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Mittwoch, 25. Januar 2012

Lammfilet mit Paprikasoße - Bitte nicht, ARD!

Die Nation wird zum Handballfan. Die Unterstützung vor Ort ist zwar nicht so gewaltig, aber zuhause an den Fernsehern fiebern Millionen mit. Was mir dabei auffällt? Der schon geplante Generationenwechsel wird bei einer Qualifikation für Olympia noch für ein halbes Jahr verschoben. Experten wie Bob Hanning, die ein Versagen der Deutschen schon vor dem Turnier voraussagten (" ... und darüber bin ich nicht traurig!"), werden fast euphorisch und rechnen fast schon fest mit dem Halbfinale. Experten gibt es unter den ARD-Kommentatoren leider nicht so viele. Vielleicht sind die gerade im Urlaub. Es schüttelt mich immer wieder, wenn die "Fussballabseits-Kenner" sich mit der Handballtaktik beschäftigen. In der dritten Zeitlupe erkennen sie, dass der kleine Zeh des linken Fusses des gegnerischen Kreisläufers eventell 1,5 mm die Kreislinie berührt und stellen dann lapidar fest: "Das Tor war irregulär!" Ja, geht's denn noch? Es muss doch Reporter geben, deren Horizont nicht auf einen Fußball reduziert ist. Schade, dass Sport1 nicht alle Spiele überträgt. Nicht, dass dort die Reporter viel besser wären, aber die holen sich wenigstens mit Markus Baur, Christian Schwarzer, Bob Hanning und natürlich auch Stefan Kretzschmar Leute, die schon ein- oder zweimal einen Handball in der Hand hatten.

Im November hatte ich mir ja ein halbes Coburger Fuchsschaf bestellt. Dazu gehört natürlich auch ein halber Rücken. Ein Rezept dazu gab es ja am Montag. Beinahe hätte iches übersehen, aber innen versteckt war ein kleines Lammfilet, ideal für eine leckere Vorspeise. Die Soße dafür hatte ich am Sonntag auch schon vorbereitet - eine Paprikasoße. Sie stammt aus dem Kochkurs mit Joachim Schelbert. Schwer zu kochen war sie eigentich nicht.

Zutaten:
1 Zwiebel
1 EL Pflanzenöl
2 Paprika (rot und gelb)
1 EL Zucker
100 ml Weißwein
400 ml (1 Dose) gewürfelte Tomaten
250 ml Brühe
200 ml passierte Tomaten (war noch übrig und hat hier gut gepasst, sonst weglassen)
Thymian, Oregano
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Zwiebel fein hacken und in einem Topf mit dem Öl glasig dünsten. Zwischenzeitlich die Paprika entkernen und in Streifen schneiden.

Die Paprika mitdünsten lassen und dann etwa Zucker dazu streuen. Rühren, Hitze nehmen lassen, mit Weißwein abköschen und wieder zum Köcheln bringen.

Die Tomaten (Würfel und passierte) hinzufügen und mit der Brühe auffüllen. Aufkochen lassen, die fein gehackten Gewürze hinzufügen und abschmecken. Fertig.


So ein Lammfilet ist natürlich blitzschnell fertig. Der Gargrad ist sicher Geschmacksache. Lieber so als durchgebraten.
Zutaten:
1 Lammfilet
Salz, Pfeffer
2 Knoblauchzehen
2 Rosmarinzweige

Zubereitung:
Das Lammfilet salzen und pfeffern. 

Etwas Butter in meine kleine Pfanne und dann bei nicht zu hoher Temperatur kurz, etwa 2-3 Minuten, braten. 

Die Knoblauchzehen längs schneiden und mit zwei Rosmarinzweigen mitbraten lassen.

Fleisch kurz ruhen lassen und aufschneiden. Fertig.

