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Montag, 22. August 2011

Nudeln mit Tunfisch-Tomatensoße


Das Haus kühlt überhaupt nicht mehr ab. Schwülwarm, um dreiviertelacht (für Nichtfranken: 07.45 Uhr) schon mehr als 18 °C. Trotzdem eine dunkle Wolkendecke am Himmel. Das sieht nach Gewitter aus.  Mein Radio sagt, dass es heute bis 33°C werden sollen. Hoffentlich wird die Luftfeuchtigkeit etwas weniger. Irgendwie freue ich mich dann trotzdem auf einen schönen Herbst!

Viel Zeit fürs Bloggen habe ich ja in letzter Zeit nicht. Das heißt: Ich lese schon mit, aber zum Kochen komme ich eher weniger. Und überall einen nichtssagenden Kommentar zu schreiben ist nicht meine Art. Das Rezept ist auch noch von letzter Woche. Stattdessen habe ich letzte Woche „altbekannte“ Sachen wieder gekocht. Das ein oder andere Bild ist noch nötig um den zweiten Band meiner „Thai-Küche für Anfänger“ fertigzustellen. Eigentlich wollte ich ja im Mai fertig sein. Jetzt wird es wohl doch September werden.  Gut, Zeitdruck habe ich nicht.
Relativ zeitlos ist auch diese Tomatensoße. Ich mag die Kombination Sardellen – Kapern und Tomaten sehr gern. Ideal bei diesem Wetter  – leichte, mediterran angehauchte Sommerküche.


Zutaten:
2 EL Olivenöl
20 g Butter
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Scheiben Ingwer
2 Karotten
2 EL Ayvar
2 EL Tomatenmark
20 g Kapern
8 Sardellenfilets
1 Dose Tomaten
1 Dose Tunfisch

Zubereitung:
Die Zwiebelwürfel und die Knoblauchscheiben im Olivenöl-Buttergemisch anschwitzen. Dazu gebe ich noch 2 dünne Scheiben Ingwer. Seitdem ist derKnoblauch auch für Annis Magen verträglicher.

Die Karotten in feine Würfel schneiden und mit dem Ayvar und dem Tomatenmark weiter anschwitzen.

Kapern und gehackte Sardellenfilets hinzufügen und die Tomaten und die abgetropften, zerrupften Tunfischstücke dazugeben. Evtl. die Tomaten mit einem Löffel in kleinere Stücke zerteilen.

Alles darf wenigstens eine Stunde bei geschlossenem Deckel köcheln.  In der Zwischenzeit die Nudeln zubereiten. Fertig.

Montag, 11. Juli 2011

Gebratene Fenchelknollen mit Oliven

An diesem Wochenende haben wir viel geschafft. Umgezogen von Jena über Coburg nach Nürnberg und letztlich wieder spätabends in Coburg gelandet. Am Samstag hat das Wetter gepasst,am Sonntag hatten wir zunächst etwas kühleres Wetter und dann bei der Himfahrt sind wir durch eine Sintflut gefahren. Egal, Stefan hat jetzt eine schöne kleine Wohnung eingerichtet. Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, aber das wird jetzt im Laufe der Woche erledigt.
Fürs Kochen blieb eigentlich wenig Zeit, aber das wird nachgeholt bei der Einweihungsfeier. Deshalb gibt es jetzt auch nur eine kleine Beilage, die uns hervorragend zu einem Steak oder auch zu einer gebratenen Forelle schmeckt.


Zutaten:
20 g Butter
1 EL Olivenöl
2 Fenchel
2 Knoblauch
100 g Oliven
40 g Kapern
8 Sardellenfilets
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Im Butter-Olivenölgemisch die gehobelten Fenchelknollen kräftig  anbraten.

Zwischenzeitlich den Knoblauch fein hacken und die Oliven halbieren.  Dann die Kapern grob hacken und die Sardellenfilets fein hacken.

Knoblauch, Oliven, Kapern, Sardellenfilets zum gebratenen Fenchel geben und weiter 2-3 Minuten braten. 

Mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig!

Montag, 6. Juni 2011

Spaghetti mit Rucola-Sahnesoße

Gestern wurde der Tag des Hundes gefeiert.  In ganz Deutschland. Wir waren natürlich bei uns zuhause dabei. Gekocht wurde deshalb wieder nicht. Dafür gab es Bratwurst und Steaks vom Bratwurststand. Die Steaks waren zu flechsig, die Bratwürste nicht durchgebraten, eigentlich nur ein Genuss für die Hunde. Na ja.


