Donnerstag, 29. Juli 2010

Rotes Cury mit Schweinefleisch

Ein schnelles, einfaches Gericht, leicht zuzubereiten. Ideal für den Grill-Wok im Freien. Die Schärfe eines Currys kann man durch Zugabe von mehr Chilis und evtl. etwas mehr Currypaste steuern. Das Gericht darf etwas schärfer sein, muss es aber nicht. Thai-Zwiebeln kann man durch kleine rote Zwiebeln ersetzen, Zuckerschoten durch Thai-Bohnen oder grüne Bohnen. Die Thai-Auberginen würde ich nicht durch "unsere" europäischen Auberginen ersetzen. Der Geschmack ist doch zu unterschiedlich.

Zutaten:
2 Knoblauchzehen
2 rote Chilis
2 Thai-Zwiebeln
2 EL Erdnussöl
1 TL rote Currypaste
1 Dose (400 ml) Kokosmilch
400 g Schweinefilet
6 Zitronenblätter
5 cm Krachai-Wurzel
200 g Zuckerschoten
4 Thai-Auberginen
2 Frühlingszwiebeln
2 EL helle Sojasoße
2 EL Fischsoße
1 EL Zucker
1 Limette

Zubereitung:
Knoblauch sehr fein schneiden. 
Die Chilis der Länge nach halbieren, entkernen und fein schneiden. 
Die Thai-Zwiebeln in feine Würfel schneiden. 

Das Öl im Wok erhitzen und Knoblauch, Chilis, Thai-Zwiebeln und Currypaste hinzufügen. 

Anbraten bis der Knoblauch langsam Farbe bekommt. Einen Esslöffel der dicken, oberen Schicht der Kokosmilch hinzufügen und untermengen. Bei starker Hitze alles anbraten, bis sich das Öl auf der Kokosmilch absetzt. Dann einen weiteren Esslöffel Kokosmilch hinzufügen und weiter anbraten. So entwickeln sich die Aromen der Currypaste noch viel besser.

Das Schweinefilet der Länge nach halbieren und in 1 cm-Streifen schneiden. 

Das Fleisch portionsweise in die Mitte des Woks geben und pfannenrühren. Die gegarten Fleischstückchen an der Wokwand nach oben schieben und die nächste Portion anbraten. 

Wenn das Fleisch fertig angebraten ist, die restliche Kokosmilch dazugeben. Die Krachai-Wurzel vorsichtig schälen und in feine Scheibchen schneiden. 

Die Zuckerschoten waschen und in etwa 1 cm starke Stücke schneiden. 

Die Auberginen waschen und in Stücke schneiden (je nach Größe vierteln, sechsteln oder achteln). 

Die Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden. 

Das vorbereitete Gemüse hinzufügen und unterrühren. Mit Sojasoße, Fischsoße, Zucker und Limettensaft abschmecken. Etwa 5-10 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Mit Reis servieren.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Gefüllte Riesen-Zucchini


Sie schießen armstark aus dem Boden, können nur mit mittleren Radladern transportiert werden, erfüllen jedes Gärtnerherz mit Stolz. Wir haben unser Monster geschenkt bekommen. Von unseren erwachsenen Söhnen hieß es nur, „das könnt ihr allein essen!“ Das bedeutet wohl, dass unser "Elefantenbaby" nicht das Lieblingsgemüse Nr. 1 ist. Wie so oft, soll es die Füllung rausreißen.  Schuhbeck hätte gesagt: „So schlecht is ned!“, andere hätten es als „Interessant!“ bezeichnet. „Interessant“ ist aber trotzdem die kleine Schwester von …, na ja lassen wir das. Ganz runterreden sollte man es auch nicht. Sicher hätte man die Zucchini früher ernten können. Dann hätte sie noch besser geschmeckt. Mit Tomatensoße und Reis ist es ein leckeres Hauptgericht.
P.S.: Bald ist ja wieder Kürbis-Zeit. Freut Euch jetzt schon auf meine Kürbis-Bowle mit ganzen Früchten! ;-)

 Zutaten:
1 große Zucchini

Zutaten für die Zucchinifüllung:
500 g Rinderhack
1 Zwiebel
Paniermehl
2 Eier
Salz
Pfeffer
Rosmarin
Thymian

Zubereitung der Zucchinifüllung:
Die Zwiebel fein würfeln. Die Rosmarinnadeln und das Thymian sehr fein hacken.

Dann alle Zutaten miteinander vermengen und kühl stellen.

Zutaten für die Gratiniermasse:
125 g Butter
50 g Parmesan
50 g Paniermehl
2 TL Scharfer Senf
Rosmarin
Petersilie
Salz
Pfeffer

Zubereitung der Gratiniermasse:
Die Butter in der Mikrowelle etwas weicher werden lassen.

