Donnerstag, 22. Juli 2010

Gebratener Fisch mit süß-saurer Soße

Ich habe dieses Rezept mit Forellen und Heringen ausprobiert. Junior Michael hat es mit Doraden versucht. Lecker! Wichtig ist, dass nach dem Säubern die Fische an der Seite eingeschnitten werden und sie richtig knusprig werden.

Zutaten:
2 Doraden
oder Forellen
oder Heringe  (je 300 g)
Erdnussöl
1 Knoblauchzehe
3 Chilis
20 g Ingwer
2 Frühlingszwiebeln
3 rote Thai-Zwiebeln
1 EL Zucker
6 EL Austernsoße
2 EL Sojasoße
1 Prise Pfeffer
1 EL gelbe Sojapaste
3 EL Wasser
2 EL Tamarindensaft
1 EL Instant-Hühnerbrühe
2 Stängel Koriandergrün

Zubereitung:
Die Fische säubern, längs einschneiden und in reichlich Öl goldgelb braten, herausnehmen und warm halten.

Knoblauch mit Chili grob zermörsern, Ingwer in feine Streifen schneiden und alles eine Minute in Öl anbraten.

Frühlingszwiebeln in ½ cm-Stücke und Zwiebeln in sehr dünne Scheiben schneiden.

Zucker, Austernsoße, Sojasoße, Pfeffer, Sojapaste, Wasser und Tamarindensaft vermengen und drei Minuten erhitzen. Frühlingszwiebeln und Thai-Zwiebeln dazugeben und zwei Minuten rühren.

Mit Hühnerbrühe abschmecken.

Fische auf eine Platte legen, Soße darübergeben und mit Koriander bestreuen.

Mit gebratenem Gemüse und evtl. Reis servieren. 

Mittwoch, 21. Juli 2010

Kartoffel-Knoblauch-Püree


Bei dem Wetter darf man ruhig mal etwas aus der griechischen Küche probieren. Ich habe aus einem älteren Kochbuch ("Griechisch kochen") eine schmackhafte Beilage versucht. Man muss Knoblauch schon mögen und es sollte am nächsten Tag nicht unbedingt ein Vortrag anstehen. Man knofelt da schon ein bisschen ;-)
Das Püree passt zu gegrillten Koteletts, Kammsteaks oder auch Zucchini. Ich hatte, abweichend zum Rezept, ganze Mandeln mit dazugegeben und versucht diese mit dem Stabmixer zu zerkleinern. Das hat nicht so ganz geklappt, obwohl die kleinen Stücke beim Essen nicht gestört haben.
Zutaten:
4 mittelgroße Kartoffeln
4 Knoblauchzehen
50 g (geriebene) Mandeln
75 g Olivenöl
1 TL Weinessig
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Kartoffeln etwa 30 Minuten kochen, dann abkühlen lassen und pellen.

Den Knoblauch schälen und fein hacken.

Kartoffeln, Mandeln und Knoblauch in eine Schüssel geben und mit dem Stabmixer unter gleichzeitiger Zugabe von Olivenöl und Essig zu einer Creme pürieren.

Mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig.

Dienstag, 20. Juli 2010

Fränkische Schönheiten (3) - Burg Lauenstein


Nicht weit von Coburg entfernt liegt im Landkreis Kronach, bei Ludwigstadt, eine kleine mittelalterliche Burg.  Burg Lauenstein entstand im 12. Jahrhundert im Frankenwald und war eine Bastion im Norden Frankens. Besitzer waren u.a. die Grafen von Meranien, die auch in Wilhelmsthal, Lichtenfels, Aufseß (Fränkische Schweiz) und in Fürstenau und Altenplos (Landkreis Bayreuth) Burgen unterhielten. Die Lehnherrschaften einiger Ritter lassen sich nachweisen Zur Lehnherrschaft der Ritter dieser Burg gehörten auch die Wälder im Bereich Tettau, Ebersdorf, Lauenstein und Langenau.
Ende des 19. Jahrhunderts, nachdem die Burg zwischenzeitlich Preußen und später auch Bayern gehörte, wurde sie von privater Hand im Stile der Wartburg restauriert. So stand sie 1892 als Hotel der „etwas reicheren“ Bevölkerung zur Verfügung.
1962 wurde Burg Lauenstein durch den Freistaat Bayern erworben und bis 1976 renoviert. Sie gehört nun zur Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen.


