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Freitag, 2. Dezember 2011

Wochensplitter 48/2011 26.11.11 – 02.12.11


Themen: Deftige Woche, Erfolgreiche Woche, Vorbereitung

Deftig


war diese Woche.  Gestern für mich der Höhepunkt: Gebräunter Leberkäse mit Spiegeleiern und Bratkartoffelwürfeln. Ich muss es nicht jeden Tag haben, aber ab und zu!
 Eigentlich war sie von wenig Zeit fürs Kochen geprägt. Da haben wir am Montag wieder mal unseren guten, alten Römertopf herausgesucht.  Ein Stück Schweinekamm, Kartoffeln, Petersilienwurzeln, Knollensellerie und Möhren brutzelten mit dem Fleisch im Ofen. Heraus kam butterzartes Schweinefleisch, das vielleicht noch ein paar Minuten länger im Ofen hätte verbringen können. Es war schon zart, aber innen vielleicht eine Idee zu sehr rosa. Nobody is perfect.


Die Reste haben wir dann am Dienstag verarbeitet. Eine Kammscheibe kurz erwärmen, eine Scheibe Bärlauchbutter darauf, dazu gab es Bohnen in Speck gehüllt, fertig war das Abendesssen.


Am Mittwoch lebten wir gesünder. Es waren zwei Forellen noch im Gefrierfach. Aufgetaut, in Mehl gewendet und knusprig gebraten, dazu Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln. Alles schnell und gut.

 
Erfolgreich
war die Woche für unseren HSC: Am Sonntag 35:28 gegen Baunatal, zwar mit einigen Schwierigkeiten, letztlich aber souverän. Am Mittwoch 34:28 gegen Leipzig wieder mit einer tollen zweiten Halbzeit. Über die erste Halbzeit kommt der Mantel des Schweigens. Am  Samstag waren unsere Jungs dann in Duderstadt und da hat wohl endlich auch mal die Abwehr sehr gut gestanden. 21:26 stand es am Schluss und so ist der HSC im Eilzugtempo in der Tabelle nach oben gerast. Ob jetzt die Mannschaft sich wirklich verbessert hat oder ob es nur die „Blinden“ der Liga waren, wird sich am Samstag gegen die Zweitligaabsteiger aus Dessau zeigen. Wenn wieder 2000 Zuschauer, wie gegen Leipzig, in der Halle sind, dann werden wir mal sehen, ob man sich als Coburger Fan Hoffnung auf den oberen Tabellenrand machen kann oder ob wir dieses Jahr nur in der Mitte „dahintümpeln“.

Vorbereitung
ist wichtig und notwendig. Nächste Woche geht es los mit den Weihnachtsfeiern. Alles ist gerichtet und berechnet für meine bisher größte Feier bzw. Kochkurs  mit fast 20 Personen. Eine Arztpraxis wird den dort arbeitenden Arzthelferinnen einen Überraschungskochkurs spendieren.  Ein thailändisches Menü wird es sein (logisch, was sonst?). Mehr dazu im nächsten Wochensplitter.

Freitag, 7. Oktober 2011

Wochensplitter 40/2011 01.10.11 – 07.10.11

Themen:  Lammkeule, Erdbeeren, 1. Sieg des HSC, Volleyball EM der Frauen, Lehrküche, Doch kein Job?

Lammkeule mit Kohlrabi und Klößen
Zuerst: Wenn man mit Fleischthermometer bis zum Garpunkt kochen will, muss man dieses auch ab und zu beobachten. Das kommt davon, wenn man nicht aufpasst! Na gut, es waren anstatt knapp über 80°C genau 85°C. Es war zart, aber eben nicht mehr so von der Farbe, wie ich es wollte. Die Keule war mit Rosmarin, Thymian, Knoblauch, Majoran, Salz und Pfeffer gewürzt. Dazu gab es Kartoffelklöße und Kohlrabigemüse von Anni. 
Morgen hole ich eine Hälfte vom Coburger Fuchsschaf vom Bioland-Hof Ritz. Wir sind gespannt.


Erdbeeren
Wir ernten immer noch Erdbeeren. Anni hat letztes Jahr eine Erdbeerpflanze in eine Blumenampel gegeben. Es gab letztes Jahr Erdbeeren und wir essen heute noch von dieser Pflanze. Und so sehen sie am 7. Oktober aus.