Freitag, 9. Dezember 2011

Wochensplitter 49/2011 03.12.11 – 09.12.11

Themen: Gefüllte Paprika, Kochkurs ausgefallen

Gefüllte Paprika mit Risotto und Tomatensoße
kann man auf unterschiedlichste Art machen, selbst auf thailändische Art habe ich es schon versucht und genossen.
Dieses Mal habe ich ein Gemisch aus 600 g Lammhack und 500 g Rinderhack genommen, gewürzt mit 2 klein geschnittenen Knoblauchzehen, einer klein gewürfelten Zwiebel, 1 guten EL Zitronenpfeffer und dieselbe Menge von Schuhbecks Kräutersalz. Sechs ziemlich große Paprikaschoten wurden entdeckelt und entkernt. Auf den Boden der Schoten legte ich, für den besonderen Geschmack, ein paar frische, Salbeiblätter. Zugedeckt habe ich die Paprika mit einer Scheibe Lardo. Geschmacklich hat man das nicht so gemerkt. Das nächste Mal esse ich ihn wieder so. Dazu gab es ein Risotto und eine schnelle Tomatensoße aus der Flüssigkeit im Bräter. Etwas Tomatenmark dazu, ein wenig Hühnerbrühe und mit Tapioka eingedickt. Fertig.


Kochkurs ausgefallen
Leider hat es mit dem Kochkurs am Mittwoch nicht geklappt. Eine Magen-Darm-Grippe hatte mich dahingestreckt. Das konnte, wollte und durfte ich den Kursteilnehmern nicht zumuten. Sicher findet sich im neuen Jahr wieder ein Termin. Wir hatten ein schönes Menü geplant:

Glasnudelsalat mit Shrimps und Hackfleisch

Kokos-Tomatensuppe

Frittierte Frühlingsrollen

Masaman-Curry

Gegrillte Putenbrust im Bananenblatt

Honigmelone in Kokosmilch

Noch einmal, es tut mir leid.

Mittwoch, 23. November 2011

Hamburger, Calzone, Tuna Salad, Lachscreme (auch ohne Lachs)


Ich habe im Keller unseren Sandwich-Toaster gefunden. Das zeigt, wie oft wir ihn eigentlich nutzen. Ab und zu packt es uns dann und dann geht es los. Die Ideen waren gleich da und das Umsetzen war auch kein Problem.

Hamburger:
Rinderhack
Salz, Pfeffer
Senf
Ketchup
Datteltomaten (in Scheiben)
Gurken (entkernt)
Vollkorntoast


Diese Toasts schlagen einen „richtigen“ Hamburger um Längen. Zusätzlich könnte man ja noch z.B. Käse oder Bacon dazugeben. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Die eine Vollkorntoastscheibe mit Ketchup bestreichen, die andere mit Senf. Auf den Senf kommen ein paar Gurkenscheiben und das Rinderhack, auf das Ketchup ein paar Tomatenscheiben. Zusammenklappen und ab in den Toaster. Etwa 10 Minuten haben sie gebraucht bis das Hack ziemlich durch war.

Pizza Calzone:
80 g Salami
5 Datteltomaten
Salz, Pfeffer
1 Knoblauchzehe
Pizzagewürz
125 g Mozzarella
Salz, Pfeffer, Olivenöl


Alles in schöne kleine Würfel schneiden, die  sollten nicht größer als 0,5 cm sein.  Den Knoblauch natürlich ganz klein schneiden. Alle Zutaten vermengen, mit dem Pizzagewürz vermischen und wenig gutes Olivenöl dazugeben für die Konsistenz. Am Schluss noch, wenn nötig, mit Salz und Pfeffer würzen. Auf eine Toastscheibe geben und mit einer zweiten zuklappen. Im Sandwich-Toaster etwa 5 – 7 Minuten lassen.

Tuna Salad:
2 EL Miracle Whip
Salz, Pfeffer
Paprikapulver
200 g Tunfisch
½ Zwiebel
50 g Gouda


Ich kann mich an einen kleinen Sandwich-Laden in der Nähe Reservoir Road in Washington, D.C. erinnern, so knapp hinter der Chain Bridge. Dort gab es die weltbesten Tuna-Sandwiches. Da will ich erst noch mal hin mit meinen Toasts. So gut sind meine bei weitem nicht.

