Montag, 11. Juli 2011

Gebratene Fenchelknollen mit Oliven

An diesem Wochenende haben wir viel geschafft. Umgezogen von Jena über Coburg nach Nürnberg und letztlich wieder spätabends in Coburg gelandet. Am Samstag hat das Wetter gepasst,am Sonntag hatten wir zunächst etwas kühleres Wetter und dann bei der Himfahrt sind wir durch eine Sintflut gefahren. Egal, Stefan hat jetzt eine schöne kleine Wohnung eingerichtet. Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, aber das wird jetzt im Laufe der Woche erledigt.
Fürs Kochen blieb eigentlich wenig Zeit, aber das wird nachgeholt bei der Einweihungsfeier. Deshalb gibt es jetzt auch nur eine kleine Beilage, die uns hervorragend zu einem Steak oder auch zu einer gebratenen Forelle schmeckt.


Zutaten:
20 g Butter
1 EL Olivenöl
2 Fenchel
2 Knoblauch
100 g Oliven
40 g Kapern
8 Sardellenfilets
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Im Butter-Olivenölgemisch die gehobelten Fenchelknollen kräftig  anbraten.

Zwischenzeitlich den Knoblauch fein hacken und die Oliven halbieren.  Dann die Kapern grob hacken und die Sardellenfilets fein hacken.

Knoblauch, Oliven, Kapern, Sardellenfilets zum gebratenen Fenchel geben und weiter 2-3 Minuten braten. 

Mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig!

Freitag, 8. Juli 2011

Wochensplitter 27/2011 02.07.11 – 08.07.11

Themen: Majoran im Überfluss, H-Milch statt Kokosmilch, Meisterbrief in Jena überreicht

Majoran im Überfluss
Dass Majoran ein richtiges „Unkraut“ ist, brauche ich hier niemandem zu erzählen. Die erste Ernte war reichlich. Mein Majoranfleisch-Rezept habe ich am Montag etwas umgebaut und habe Rindfleisch aus der Hochrippe verwendet. Die Garzeit des Fleisches ist auf 120 Minuten geklettert. Ansonsten war es wie das Original.


H-Milch statt Kokosmilch?
Immer mehr Thai-Restaurants kochen mit H-Milch anstatt, wie es sich gehört, mit Kokosmilch. Grund ist der enorme Preisanstieg von 0,80 € auf 1,80 € für 400 ml Kokosmilch. Ich habe aus Zufall herausgefunden, dass in meiner Heimatstadt Coburg wenigstens 2 von 4 Thai-Restaurants/-Imbiss mit Kuhmilch kochen und sie teilen es ihren Gästen nicht mit. Für Lactose-Unverträgliche gibt das ein  böses Erwachen. Meine Meinung: Da bleib ich dann doch lieber zuhause.

Meisterbrief in Jena überreicht
Am Mittwoch war es dann so weit. Die Meisterbriefe für Augenoptiker wurden in einem feierlichen Rahmen überreicht. Wir waren dabei und haben mit unserem Jüngsten und vielen anderen „Jungmeistern“ gefeiert. Das Bufett war reichlich und es war ein gelungener Abend.




Mittwoch, 6. Juli 2011

Garnelen mit Chili und Koriander (Gung Pad Bai Pak Chii La Prik)

Am Sonntag sollte es gegrillte Garnelen geben. Sturmartige Böen, immer wieder Platzregen, ab und zu regnete es auch ganz "normal".  In einer kurzen Trockenphase haben wir es dann doch noch geschafft. Eine halbe Stunde bis zum Durchglühen der Holzkohle, das Grillen selbst ist in kürzester Zeit erledigt. Viel mehr Zeit hätten wir dann auch nicht mehr gehabt. Es regnete dann wieder.

Die Bambusspieße wässere ich ausgiebig, damit sie auf dem Holzkohlegrill nicht zu brennen anfangen. Ich verwende außerdem chinesisches, also mit gerösteten Sesamsamen hergestelltes Sesamöl. Es ist aromatischer als das thailändische. Mein Beitrag #2 für Tobias Grillevent #2.


Zutaten:
8 Bambusspieße
800 g Garnelen
2 Knoblauchzehen
6 Stängel Koriander
3 rote Chilis
1 Limette
2 EL Erdnussöl
1 EL Sesamöl
2 EL helle
Sojasoße
2 EL Austernsoße
½ TL Pfeffer

Zubereitung:
Die Spieße für etwa 1 Stunde wässern.

Garnelen schälen und mit einem scharfen Messer per Rückenschnitt den Darm entfernen und Garnelen unter kaltem, fließenden Wasser säubern.