Es werden auch Führungen durchgeführt, die auch von dem Geist der „unheimlichen, weißen Frau“ berichten. Dazu öffnet der Führer auch einen Schrank mit einem Geheimgang aus dem der Geist immer wieder erscheinen soll.


Öffnungszeiten der Burg Lauenstein:
April-September: 9-18 Uhr
Oktober-März: 10-16 Uhr 
Montags geschlossen

Montag, 19. Juli 2010

Gegrillter Schweinekamm mit Nudelsalat


Nachgereicht: So haben wir uns auf das „kleine Finale“ vorbereitet.  Die Marinade war sehr aromatisch und unser kleines Grillfest war der richtige Auftakt für ein spannendes, torreiches Fußballspiel.

Zutaten:
2000 g Schweinekamm

Für die Marinade:
4 EL Olivenöl
1 EL mittelscharfer Senf
1 EL Tomatenmark
2 EL Worcestershire-Soße
1 EL Tabasco
Frische Rosmarinzweige (klein gehackt)
Frischer Thymian (klein gehackt)
1 EL Zucker
Saft ½ Zitrone
½ TL Kreuzkümmel
1 Knoblauchzehe

Aus den Zutaten wir die leicht cremige Marinade zubereitet.

Der Kugelgrill wird für indirektes Grillen vorbereitet.  Das bedeutet, dass die durchgeglühten Grillbriketts am Rand der Schale liegen. Das Fleisch kommt direkt in die Mitte des Kugelgrills. Eine Tropfschale wird direkt darunter platziert.

Das Fleisch wird in der Zwischenzeit ordentlich mit der Marinade eingerieben und für 30 Minuten kühlgestellt.
Die Grilldauer für dieses ordentliche Stück Fleisch beträgt 2 bis 2 ½ Stunden im Kugelgrill.

Dazu gab es Nudelsalat.

Freitag, 16. Juli 2010

Wochensplitter 27/2010 10.07.10 – 16.07.10


Themen: Schwalbe

Schwalbe gefunden
Am Mittwoch vor dem Haus bei sengender Hitze hat Filou, unser Labbi, eine Schwalbe, besser einen Mauersegler, entdeckt und vorsichtig beschnüffelt. Der Vogel lag mit weit ausgestreckten Flügeln auf den warmen Pflastersteinen. Der Platz war deswegen für das Tier gefährlich, weil es bei uns auch viele Katzen in der Nachbarschaft gibt. 
Die Hilfsaktion begann: Eine Nachbarin brachte etwas Wasser. Schnell die Faust ins Wasser getaucht und über die Fingerknöchel direkt in den Schnabel des kleinen Vogels laufen lassen. Und wirklich: er trank und schluckte. Ab und zu schüttelte er den Kopf um die Wassertropfen dort los zu werden. Das hat dem kleinen Kerl so richtig gut getan. Nach dieser "Erstbehandlung" kam er in einen kleinen Gurkeneimer, der mit einem Tuch abgedeckt wurde und dann ab zu unserem Tierarzt Dr. Wicklein. Der Notfall wurde dort sofort angenommen. Man wird dem Mauersegler Glucose geben und ihn wieder aufpäppeln. „Sie dürfen in ein paar Tagen ruhig nachfragen, wie es ihm geht!“ Das nenne ich Service in einer Tierklinik.
Nachgefragt habe ich am Donnerstag. Der Kleine ist wieder wohlauf und wird am Freitag wieder in die Freiheit gelassen. Fazit: Eine Schwalbe macht zwar noch keinen Sommer, aber in diesem Fall sehr zufrieden.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Auberginenpüree


Eine herrliche Beilage zu gegrilltem Fleisch. Das kann ein Kammsteak, aber auch ein Stück Lamm sein. Es braucht etwas Vorbereitungszeit und wird von mir sehr früh zubereitet, damit es noch schön durchkühlen kann.