Erster Sieg des HSC 2000 Coburg
Durchaus konträre Meinungen gab es nach den ersten Spielen des HSC. Nur über eines war man sich einig: So steigen wir ab! So werden wir nach unten einfach durchgereicht! In Münster riss man sich dann doch zusammen. Trotzdem wurde das Spiel des HSC von Coburgs Radio-Urgestein Ralph Bilek als „flatterhaft“ bezeichnet. Johan Anderson, der Schwede in fränkischen Diensten, zählte beim letzten Heimspielen zu den Schwächsten und warf in Münster neun Tore. Die Reaktion der hektisch wirkenden sportlichen Leitung – man verpflichtete kurzfristig den 37jährigen Stefan Linsmeier, den der fränkische Konkurrent Bad Neustadt zum Ende der letzten Saison aussortiert hatte. Na ja, da wäre ja dann gar keine so schlechte AH-Mannschaft am Start. Am Samstag geht es gegen die Aschersleben Alligators. Mal sehen, ob die Coburger nach dem Spiel mit Krokodillederschuhen die Halle verlassen oder ob Aschersleben mit einer "Todesrolle" die Punkte aus der HUK-Arena in heimische Gewässer entführt.

Volleyball-EM der Frauen
Nein, das wird kein Sport-Blog hier, aber eines muss jetzt raus. Auf Sport1 konnte man die Vorrunden-, Viertelfinal- und Halbfinalspiele der deutschen Mädels sehen. Die haben es doch glatt bis ins Finale geschafft. Der Hammer: Das Endspiel wurde nur auf dem kostenpflichtigen „Sport1+“ gezeigt. Ich finde, das ist eine Schande! Glückwunsch zur Silbermedaille!

Lehrküche
In der Lehrküche in der Coburger Lossaustraße 3b wird der nächste Thai-Kochkurs stattfinden. Ausgerüstet ist diese Küche mit den modernsten Geräten und vier unterschiedlichen Herden. Vom einfachen Elektroherd über Ceranfeld, Gas bis zum Induktionsherd, zwei Spülmaschinen, zwei Kühlschränke, Dampfgarer und vier Spülbecken, alles ist vorhanden. Ich freue mich auf den nächsten Mittwoch, wenn mein vhs-Kochkurs um 18.30 Uhr beginnt.

Job oder kein Job? Das war hier die Frage!
Nebenberuflich als Pressesprecher für eine Behörde? Klingt nicht schlecht und ich hatte auch dann nur kurz überlegt. Schon am 1. September sollte es losgehen. Nachdem aber am 31. August immer noch keine Antwort da war, am 1. September wäre gleich eine große Veranstaltung gewesen, habe ich nachgehakt. Es sei noch nicht so weit und der Personalrat müsse beteiligt werden, es könnte noch bis zum 1. Oktober dauern. Ich habe lange gewartet, immerhin hätten noch Zuständigkeiten, Kompetenzen und mehr besprochen werden müssen, mich dann aber für ein anderes verlässlicheres Angebot entschieden. Ende September kam dann wieder der Anruf der Behörde! Zu spät! Mit dieser Einstellung bzw. der unnötig sehr knappen Arbeitsweise hätten wir nur sehr schwer zusammen arbeiten können.

Freitag, 23. September 2011

Wochensplitter 38/2011 17.09.11 – 23.09.11

Themen: Geflügelhof Nitter, Bioland-Hof Ritz, Wo bleibt Leon?, Jan Kästner verletzt

Geflügelhof Nitter
Da waren wir letzte Woche am Donnerstag. Geflügel, also Hühner, Puten, Enten und Gänse kann man dort lebend und auch geschlachtet kaufen. Mit dem Besitzer sind wir an den Rand der Wiesen gelaufen. Dort sind nämlich seine Tiere. Schon auf dem Weg erzählt er, dass im Tal ein Brunnen mit Teich für die Wasservögel ist. Die müssen dahin aber erst einmal geschätzte 300 Meter laufen. Die Tiere sind tagsüber im Freien, nachts werden sie in große Hallen getrieben. „Das geht leider nicht anders“, sagt er, „die Füchse und die Marder schlagen sonst zu!“ Auch die Entenküken lassen die Besitzer nicht nach draußen. „Wir verlieren sonst mindestens 10 Entenküken jeden Tag wegen der Krähen und die Jäger dürfen hier nicht schießen, weil alles bebautes Gebiet ist.“ Also werden die Kleinen auch in einer der Hallen gehalten bis sie zu groß für Krähen sind.
Wir haben zwei frische Putenoberkeulen gekauft. „Sie müssen sie aber noch bis morgen in den Kühlschrank stellen, damit sie vollständig ausgekühlt sind. Ja, die sind frisch. Übrigens war ich vorgestern wieder dort und wollte zwei frische Brathähnchen kaufen. Schlachttag ist immer Mittwoch und Donnerstag. Ich hätte sie nur gefroren bekommen. Also gehe ich heute noch einmal hin.  Die Adresse? Bitte schön:

Geflügelhof Ritz
Untersiemauer Str. 35
96215 Buch am Forst
Tel.: 09565 458

Wir wollten natürlich wissen, wie dieses Fleisch schmeckt. Mit 6,90 € für das Kilo war der Preis durchaus akzeptabel. Die beiden Putenoberkeulen (insgesamt etwa 1800 g) haben wir geschmort, vorher mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver gewürzt. Zwiebeln angeschmort, Pute dazu. Später kam dann noch Thymian und Beifuß dazu. Am Schluss habe ich die Putenstücke noch ein paar Minuten unter den Backofengrill gestellt. Mit Nudeln und einer leckeren Soße hat es, unserer Meinung nach, kräftiger geschmeckt. Ich denke, die sehen mich jetzt öfters.



Bioland-Hof Ritz
Da war ich vorgestern. Zu Eurer Information: Im Coburger Land gibt es einige kleine, besser sehr kleine Dörfer. Jetzt im Herbst sind sie besonders schön mit vielen kleinen Bauerngärten. Der Bioland-Hof Ritz liegt noch einmal außerhalb am Berg. Dort werden Coburger Fuchsschafe gezüchtet. Die Bäuerin notierte meine Telefonnummer. Man wird in den nächsten zwei Wochen wieder schlachten und mich dann anrufen. Man muss ein Lammviertel oder ein halbes Lamm für 8 €/kg abnehmen. Die Adresse?

Bioland-Hof Ritz
Kleinwalbur Nr. 27
96484 Meeder
Tel.: 09566 8234

Ihr könnt es später hier im Blog lesen, was ich mit dem Fleisch gemacht habe.

Wo bleibt Leon?
Wir warten immer noch. Wie gern hätte ich am letzten Sonntag ein zusätzliches Geburtstagsgeschenk gehabt. Vielleicht klappt es ja zum Geburtstag der Mama, der am Sonntag ist.

Jan Kästner verletzt
Einer der besseren HSC-Spieler, Jan Kästner hat sich schwer verletzt. Nach einem Schlag auf das Knie, hüpfte die Kniescheibe kurz heraus. Jetzt wurden in der Uni-Klinik Erlangen die Bänder gestrafft und Knorpelteile aus dem Gelenk entfernt, so war es auf der HP des Vereins zu lesen. Jan wird wahrscheinlich mehrere Monate ausfallen. Ein schwerer Schlag für die Drittliga-Handballer. Die Alternativen sind so noch weniger geworden. Ich wünsche Jan baldigste Genesung. Da sieht es im anstehenden Derby gegen die Mannschaft aus Bad Neustadt/S. noch schlechter aus. Wird Coburg bis in die Bayernliga durchgereicht? Wie viele Zuschauer werden wohl noch in die 3289 Zuschauer fassende Halle kommen? Da kommen schwere Zeiten auf den HSC zu.

Freitag, 16. September 2011

Wochensplitter 37/2011 10.09.11 – 16.09.11

Themen: 3,2,1 – Unseres? Die Spannung wächst!, Ein bisschen Handball gucken gehen, Pizza und Garnelen

3,2,1 – Unseres? Die Spannung wächst!
Das klingt fast wie bei einem großen Internet-Händler. Die Spannung wächst. Wenn es überhaupt noch geht! Wir warten. Auch am Freitag. Jedes Mal, wenn das Handy klingelt, warten wir darauf, dass es endlich losgeht. Ob der kleine Mann schon am ersten Tag bei Schalke angemeldet wird? „Bald-Opa“ Reiner wird wohl dafür sorgen. Armes Kind! Vielleicht sollte man ihn dann auch noch bei Bayern anmelden? Schmarrn, so konfliktreich soll sein Leben nicht beginnen. Ich hoffe nur, dass unser Jüngster schnell lernt, dass es außer Fußball auch noch richtigen, interessanten Sport gibt. Im Übrigen, wenn er so viel Kicker-Talent wie sein Vater hat, dann wird das sowieso brotlose Kunst.