Trotzdem, den Tunfisch abgießen, mit der Gabel zerpflücken, den Gouda fein reiben, die Zwiebel fein hacken. Alles miteinander verrühren, eine Vollkorntoastscheibe damit bestreichen und den Deckel darauf klappen. Dann kommt es wieder in den Sandwich-Toaster. Bei uns waren sie fertig, wenn das Licht ausging. Das muss jeder ein bisschen selbst probieren.

(Lachs)-Frischkäse-Creme:
(100 g Räucherlachs)
150 g Frischkäse
5 Datteltomaten
¼ Gurke
getrockneter Dill


Ohne Lachs wäre es eines schöne vegetarische Variante. Der Lachs ist uns eigentlich erst später eingefallen. Auch Forelle oder Makrele würde hier passen. Die Gurke haben wir längs halbiert und entkernt. Diese halbe Gurke haben wir noch einmal geteilt, das reicht. Die Datteltomaten haben wir auch entkernt, weil befürchteten, dass die Flüssigkeit unseren Toast zu sehr einweicht.

Lachs, Tomaten und Gurke in Würfel schneiden. Mit dem Frischkäse und dem Dill vermengen und auf eine Toastscheibe geben. Mit einer zweiten Toastscheibe zuklappen und wieder ab in den Toaster.
Fertig waren sie, als das Licht (des Toasters) ausging.

Freitag, 18. November 2011

Wochensplitter 46/2011 12.11.11 – 18.11.11

Themen: Adventskranzkalender?, Im Kühlschrank im Keller …, Das sind ja Herzchen,

Adventskranzkalender
oder heißt der doch Adsventskranzkalender? Ein Komiker aus dem süddeutschen Raum hat sich vor vielen Jahren mal damit beschäftigt. Die gleiche Frage wäre, sind es Semmelknödel oder Semmelnknödel oder Semmelnknödeln? Der Duden hilft da sicher weiter. Noch mehr Spaß in der Vorweihnachtszeit ist garantiert. Hundertachtziggrad° organisiert einen A…kalender mit vielen guten, oder besser, Spitzen-Bloggern und mir. Was hinter 24 Türchen versteckt wird, bleibt unser Geheimnis. Ich bin gespannt. Und: Es ist eine große Ehre für mich da dabei zu sein.

Das sind ja Herzchen …
sagt  man über das Verhalten einiger Leute über die man selbst nicht so begeistert ist. Gut, das stimmt schon, ich bin selten oder nie ein Ja-Sager gewesen. Die Quittung habe ich ja öfters für meine vorlauten Meinungsäußerungen oder Verhaltensweisen bekommen. Ich würde es immer wieder tun.

Dass ich in unserem Geflügelhof abgepackte Hähnchenherzen gefunden habe, hat mich schon begeistert. So sehr, dass ich gar nicht gefragt habe, wo sie her sind. Mach ich beim nächsten Mal. So, und was machen wir jetzt damit? Hähnchenherzen, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Crème fraîche, Thymian und Nudeln war eine Idee. Oder: Hähnchenherzen, grüne Currypaste, Knoblauch, Ingwer, Tomatenmark, Tomaten, Kokosmilch, Fischsoße, helle Sojasoße, Zucker und TK-Erbsen war die zweite Idee. Nachdem immer noch ein paar Thai-Basilikumblätter vom letzten Kurs unbedingt verarbeitet werden mussten, ist es dann doch die asiatische Variante geworden. Die Blätter habe ich schließlich doch nicht verwendet, da sie wirklich schon bessere Tage gesehen hatten. Hätte ich die Tomaten geschält, wäre es noch besser gewesen. So aber war ich halt wieder einmal ein bisschen faul. Ihr habt ja Recht. Um ehrlich zu sein. Erst auf dem Bild ist es mir heute Morgen aufgefallen. Geschmacklich war es dann doch nicht so gravierend.