Knoblauch fein hacken. Korianderblätter zupfen und fein hacken. Chilis der Länge nach halbieren, entkernen und fein hacken. Die Limette auspressen und den Saft auf die Seite stellen. Knoblauch, Koriander, Chilis, Limettensaft, Erdnussöl, Sesamöl, Sojasoße, Austernsoße und Pfeffer in eine Schüssel geben und gut verrühren. Die Garnelen in die Marinade geben, so dass die Marinade alle Garnelen bedeckt. Für 2 Stunden in einem Kühlschrank kühl stellen.

Die Garnelen auf die gewässerten Spieße stecken. Bei mittlerer Hitze werden die Garnelen auf dem vorgeheizten Holzkohlengrill etwa 5 Minuten gegrillt. Während des Grillens die Garnelen immer wieder mit der Marinade bestreichen. Die Garnelen sind fertig, wenn sie schön rosa geworden sind.

Variante: Die Garnelen in einer beschichteten Pfanne auf beiden Seiten braten und ab und zumit der Marinade bestreichen.

Montag, 4. Juli 2011

Kurkuma-Hähnchen

Durchwachsenes Wetter am Samstag - trotzdem wollten wir grillen.
Beim thailändischen Originalrezept wird das Hähnchen auf dem Grillspieß gegart. Ich habe meinen Kugelgrill ausgepackt, ordentlich vorgeheizt und in 70 Minuten bei geschlossenem Deckel schön saftig gegrillt. 
Beim Verarbeiten der Kurkuma-Wurzel sollte man Handschuhe tragen, die gelbe Farbe an den Fingern würde ewig halten. Abweichungen zum Originalrezept: Bio-Limetten gab es keine, wir haben die etwas kräftigeren Zitronen verwendet und anstatt der verlangten Süßkartoffeln gab es Kartoffeln. Geschmeckt hat es so trotzdem. Besonders fein war die Soße zu dem Hähnchen. Koriander, Knoblauch und Zitrone, das passt schon sehr gut. Das ganze Haus roch nach der Soße und hat so sämtliche Familienmitglieder in die Küche gerufen. ;-)


Zutaten:
1 Brathähnchen
3 Knoblauchzehen
1 Bund Koriander mit Wurzeln
1 daumengroßes Stück Kurkuma
2 TL Salz
 
2 Knoblauchzehen
1 Limette (oder Zitrone)
4 mittelgroße Süßkartoffeln (oder Kartoffeln)

400 ml Instant-Hühnerbrühe
2 EL dunkle Sojasoße (bei mir helle Sojasoße)
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Das Hähnchen säubern und trocknen. 

Knoblauchzehen, Koriander und Kurkuma feinhacken und in einen Mörser geben. 2 TL Salz hinzufügen und alles zu einer Paste zerstampfen. 

Das Huhn in eine Aluschale geben und mit der Paste bestreichen. 

Die Knoblauchzehen fein hacken. Die Zitrone halbieren und das Hähnchen mit dem Saft beträufeln. Die ausgedrückten Zitronenhälften klein schneiden und mit dem Knoblauch in die Bauchhöhle des Hähnchens geben. 

Die Kartoffeln schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und um das Hähnchen in der Aluschale verteilen. 

Das Hähnchen in den Kugelgrill geben und 70 Minuten grillen.

Das fertige Hähnchen auf ein Tranchierbrett geben und ruhen lassen. Die Flüssigkeit in der Aluschale und aus der Bauchhöhle des Hähnchens auffangen und mit Hühnerbrühe und Sojasoße aufgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Zum Schluss das Fleisch in Portionsstücke zerteilen (oder halbieren ;-)) und mit den Kartoffeln servieren.

Freitag, 1. Juli 2011

Wochensplitter 26/2011 25.06.11 – 01.07.11


Themen: Kindheitserinnerungen, Impfpass, Meisterprüfung

Kindheitserinnerungen
Jetzt muss ich mich mal outen: Nicht, dass es meine Kindheit geprägt hätte, aber für mich war das immer ein Grund einen Nachschlag zu nehmen – gebratene Nudeln mit Eiern. Nudeln (oft Makkaroni) garen, dann wenig Pflanzenöl in die Pfanne, heiß werden lassen und Nudeln dazugeben. Mit Maggi! aus der Flasche würzen und die Nudeln bei nicht zu hoher Hitze bräunen lassen. Am Schluss die Eier hinzufügen und stocken lassen. Bei der Version auf dem Bild werden noch ein paar Reste wie Putenschinken und Putenbraten mitgebraten. Etwas Petersilie ganz zum Schluss, fertig ist eine Kindheitserinnerung.