Ein bisschen Handball gucken gehen
Ja, momentan habe ich etwas weniger Zeit. Ein bisschen arbeiten, ein bisschen aufs Baby warten, ein bisschen Handball gucken am letzten Samstag. Ich hör schon wie jetzt viele sagen: "Du wolltest doch nicht mehr hingehen!!!!!" Ja, das stimmt, ihr habt Recht. Trotzdem, es ist wie eine Sucht! Wenigstens eine gute Mannschaft habe ich gesehen, die von der TG Münden. Das war eine junge Truppe mit ein, zwei herausragenden Spielern, aber keinem Star. Und die Coburger? Na ja, Stars gibt es da überhaupt nicht. Wenn es Schulnoten geben würde, dann hätten TW Howie Martinsen und der Kreisläufer Dominic Kelm eine 2, der andere TW Raimonds Stein eine 3-, der Rest der Mannschaft aber nur ausreichend bis ungenügend. Ach ja, ungenügend. Ein paar Sätze zum anwesenden Rettungsdienst des ASB: Der Coburger Cehajic stürzte so unglücklich, dass er bewusstlos liegen blieb. Es dauert zunächst einmal fast drei Minuten bis die Rettungssanitäter in der Halle erschienen. Mit den Händen in den Hosentaschen und gemessenen Schrittes. Die Trage zu holen dauert noch einmal fast 5 Minuten. Was Ernsthaftes darf da nicht passieren! Der HSC teilte später in den Tageszeitungen mit, dass der Spieler eine leichte Gehirnerschütterung hatte. Trotzdem durfte er in der 2. Halbzeit wieder spielen. Unverantwortlich!

Pizza und Garnelen


Pizza geht immer. Jeden Tag, zu jeder Zeit! Der Teig ist schnell gemacht und was gerade so da ist, wird zum Belag. Dieses Mal waren ein paar rohe Garnelen, ein paar Oliven und Käse übrig. Also Ofen an, Teig aufs runde Blech und erst einmal 10 Minuten bei 150°C den Teig vorbacken. Dann kommt das Blech raus und wird belegt. Den Ofen drehe ich dann gleich voll auf. (Ca. 275°C) Die Pizza geht dann noch einmal für etwa 5-7 Minuten in den heißen Ofen. Wenn der Rand schön knusprig braun ist und der Käse goldgelb, ist die Pizza fertig.


Freitag, 9. September 2011

Wochensplitter 36/2011 03.09.11 – 09.09.11

Themen: Stefan war da, Zoopark Erfurt 2011, Weidenbohrer auf der Flucht, Saisonauftakt beim HSC


Stefan war da
… und wurde am Samstag gleich zum Kochen mit eingebunden. Eine Putenoberkeule war für den Gasgrill vorgesehen und von ihm gewürzt. Das sieht doch gar nicht so schlecht aus. Den schnellen Nudelsalat dazu gibt es hier.



Zoopark Erfurt 2011
Der alljährliche Besuch stand am Dienstag an. Filou war wie immer total begeistert.
Mir fiel während unseres Spaziergangs auf:
-       Der Bau des Serengeti-Geheges dauert doch länger als erwartet.
-       Das Affenhaus macht riesige Fortschritte
-       Es gibt neue Wege im Tierpark.
-       Das Nashornbaby, inzwischen drei Jahre alt, ist ganz schön gewachsen.  ;-)

Ein paar Bilder vom einzigen hundefreundlichen Tierpark Südthüringens/Nordbayerns.


Weidenbohrer auf der Flucht
Da reicht es der Weidenbohrer-Raupe am Baggersee bei Schönbrunn. Bei diesem Wetter hilft nur noch Flucht. Knappe 5 cm ist sie lang, bei einem Durchmesser von fast 1 cm.


