Montag, 4. April 2011

Entensuppe Thai-Style (Tom Phet)

Das „normale“ Bloggerleben hat mich wieder. Ich hoffe, ich bin letzte Woche meinen Lesern nicht zu sehr auf die Nerven gegangen. Was sollte noch aufgearbeitet werden, damit es nicht im Archiv verschwindet? Ach ja, die Entensuppe.  Innereien von drei Enten sind dabei verarbeitet worden. Die Gelegenheit dazu habe ich selten. Es ist eine sehr aromatische, milde Suppe entstanden, die durchaus mit einem scharfen Curry serviert werden kann.


Zutaten:
3 Entenmägen
3 Entenhälse
3 Entenherzen
1 L Hühnerbrühe
3 Scheiben Galgant
1 Knoblauchzehe
1 Stängel Zitronengras
2 Korianderwurzeln
1 Sternanis
1 TL Pfeffer
2 EL Fischsoße

200 g Reisnudeln
2 Frühlingszwiebeln

Zubereitung:
Die Innereien werden geputzt und dann mit der Hühnerbrühe 90 Minuten mit geschlossenem Deckel gekocht. In einem Teesäckchen kommt außerdem dazu, grob durchgehackt, Galgant, Knoblauch, Zitronengras, Korianderwurzeln und Sternanis.

Dann werden die Innereien aus dem Topf genommen. Die Herzen und Mägen werden klein gewürfelt. Das Halsfleisch wird vom Knochen gelöst. Dann kommt alles wieder in die köchelnde Suppe.

Das Teesäckchen herausnehmen. Die Suppe mit Pfeffer und Fischsoße abschmecken.

In die heiße Suppe kommen dann die frisch zubereiteten Reisnudeln. Frühlingszwiebelringe werden auf die Suppe gestreut und serviert.


Kommentare:

  1. Mir kommen die 90 Minuten Kochzeit so lang vor. Werden die Innereien nicht zu trocken?
    Ich mag sowas ja sehr, die Hühnermägen lasse ich mir von meinem Hühnerlieferanten auch gerne mitbringen. Meistens muss ich sie aber im Fond verwenden,weil das hier sonst keiner isst.

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  3. @AT:
    Eigentlich nicht. Die Mägen und die Hälse waren so richtig schön weich und zart. Das Fleisch ließ sich auch schön ablösen. Wie lange kochst Du die Hühnermägen?

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  4. Erfahrungsgemäß hat meine Oma die Innereien auch recht lange gekocht. Der Magen braucht schon eine Weile, damit er nicht mehr schnurbbst! Und bei mir könnte es davon immer einen großen Topf geben. Besonders mag ichs Weihnachten. Ich müsste es mal mit deiner Gewürzkombi probieren...

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  5. @Frau Kampi:
    Vielleicht kommt's auch daher. Ein harter Entenmagen hat schon was von Kaugummi.

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  6. Ach schön, da ist sie ja :). Ich muss gestehen noch nie Korianderwurzeln verarbeitet zu haben. Wie schmeckt das denn? Das Kraut mag ich nicht, die Samen dagegen sehr.

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  7. @Toni:
    Schwer zu sagen. Du merkst nur, wenn sie fehlt. Sie schmeckt aber nicht wie das Kraut. Die Wurzel ist Bestandteil von vielen Pasten für Suppen.

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