Zutaten:
3 Auberginen
1 mittlere Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Zitrone
4 EL Olivenöl
2 EL Essig
Salz
Pfeffer
Petersilie

Zubereitung:
Die Auberginen werden im auf 180°C vorgeheizten Backofen 60 Minuten gebacken, dann zum Abkühlen auf ein Rost gelegt und schließlich die Haut abgezogen. Das Auberginenfleisch kommt in eine Schüssel.

In die Schüssel wird die Zwiebel gerieben. Eine gehackte Knoblauchzehe kommt auch noch hinzu.

Den Saft einer Zitrone, Olivenöl und Essig in die Schüssel geben und mit dem Stabmixer gut pürieren, so dass eine herrlich cremige Masse entsteht. Dann wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Das fertige Püree kommt noch einmal in den Kühlschrank, damit es schön durchkühlen kann.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Lammcarrée auf türkische Art


Am Samstag früh um 8 Uhr war es da, das Lammcarrée von Neuseeland Lamm. Ich war etwas skeptisch wegen des Fleisches. Trotz einer Styropor-Box und eingeschweißtem Fleisch war es beim Öffnen fast handwarm. Diese Liefermethode möchte ich bei den momentanen Temperaturen nur bedingt empfehlen. Aber letztlich ging alles gut.
Geplant war alles ganz anders. Ich wollte das Lammcarrée mit einer Chili-Knoblauchpaste anbraten. Dazu sollte es „scharfe Austernpilze“ geben. Dann kam alles zusammen. Mein Asia-Händler hat den Lieferanten gewechselt. Leider fiel die Lieferung aus und es gab dann kein Thai-Basilikum mehr. Mein Pilzhändler hatte diese Woche leider keine Austernpilze und schon gar nicht die extravaganten gelben und roten Austernpilze. Also habe ich kurzfristig umgeplant. Eine ganz andere Marinade sollte es sein. Zwiebeln, Zitronen, Rosmarin und Knoblauch, also mehr die türkische Richtung. Auch gut. Als Beilage: Tzatziki, kaltes Auberginenpüree und mit Zitronenabrieb parfümierter Reis.

Mein Fazit: Das Fleisch war absolut butterzart, das ideale Essen bei diesen Temperaturen. Die Beilagen haben hervorragend dazu gepasst. Als nächstes werde ich wohl mal eine ganze Lammkeule in den Kugelgrill legen. Und mein Carrée mit Chili-Knoblauchpaste ist auch nur verschoben.

Zutaten:
1 frisches Lammcarrée

1-2 Zwiebeln (gerieben)
Saft und Schalen von zwei Zitronen
Frische Rosmarinzweige
2 Knoblauchzehen gehackt
1-2 Tassen Olivenöl
Salz


Zubereitung:
Die Rippenknochen des Lammcarrées vom Fleisch befreien.

Alle Zutaten der Marinade in einer Schüssel vermengen und 24 Stunden oder mindestens über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen. Etwas salzen.

Das Lammcarrée rundum 2 Minuten scharf anbraten.

Backofen 100°C vorheizen. Dann das Fleisch auf das Rostgitter bei mittlerer Höhe für 35 Minuten geben. So habe ich es bei Schuhbeck gelesen. Bei einem Testschnitt war es dann doch noch zu roh. Ich habe dann noch einmal 5 Minuten bei 160°C rangehängt. Dann war es so, wie wir es wollten.

Die Beilagen: Tzatziki, Auberginenpüree (Rezept folgt morgen) und mit Zitronenabrieb parfümierter Reis.
 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)