Saisonauftakt beim HSC – Horror pur!
Fast 700 Zuschauer waren am Samstag in der Dreifachsporthalle in Rimpar. Ich war dabei bei über 30°C in der Halle mitten im Fanblock. Zum Auftakt der 3. Liga Ost legten die Handballer das HSC los wie die Feuerwehr. Körperlich überlegen, mit einer sicheren, kompakten Abwehr bauten sie ihren Vorsprung auf 16:9 aus und niemand hatte den Verdacht, dass da was schief gehen könnte. Einige Hardcore-Fans skandierten mit „Macht sie alle, schießt sie aus der Halle!“ und „Hier regiert der HSC!“ Ein schöner Auftakt.
Der Rest ist eigentlich nur Schweigen. Man muss feststellen, dass Trainer Horvath zumindest vier seiner Spieler die Drittligatauglichkeit nicht zutraut. Die „Jungen“ drückten über 60 Minuten die Bank. Zur Info: Letztes Jahr noch über die Relegation von der Landesliga in die Bayernliga aufgestiegen, scheint ein Auftritt in der „Ersten“ wohl noch zu früh kommen. Das bedeutet, dass der HSC mit 8 (acht!) Feldpielern auskommen musste. Das wird nicht gut gehen! Vier davon sind um die 30 Jahre alt. (Wäre die „professionelle“ HP des Vereins aktuell, könnte ich das genauer sagen.) Ich stimme Hrvoje Horvath zu, dass keiner der „Jungen“ drittligatauglich ist, aber dann muss etwas geschehen. Die Fehler wurden aber schon letztes Jahr gemacht. Ein fairer Umgang mit Munzert und Auerbach hätte dieses Problem wahrscheinlich gar nicht auftauchen lassen.
Am kommenden Samstag wird der HSC sein erstes Heimspiel in der HUK-Arena austragen. Wird da auch so gespielt und verloren, können die Spieler in Zukunft wohl alle Zuschauer per Handschlag begrüßen können. So viele werden es ja dann nicht mehr sein. 

Ach ja, eines noch zum Schluss: Eine Mannschaft braucht Fans, wenn es schlecht läuft zur Unterstützung. Keifende weibliche? Fans aus dem Coburger Fanclub mit „Wechsel na aus, die blöde Sau!“ sind da wohl die falsche Ansage! Ich habe mich fremdgeschämt.

Freitag, 19. August 2011

Wochensplitter 33/2011 13.08.11 – 19.08.11


Themen: Rindfleisch mit Austernsoße, Tag der offenen Tür HUK-Arena, Neuer Job?

Rindfleisch mit Austernsoße
Eigentlich hatte ich ein ganz schönes Bild von einem „zufällig Bekannten“, das ich aber unabsichtlich gelöscht hatte. Deswegen war am Montag Nachkochen angesagt. Bei dieser Küche kriegt man leider nicht immer alle Zutaten. Dieses Mal war Babymais einfach nicht aufzutreiben. Eine 40 km lange Fahrt nach Bamberg war mir zu weit. So wurden aus Mini-Zucchini etwas größere und der Babymais fiel aus. ;-)


Tag der offenen Tür HUK-Arena 


Am Samstag war es endlich so weit. Geplant war zwar die Fertigstellung zum 01. Januar 2011, aber erst 7 Monate später konnte die Halle übergeben werden. Das Wetter passte und Massen an Neugierigen aus der gesamten Coburger Umgebung informierten sich und genossen die ersten beiden Sportereignisse. Als gute Gastgeber erwiesen sich die Zweitliga-Volleyballer aus Coburg gegen den VC Gotha. Es gab ein klares 0:3, wobei die Sätze 2 und 3 sehr umkämpft waren und in die Verlängerung gingen.
Der Drittligist HSC 2000 Coburg testete gegen den ThSV Eisenach und verlor letztlich klar mit 26:34 das folgende Handballspiel. Da kommt noch sehr viel Arbeit auf den neuen Trainer Horvath zu. Drittligaformat bewiesen eigentlich nur fünf Spieler (Kästner, Anderson, Kelm, Martinsen, Steins). Der Rest müsste sich wohl erst einmal in der zweiten Mannschaft in der Bayernliga beweisen. Sofortiger Wiederaufstieg wird wohl so kein Thema sein, aber vielleicht bin ich da auch etwas zu voreilig.


Neuer Job?
Ob es funktionieren wird? Nein, nicht ob ich den Job bekomme, das wird schon klappen. Kann ich in der kurzen Zeit ihn überhaupt bewältigen? Kann ich ihn zu meiner Zufriedenheit professionell erledigen? Viele Fragen und auch Zweifel kommen in mir hoch. Meine Familie rät mir, es zu versuchen. Ich hoffe auf das Team. Als Einzelkämpfer wäre ich verloren und die Aufgabe unlösbar.

