufform geben.









Eier, Sahne und Mehl verquirlen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen und darüber gießen. Geriebenen Käse drüberstreuen. Im Ofen ca. 40 Minuten backen. Mit den beiseite gelegten Thymianzweigen garnieren und dazu Baguette reichen. 







 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)