Im Kühlschrank im Keller …
ist so manches Geheimnis gebunkert. Ich habe ein letztes Glas Bärlauchpesto gefunden. Am Mittwoch wurde es dann geschlachtet. Ich bin froh darüber momentan nicht zu viel kochen zu müssen, da mich eine nicht vergehen wollende Grippe fest im Griff hat. Die Spaghetti kochen und dann den Inhalt des Glases darüber verteilen und dann gut untermengen, das habe ich noch geschafft. Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn ich die Blattspitzen unseres Bärlauchs im Frühling finde. 


Mittwoch, 21. September 2011

Ein thailändisches Gegenüber - Schwein süß-sauer (Muh Phat Priau Waan) und Schweinefleischsalat (Yam Muh)

An einer thailändischen Tafel stehen sich oft immer total unterschiedliche Gerichte gegenüber, wie z.B. ein scharfes und ein süß-saueres. Süß-sauer war die Schweinelende bei unserem Geburtstagsdinner. Die Zutaten, die ich leider nicht in Coburg bekam, durfte ich in Bamberg (Asia-Shop, Untere Königsstr. 2) kaufen. Dort suchte ich auch das Chilipulver für unsere scharfe Komponente, den Schweinefleischsalat. Der Verkäufer, ein Vietnamnese, meinte noch: "Hot! Very hot! Very, very hot!" Ich dachte nur: "Ja, ja!" Beim Zubereiten wurde ich dann doch etwas skeptisch als ich das Chilipulver an der Zungenspitze testete. Also habe ich ad hoc die Zutatenmenge reduziert. Was für ein Glück! Um ehrlich zu sein, es war auch so höllisch scharf! Zunächst nur an den Mundschleimhäuten, dann in der Mitte des Zungenbodens. Am nächsten Tag ... Das kennt aber wahrscheinlich jeder! 
Was lerne ich daraus? Neue Zutaten (Marke), neuer Geschmack! Der einfachen Zungenspitzentest hat mich (oder die Gäste) da wohl gerettet. 
Das Gegenüber für den scharfen Schweinefleischsalat (Rezept gibt es hier) war unsere süß-saure Schweinelende. Ich habe, abweichend zur üblichen Rezeptur, anstatt Schweinekamm Schweinelende genommen. Ich denke, dass es für die "salatgeschädigten" Gäste genau das Richtige war. Und den Kleinen hat es, denke ich, auch gut geschmeckt.


Zutaten:
½ Ananas
6 EL Ananassaft
1 ½ EL Tomatenketchup
2 ½ EL Fischsoße
1 EL Zucker
2 EL Erdnussöl
500 g Schweinefilet
4 Knoblauchzehen
½ Möhre
1 Zwiebel
1 rote Paprika
½ Salatgurke
200 g Cocktailtomaten
Koriander

Die Schale, die Augen und den Strunk der Ananas gründlich entfernen. Die Ananas in Scheiben und dann in mundgerechte Stücke schneiden.

Den Ananassaft, das Ketchup, Fischsoße und Zucker in einer kleinen Schüssel verrühren und zur Seite stellen.

Die Schweinefilets putzen und in schmale Scheiben schneiden. Das Gemüse waschen, die Möhren schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und in Achtel schneiden. Die Paprika schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Gurke entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Cocktailtomaten halbieren. Den Knoblauch fein hacken.

Eine Pfanne mit Öl heiß werden lassen und das Fleisch durchbraten. Das Fleisch herausnehmen und auf  Küchenpapier abtropfen lassen.

In der Pfanne den Knoblauch 1 Minute goldgelb anrösten. Zwiebel-, Paprika- und Möhrenstücke etwa 2 Minuten braten. Gurken- und Ananasstücke, Tomatenhälften und Ananassaft hinzufügen und noch eine Minute weiter braten lassen.

Erst jetzt wird das Fleisch wieder hinzugefügt und untergehoben. Mit Koriander garnieren und servieren.


Mittwoch, 14. September 2011

5, 4, 3, 2, 1! Oder "Hoffentlich am Sonntag!"