Freitag, 22. Juli 2011

Wochensplitter 29/2011 16.07.11 – 22.07.11

Themen: Nachgekocht - Johannisbeer-Zupfkuchen, Kochkurs in der Weihnachtsfeier, Neuer HSC mit alten Socken?

Grillhaxe aus dem Ofen  - A Knöchla mit Kraut


Am Samstag schnell noch aus der Metro mitgenommen, denn am Sonntag, Montag oder Dienstag sollten sie auf den Grill. Die satten 12°C und die Regengüsse hatten wir nicht eingeplant. Am Mittwoch sind die Haxen erst für 70 Minuten im Kochtopf verschwunden und dann noch einmal für gute 60 Minuten im Backofen (mit Bierdusche alle 15 Minuten), wobei sie in den letzten Minuten noch knusprig gemacht wurden. Etwas Sauerkraut, etwas scharfer Senf und ein paar Baguettescheiben dazu und fertig war was ganz Leichtes, „a Knöchla mit Kraut“.


Nachgekocht: Johannisbeer-Zupfkuchen
Petra von „Chili und Ciabatta“ hat Ende Juni hier einen „Hammer“-Kuchen gepostet. Wir haben ihn am letzten Freitag nachgebacken. Am Samstagmorgen und dann am Abend als „Umzugs-Gutzi“, da war er weg. Und ich habe nur ein! Stück abbekommen. Na ja, die diesjährige Johannisbeer-Ernte war ja reichlich. Wenn nach dem Sirup kochen noch etwas übrig ist, gibt es eine Wiederholung.


Kochkurs in der Weihnachtsfeier
Die VHS (Volkshochschule) Coburg bietet neben ihrem reichlichen Programm noch „Bildung auf Bestellung“ an. So können alle Angebote der VHS auch Gruppen als „Privatkurs“ angeboten werden. Die Mitarbeiter einer Coburger Arztpraxis werden dieses Jahr bei einem Thai-Kochkurs gemeinsam Weihnachten feiern.

Neuer HSC mit alten Socken?
Der HSC 2000 Coburg, Handball-Drittligist, hat seine Vereinsstrukturen geändert. Jetzt gibt es Vorstandssprecher und Vorstände für die Vereinsorganisation und die sportliche Leitung.
Die Namen: Stefan Apfel, Jürgen Heeb und Michael Häfner. Häfner ist neu in dieser Runde, viel Erfolg! Den Pressesprecher ist man elegant los geworden. Er kümmert sich jetzt um den Business-Club, also die Sponsoren. Damit hat man im Nebeneffekt auch Hakan Balkan vom unmittelbaren Kontakt mit den Sponsoren abgezogen. Besser so, obwohl auch Eichhorn noch lange nicht bewiesen hat, dass er eine gute Lösung ist. Auf einen neuen Pressesprecher verzichtet man ausdrücklich, aber als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit fungiert Hallensprecher Thomas Apfel, im Hauptberuf Radiomoderator bei Radio 1. Dass man noch vor zwei Jahren eine Verquickung der Vereinspressesprecherei mit den örtlichen Medien vermeiden wollte, deshalb hatte man Christoph Scheppe (Neue Presse Coburg) als Sprecher abgelöst, hat man wohl vergessen. Ich warte jetzt drauf, dass man mir den Unterschied zwischen "verantwortlichen Pressesprecher" und "Leiter Öffentlichkeitsarbeit" erklärt. Na ja, bis jetzt waren eben wirklich nur die Zuschauer erstklassig.

Freitag, 17. Juni 2011

Wochensplitter 24/2011 11.06.11 – 17.06.11

Themen: Prüfung, Neue beim HSC 2000 Coburg?, Zum Nachdenken

Prüfung
Die Prüfungen der Optiker-Meisterschule Jena sind im vollen Gange. Wir drücken allen Studierenden die Daumen. Insbesondere hoffen wir, dass unser Junior Stefan den „vollen Durchblick“ hat.


