Montag, 21. Dezember 2009

Fränkisches Blaukraut


Fragt ihr Eure Eltern mal nach Rezepten. Die meisten älteren Köchinnen und Köche kochen nach Gefühl! „Ich weiß es nicht, das muss man ausprobieren!“ Das ist oft die Antwort, die man erhält, wenn man nach Mengenangaben fragt! Heute war ich in einer ähnlichen Situation. Ich habe mich Schritt für Schritt an den richtigen Geschmack herangetastet. Das Ergebnis war zufriedenstellend.





Zutaten:
2000 g  Blaukraut
10 Nelken
100 g Geräucherter Schweinebauch
40 g Schweineschmalz
2 Äpfel
Salz
Pfeffer
Zucker
Essig
¼ l Rotwein

Zubereitung:
Die äußeren Blätter des Kohls entfernen, den Kohl halbieren und den Strunk entfernen. Dann mit dem Küchenhobel in Streifen schneiden.

Den geräucherten Bauch in feine Würfel schneiden und in Schweineschmalz goldgelb braten.

Die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden.

Das Blaukraut zum geräucherten Bauch geben und Apfelstücke hinzufügen. Mit genügend Salz und Zucker würzen und etwa ¼ l Wasser hinzufügen. Die Menge an Salz und Zucker nach Gefühl.  Ich schätze, dass es bei mir1 ½ EL Salz und wenigstens 4 EL Zucker waren.

¼ l Wasser hinzufügen und etwa 30 Minuten köcheln lassen.

Den Rotwein, Essig (etwa 4 EL) und ausreichend Zucker und Salz hinzufügen. Auch hier ist es wieder Geschmackssache. Lieber mit zu wenig anfangen. Hinzufügen kann man dann immer noch. Das war’s. Fertig!

Kommentare:

  1. Das ist richtig, rantasten! Besser als jedes Kochbuch...

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  2. "Nach Gefühl" ist immer schwierig, wenn man Rezepte weitergeben möchte - aber halt doch verbreitet. Zum Glück ist Geschmack dann auch unterschiedlich, so gleicht sich das hoffentlich wieder aus. ;-)

    Ich blogge übrigens auch aus Oberfranken - gar nicht so weit weg. Viele Grüße! :-)

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  3. Ich hab's jetzt gegoogelt. Wir sind ja noch nicht einmal 50 km auseinander. Vielleicht klappt's mal mit gemeinsam kochen!

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