Ein Rezept aus der letzten Woche habe ich aber noch übrig. Pasta mit Rucola-Sahnesoße, schön sommerlich!


Zutaten:
200 g Bauchspeck
250 ml Hühnerbrühe
400 g Sahne
1 EL Kapern
Salz
Pfeffer
1 TL Senfpulver
300 g Rucola

Zubereitung:
Den Bauchspeck würfeln und auslassen. Mit Hühnerbrühe ablöschen und mit der Sahne auffüllen und aufkochen. Kapern hinzufügen, salzen, pfeffern und Senfpulver hinzufügen. Aufkochen lassen und kurz vor dem Servieren den Rucola unterheben.  Die Spaghetti in der Zwischenzeit gemäß Packungsanweisung garen.

Dienstag, 31. Mai 2011

Forelle, in Bärlauchöl gebraten, mit gebratenem Gemüse und Oliven-Tomatensoße


Am Freitag waren wir wieder mal zu dritt. Der Junior ist gerade im Endspurt zur Optiker-Meisterprüfung und wir wollten etwas Leckeres für ihn kochen. In irgendeiner Fernsehsendung hatte ich die Beilage mit dem gebratenem Gemüse und der Oliven-Tomatensoße gesehen. Die meiste Arbeit hatte ich mit der Tomatensoße, der Rest ging ziemlich schnell.


Zutaten Oliven-Tomatensoße:
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 EL Zucker
4 Knoblauchzehen
150 ml Rotwein
350 ml Geflügelbrühe
1 TL Chiliflocken
3 Sardellenfilets
2 EL Kapern
400 ml passierte Tomaten
400 ml Dosentomaten
Salz
Pfeffer
170 g grüne Oliven
2 Lorbeerblätter

Zutaten Gemüse:
400 g Kartoffeln
2 Auberginen
4 rote und gelbe Paprikas
Salz
Pfeffer
Paprikapulver

Zutaten Forellen:
3 knackfrische Forellen à 350 g
Mehl
Bärlauchöl

Zubereitung Tomatensoße:
Die Zwiebel fein würfeln und mit Olivenöl anschwitzen. Den Zucker dazugeben und karamellisieren lassen. Die fein gehackten Knoblauchzehen dazugeben. Wenn der Knoblauch langsam Farbe bekommt, mit dem Rotwein ablöschen und einreduzieren.

Chiliflocken, fein gehackte Sardellenfilets und Kapern dazugeben und mit Geflügelbrühe auffüllen.  Dann kommen die Tomaten dazu. Die Dosentomaten davor (oder im Topf) etwas mit der Gabel zerkleinern.

Salzen und pfeffern, klein gehackte Oliven und die Lorbeerblätter dazu und wenigstens 60 Minuten schön langsam köcheln lassen. Die Soße soll richtig einkochen.

Für das Gemüse werden die Kartoffeln geschält, in Scheiben geschnitten und in Butterschmalz gebraten. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer und scharfem Paprikapulver. Die Kartoffelscheiben dann auf Küchenpapier entfetten.

Die Auberginen und die geschälten Paprika werden ebenfalls gebraten, gewürzt und entfettet.

Dann die Kartoffeln, Auberginen und Paprika in einer feuerfesten Form schichten. Wenn die Tomatensoße fast pastenartig ist, die Soße auf die Paprikas geben und alles für 10 Minuten im Backofen grillen. 


In der Zwischenzeit die Forellen säubern, salzen, an der Seite einschneiden und in Mehl wenden. 2x5 Minuten werden sie in Bärlauchöl angebraten und dann serviert.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Gebratener Spargel im Ei-Käsemantel mit „grüner“ Remoulade


Lange haben wir gewartet, aber jetzt bekommt man Spargel an allen Ecken. So hat mich Anni gestern mit 1 kg Spargel überrascht. Die Frage war nur, was stellen wir damit an. Streift man so durch die verschiedenen Blogs, könnte man täglich mehrere Rezepte genießen. Eines habe ich bei stuttgartcooking gefunden. Das hat so lecker ausgesehen, dass wir es am gleichen Tag noch ausprobieren wollten. Jetzt hatten wir allerdings nicht alle Zutaten, wie sie Johannes verwendet hat, im Kühlschrank. Also wurde improvisiert. Das Walnussöl habe ich durch gutes Kürbiskernöl ersetzt. Das ergibt eine satte grüne Farbe. Auch Crème fraîche habe ich durch Sahne ersetzen müssen.  Unser Fazit: Wir haben noch nie eine „grüne“ Remoulade gegessen. Der Eigengeschmack von dem Kürbiskernöl war zwar noch da, aber es hat dazu gepasst.