Rosmarinnadeln fein hacken und Petersilie fein hacken.

Die Butter mit den Kräutern, Parmesan, Paniermehl und Senf vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen und kühl stellen.

Zubereitung der gefüllten Zucchini:
Die Zucchini längs halbieren und mit einem Löffel die Kerne herauskratzen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Das Rinderhack in die halben Zucchini einfüllen und für 20 Minuten backen lassen.

In der Zwischenzeit die Gratiniermasse vorbereiten.

Nach 20 Minuten die Gratiniermasse auf die Zucchini geben und backen lassen bis die Masse schön goldbraun ist.

Dienstag, 27. Juli 2010

Mango-Kokos-Smoothie

Heißer Sommer - kühle Drinks! Welche bessere Kombination könnte man sich vorstellen? Zur Zeit sind in Bangkok Temperaturen fast wie bei uns. Das hört sich gut an, oder?  Gut, nachts sind manchmal über 30°C, tagsüber klettert das Thermometer bis auf 38°C! Da passt ein eiskalter, erfrischender Drink schon dazu. Also dann, Prost!

Zutaten:
2 große, reife Mangos
2 TL Puderzucker
6 Eiswürfel
400 ml Kokosmilch
8 cl weißer Rum
Kokosspäne

Zubereitung:
Das Mangofruchtfleisch von den Kernen abschälen, grob zerkleinern und in einem Mixer mit Puderzucker pürieren.

Die Eiswürfel, die Kokosmilch und den Rum in den Mixer geben und so lange mixen bis es leicht schaumig wird.

Den Inhalt des Mixers auf vier Gläser verteilen und mit etwas Kokosspäne garnieren. Alternativ dazu könnte man sie auch mit gemahlenem Ingwer oder Zimt bestreuen.
 
 

Montag, 26. Juli 2010

Johannisbeerküchle mit Vanillesahne


Alexander Herrmann hat für den Bayerischen Rundfunk dieses Rezept mit Blaubeeren zubereitet. Bei www.br-online.de wurde es dann auch im Internet veröffentlicht. Wir wollten es nachbacken, aber die Zutaten haben überhaupt nicht gepasst. Nach den Angaben des ursprünglichen Rezeptes hatten wir ein süßes, gelbliches Wässerchen gerührt. Daraus kann kein Teig werden. Wir mussten Johannisbeeren, Puderzucker, Mehl und Sahne verdoppeln, damit wir wenigstens etwas Ähnliches wie „Küchle“ zubereiten konnten. Es ging dann doch eher in die Richtung „Pfannkuchen“. Geschmeckt hat es uns schon. Trotzdem hätten wir uns von dem „Profi“ Herrmann bzw. der BR-Redaktion etwas mehr Sorgfalt gewünscht. Unter „Küchle“ hätte ich mir etwas anderes vorgestellt.

Zutaten:
200 g rote Johannisbeeren
6 EL Puderzucker
4 Eier
300 g Mehl
300 ml Milch
100 g Butterschmalz
1 Vanilleschote
400 g Sahne

Zubereitung:
Die Johannisbeeren von den Stängeln zupfen.

Eine Vanilleschote halbieren, auskratzen und mit der Sahne zusammen schlagen.

Aus Puderzucker; Mehl, Milch und Eiern einen Teig rühren.

Die Johannisbeeren unterheben.

Den Teig kellenweise in Butterschmalz ausbacken.

Mit Puderzucker garnieren und mit der Vanillesahne warm servieren.

Freitag, 23. Juli 2010

Wochensplitter 28/2010 17.07.10 – 23.07.10


Themen: Heldburg I, Heldburg II, HSC 2000 Coburg – JMV

Veste Heldburg I

Nach Thüringen ging es an unserem sonntäglichen Ausflug. Etwas mehr als 25 km von Coburg entfernt, knapp hinter der bayerisch-thüringischen Grenze liegt die Veste Heldburg. Im 12./13. Jahrhundert erbaut, wurde sie fast auf Sichtweite zur „Fränkischen Krone“ (Veste Coburg) als „Fränkische Leuchte“ bezeichnet. Mittlerweilen liegt sie in Thüringen. Das Pech der Veste Heldburg war, dass sie fast direkt an der innerdeutschen Grenze lag und somit Restaurierungsmaßnahmen für das Ost-Regime nie in Frage kamen. Erst 1994 wurde sie von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten übernommen und seitdem aufwändig innen und außen restauriert. 2011 soll dann hier das Deutsche Burgenmuseum geöffnet werden. Manchmal ist das Schöne doch sehr nah.