Impfpass
Eine Zecke auf meinem Arm, noch nicht eingebohrt, aber sie war da. Nachdem wir in einem Zeckengebiet wohnen, wo auch FSME übertragen wird, habe ich dann mal meinen Impfpass kontrolliert. Und tatsächlich, eine Auffrischung ist nötig. Wann habt ihr das letzte Mal eueren Impfpass kontrolliert?

Meisterprüfung
Das Daumendrücken hat geholfen. Am Mittwoch war die letzte mündliche Prüfung und ja, wir haben einen frisch gebackenen Optikermeister bei uns in der Familie. Souverän hat unser Junior Stefan den zweijährigen Lehrgang in Jena abgeschlossen. Nächste Woche wird dann gefeiert. Bei der Übergabe des Meisterbriefs sind wir dabei.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Chili-Schoko-Muffins


30°C im Schatten waren es am Dienstag, hatten wir am Samstag noch weniger als 20°C. Ich hasse diese Temperatursprünge. Trotzdem habe ich gestern bei dieser Affenhitze mein Angelglück versucht. Vergebens! Nicht, dass keine Fische im Wasser waren. Ich habe gesehen wie Hechte raubten und wie Karpfen Luftsprünge machten. An meine Angelrute wollten sie aber nicht. Ich hoffe ja immer noch auf meinen Zander.

Das Rezept habe ich bei einer Fernsehsendung mitgeschrieben, die letztes Jahr im Oktober gesendet wurde. Das Ergebnis waren blitzschnelle süß-scharfe Muffins mit einem flüssigen Kern.


Zutaten:
200 g Zartbitterschokolade
125 g Butter
4 Eier
1 Vanilleschote
80 g Zucker
2 Chilis
2 EL Honig
20 g Mehl

Zubereitung:
Die Schokolade und die Butter über einem Wasserbad verflüssigen und zur Seite stellen.

Die Vanilleschote auskratzen und mit Eiern und Zucker mit dem Handmixer verrühren und zur Seite stellen.

Die Chilis halbieren, entkernen und fein schneiden. Mit Honig vermengen, kurz erhitzen und zur Seite stellen.

Alle Zutaten miteinander vermengen und das Mehl hinzufügen. Dann wird alles mit dem Handmixer verrührt.

Muffinpapierformen in das Muffinblech geben und dann bei 200°C Umluft für 6 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Alternativ dazu hätte man das Blech auch einfetten können.
Etwas Puderzucker in einem Sieb darübergeben. Fertig.

Montag, 27. Juni 2011

Gegrillte Makrele mit Knoblauch (Plaa Phao)

Grillen kann man bei jedem Wetter. Und am Samstag hat es immer wieder so ganz leicht geregnet. Irgendwann haben wir dann trotzdem mal angefangen. Die Glut hat sich gegen die kleinen Regentropfen durchgesetzt. Und: Dieses Rezept stand schon sehr lange auf dem Plan. Die Bananenblätter müssen gut gereinigt werden und die Zahnstocher ausreichend eingeweicht werden. Alternativ für die Bananenblätter kann man die Makrelen auch in Alufolie einwickeln. 
Mein Beitrag zu Tobias Sommerevent # 2.


Zutaten (für 2 Personen):
2 Makrelen (ca. 400 g)
10 Knoblauchzehen
8 Korianderwurzeln
1 TL Pfeffer
1 TL Salz
1 EL Erdnussöl
Bananenblätter

Zubereitung:
Die Fische putzen und vorbereiten. Mit Küchenpapier gut trocknen. Mit einem scharfen Messer an jeder Seite schräg, aber nicht zu tief, in die Haut einschneiden.

Den Knoblauch und die Korianderwurzeln putzen und fein hacken. Zusammen mit dem Pfeffer, dem Salz und dem Öl zu einer feinen Masse im Mörser zerstoßen.

Die Fische mit der Paste innen und außen einreiben und 1 Stunde zugedeckt kühl stellen.


Die Bananenblätter in ausreichender Größe vorschneiden und über Kreuz aufeinanderlegen. Den Fisch daraufgeben, in die Bananenblätter einpacken und mit Zahnstochern feststecken.


Auf dem vorgeheizten Holzkohlengrill auf jeder Seite etwa 15 Minuten grillen. Die Bananenblätter werden dabei dunkel bzw. schwarz. Den Fisch auspacken und mit einer Würzsoße (z.B. süße Chilisoße) servieren.

 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)