Zutaten grüne Remoulade:
2 Eigelbe
1 TL Senf
Zitronensaft
100 ml Kürbiskernöl
Salz
Pfeffer
100ml Sahne
50 g Kapern
10 Gewürzgurken  (Cornichons)
10 Sardellenfilets
Restliche Zutaten:
1000 g Spargel
Butter
Zucker
Salz
400 g Kochschinken
Mehl
200 g Bergkäse
100 g Parmesan
3 Eier

Zubereitung:
Aus Eigelben, Senf, etwas Zitronensaft und Kürbiskernöl eine grüne Mayonnaise mixen. Etwas Sahne darunterheben und Kapern, kleine Gewürzgurkenwürfel und klein gehackte Sardellenfilets dazugeben.

Den Spargel in Salzwasser mit etwas Zucker und einem Stück Butter 5 Minuten kochen lassen, herausnehmen und mit eiskaltem Wasser abschrecken.

Aus den beiden geriebenen Käsesorten, den Eiern und einer Prise Pfeffer einen Teig herstellen.

Jeweils eine oder zwei Spargelstangen in eine Scheibe Kochschinken einwickeln, leicht im Mehl wälzen, abklopfen und dann durch den Teig ziehen. Ohne das Mehl hält der Teig nicht.

Den so vorbereiteten Spargel in heißem Schmalz goldbraun auf allen Seiten braten. Mit der „grünen Remoulade“ ist das eine etwas andere Art des Spargel Genießens. 


Donnerstag, 12. August 2010

Spaghetti mit Tomaten, Kapern, Anchovis und Oliven


Wenn unerwartet Besuch kommt bzw. wenn man während der Ferienzeit zu dritt oder zu viert isst, braucht man ganz einfach größere Mengen. Unser frisch verheiratetes Paar haben wir dann auch gefragt, ob sie zum Essen bleiben möchten.
„Was gibt es denn?“
„Spaghetti.“
 „Lecker!“
„In die Soße habe ich Kapern, Anchovis und Oliven gegeben.“
„Da hast Du ja alles drin, was wir nicht mögen.“

Wir haben dann doch allein gegessen und die zwei haben etwas versäumt. Selbst schuld.

 Zutaten:
2 EL Olivenöl
250 g Rinderhack
2 rote Zwiebeln
20 g Kapern
3 Anchovis-Filets
50 g grüne Oliven
500 ml passierte Tomaten
400 ml Dosentomaten
1 EL Zucker
1 Spritzer Zitronensaft
Prise Salz
Prise Pfeffer
½ Bund Basilikum
500 g Spaghetti
Parmesan

Zubereitung:
Das Rinderhack in etwas Olivenöl anbraten. Die kleinen Zwiebelwürfel dann dazugeben und mitbraten.

Kapern, gehackte Anchovis und grob gehackte Oliven dazugeben und etwas mitbraten lassen.

Die passierten Tomaten und die Dosentomaten dazugeben. Mit Zucker, Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und 60 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Spaghetti nach Packungsanweisung garen.

Die Basilikumblätter grob hacken und unterheben. Etwas Parmesan drüber, fertig.

Dienstag, 23. März 2010

Pizza-Baguette Tonno

Alles, was auf einen Pizzateig passt, passt auch auf ein Baguette. Alles draufpacken, was der Kühlschrank hergibt! Dann noch warm gegessen, aber Vorsicht, Suchtgefahr!


Zutaten:
200 g gek. Garnelen
400 g Tunfisch
30 g Kapern
6 Sardellenfilets
200 g Artischocken
2 Tomaten
500 g Käse gerieben
200 ml Sahne
3 EL Pizzagewürz
8 Baguettes

Zubereitung:
Die Garnelen abgießen und grob hacken. Den Tunfisch abgießen und mit der Gabel zerpflücken. Die Sardellenfilets fein hacken. Die Artischocken grob hacken. Die Tomaten vierteln, entkernen und in 1 cm-Würfel schneiden. Die Paprika putzen, entkernen und in ½ cm-Würfel schneiden. Den Käse grob reiben. Die Sahne etwas anschlagen und dann alle Zutaten gründlich vermengen und mit Pfeffer und dem Pizzagewürz abschmecken.



Die Baguettes der Länge nach aufschneiden, etwas aushöhlen und mit einem Löffel die Pizza-Masse reichlich in die Baguettes-Hälften füllen.

Den Backofen auf 180°C bis 200°C vorheizen und 15-20 Minuten die Pizza-Baguettes backen. 


 
 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)