Freitag, 10. Juni 2011

Wochensplitter 23/2011 04.06.11 – 10.06.11

Themen:  Onkel Hans, Reste

Onkel Hans
Ein sehr lieber, anständiger Mensch ist von uns gegangen.

Ich verbrachte in meiner Kindheit die Sommerferien meistens bei meinen Großeltern auf dem Land. Diese wohnten mit meiner Tante und ihrer Familie in einem großen, schönen Haus mit Garten und vielen Möglichkeiten alles Mögliche anzustellen. Nur wenige Sachen waren nicht gern gesehen, z.B. Onkel Hans in seiner Mittagsruhe zu stören, die er ggf. vehement und laut verteidigte. Ich hatte einen Riesenrespekt vor ihm. Das hat sich in den Jahren bis heute nie geändert. Böse hat er es aber nie gemeint. Eines ist sicher: Jetzt geht es ihm besser.

Reste
Zu mehr als zur Resteverwertung reicht es momentan nicht. Was war alles übrig?
1 Aubergine, zwei Paprikaschoten, ca. 400 g gegrilltes Hähnchenfleisch, 250 g Nudeln.
Die Aubergine und die Paprikas werden gewürfelt und mit Bärlauchöl scharf angebraten. Das gegrillte Fleisch hinzufügen, mitbraten lassen und alles mit Ras el Hanout würzen. Etwas Hühnerbrühe mit einem EL Tomatenmark hinzufügen und köcheln lassen. In der Zwischenzeit werden die Nudeln gekocht und dann unter die Gemüse-Hähnchen-Mischung gehoben. Fertig.


Dienstag, 7. Juni 2011

Impressionen vom "Tag des Hundes" am Landratsamt Coburg mit dem Coburger Hundeclub

Hunde-"Führer"

Agility

Gesicht ohne Fotokamera
 
Kreistraining

Für Musik und "Störungen" verantwortlich - Radio 1
 
Kommt jetzt bald jemand?

Pause


Platz!

"Box!"

"Guck mal, was ich habe!"



In Balance

Auch Balance

"Da lang!"

Durch!

Wer ist schneller?

Tempo!

Fertig!

Montag, 6. Juni 2011

Spaghetti mit Rucola-Sahnesoße

Gestern wurde der Tag des Hundes gefeiert.  In ganz Deutschland. Wir waren natürlich bei uns zuhause dabei. Gekocht wurde deshalb wieder nicht. Dafür gab es Bratwurst und Steaks vom Bratwurststand. Die Steaks waren zu flechsig, die Bratwürste nicht durchgebraten, eigentlich nur ein Genuss für die Hunde. Na ja.


Ein Rezept aus der letzten Woche habe ich aber noch übrig. Pasta mit Rucola-Sahnesoße, schön sommerlich!


Zutaten:
200 g Bauchspeck
250 ml Hühnerbrühe
400 g Sahne
1 EL Kapern
Salz
Pfeffer
1 TL Senfpulver
300 g Rucola

Zubereitung:
Den Bauchspeck würfeln und auslassen. Mit Hühnerbrühe ablöschen und mit der Sahne auffüllen und aufkochen. Kapern hinzufügen, salzen, pfeffern und Senfpulver hinzufügen. Aufkochen lassen und kurz vor dem Servieren den Rucola unterheben.  Die Spaghetti in der Zwischenzeit gemäß Packungsanweisung garen.

Freitag, 3. Juni 2011

Wochensplitter 22/2011 28.05.11 – 03.06.11

Themen:  Pause

Pause
Ein bisschen Pause, ein bisschen Ruhe war diese Woche. Es gab wesentlich wichtigere Dinge als das Bloggen. Selbst das Kochen haben wir diese Woche reduziert. Für’s Wochenende ein paar Bilder:

Hinter dem Staffelberg

Gänseblümchen

Blue Water

Dienstag, 31. Mai 2011

Forelle, in Bärlauchöl gebraten, mit gebratenem Gemüse und Oliven-Tomatensoße


Am Freitag waren wir wieder mal zu dritt. Der Junior ist gerade im Endspurt zur Optiker-Meisterprüfung und wir wollten etwas Leckeres für ihn kochen. In irgendeiner Fernsehsendung hatte ich die Beilage mit dem gebratenem Gemüse und der Oliven-Tomatensoße gesehen. Die meiste Arbeit hatte ich mit der Tomatensoße, der Rest ging ziemlich schnell.


