Mittwoch, 20. April 2011

Fussili mit Bärlauchpesto - Ostern naht!

Und schon wieder ist Ostern! Alles blüht, alles ist grün, fast jeder hat irgendeine Allergie und kann nicht mehr aus den Augen gucken oder niest den ganzen Tag. Eigentlich genug Probleme. 

Und dann ist da noch etwas anderes. Jedes Mal, wenn ich meine Terrassentür öffne, höre ich ich aus der angrenzenden Schrebergartenanlage ein trauriges, ängstliches Wimmern und Jammern und Heulen. Es ist herzzerreißend. Ein "Tierfreund" hält dort, neben ein paar Hühnern und Puten, eine kleine, 16 Wochen alte Schäferhündin. Sie heißt Cora. Sie lebt tagsüber in einem kleinen Verschlag, der jetzt schon zu klein ist. Der Besitzer des Hundes arbeitet auf dem Bau, die Ehefrau ist ganztags als Altenpflegerin beschäftigt und hat eine Hundeallergie. Die Töchter arbeiten auch ganztags bzw. studieren. Noch wird der kleine Welpe abends aus dem Zwinger genommen. So wird er aber nicht sozialisiert, nicht stubenrein und auch wenig an Menschen gewöhnt.  Wozu brauchen diese Menschen einen Hund? Ich bekam zur Antwort: "Mein Vater hatte schon immer einen Hund. Das ist er von früher Kindheit an gewöhnt!" Ich bin ratlos, was ich tun soll.

Ein schnelles Rezept soll heute reichen. So richtig Appetit haben wir nicht, was sehr schade ist, denn mein Bärlauchpesto ist dieses Jahr besonders gut gelungen und zusammen mit Nudeln eine Delikatesse. Das Rezept für mein Pesto fndet ihr hier.

Kommentare:

  1. Wegen Cora?
    Eindeutig den Tierschutzverein anrufen. Das ist nicht artgerecht und ich glaube nicht, dass man damit dauerhaft durch kommt!

    Die Polizei Dein Freund und Helfer weiß sicher auch Rat.
    Hund befreien in der Nacht zum 1. MAi wäre sicher eine gute Tat. Noch hat sie Chancen vermittelt zu werden!

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  2. Tierschutzverein bringt nichts. Polizei bzw. Ordnungsamt sollte das allerletzte Mittel sein und wird wahrscheinlich die gutnachbarliche Bezehungen nicht verbessern.
    Von Befreien halte ich überhaupt nichts. Was passiert dann mit befreiten Hunden? Laufen die auf der Straße herum? Oder auf die Autobahn? Außerdem, warum soll ich mich ins Unrecht setzen (Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, evtl. Diebstahl im besonders schweren Fall)? Die Situation würde sich so auf keinen Fall verbessern.

    P.S.: Schade, dass Du Dich nur anonym äußerst. :-(

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  3. Ich würde mich mal mit dem zuständigen Veterinäramt in Verbindun setzen, die sind an sich für die ordnungsgemäße Haltung von Tieren zuständig und können als Tierärzte dem Tierbesitzer vielleicht auch eher die Idiotie seines Handels vor Augen führen. Der Einsatz von Polizei verleitet eher zu Bockigkeit und Starrsinn in der Einstellung zur Sache.

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  4. @Brigitte:
    Das Veterinäramt soll meine letzte Möglichkeit sein. Wenn ich das einschalte, dann setzt es u.U. hohe Strafen. Ich möchte ihn so weit bringen, dass er es einsieht und den Welpen zur Vermittlung freigibt.
    Ich sehe es auch so, dass die Polizei im Moment nichts bringen würde, da sie sich nur auf Entscheidungen des Ordnungsamts berufen würde, sofern nicht Gefahr im Verzug vorliegen sollte.

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