Der Countdown läuft! Alles ist vorbereitet! Alle Beteiligten und auch die, die nichts dazu können, sind aufgeregt! Der Bauch wird immer größer, der Platz im Bauch immer weniger! Ungeduldig warten wir alle! Mein Enkel soll endlich auf die Welt kommen. Was ich mir wünsche? Eine gesunde Mutter und ein gesundes Baby! Alles andere ist egal! Und wenn ich noch einen frei habe, dann bitte am Sonntag! 
Mein "Opa-Gegenüber" kriegt bei jedem Telefonanruf seines Schwiegersohns fast eine Herzinfarkt. Ich darf ihn auch nicht ohne triftigen Grund anrufen, habe auch "Spässle g'macht"-Verbot! Wie gern hätte ich ihn einmal zum Krankenhaus gelockt! ;-)
Irgendwie ist es schon komisch! Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, der des Großvaters. Man fühlt sich nicht so, ist es aber trotzdem.

Aus vergangenen wärmeren Zeiten schnell noch zwei Salate aus dem "großen Buch der Salate" von Ulrich Klever. Nicht direkt nachgemacht, weil es schon beim Zubereiten zweifelhafte Gesichter bei uns gab. Vorab, beide waren lecker. Den Reissalat kann man einigermaßen gut vorbereiten, den Chicoréesalat weniger. Beim Reissalat haben wir die Reismenge verdoppelt und die Tomaten haben wir auch zusätzlich entkernt.

Rot-grüner Reissalat


Zutaten:
6 Tomaten
2 grüne und gelbe Paprikas
250 g Reis (roh gewogen)
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
4 EL Pflanzenöl
2 EL Essig
2 TL Düsseldorfer Senf
Petersilie

Zubereitung:
Die Tomaten kreuzweise einschneiden, kurz in kochendes Wasser tauchen, häuten, Kerngehäuse herausschneiden und in  Streifen schneiden. Die Paprikas schälen, entkernen und ebenfalls in mundgerechte Streifen schneiden. 

Tomaten und Paprikas zusammen mit dem Reis in eine Schüssel geben.

Aus den restlichen Zutaten (bis auf die Petersilie) ein Dressing rühren und über den Reis gießen. 30 Minuten ziehen lassen, Petersilie hacken und darüber streuen und servieren.

Chicorée-Salat


Zutaten:
6 Chicorée
2 Orangen
200 g Joghurt
1 EL Orangenmarmelade "den gamle fabrik"
1 TL scharfer Senf
2 EL Hühnerbrühe
Tabasco

Zubereitung:
Den Chicorée putzen, den Kern herausschneiden, waschen und in breite Streifen schneiden.

Die Orangen schälen und die einzelnen Orangenstücke mundgerecht schneiden. (Beim nächsten Mal werden die Orangen filetiert.)

Aus den restlichen Zutaten eine Marinade zubereiten und über die Orangen und den Chicorée gießen. 
(Wir hatten so weit vorbereitet, so dass der Salat ziemlich viel Wasser gezogen hatte und uns zu wässrig war. Also erst kurz vor dem Servieren mit der Marinade begießen und sofort servieren).

Mittwoch, 13. Juli 2011

Rinder-Paprikagulasch


Kundenservice bei IKEA? Die einen sagen so, die anderen so. Unsere Geschichte und unsere Erfahrung: Das gekaufte Bett war zu groß. Gemerkt haben wir es aber erst beim Aufbau, die Matratzen waren zu klein. Jetzt gibt es da zwei Möglichkeiten, Bett umtauschen oder Matratze und Lattenrost tauschen. „Bei IKEA klappt das nie. Ohne Originalverpackung hast Du keine Chance.“ Die war zerkleinert im Papiermüll. Trotzdem haben wir es versucht und es hat problemlos geklappt. Man hat dem Junior einfach eine Gutschrift für das „falsche“ Bett gegeben und er hat sich dann das Bett eine Nummer kleiner gekauft. So unproblematisch sollte Kundenservice sein, damit er den Namen verdient.
Das Gulasch durfte allein vor sich hin schmoren und war so relativ schnell erledigt. Die einzige Arbeit war das Zerkleinern der einzelnen Zutaten. Dann zwei Stunden warten und das Essen kam quasi von allein auf den Tisch.