Zutaten Oliven-Tomatensoße:
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 EL Zucker
4 Knoblauchzehen
150 ml Rotwein
350 ml Geflügelbrühe
1 TL Chiliflocken
3 Sardellenfilets
2 EL Kapern
400 ml passierte Tomaten
400 ml Dosentomaten
Salz
Pfeffer
170 g grüne Oliven
2 Lorbeerblätter

Zutaten Gemüse:
400 g Kartoffeln
2 Auberginen
4 rote und gelbe Paprikas
Salz
Pfeffer
Paprikapulver

Zutaten Forellen:
3 knackfrische Forellen à 350 g
Mehl
Bärlauchöl

Zubereitung Tomatensoße:
Die Zwiebel fein würfeln und mit Olivenöl anschwitzen. Den Zucker dazugeben und karamellisieren lassen. Die fein gehackten Knoblauchzehen dazugeben. Wenn der Knoblauch langsam Farbe bekommt, mit dem Rotwein ablöschen und einreduzieren.

Chiliflocken, fein gehackte Sardellenfilets und Kapern dazugeben und mit Geflügelbrühe auffüllen.  Dann kommen die Tomaten dazu. Die Dosentomaten davor (oder im Topf) etwas mit der Gabel zerkleinern.

Salzen und pfeffern, klein gehackte Oliven und die Lorbeerblätter dazu und wenigstens 60 Minuten schön langsam köcheln lassen. Die Soße soll richtig einkochen.

Für das Gemüse werden die Kartoffeln geschält, in Scheiben geschnitten und in Butterschmalz gebraten. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer und scharfem Paprikapulver. Die Kartoffelscheiben dann auf Küchenpapier entfetten.

Die Auberginen und die geschälten Paprika werden ebenfalls gebraten, gewürzt und entfettet.

Dann die Kartoffeln, Auberginen und Paprika in einer feuerfesten Form schichten. Wenn die Tomatensoße fast pastenartig ist, die Soße auf die Paprikas geben und alles für 10 Minuten im Backofen grillen. 


In der Zwischenzeit die Forellen säubern, salzen, an der Seite einschneiden und in Mehl wenden. 2x5 Minuten werden sie in Bärlauchöl angebraten und dann serviert.

Montag, 30. Mai 2011

Rhabarber-Erdbeerkuchen

Große Erwartungen gab es am Wochenende. Mit dem HSV Hamburg und den Rhein-Neckar Löwen waren zwei der besten Mannschaften Europas aus der Handball-Bundesliga am Start. Leider hat es zu dem ganz großen Wurf nicht gereicht. 
Doppelt feiern durfte einer der größten Vereine Europas. Die Fussballer des FC Barcelona legten m Samstag mit dem Gewinn der Königsklasse vor, die Handballer zogen ähnlich souverän nach. Glückwunsch!
Dann war am Samstag außerdem die Feier zum 60. Geburtstag meines Schwagers Klaus. Trotz aller Skepsis ein gelungener lustiger Abend mit fränkischer Volksmusik (daher meine Skepsis), leckerem fränkischen Sauerbraten und "Rutschern", sowie Salate. Der Caterer betonte noch einmal ausdrücklich, dass er nur fränkische Gurken  verwendete. Lustig war's, das hat wirklich Spaß gemacht.
Für den Sonntag war dann noch einmal Kuchenbacken angesagt.  Rhabarber und Erdbeeren passen gut zueinander.


Zutaten für den Hefeteig:
300 g Weizenmehl
1 Päckchen Hefe
50 g Zucker
1 EL Vanille-Zucker
1 Prise Salz
50 g zerlassen Butter
1 Ei

Weitere Zutaten:
1 kg Rhabarber
500 g Erdbeeren
3 EL Zucker
2 EL Vanille-Zucker

Zutaten für die Streusel:
375 g Weizenmehl
200 g Zucker
1 EL Vanille-Zucker
250 g Butter

Zubereitung:
Alle Zutaten miteinander vermengen und kneten. Dann den Teig an einem warmen Ort ca. 2 Stunden zugedeckt gehen lassen.

Den Rhabarber putzen und klein schneiden, in eine Schüssel geben, den Zucker und Vanillin-Zucker darübergeben und mit den Rhabarberstückchen verrühren. Die Erdbeeren waschen, putzen und vierteln bzw. halbieren. Dann die Erdbeeren mit dem Rhabarber vermengen.

