Montag, 4. Oktober 2010

Knoblauchhuhn (Gai Yang Kratiem)

Den thailändischen Namen habe ich dieses Mal erraten bzw. erschlossen. Gai Yang steht für gebratenes oder gebackenes Huhn und Kratiem steht für Knoblauch. Es könnte also passen. Meine Thai-Sprachkenntnisse sind halt nicht so überwältigend.

Vielleicht ist man etwas überrascht, wenn man die Mengen an verwendetem Knoblauch und Koriander sieht. Aber: Einfach ausprobieren, am besten auf einem Holzkohlengrill bei nicht zu großer Hitze. Gut, bei dem Wetter doch besser in den Backofen. ;-) Dazu passt: Reis, mit etwas Chilipulver und Limettensaft marinierte Tomatenscheiben und hauchdünn geschnitten Zwiebelscheibchen. Man kann anstatt des ganzen Hähnchens auch nur Hähnchenbrust nehmen.

Bei einem weiteren Thai-Kochabend haben wir eine etwas andere Zubereitungsmethode gewählt. Anders als beim Originalrezept haben wir die Würzpaste unter die Haut des Geflügels gelegt. Dadurch verbrennt der Knoblauch und der Koriander nicht mehr und die Würze ist noch intensiver. Wie wir finden, eine durchaus praktikable Alternative.

 Zutaten:
1 Brathähnchen
2 Korianderpflanzen
6 Knoblauchzehen
2 TL Pfefferkörner
2 TL Salz
½ Limette

Zubereitung:
Das Hähnchen in einzelne Portionen zerteilen. 

Koriander gründlich waschen und (mit der Wurzel) sehr fein hacken. Den Knoblauch sehr fein hacken. Die Pfefferkörner im Mörser grob zerstoßen. Koriander, Knoblauch, Pfeffer, Salz und den Saft einer halben Limette zu einer Paste verrühren.

Die Hähnchenteile mit der Paste gründlich einreiben und etwa 1 Stunde im Kühlschrank kühlstellen und marinieren lassen.

Bei nicht zu hoher Temperatur auf dem Holzkohlengrill oder im Backofen bei 180°C ca. 30 Minuten grillen bis das Fleisch zart und die Haut knusprig ist. Am Ende der Garzeit mit einer Nadel in das Fleisch einstechen. Wenn der austretende Saft noch blutig ist, die Garzeit verlängern.

Ein Bild habe ich noch von unserem ersten Versuch. Wir haben Knoblauch und Koriander auf die Haut gerieben. Beim Grillen sind Gewürze und Kräuter verbrannt.

Kommentare:

  1. Ich habe hier gestern kommentiert, ganz sicher. Ich glaub, manchmal klappt das nicht übers Telefon.
    Ich finde nämlich das Huhn klasse, bekomme nur die Tomaten in meiner Geschmacksvorstellung nicht dazu.

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  2. Tomaten und Gurken werden oft als "Schärfe-Dämpfer" gereicht. Das Huhn allein schien uns zu wenig, deswegen mit dem Chili und dem Limettensaft ist das gar nicht so schlecht. ;-)

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