Zutaten:
1 EL Butterschmalz
900 g Hochrippe
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Gemahlener Kümmel
Salz, Pfeffer
Rosenpaprikapulver
1 EL Tomatenmark
5 Tomaten
500 ml Rinderfond
3 rote Paprika
1 TL Tapioka mit wenig Wasser
200 g Sauerrahm

Zubereitung:
Das Fleisch putzen und in kleine, mundgerechte Stücke schneiden.

Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen fein schneiden.

Das Fleisch im Butterschmalz scharf anbraten, die Zwiebeln und etwas später den Knoblauch dazugeben und weiter braten.

Mit Salz, Pfeffer, gemahlenem Kümmel und Rosenpaprikapulver würzen. Tomatenmark mitrösten lassen und enthäutete, gewürfelte Tomatenstücke und den Rinderfond dazugeben.

Etwa 100 Minuten mit geschlossenem Deckel schmoren, dann enthäutete Paprikawürfel dazugeben und weitere 20 Minuten schmoren.Etwas Tapioka in Wasser lösen und einrühren, damit die Soße etwas dicklicher wird.

Zum Schluss noch den Sauerrahm unterheben und jetzt nicht mehr köcheln lassen. Mit Nudeln oder Reis servieren.

Dienstag, 31. Mai 2011

Forelle, in Bärlauchöl gebraten, mit gebratenem Gemüse und Oliven-Tomatensoße


Am Freitag waren wir wieder mal zu dritt. Der Junior ist gerade im Endspurt zur Optiker-Meisterprüfung und wir wollten etwas Leckeres für ihn kochen. In irgendeiner Fernsehsendung hatte ich die Beilage mit dem gebratenem Gemüse und der Oliven-Tomatensoße gesehen. Die meiste Arbeit hatte ich mit der Tomatensoße, der Rest ging ziemlich schnell.


Zutaten Oliven-Tomatensoße:
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 EL Zucker
4 Knoblauchzehen
150 ml Rotwein
350 ml Geflügelbrühe
1 TL Chiliflocken
3 Sardellenfilets
2 EL Kapern
400 ml passierte Tomaten
400 ml Dosentomaten
Salz
Pfeffer
170 g grüne Oliven
2 Lorbeerblätter

Zutaten Gemüse:
400 g Kartoffeln
2 Auberginen
4 rote und gelbe Paprikas
Salz
Pfeffer
Paprikapulver

Zutaten Forellen:
3 knackfrische Forellen à 350 g
Mehl
Bärlauchöl

Zubereitung Tomatensoße:
Die Zwiebel fein würfeln und mit Olivenöl anschwitzen. Den Zucker dazugeben und karamellisieren lassen. Die fein gehackten Knoblauchzehen dazugeben. Wenn der Knoblauch langsam Farbe bekommt, mit dem Rotwein ablöschen und einreduzieren.

Chiliflocken, fein gehackte Sardellenfilets und Kapern dazugeben und mit Geflügelbrühe auffüllen.  Dann kommen die Tomaten dazu. Die Dosentomaten davor (oder im Topf) etwas mit der Gabel zerkleinern.

Salzen und pfeffern, klein gehackte Oliven und die Lorbeerblätter dazu und wenigstens 60 Minuten schön langsam köcheln lassen. Die Soße soll richtig einkochen.

Für das Gemüse werden die Kartoffeln geschält, in Scheiben geschnitten und in Butterschmalz gebraten. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer und scharfem Paprikapulver. Die Kartoffelscheiben dann auf Küchenpapier entfetten.

Die Auberginen und die geschälten Paprika werden ebenfalls gebraten, gewürzt und entfettet.

Dann die Kartoffeln, Auberginen und Paprika in einer feuerfesten Form schichten. Wenn die Tomatensoße fast pastenartig ist, die Soße auf die Paprikas geben und alles für 10 Minuten im Backofen grillen. 


In der Zwischenzeit die Forellen säubern, salzen, an der Seite einschneiden und in Mehl wenden. 2x5 Minuten werden sie in Bärlauchöl angebraten und dann serviert.
 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)