Veste Heldburg II oder "Ein Schwalbenschwanz"
Die Dänen nennen Schmetterlinge „Sommervögel“. Ein sehr nette und passende Bezeichnung, wie ich meine. Einen der schönsten „Sommervögel“ habe ich im Burghof der Veste Heldburg fotografieren können, den Schwalbenschwanz. 


Der Schwalbenschwanz legt seine Eier bis Ende August auch gern auf Gemüsepflanzen ab. Schade, dass viele Gärtner einen unserer schönsten Schmetterlinge für einen Schädling halten und die Raupen töten. Nachdem sich der Schwalbenschwanz auf der Roten Liste befindet, ist das natürlich strafbar.

HSC 2000 Coburg – Jahresmitgliederversammlung
„Fast alles beim alten“ – so könnte das Fazit nach den Neuwahlen lauten. Neuerungen gab es lediglich bei der Position des 2. Vorsitzenden mit Stefan Apfel und die Position der Schriftführerin mit Iris Bilek. Beiden viel Glück und Erfolg in ihrem neuen Amt.
Hakan Balkan wurde zum 2. Spielleiter ernannt. Zwar erklärte der 1. Vorsitzende Jürgen Heeb, dass diese Funktion eher als „Technischer Leiter“ bezeichnet werden kann. Trotzdem: Es gruselt mich immer wieder, wenn ich sehe, wie dem kleinen Mann immer mehr Macht in dem Verein gegeben wird. Irgendwann wird es dann wohl das böse Erwachen geben.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Gebratener Fisch mit süß-saurer Soße

Ich habe dieses Rezept mit Forellen und Heringen ausprobiert. Junior Michael hat es mit Doraden versucht. Lecker! Wichtig ist, dass nach dem Säubern die Fische an der Seite eingeschnitten werden und sie richtig knusprig werden.

Zutaten:
2 Doraden
oder Forellen
oder Heringe  (je 300 g)
Erdnussöl
1 Knoblauchzehe
3 Chilis
20 g Ingwer
2 Frühlingszwiebeln
3 rote Thai-Zwiebeln
1 EL Zucker
6 EL Austernsoße
2 EL Sojasoße
1 Prise Pfeffer
1 EL gelbe Sojapaste
3 EL Wasser
2 EL Tamarindensaft
1 EL Instant-Hühnerbrühe
2 Stängel Koriandergrün

Zubereitung:
Die Fische säubern, längs einschneiden und in reichlich Öl goldgelb braten, herausnehmen und warm halten.

Knoblauch mit Chili grob zermörsern, Ingwer in feine Streifen schneiden und alles eine Minute in Öl anbraten.

Frühlingszwiebeln in ½ cm-Stücke und Zwiebeln in sehr dünne Scheiben schneiden.

Zucker, Austernsoße, Sojasoße, Pfeffer, Sojapaste, Wasser und Tamarindensaft vermengen und drei Minuten erhitzen. Frühlingszwiebeln und Thai-Zwiebeln dazugeben und zwei Minuten rühren.

Mit Hühnerbrühe abschmecken.

Fische auf eine Platte legen, Soße darübergeben und mit Koriander bestreuen.

Mit gebratenem Gemüse und evtl. Reis servieren. 

Mittwoch, 21. Juli 2010

Kartoffel-Knoblauch-Püree


Bei dem Wetter darf man ruhig mal etwas aus der griechischen Küche probieren. Ich habe aus einem älteren Kochbuch ("Griechisch kochen") eine schmackhafte Beilage versucht. Man muss Knoblauch schon mögen und es sollte am nächsten Tag nicht unbedingt ein Vortrag anstehen. Man knofelt da schon ein bisschen ;-)
Das Püree passt zu gegrillten Koteletts, Kammsteaks oder auch Zucchini. Ich hatte, abweichend zum Rezept, ganze Mandeln mit dazugegeben und versucht diese mit dem Stabmixer zu zerkleinern. Das hat nicht so ganz geklappt, obwohl die kleinen Stücke beim Essen nicht gestört haben.
Zutaten:
4 mittelgroße Kartoffeln
4 Knoblauchzehen
50 g (geriebene) Mandeln
75 g Olivenöl
1 TL Weinessig
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Die Kartoffeln etwa 30 Minuten kochen, dann abkühlen lassen und pellen.

Den Knoblauch schälen und fein hacken.

Kartoffeln, Mandeln und Knoblauch in eine Schüssel geben und mit dem Stabmixer unter gleichzeitiger Zugabe von Olivenöl und Essig zu einer Creme pürieren.

Mit Salz und Pfeffer würzen. Fertig.
 
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Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)