Neue beim HSC 2000 Coburg
Keine Informationen gibt es über den HSC 2000 Coburg so weit. Insgesamt sechs Spieler haben den Verein verlassen (Michal Shejbal, Matthias Werner, Christian Rose, Alexander Auerbach, Sebastian Munzert und René Selke). Gerade die Absagen von Auerbach und Selke schmerzen die Verantwortlichen schon. Es bleibt eben dabei: Wenn ich meine Angestellten schlecht behandle, stehen die auch in Krisen nicht so zur Firma. Offensichtlich haben die Verantwortlichen bis zur letzten Sekunde daran geglaubt, dass wieder der sportliche Abstieg verhindert werden kann. Jetzt steht man natürlich ohne Spieler für die 3. Liga in der nächsten Saison da. Mal sehen, was da im letzten Moment wieder ausgepackt wird. Der Spielermarkt scheint allerdings nahezu leer zu sein. Die „Guten“ sind sowieso schon alle bei einem klassenhöheren Verein. Der „Schrott“ ist noch da. Da freut man sich doch richtig auf die Mitgliederversammlung.

Zum Nachdenken
 

Freitag, 27. Mai 2011

Wochensplitter 21/2011 21.05.11 – 27.05.11


Themen:  VHS-Kochkurse ab Oktober, Bergischer HC in der 1. Bundesliga – Stoschek wieder mal kindisch?, HSC 2000 Coburg II in der Bayernliga

VHS-Kochkurse ab Oktober


 Die ersten Absprachen mit der VHS Coburg fanden statt. Ab Oktober soll es zunächst drei Kochkurse geben, die sich mit Thai-Küche beschäftigen. Es sind Kurse für Einsteiger, mit thailändischen Spezialitäten und etwas ganz besonderes, ein Kurs nach dem Motto „Thailand meets Franken“ geplant. Alles Weitere muss jetzt geplant und umgesetzt werden. So blieb diese Woche das „Selbst Kochen“ etwas auf der Strecke. Ein paar kleinere Nudelgerichte, 1 kg Leberkäse in eine halbe Semmel gezwickt, was Leichtes eben, mehr gab es die Woche nicht.

Bergischer HC in der 1. Bundesliga – Stoschek wieder mal kindisch?
Der Bergische HC hat am letzten Spieltag die Tabelle umdrehen können und ist auf den 1. Platz gerutscht. Glückwunsch an den Meister, über die Saison haben sie es sich verdient. Der Hauptsponsor des Wuppertaler Vereins ist der Coburger Michael Stoschek. Stoschek ist Geschäftsführer der Firma Brose, die auch den Basketball-Bundesligisten in Bamberg unterstützt. In den Coburger Zeitungen konnte man eine große Glückwunschanzeige der Fa. Brose bewundern, in der sie dem BHC zur Meisterschaft gratuliert. Was hat aber jetzt die Meisterschaft der Wuppertaler mit Coburg zu tun? Da wollte doch wieder nur der „Stichler“ auf sich aufmerksam machen. Ich finde so ein Verhalten langsam kindisch, provoziert er so nicht nur die ach so gehassten Coburger HSC-Verantwortlichen, sondern auch sehr viele Coburger Handballanhänger. Der Kleinkrieg mit dem Coburger OB Norbert Kastner ist anscheinend noch nicht vorbei. Das Kasperltheater geht weiter. Bei den Kosten für so eine Anzeige hätt er wohl besser das Geld einem karitativen Zweck gespendet. Benimmt sich so jemand, der doch "nur das Beste für Coburg" will?

HSC 2000 Coburg II in der Bayernliga
Letztlich souverän mit 28:17 siegte die 2. Mannschaft des HSC 2000 Coburg über den TSV Trudering. Man sollte aber nicht verkennen, dass sich die Heimmannschaft in der ersten Hälfte sehr schwer getan hat und (von mir mitgezählte) elf 1000prozentige Chancen ausgelassen hat. Nicht, dass Trudering jetzt einen starken Torwart hatte, nein! Man hat den Torhüter regelrecht abgeschossen mit Bauchtreffern, selbst eine Flucht war unmöglich. Ich dachte, ich bin in einem Völkerballspiel. Imposant und beeindruckend  war wieder einmal das Publikum. Die Halle war komplett gefüllt, das Publikum stimmgewaltig, die Trommler kräftig. So waren die Gäste von Anfang an von der Lautstärke schwer beeindruckt und im Prinzip da schon chancenlos. Glückwunsch zum Aufstieg in die Bayernliga! Für die nächste Saison muss man sich allerdings etwas einfallen lassen, wenn man nicht zur Fahrstuhlmannschaft werden möchte. Jan Kästner wird ja dann wieder in der ersten Mannschaft spielen, also fehlt ein Rückraumspieler. Dass auch Nachholbedarf auf den Außenpositionen ist, hat man auch leider sehen können. Da gibt es noch viel Arbeit für die Verantwortlichen.
 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)