Die Zuaten für die Streusel mit den Händen vermengen und zur Seite stellen.

Den Hefeteig ausrollen und auf ein gefettetes Blech geben. Die Rhabarber-Erdbeer-Masse auf dem Hefeteig gleichmäßig verteilen und dann die Streuselmasse locker darüber verteilen.

Bei 200°C den Kuchen etwa 25 Minuten backen lassen. Fertig.


Freitag, 27. Mai 2011

Wochensplitter 21/2011 21.05.11 – 27.05.11


Themen:  VHS-Kochkurse ab Oktober, Bergischer HC in der 1. Bundesliga – Stoschek wieder mal kindisch?, HSC 2000 Coburg II in der Bayernliga

VHS-Kochkurse ab Oktober


 Die ersten Absprachen mit der VHS Coburg fanden statt. Ab Oktober soll es zunächst drei Kochkurse geben, die sich mit Thai-Küche beschäftigen. Es sind Kurse für Einsteiger, mit thailändischen Spezialitäten und etwas ganz besonderes, ein Kurs nach dem Motto „Thailand meets Franken“ geplant. Alles Weitere muss jetzt geplant und umgesetzt werden. So blieb diese Woche das „Selbst Kochen“ etwas auf der Strecke. Ein paar kleinere Nudelgerichte, 1 kg Leberkäse in eine halbe Semmel gezwickt, was Leichtes eben, mehr gab es die Woche nicht.

Bergischer HC in der 1. Bundesliga – Stoschek wieder mal kindisch?
Der Bergische HC hat am letzten Spieltag die Tabelle umdrehen können und ist auf den 1. Platz gerutscht. Glückwunsch an den Meister, über die Saison haben sie es sich verdient. Der Hauptsponsor des Wuppertaler Vereins ist der Coburger Michael Stoschek. Stoschek ist Geschäftsführer der Firma Brose, die auch den Basketball-Bundesligisten in Bamberg unterstützt. In den Coburger Zeitungen konnte man eine große Glückwunschanzeige der Fa. Brose bewundern, in der sie dem BHC zur Meisterschaft gratuliert. Was hat aber jetzt die Meisterschaft der Wuppertaler mit Coburg zu tun? Da wollte doch wieder nur der „Stichler“ auf sich aufmerksam machen. Ich finde so ein Verhalten langsam kindisch, provoziert er so nicht nur die ach so gehassten Coburger HSC-Verantwortlichen, sondern auch sehr viele Coburger Handballanhänger. Der Kleinkrieg mit dem Coburger OB Norbert Kastner ist anscheinend noch nicht vorbei. Das Kasperltheater geht weiter. Bei den Kosten für so eine Anzeige hätt er wohl besser das Geld einem karitativen Zweck gespendet. Benimmt sich so jemand, der doch "nur das Beste für Coburg" will?

HSC 2000 Coburg II in der Bayernliga
Letztlich souverän mit 28:17 siegte die 2. Mannschaft des HSC 2000 Coburg über den TSV Trudering. Man sollte aber nicht verkennen, dass sich die Heimmannschaft in der ersten Hälfte sehr schwer getan hat und (von mir mitgezählte) elf 1000prozentige Chancen ausgelassen hat. Nicht, dass Trudering jetzt einen starken Torwart hatte, nein! Man hat den Torhüter regelrecht abgeschossen mit Bauchtreffern, selbst eine Flucht war unmöglich. Ich dachte, ich bin in einem Völkerballspiel. Imposant und beeindruckend  war wieder einmal das Publikum. Die Halle war komplett gefüllt, das Publikum stimmgewaltig, die Trommler kräftig. So waren die Gäste von Anfang an von der Lautstärke schwer beeindruckt und im Prinzip da schon chancenlos. Glückwunsch zum Aufstieg in die Bayernliga! Für die nächste Saison muss man sich allerdings etwas einfallen lassen, wenn man nicht zur Fahrstuhlmannschaft werden möchte. Jan Kästner wird ja dann wieder in der ersten Mannschaft spielen, also fehlt ein Rückraumspieler. Dass auch Nachholbedarf auf den Außenpositionen ist, hat man auch leider sehen können. Da gibt es noch viel Arbeit für die Verantwortlichen.
 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)