Dienstag, 8. Juni 2010

Garnelen mit Kokosmilch und Zitronengras

Für mich war dieses kleine Gericht der Höhepunkt unseres Thai-Dinners am Freitag. Gut, man hat einiges an Schnibbel-Arbeiten zu leisten. Gerade das Zitronengras muss sehr fein geschnitten werden, damit man nicht alles zwischen die Zähne bekommt. Bei den Garnelen habe ich auf thailändische Ware verzichtet, weil ich mir nicht so sicher bin wie in Thailand mit diesen Tieren umgegangen wird (Antibiotika usw.). Den Koriander habe ich durch eine etwas mildere, glattblättrige Variante (Pak Chee Farang) ersetzt. Für den heißen Freitag Abend ein ideales Gericht, das nach "Urlaub" schmeckte.

Zutaten:
2 Stängel Zitronengras
4 Thai-Zwiebeln
4 grüne Chilischoten
2 Knoblauchzehen
400 g Cocktail-Tomaten
½ Bund Koriander
800 g Garnelen
2 EL Erdnussöl
½ TL Sesamöl
1 EL Fischsoße
400 ml (1 Dose) Kokosmilch
 
Zubereitung:
Das Zitronengras putzen und sehr fein schneiden. Die Zwiebeln sehr klein würfeln. Die Chilis der Länge nach halbieren, entkernen und in feine Halbringe schneiden. Den Knoblauch schälen und sehr fein schneiden.
 
Die Tomaten waschen und vierteln. Den Koriander waschen, trocken schütteln und nicht zu fein hacken. Die Garnelen schälen, mit Rückenschnitt Darm entfernen und waschen.
 
Das Öl (Erdnuss- und Sesamöl) im Wok erhitzen. Zitronengras, Zwiebeln, Chilis und Knoblauch 1 - 2 Minuten anschwitzen. Garnelen dazugeben und nochmals 2 Minuten scharf anbraten. Fischsoße dazugeben, umrühren und dann die Garnelen herausnehmen und zur Seite stellen.
 
Die Kokosmilch und die Tomaten hinzugeben. Bei weiterhin starker Hitze 3 - 4 Minuten einkochen. Garnelen und Koriander hinzugeben, unterrühren und erhitzen. Das Gericht darf jetzt aber nicht mehr kochen. Als Hauptspeise mit Reis servieren.

Kommentare:

  1. Das war ja mal überall ein recht asiatisches Wochenende:-)
    Liest sich echt toll, ich kann es schon förmlich riechen! Nur würd ich die Tomaten weglassen.

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  2. Hmm, das Rezept liest sich so gut wie das Foto dazu aussieht.

    Was sind den Thai-Zwiebeln? Davon habe ich noch nie gehört.

    Das Gericht kommt definitiv auf die Nachkochliste!

    Die Tomaten werde ich vorher schälen, ich mag die abgelöste Haut nicht im Essen.

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  3. @Chaosqueen:
    Thai-Zwiebeln sind ziemlich kleine, rote Schalotten mit einem fast süßlichen Geschmack. Man kann natürlich stattdessen auch "unsere" Schalotten nehmen. Ja, ich hätte die die Tomaten vielleicht schälen sollen, aber die waren so winzig. Gestört hat es eigentlich nicht weiter. An dem tag ist wirklich nichts, außer etwas Ingwer mit Huhn, übrig geblieben.

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